Luzerner Totentanz

Kriminalroman

Monika Mansour

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Ein mystischer Krimi aus der Zentralschweiz.

Heiligabend: Im Luzerner Männliturm wird ein vermisstes Mädchen aufgefunden, gekleidet in ein Engelskostüm. Die Wände des Turms zieren mystische Zeichen, mit Blut gemalt. Das Mädchen lebt, spricht...

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Kommentare zu "Luzerner Totentanz"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    dorli, 16.10.2017

    Luzern zur Weihnachtszeit. Im Männliturm wird ein junges Mädchen gefunden - betäubt, auf Stroh gebettet, wie ein Engel zurechtgemacht. An den Wänden des Turms befinden sich mit Blut gemalte okkulte Zeichen und Symbole. Das Mädchen erholt sich schnell, spricht jedoch nicht. Noch während die polizeilichen Ermittler Cem Cengiz und Barbara Amato gemeinsam mit dem Journalisten Marius van Roijen, einem Experten für Okkultes und Hexentum, versuchen, Licht in das Dunkel dieses mysteriösen Falls zu bringen, wird ein weiteres Entführungsopfer entdeckt…

    „Luzerner Totentanz“ ist bereits der vierte Fall für das Ermittlerteam rund um Cem Cengiz – obwohl ich die vorhergehenden Bände nicht kenne, war ich schnell mit den Figuren vertraut und hatte nicht das Gefühl, dass mir Informationen zum Verständnis dieses Krimis gefehlt haben.

    Monika Mansour versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Ruckzuck war ich mittendrin im Geschehen und habe alles geboten bekommen, was für mich zu einem unterhaltsamen Krimi dazugehört: eine fesselnd erzählte Geschichte, deren Spannungskurve durchgehend auf einem hohen Niveau bleibt und die mir durch offene Fragen und unerwartete Wendungen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Täter, Motive, Zusammenhänge und Hintergründe gegeben hat.

    Nicht nur der spannende Kriminalfall hat mich schnell gepackt, auch das Personal, das Monika Mansour ins Rennen schickt, hat mich begeistert. Die Autorin verleiht ihren Figuren schnell eine Persönlichkeit, die Akteure werden ausnahmslos interessant und vielschichtig präsentiert und handeln durchweg entsprechend der ihnen zugeschriebenen Eigenschaften. Ausserdem gelingt es Monika Mansour hervorragend, die Emotionen ihrer Protagonisten wiederzugeben, so dass ich mit allen Akteuren mitfühlen und mitfiebern konnte. Die Dialoge sind lebhaft und aufgrund des verbalen Kräftemessens zwischen Cem und Marius zudem äusserst amüsant.

    Ganz besonders punkten kann Monika Mansour mit dem Lokalkolorit. Nicht nur, dass ich mir dankt der ausführlichen Beschreibungen alle Schauplätze sehr gut vorstellen konnte, die Autorin hebt auch die Besonderheiten Luzerns hervor, indem sie aus historischen Sehenswürdigkeiten Tatorte macht. Hinzu kommt die Einbindung einer Sage des Kantons Luzern, laut der in uralter Zeit eine Hexe - die Sträggele - in den dunklen Nächten vor Weihnachten kleine Mädchen geraubt hat.

    Die aktuelle „Sträggele“ agiert nicht nur äusserst raffiniert und folgt einem perfekt ausgeklügeltem Plan, sie führt mit ihrem Tun auch Ermittler und Leser gleichermassen an der Nase herum, so dass bis zum Schluss nicht klar ist, wer hier wirklich für die Taten verantwortlich ist.

    „Luzerner Totentanz“ hat mich durchweg begeistert. Die abwechslungsreiche, gut durchdachte Handlung bietet spannende, kurzweilige Unterhaltung.

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    janein
  • 5 Sterne

    Igela, 01.10.2017

    An Weihnachten wird in Luzern auf dem Männliturm ein dort ausgesetztes, kleines Mädchen gefunden. Sie liegt in einer Art Krippe aus Stroh und wurde als Engel verkleidet. Die Kleine lebt, spricht jedoch kein Wort. Alles deutet darauf hin, dass sie entführt wurde. Ermittler Cem Cengiz und Barbara Amato stehen vor der schwierigen Aufgabe genau das herauszufinden. Sie stossen auf die Sage der "Sträggele", da die Kleine seltsame Symbole auf dem Bauch hat. Hat die Hexe, die in Winternächten ihr Unwesen treibt, die Kleine geraubt?

    In der nächsten Nacht wird wieder ein kleines Mädchen aufgefunden, diesmal im Zytturm….



    Ich war sehr gespannt auf diesen Krimi aus der Feder von Monika Mansour. Schon viel habe ich von ihr gehört, doch noch nie etwas gelesen. Und ich bin beeindruckt und begeistert. Beeindruckt, weil die Autorin Schweizer Sagen geschickt mit einem spannenden Kriminalfall verwoben hat. Begeistert, weil dieser Krimi im Herzen Luzerns sehr authentisch ist. Mir hat besonders gefallen, dass der Schreibstil "echt schweizerisch " ist. So wurden nicht nur Ausdrücke wie "Velo" (Rad) oder "Finken" (Hausschuhe) original schweizerisch belassen,sondern auch Begriffe wie der Samichlaus und sein Schmutzli (St. Nikolaus und sein Gehilfe) eingeflochten. Als Schweizerin habe ich mich sehr wohl gefühlt mit dem Stil, kann mir aber auch vorstellen, dass Leser ausserhalb der Schweiz einiges nachschlagen müssen. Denn wer weiss schon was ein "Mutschli (kleines Brötchen ) oder ein "Trottoir "(Gehsteig)ist ?

    Schon der Start ist gelungen, denn die verschiedenen Erzählstränge zu Beginn verraten schon einiges und machen Lust auf mehr. Sehr schnell grübelt man als Leser über das Motiv der Taten nach. Dieses wird erst fast ganz am Schluss des Buches aufgelöst und ist sehr schlüssig. Wie übrigens die ganze Story. Nie hatte ich das Gefühl, die Ermittlungsergebnisse sind an den Haaren herbei gezogen oder dem Zufall geschuldet.

    Etwas schade empfand ich die Anspielungen zu der Vergangenheit der Ermittler, die ich oftmals nicht richtig einordnen konnte. Da die jedoch eher dezent waren, haben sie mich nicht gross gestört. Ich werde nun einfach die ersten 3 Fälle von Cem und Barbara noch nachholen .Darauf freue ich mich, denn die Ermittler sind so gut charakterisiert, dass sie mir ans Herz gewachsen sind. Cem ist der typische Sunnyboy mit einem grossen Herz, offen und in Sachen Liebesdingen etwas wankelmütig. Barbara ist die ruhigere, ernstere und in Punkte Arbeit und Ermittlungen die verbissenere.

    Ein sehr spannender Krimi, der den Leser in die Sagen und Märchen der Schweiz entführt.

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    janein
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