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Weihnachtswelt
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Mistelzweig und Co.

Natürliche Adventsdeko mit Beerenzweigen

Ob Hagebutten, ein Mistelzweig oder die Beeren der Stechpalme: puristisch edel und natürlich schön wirkt eine (hier rote) Beeren-Deko mit einzelnen Zweigen

Mistelzweig und Co. im Einsatz: so schön wird natürliche Adventsdeko mit Beerenzweigen

Der Vorratsschrank füllt sich so langsam mit allem, was wir für herrlich duftende Lieblingsplätzchen brauchen, im Kinderzimmer werden funkelnde Sterne gebastelt und Papa begibt sich für die Suche nach den Lichterketten auf den Speicher? Das kann nur eines bedeuten: Der erste Advent ist nicht mehr fern! Hat Sie auch schon das Festtags-Dekofieber gepackt? Kein Problem, wir verraten Ihnen, wie Sie mit Mistelzweig und Co. für eine natürliche Adventsdeko sorgen, die alle Blicke auf sich zieht.

Adventszeit ist Dekozeit

Was gibt es Schöneres als ein herrlich festliches Ambiente in den eigenen vier Wänden, wenn es draussen langsam ungemütlich wird? Wir finden: Nicht viel – und starten deshalb rechtzeitig mit der Dekoration rund um die wunderbarste Zeit des Jahres. Besonders angesagt dieses Jahr: natürliche Adventsdeko mit Beerenzweigen. Hier kommen unsere fünf Favoriten aus dem Wald:

  1. Ilex-Zweige: Die Stechpalme ist der Klassiker unter den Beerenzweigen. Die festen roten Beeren verbreiten vor allem als Solisten in weissen Vasen Weihnachtsfeeling pur.

  2. Kiefernzweige: Sie piksen nicht und lassen sich vor allem gut für die Tischdekoration einer langen Tafel verwenden. Dafür einfach ein paar Zweige mit grünem Basteldraht zusammenbinden.

  3. Lärche: Etwas rustikaler wirken die Zweige der Lärche. Platzieren Sie diese doch mal in leeren Flaschen mit schmalem Hals. Kleiner Handgriff, grosse Wirkung!

  4. Sanddorn: Mit seinem sanften Orangeton verzaubert Sanddorn vor allem als Farbtupfer zwischen grünen Zweigen wie Kiefer oder Tanne.

  5. Hagebutte: Hagebutten eignen sich perfekt für selbst gemachte Serviettenringe. Dafür einfach 10 bis 13 Hagebutten mit Basteldraht aneinanderreihen. Sie möchten lieber die ganzen Zweige verwenden? Dann dekorieren Sie doch einfach mal Eukalyptus dazu - das sieht wunderbar edel aus.

  6. Mistelzweig: Die immergrünen Mistelzweige wachsen in runden Gebilden rund um die Äste ihrer Wirtspflanzen herum und haben kleine, weiss-schimmernde Beeren. Sie machen sich gut in Deko-Gestecken, aber eigentlich... hat der Mistelzweig noch eine ganz andere Bedeutung. Dazu gleich mehr.

Unser Tipp: Einige Beeren sind giftig und sollten nicht in die Hände von Kindern gelangen – die der Stechpalme zum Beispiel. Eine gute Alternative dafür sind Hagebuttenzweige.

Misteln: Gäste des Baumes

Wenn wir an Beerenzweige und Weihnachten denken, darf ein ganz besonderes Grün nicht fehlen: der Mistelzweig. Misteln wachsen vor allem auf Pappeln, Linden, Weiden und Birken. Während sie sich im Sommer gekonnt zwischen den anderen Blättern verstecken, macht der Laubabfall im Herbst die Mistelzweige gut sichtbar. Der „Baumwirt“, in dem die Misteln wachsen, leidet etwas unter dem fremdgrünen Besuch – lebensbedrohlich wird es für ihn aber erst bei sehr starkem Befall. Doch wie kommen die Misteln überhaupt in Birke und Co.? Die Verbreitung der Samen ist Sache der Vögel: Beim Fressen der Beeren streifen vor allem Drosseln und Spechte das klebrige Fruchtfleisch mit dem Samen an der Baumrinde ab. So viel zur Botanik. Und was hat es jetzt mit der Tradition des Küssens auf sich?

Tradition Mistelzweig: Dekorativer Glücksbringer

Küssen unter dem Mistelzweig gilt seit jeher als Garant für endlose Liebe – besonders in den USA und Grossbritannien. Haupt-Einsatzzeitpunkt des Mistelzweigs ist Weihnachten: Ein Kuss unterm Mistelzweig ist dort in vielen Familien für (junge) Paare geradezu Pflicht. Glaubt man der Legende, handelt es sich beim Mistelzweig um den heiligen Zweig der Liebesgöttin Frigga. Sie legte die Sitte fest, allen, die unter einem Mistelzweig stehen, einen Kuss als Zeichen der Liebe zukommen zu lassen. Aber das ist nur eine der vielen Theorien. Überliefert ist zum Beispiel auch, dass keltische Priester aus den Zweigen Tinkturen zubereiteten, die gegen Krankheiten, Gifte und sogar Unfruchtbarkeit helfen sollten. Andere Historiker sehen den Ursprung der Mistelzweig-Tradition mit dem römischen Fest der Saturnalien verbunden, das am 17. Dezember zu Ehren des Gottes Saturn gefeiert wurde. Kurz gefasst: Die Mistel als Pflanze ohne irdische Wurzeln galt vielerorts als besonders mysteriös und heilig. Übrigens: Mistelzweige werden „kopfüber“ – also mit den Beeren nach unten zeigend – an die Tür gehängt.

Unser Tipp: Sie schlendern gerne über den Wochenmarkt? Dann nehmen Sie sich das nächste Mal doch frische Zweige mit. Diese sind bis zu drei Wochen haltbar, wenn sie frisch angeschnitten ein eher kühleres Plätzchen in der Wohnung finden. Ebenso wichtig: Regelmässig mit frischem Wasser verwöhnen.

Richtig hübsch machen sich Mistelzweig- und andere Beerenprints auf Tischwäsche. Frische Zweige dazu und fertig ist die stilvolle Herbst- und Weihnachtsdeko an jeder Tafel

3 Ideen für natürliche Adventsdeko mit Beerenzweigen

  1. In der Vase: Sie lieben es minimalistisch? Dann bringen Sie einzelne Beerenzweige in eine hohe Vase und platzieren Sie diese als Centerpiece auf dem Tisch.

  2. Als Kranz: Ob frisch oder getrocknet, echt oder unecht – mit einem Beerenkranz an der Tür empfangen Sie Ihre Gäste standesgemäss zum Adventskaffee. Auch mit einer Kerze in der Mitte macht sich eine rote Beerendeko ausserordentlich hübsch.

  3. Auf dem Tisch: Tischdecken und Servietten mit Beeren-Motiven sind eine gute Alternative zu frischen Zweigen – oder können die Dekoration mit diesen gekonnt ergänzen.

Unser Tipp: Für einen Hauch Vintage-Feeling Beerenzweige in alte Emaille-Kannen dekorieren!

Rote Beeren-Deko und mehr bei Weltbild entdecken

Sie möchten kreativ werden? Dann basteln Sie sich doch eine kleine rote Beeren-Deko mit Hagebutten oder Stechpalme einfach selbst. Als Gesteck sieht sie auf Tisch oder Sideboard ansprechend aus - wie einfach es geht, erfahren Sie hier

DIY: Kleines Beerengesteck

Adventszeit ist auch Bastelzeit! Haben Sie Lust, sich kreativ auszuleben? Dann kommt hier unsere Anleitung für ein selbst gemachtes kleines Beerengesteck.

Sie brauchen:

  • ein kleines Gefäss – zum Beispiel einen Blumentopf, eine kleine Schüssel oder ein Behältnis aus Holz
  • Moos aus dem Bastelladen oder Baumarkt
  • frische Beerenzweige wie Mistelzweige, von der Stechpalme, Hagebutten o.ä.
  • nach Belieben: Tannenzapfen, Nüsse, Kiefernzweige, weihnachtliche Dekofiguren

So wird’s gemacht:

  1. Das Moos auf die Form zuschneiden und leicht anfeuchten. Dann in das Gefäss legen und etwas andrücken.
  2. Die frischen Beerenzweige so kurz schneiden, dass sie sich gut ins Moos stecken lassen.
  3. Die Beerenzweige einstecken und dabei darauf achten, dass möglichst viel vom Moos bedeckt wird.
  4. Lücken mit alternativem Material wie Tannenzapfen oder anderem Grün füllen.
  5. Eine kleine Dekofigur hineinsetzen.
  6. Das Gesteck alle paar Tage frisch bewässern.

Winter – we love you berry much!

Wichtel, Engel und Kerzen jeder Art – wenn Weihnachten vor der Tür steht, greifen wir tief in die Dekokiste. Für festliche Farbtupfer sorgen dabei natürlich diverse Beerenzweige, die ihre Plätzchen in Vasen, Gläsern und Kränzen finden und als natürliche Adventsdeko für besonders stimmungsvolle Stunden sorgen. Und: vergessen Sie den Mistelzweig nicht!

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