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  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dagmar S., 14.06.2015

    Als Buch bewertet

    Das Cover ist mir allein schon wegen den Farben ins Auge gestochen. Beim zweiten Hinsehen fand ich den Titel in Verbindung mit der Pustblume sehr passend und es hat mich auch ein wenig an "Morgen kommt ein neuer Himmel" erinnert.

    Hannah ist eine etwas eingeschüchterte Protagonistin. Sie wurde in der Schule gemobbt, musste die Trennung ihrer Eltern verkraften. Sie hatte einfach einige Schicksalsschläge, die man ihr anmerkt. Deswegen habe ich sie auch anfangs sofort ins Herz geschlossen. Leider ist sie auch sehr naiv und am Liebsten hätte ich sie einige Male wachgerüttelt. Naivität kann einen Menschen auch liebenswert wirken lassen, aber bei einer Frau, die eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin ist, erwarte ich eine gewisse Stärke und Menschenkenntnis.

    Die Handlung ist mit vielen sympathischen Protagonisten gefüllt, die gut beschrieben werden, so dass man ein klares Bild vor Augen hat. Das hat mir besonders gut gefallen. Da ist beispielsweise Dorothy, mit der Hannah sich regelmässig trifft. Sie ist die Mutter ihres Ex-Verlobten und hat immer gute Ratschläge für Hannah. Hannah hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter und Dorothy ist wie eine Ersatzmutter für Hannah.

    Den Grund, warum Hannah sich von ihrer Mutter bereits als Teenager gelöst hat, erfährt man im Laufe der Geschichte. Hier war ich wirklich überrascht, habe mitgefiebert und mitgelitten.

    Aber ich finde die Handlung bei diesem Buch muss man selbst erleben, hier möchte ich nicht allzu viel verraten.

    Ich war auch - abgesehen von Hannahs Naivität - wirklich von der Handlung begeistert. Nur leider wurde am Ende alles zu schnell abgehandelt und es wirkte etwas erzwungen.

    FAZIT:
    Ein Buch über die Kraft des Vergebens. Viele Stellen haben mich berührt, am Ende hat es leider etwas nachgelassen.
    Dennoch ist es insgesamt ein Buch, das voller Emotionen ist, mich überraschen konnte und wundervolle Momente hatte.

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    schokobanane18, 02.06.2015

    Als Buch bewertet

    Hannah Farr, erfolgreiche Moderatorin einer Talkshow, erhält einen Brief mit zwei Versöhnungssteinen. Ihre ehemalige Mitschülerin Fiona entschuldigt sich darin für das Mobbing, das sie Hannah in der Schulzeit angetan hat. Wenn Hannah ihr verzeiht, soll sie einen der beiden Steine zurückschicken, den anderen soll sie nutzen, um sich wiederum selbst bei jemandem zu entschuldigen. Hannah fällt sofort ein, wer das sein könnte: ihre Mutter.
    Nach einer schlimmen Anschuldigung vor vielen Jahren hat sie keinen Kontakt mehr zu ihr. Nun will Hannah sie besuchen, um ihr zu vergeben… bis sie merkt, dass sie es ist, die sich entschuldigen sollte.

    Hannah war mir von Anfang an recht sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Allerdings fand ich es etwas ärgerlich, dass sie die Menschen, die sie ausnutzen oder ihr übel mitspielen, so lange nicht durchschaut, obwohl deren Verhalten doch recht offensichtlich ist.
    Ihre Freundinnen Dorothy und Jade, die ebenfalls Grund haben, mit Steinen um Verzeihung zu bitten, sind mir schnell ans Herz gewachsen.
    Im Laufe der Geschichte macht Hannah eine ziemliche Wandlung durch, anstatt zu vergeben, erkennt sie, dass sie es ist, die etwas gut zu machen hat. Und auch in ihrem Liebesleben trifft sie endlich die richtigen Entscheidungen…

    Alles in allem ein schöner Roman mit vielen Emotionen, der an manchen Stellen leider recht vorhersehbar ist, an anderen Stellen wiederum für Überraschungen sorgt. Leider bleibt am Ende noch die eine oder andere Frage offen, für die ich mir eine Antwort erhofft hätte.

    Das Buch hat mich trotzdem gut unterhalten und für einige kurzweilige Lesestunden gesorgt! Die Autorin hat das Thema Vergeben sehr gut ausgearbeitet und regt damit auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ausserdem ist das Buch gespickt mit vielen wunderschönen, weisen Zitaten.

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lesezeichen 1., 14.06.2015

    Als Buch bewertet

    Die erfolgreiche Moderatorin Hannah Farr erhält überraschenderweise einen Brief und zwei Versöhnungssteine von einer ehemaligen Mitschülerin Namens Fiona Knowles. In diesem bittet sie Hannah um Verzeihung für ihr Mobbing, das zur Schulzeit stattfand. Hannah tut sich sehr schwer, Fionas damaliges Verhalten ihr gegenüber zu entschuldigen bzw. zu vergessen. Nach uns nach wird Hannah bewusst, dass manche Dinge gar nicht so waren wie sie schienen. Die Reise in die Vergangenheit beginnt mit der Suche nach ihrer Mutter, die seit etlichen Jahren nie mehr gesehen hat. Wie wird ihre Mutter auf dieses Wiedersehen reagieren?

    Die flüssige und sehr gefühlvolle Schreibweise der Autorin lässt einen sehr schnell in diese Geschichte rein kommen und dadurch konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen. Ich musste wissen, wie es weiter geht. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und manche von ihnen findet man auf Anhieb sympathisch (z.B. Dorothy) und manche weniger (z.B. Claudia). Die Geschichte von Verzeihen und Vergeben lässt den Leser sehr nachdenklich stimmen. Die Versöhnungssteine waren eine klasse Idee und auch deren Umsetzung fand ich gut. Wobei ich hier schreiben muss, zum Ende hin waren es mir ein paar Steine zu viel. Während des Lesens denkt man unweigerlich darüber nach, wen man selber solch einen Stein schicken würde und von wem man einen bekommen könnte. Insgesamt war die Geschichte sehr vorhersehbar, aber dennoch sehr gut umgesetzt worden. Am Ende blieben zwar einige Fragen offen, aber dennoch würde ich dieses Buch weiter empfehlen.

    4 von 5 Sternen!

    Autor: Lori Nelson Spielman
    Buch: Nur einen Horizont entfernt
    Klassische Ansicht
    Neuer Beitrag

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  • 4 Sterne

    14 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Zwerghuhn .., 09.06.2015

    Als Buch bewertet

    Die erfolgreiche TV-Moderatorin Hannah Farr bekommt von ihrer ehemaligen Mitschülerin einen Entschuldigungsbrief. Darin enthalten sind zwei Versöhnungssteine. Einen davon soll sie an die Absenderin als Zeichen der Vergebung zurückschicken, den anderen an jemanden weitergeben, bei dem sich Hannah selbst entschuldigen möchte. Das bringt sie zum Nachdenken, denn Hannah hat seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Hin - und hergerissen von ihrem schlechten Gewissen begibt sie sich schliesslich auf die Suche nach ihrer Mutter... "Nur einen Horizont entfernt" hat alles, was einen guter Unterhaltungsroman ausmacht. Da ist zunächst einmal eine gut durchdachte Story, gewürzt mit einer Portion Herz-Schmerz und als Sahnehäubchen noch eine Prise Liebe obendrauf. Kurzum ein absolut gelungenes Buch, das mir gut gefallen hat. Durch den flüssigen, modernen Schreibstil war ich von Beginn an von der Geschichte begeistert. Dazu tragen natürlich auch die wunderbar treffend skizzierten einzelnen Charaktere bei. Ich freue mich jedesmal, wenn ich in einem Buch schöne Zitate finde. Da kann ich nicht umhin, hier mein Lieblingszitat zu schreiben: "Die Menschen, die man liebt, gibt man niemals auf." Das finde ich einfach klasse. Lediglich, die enorme Naivität von Hannah hat mich streckenweise doch etwas gestört. Kann ein Mensch im Showgeschäft wirklich so gutmütig sein? Ich weiss es nicht. Trotz diesem klitzekleinen Kritikpunkt kann ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Fazit: Ein guter Roman für angenehme Lesestunden!

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  • 3 Sterne

    8 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli 3., 05.06.2015

    Als Buch bewertet

    Konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen

    Inhalt:
    Die Fernsehmoderatorin Hannah Farr ist an einem Wendepunkt ihres Lebens angelangt. Die Beziehung zu Michael tritt auf der Stelle, die Quoten ihrer TV-Show sinken beständig. In ihrer Not erinnert sich Hannah wieder an die Versöhnungssteine, die ihr vor zwei Jahren von einer ehemaligen Schulkameradin geschickt wurden. Fiona wollte sie mit einem Stein um Verzeihung bitten, doch Hannah war noch nicht dazu bereit. Den zweiten Stein sollte Hannah an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Diese Steine bringen nun eine Lawine ins Rollen, unter der Hannahs bisheriges Leben verschüttet werden wird.

    Meine Meinung:
    Nach dem grossen Erfolg ihres ersten Romans „Morgen kommt ein neuer Himmel“ war ich sehr gespannt auf das aktuelle Buch und hatte wohl zu hohe Erwartungen. Mehr als durchschnittlich war das für mich nicht.

    Der Schreibstil ist ganz okay, es lässt sich flott lesen, ist aber nicht wirklich aussergewöhnlich schön. Ein Klischee reiht sich an das nächste, und vieles ist zumindest in groben Zügen vorhersehbar. Es gibt einige nette Lebensweisen, die aber auch nicht gerade neu sind, z.B. "Die Menschen, die man liebt, gibt man niemals auf." Diese Phrase zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung.

    Was mich aber tierisch genervt hat, war die Protagonistin Hannah. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Es hat mich immer wieder gewundert, wie schnell sie in ihren Meinungen umschwenkt. Sie hat erstaunlich wenig Rückgrat, dafür eine Riesenmenge Naivität. Mehr als ein Mal wollte ich sie schütteln und Klartext mit ihr reden. Auch ihre ständige Jammerei ging mir gehörig auf den Keks. Ach hätte ich doch…, ich sollte nicht…, warum habe ich nur… Immer dreht sich alles nur um sie. Und das, obwohl sie doch gerade dabei ist, sich bei anderen zu entschuldigen.

    Aber auch die meisten anderen Charaktere waren mir nicht unbedingt sympathisch. Hannahs Maskenbildnerin Jade und der Winzer RJ waren die Einzigen, die mich voll und ganz auf ihre Seite ziehen konnten, wobei RJ schon fast zu gut ist, um wahr zu sein.

    Leider blieb am Ende eine wichtige Frage unbeantwortet. Das war für mich recht unbefriedigend. Natürlich kann hier jeder für sich entscheiden, was er vermutet. Ich persönlich hätte lieber eine klare Antwort gehabt.

    Was mir an diesem Buch aber gefallen hat, ist, dass es einen zum Nachdenken bringt. Nachdenken darüber, bei wem man sich vielleicht selbst endlich mal entschuldigen müsste. Nachdenken darüber, ob eine Entschuldigung wirklich immer gut ist oder ob man manche Dinge nicht besser ruhen lässt. Nachdenken darüber, auf welche Art man eine Entschuldigung vorbringt. Nachdenken darüber, wie viel befreiter man sich selbst fühlen kann, wenn man den richtigen Schritt getan hat.

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  • 3 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli 3., 08.06.2015

    Als Buch bewertet

    Inhalt:
    Die Fernsehmoderatorin Hannah Farr ist an einem Wendepunkt ihres Lebens angelangt. Die Beziehung zu Michael tritt auf der Stelle, die Quoten ihrer TV-Show sinken beständig. In ihrer Not erinnert sich Hannah wieder an die Versöhnungssteine, die ihr vor zwei Jahren von einer ehemaligen Schulkameradin geschickt wurden. Fiona wollte sie mit einem Stein um Verzeihung bitten, doch Hannah war noch nicht dazu bereit. Den zweiten Stein sollte Hannah an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Diese Steine bringen nun eine Lawine ins Rollen, unter der Hannahs bisheriges Leben verschüttet werden wird.

    Meine Meinung:
    Nach dem grossen Erfolg ihres ersten Romans „Morgen kommt ein neuer Himmel“ war ich sehr gespannt auf das aktuelle Buch und hatte wohl zu hohe Erwartungen. Mehr als durchschnittlich war das für mich nicht.

    Der Schreibstil ist ganz okay, es lässt sich flott lesen, ist aber nicht wirklich aussergewöhnlich schön. Ein Klischee reiht sich an das nächste, und vieles ist zumindest in groben Zügen vorhersehbar. Es gibt einige nette Lebensweisen, die aber auch nicht gerade neu sind, z.B. "Die Menschen, die man liebt, gibt man niemals auf." Diese Phrase zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung.

    Was mich aber tierisch genervt hat, war die Protagonistin Hannah. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Es hat mich immer wieder gewundert, wie schnell sie in ihren Meinungen umschwenkt. Sie hat erstaunlich wenig Rückgrat, dafür eine Riesenmenge Naivität. Mehr als ein Mal wollte ich sie schütteln und Klartext mit ihr reden. Auch ihre ständige Jammerei ging mir gehörig auf den Keks. Ach hätte ich doch…, ich sollte nicht…, warum habe ich nur… Immer dreht sich alles nur um sie. Und das, obwohl sie doch gerade dabei ist, sich bei anderen zu entschuldigen.

    Aber auch die meisten anderen Charaktere waren mir nicht unbedingt sympathisch. Hannahs Maskenbildnerin Jade und der Winzer RJ waren die Einzigen, die mich voll und ganz auf ihre Seite ziehen konnten, wobei RJ schon fast zu gut ist, um wahr zu sein.

    Leider blieb am Ende eine wichtige Frage unbeantwortet. Das war für mich recht unbefriedigend. Natürlich kann hier jeder für sich entscheiden, was er vermutet. Ich persönlich hätte lieber eine klare Antwort gehabt.

    Was mir an diesem Buch aber gefallen hat, ist, dass es einen zum Nachdenken bringt. Nachdenken darüber, bei wem man sich vielleicht selbst endlich mal entschuldigen müsste. Nachdenken darüber, ob eine Entschuldigung wirklich immer gut ist oder ob man manche Dinge nicht besser ruhen lässt. Nachdenken darüber, auf welche Art man eine Entschuldigung vorbringt. Nachdenken darüber, wie viel befreiter man sich selbst fühlen kann, wenn man den richtigen Schritt getan hat.

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  • 3 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bianca K., 14.06.2015

    Als Buch bewertet

    Hannah ist Fernsehmoderatorin, liebt den Bürgermeister, der einfach keine Anstalten macht, sie zu heiraten und noch dazu eine zickige Tochter hat, und hat sich mental ihre eigenen kleinen Wahrheiten geschaffen. Doch als sie, aus nicht ganz uneigennützigen Gründen, beginnt sich mit den Versöhnungssteinen von Fiona Knowles zu beschäftigen, muss sie sich ihren alten Dämonen stellen. Aber soll sie sich wirklich mit ihrer Mutter versöhnen, mit der sie sich vor 20 Jahren überworfen hat? Und wer muss eigentlich wem verzeihen?

    In ihrem zweiten Roman hat Lori Nelson Spielmann die wundervolle Erfindung der "Versöhnungssteine" gemacht. Diese Idee und auch das Thema Versöhnung finde ich wirklich gut, nur leider hat mir die Umsetzung nicht besonders gut gefallen. Manche Versöhnungsgeschichten waren einfach so banal, dass sie unglaubwürdig wirkten und die Steine wurden zum Ende hin dermassen inflationär verwendet, dass es keinen Spass mehr machte, darüber zu lesen.
    Der Schreibstil lässt sich wieder sehr flüssig und gut lesen. Leider finden sich aber immer wieder schnulzige Plattitüden wie "Solange du nicht das beleuchtest, was dich in Dunkelheit hüllt, bist du für immer verloren", was meinen Lesespass gedämpft hat.

    Bis auf ein paar Ausnahmen sind die Charaktäre entweder auf minimale Stereotypen reduziert oder unstimmig entworfen und mittelmässig gezeichnet. Dies ist besonders bei der Protagonistin der Fall, die zwar eine sehr erfolgreiche Fernsehmoderatorin ist, aber charakterlich absolut nicht in diese Rolle passt. Sie ist unsicher, naiv, leichtgläubig und ohne jegliches Durchsetzungsvermögen, so dass der Leser sich immer wieder fragen muss, wie sie es um alles in der Welt in der Fernsehbranche soweit gebracht hat. Die Szenen im Sender lesen sich darüber hinaus wie ein schlechter Teeny-Film - die Ereignisse sind überspitzt und unrealistisch und die Charaktäre verhalten sich irrational.

    Das Buch hat aber auch gute Seiten. Hannahs Begegnungen in Michigan (ich will hier nicht zu viel verraten) sind schön geschrieben und machen Spass zu lesen. Das kitschig-schnulzige Ende ist sicherlich Geschmacksache - meiner war es leider nicht.

    Fazit: Schöne Idee, schöner Schreibstil aber leider dämpfen schlecht ausgearbeitete Charaktäre, ein vorhersehbares Ende und kitschige Plattitüden das Lesevergnügen. Für mich leider kein würdiger Nachfolger des ersten Romans.

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  • 3 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kristina, 01.06.2015

    Als Buch bewertet

    Hannah Farr ist eine erfolgreiche, vergebene Fernsehmoderatorin, die von der bekannten Fiona Knowles einen der ersten Vergebungssteine zugeschickt bekommen hat. Diese Steine sind zu einem grossen Hit geworden, doch Hannah brachte es bis jetzt nicht übers Herz ihren Stein an Fiona, die sie in ihren Jugendjahren gemobbt hat, zurückzuschicken und selbst einem Menschen zu vergeben.
    Sie möchte ihrer Mutter vergeben, muss aber im Laufe der Geschichte feststellen, dass es nicht an ihr liegt zu vergeben, sondern sich zu entschuldigen. Vor einigen Jahren machte Hannah eine schwerwiegende Behauptung über den neuen Mann an der Seite ihrer Mutter und entzweite diese, als Hannah zu ihrem Vater zog...

    Das Cover des Buches ist wunderschön und ich hatte riesengrosse Lust das Buch zu lesen.
    Relativ bald merkte ich, dass mir die Hauptdarstellerin Hannah recht unsympathisch ist. Sie ist in manchen Situation extremst naiv und ich konnte gewisse Handlungen nicht nachvollziehen.
    Die Charaktere sind alle klar beschrieben, man kann sich alle Personen sehr gut vorstellen, auch die nicht so sympathischen.
    Charaktere wie RJ oder Dorothy lagen mir sehr am Herzen und machten die Geschichte lebendig.

    Das Thema Vergebung fand ich höchst interessant. Viele schöne und wahre Sätze lassen sich zu dem Thema in dem Buch finden - Lori Spielman versteht es Worte kreativ und klar in den Raum zu setzen.

    Vor allem zum Ende hin wirkte die Geschichte sehr gehetzt auf mich und in einer gewissen und wichtigen Inhaltsfrage fehlte mir eine Antwort - ich hätte doch gerne Gewissheit gehabt und verstehe auch nicht, wie Hannah mit dieser Ungewissheit leben kann/will - aber ich denke, hier sind wir zwei uns zu ungleich. ;)

    Abschliessend möchte ich sagen, dass ich das Buch schon lesenswert finde und weiterempfehlen kann, es aber für mich viel zu wenig emotionalen Tiefgang hat, für diese Thematik und für meine Erwartung, die ich an das Buch gestellt habe! Trotzdem kommt man ordentlich ins grübeln, wen man in seinem Leben etwas Unrechtes angetan hat oder selbst gerne eine Verzeihung hätte.

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  • 4 Sterne

    5 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ingrid N., 11.02.2016

    Als Buch bewertet

    Nach "Morgen kommt ein neuer Himmel" war ich schon auf das zweite Buch gespannt. Und ich war ganz schnell durch damit, man kann es kaum weglegen. Ich finde es fast noch besser und kann es unbedingt weiter empfehlen.

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  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andrea B., 04.08.2015

    Als Buch bewertet

    wunderbares Buch, sehr spannend geschrieben

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  • 5 Sterne

    8 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    thora, 02.06.2015

    Als Buch bewertet

    Die Steine der Einsicht -
    Inhalt/Klappentext: Mit zittrigen Fingern öffnet die bekannte TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulkollegen, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiss sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, das das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat …

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr emotional geschrieben. Die Geschichte rund um Hannah fand ich wie aus dem Leben gegriffen. Den jeder hat in seinem Leben ein kleine Schuld auf sich geladen. Die positiven wie auch die negativen Emotionen sind sehr gut in die Geschichte hineingeschrieben. Die Charaktere entsprechen typisch amerikanischen Vorstellungen. Sie sind dabei alle nicht perfekt. Das macht sie mir so sympatisch. Die Story mit den 2 Steinen finde ich einfach toll. Wie die Autorin es geschafft hat, dass ich während dem Lesen auch meine Leben reflektiert habe. Sehr gut hat mir die Beschreibungen der Beziehungen zwischen den verschieden Charakteren gefallen. Die Umgebung in der das Buch spielt ist sehr detailreich und genau beschrieben. Ich konnte mir deswegen sehr genau vorstellen in welchem Raum sich die Personen bewegen.

    Fazit: Sehr gute Lektüre für Menschen die Emotionen lieben. Sehr toller Schreibstil. Das Buch hat mich gefesselt.

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  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Biest, 28.05.2015

    Als Buch bewertet

    „Bitte lass aus diesem Stein eine Brücke entstehen, keine Mauer.“
    Lori Nelson Spielmann

    Zum Inhalt:

    Hannah Farr ist eine angesehene TV-Moderatorin und mit dem Bürgermeister von New Orleans liiert.
    Auf der Suche nach einem Thema für Exposé, für eine Fernsehshow in Chicago, fällt ihr das Säckchen mit den Versöhnungssteinen von Fiona Knowles in die Hände. Eine Frau, die sie in der Schule damals jahrelang gemobbt hat. Sie bittet Hannah nun um Vergebung.
    Einen der beiden Steine aus dem Säckchen soll sie Fiona zurückschicken, wenn sie ihr vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte…

    Schnell fällt Hannah ein Mensch aus ihrer Vergangenheit ein, ihre Mutter.
    Doch die Erinnerungen an damals sind sehr schmerzhaft. Denn Hannah hat etwas getan, was das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat…

    Kann sie sich überwinden, sich nach so langer Zeit mit ihrer Mutter in Verbindung setzen?
    Kann sie verzeihen und wir ihr verziehen?

    „Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können um jene Menschen kämpfen,
    die wir am meisten lieben.“


    Meine Meinung:

    In diesem Buch geht es um Verzeihen, Freundschaft, Schuldgefühle, Verluste und den Wunsch nach einer eigenen Familie.
    Lori Nelson Spielman hat mich mit diesem Buch absolut überzeugt. Mit viel Feingefühl und einer Portion Humor erzählt sie die rührende Geschichte von Hannah. Einer teils doch sehr naiven aber auch liebevollen jungen Frau. Ich konnte mich problemlos in sie hineinversetzen, aber ihr Handeln konnte ich nicht immer wirklich nachvollziehen. An einigen Stellen hätte ich sie am liebsten mal kräftig geschüttelt oder geschrien „nein, tu das nicht“. Aufgrund ihrer Gutgläubigkeit bringt sie sich des Öfteren in peinliche Situationen.

    Aber auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, auch wenn man für einige so gar keine Sympathien aufbringen kann. Dorothy hat mir von allen am besten gefallen. Sie ist Hannahs Fels in der Brandung, immer für sie da, eine sehr kluge, alte Frau.

    Diese Geschichte birgt viele dunkle Geheimnisse und steckt voller ungeahnter Wendungen. Das Ende fand ich absolut gelungen. Ich hätte mir auch kein anderes gewünscht. Mir persönlich hat die Geschichte rund um die Versöhnungssteine Sehr gut gefallen. Sie regt zum Nachdenken an.

    Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich super lesen. Zudem ist diese Buch voll mit wunderschönen Zitaten.


    Fazit:

    Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen. Eine tolle Story über Vergebung, Freundschaft und Verluste. Immer auf der Suche nach dem wahren Ich.

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  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sarah R., 06.06.2015

    Als Buch bewertet

    Zum Buch

    Das Cover ist sehr schön und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die Farben passen sehr gut zusammen und in Verbindung mit dem Motiv wirkt alles sehr harmonisch. Für mich ist es eine richtige Augenweide.



    Meine Meinung

    Mit grossen Erwartungen bin ich an dieses Buch heran gegangen. Das Cover und die Leseprobe haben mich schon so geflasht, da musste ich einfach wissen wie es weitergeht.

    Die Protagonistin Hannah ist mir sehr sympathisch. An einigen Stellen kann ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. Ihre Handlungen kann man grösstenteils gut nachvollziehen und im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich wirklich stark weiter. Von den Nebenfiguren habe ich besonders Dorothy in mein Herz geschlossen. Sie ist eine alte Seele, die sehr weise ist und mich mit ihren Weisheiten immer wieder beeindruckt hat. Alle Figuren werden toll beschrieben, man lernt sie näher kennen und versteht, warum sie sich so verhalten, wie sie es tun.
    Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen. Er ist flüssig und emotional. Die Geschichte hat mich die ganze Zeit über gefesselt und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Wendungen sind spannend und keineswegs vorhersehbar. Das hat mir an diesem Buch besonders gefallen, man wusste nicht, wo es drauf herausläuft.
    Immer wieder habe ich Lesepausen gemacht, um über Sachen die im Buch beschrieben werden, nachzudenken. Es ist eine sehr tiefsinnige und nachdenkliche Geschichte über das Thema Verzeihen. Die Autorin hat sich damit an ein sehr schwieriges Thema herangewagt und versucht, es aus verschieden Perspektiven zu beleuchten. Die Idee mit den Versöhnungssteinen fand ich richtig klasse.

    Der Schluss des Buches hat mir leider nicht so gut gefallen. Er kam zu abrupt. Das finde ich wirklich schade, denn dadurch, das so viel offen geblieben ist, ist es für mich keine runde Sache. Das ist so schade, denn die Idee war genial.


    Mein Fazit

    Ein solides Buch, dass mit einer genialen Idee punkten kann, am Schluss aber leider nicht meine Erwartungen erfüllt. Von mir gibt es 4/5 Sterne.

    Ich danke Lovelybooks und dem Krüger Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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  • 4 Sterne

    Lardi Nicole, 26.05.2015

    Als Buch bewertet

    Lori Nelson Spielman




    Rezension vom 25.05.2015 (0)



    Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können um jene kämpfen, die wir am meisten lieben! Hannah ist eine berühmte Tv-Moderatorin in New Orleans. Sie ist mit Michael dem Bürgermeister der Stadt liiert. Als sie von einer alten Klassenkammeradin einen Brief mit 2 Versöhnungsteinen bekommt. Fiona die Klassenkammeradin will sich bei Hannah für ihr verhalten damals entschuldigen. Sie soll ihr einen dieser Steine zurück schicken falls sie diese Entschuldigung annehmen sollte, denn anderen an jemand anderes weiterschicken den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiss genau wer das sein könnte nämlich ihre Mutter. Aber will sie sich wirklich mit den schmerzhaften Erinnerungen auseinander setzen? Denn Hannah hat etwas getan was das Leben ihrer Mutter für immer Verändert hat. Wie wird Hannah sich entscheiden? wird Sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen? Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich mir vom Ende etwas mehr versprochen hätte. Man ist sehr schnell in der Geschichte drinn und wird auf jedenfall mitgerissen. Dieses Buch lehrt uns so einiges übers lügen und verzeihen, über Gefühle und Rücksichtnahme und natürlich über die Liebe. Freut euch auf eine neue Welt in die ihr von Lori Nelson Spielmann hineingezogen werdet.!

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  • 5 Sterne

    Diana U., 05.09.2015

    Als Buch bewertet

    Sehr schönes Buch. Super geschrieben auch für wenig Leser, man kann sich sehr schnell reinlesen. Konnte es am zweiten Tag nicht mehr weglegen und hab es somit an zwei Tagen ausgelesen. Spannung****, Gefühl *****

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  • 5 Sterne

    Ulrike K., 20.04.2017

    Als Buch bewertet

    ein buch zum träumen, liest sich sehr schnell, gefiel mir sehr gut

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  • 5 Sterne

    14 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Annemarie S., 12.08.2015

    Als Buch bewertet

    Total spannend von der 1- zur letzten Seite

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  • 2 Sterne

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andrea U., 30.12.2015

    Als Buch bewertet

    Schade, nach dem ersten guten Roman folgt nun doch eine arg konstruierte kitschige Geschichte. "Du hast die Macht mein geschundenes Herz zu zerstören oder zu heilen..." klingen doch eher nach Heimatroman. Die Fälle der Vergebung , die Story des TV Senders, für mich passt das alles nicht richtig zusammen.

    Eigentlich liegt eine gute Idee zu Grunde, die Ausführung gefällt mir jedoch nicht so wirklich.

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  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Angelique S., 15.11.2015

    Als Buch bewertet

    TV-Moderatorin Hannah Farr bangt gerade um ihre Fernseh-Show und auch im privaten Leben läuft es nicht rund. Die Tochter ihres Freundes zeigt sich von ihrer bösen Seite und versucht Hannah zu vergraulen.
    Eines Tages erreicht Hannah ein Brief mit zwei Steinen. Fiona Knowles, eine alte Schulkameradin bittet sie um Vergebung, denn Fiona hat Hannah während der Schulzeit extrem gemoppt. Wenn sie ihr verzeiht, möchte sie bitte den einen Stein an Fiona zurückschicken. Und den zweiten kann Hannah dann selbst jemanden schicken, den sie um Verzeihung bitten möchte.
    Natürlich weiss Hannah sofort, wem sie diesem Stein schicken könnte. Hannah ist bei ihrem Vater aufgewachsen und hatte keinen Kontakt zur Mutter. Insgeheim gibt sie ihr die Schuld, dass es ihrem Vater nach der Trennung ziemlich schlecht ging.
    Wird Hannah den zweiten Stein an ihre Mutter schicken und sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen? Und was ist mit dem ersten Stein, kann Hannah Fiona vergeben?

    Mit "Nur einen Horizont entfernt" hat die Autorin Lori Nelson Spielman erneut einen wunderbaren und einfühlsamen Roman geschrieben. Es geht um hauptsächlich um Vergebung aber auch um Freundschaft, Liebe, Familie und die eigenen Zufriedenheit.
    Mit ihrem einfühlsamen und trotzdem lockeren Schreibstil hat es die Autorin geschafft mich sofort in den Bann zu ziehen. Die Idee mit den Versöhnungssteinen finde ich gelungen und sie ist auch im realen Leben umsetzbar. Die Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich mich meinen Mitmenschen gegenüber verhalte und ob mein Verhalten immer angemessen ist. Und ich habe wieder festgestellt, wie nachtragend ich doch bin. Verbaue ich mir da einige Freundschaften? Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden und entscheiden, wie es dann weitergehen soll.

    Die Charaktere sind authentisch und gut beschrieben, Hannah ist mir zwar sympathisch aber gerade am Anfang ist sie ziemlich naiv und ich hätte sie gerne mal wachgerüttelt. Am liebsten sind mir Dorothy und Jade. Dorothy ist eine herzerwärmende Frau, die Hannah mit Lebenserfahrung gut unterstützt. Und auch Jade entpuppt sich als wahre Freundin…

    Fazit:
    Dieses wunderbar einfühlsame Buch kann ich nur jedem ans Herz legen, der Geschichten über Freundschaft, dem Vergeben und der inneren Zufriedenheit lesen mag.
    Es lädt zum Nachdenken ein…

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  • 4 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Naddlpaddl, 03.06.2015

    Als Buch bewertet

    Dies ist der zweite Roman der Autorin und für mich ist es auch damit das zweite Buch von ihr. Genau wie bei "Morgen kommt ein neuer Himmel" konnte ich mich sofort in dem angenehmen Schreibstil verlieren. Frau Spielmann schreibt schnörkelos und echt. Man hat das Gefühl in die Geschichte hinein gesogen zu werden und alles genau so mitzuerleben.
    Auch die grossen Gefühle zu Papier zu bringen fällt ihr nicht schwer. Ich habe an der ein oder anderen Stelle schon eine Träne verdrücken müssen, denn es geht in diesem Buch hauptsächlich um Entschuldigung und Vergebung. Und wenn wir alle einmal in uns hinein horchen, haben wir doch alle etwas zu vergeben oder bei jemandem um Entschuldigung zu bitten.
    Ich habe als Leser mit Hannah eine sehr wankelmütige Protagonistin vorgesetzt bekommen, die vom Leben gezeichnet ist und nicht immer weiss wo sie hingehört und vor allem was sie selbst möchte. Sie tritt gerne in den Schatten, obwohl sie Moderatorin ihrer eigenen Sendung ist. Nicht immer weiss sie sich zu behaupten und steckt im ersten Teil des Buches viel zu sehr ein. Ihr Freund Michael ist der Bürgermeister und er kann eigentlich mit ihr machen was er will und sie hat immer für alles Verständnis. Selbst mit den wagen Aussagen ihrer beider Zukunft betreffend kann sie sich arrangieren. Ich muss zugeben, dass Hannah mir sehr oft die Nerven geraubt hat und ich hätte sie gerne geschüttelt und ihr gesagt sie soll doch mal auf den Tisch hauen! Aber genau dieses Verhalten macht sie sympathisch und real. Sie ist eben nicht perfekt sondern genau wie jeder andere Mensch mit Fehlern behaftet. Ausserdem bietet sie somit viel Raum für Entwicklung und ich liebe Charaktere, die sich im Laufe einer Geschichte entwickeln.
    Die ganze Story hinter dem Buch gefällt mir gut und ich glaube auch so etwas würde im realen Leben Anklang finden. Eigentlich dreht sich die ganze Geschichte um die Idee von Fiona, die an alle Leute, denen sie in der Vergangenheit einmal weh getan hat zwei Steine schickt mit einer Entschuldigung und der Bitte einen der Steine zu behalten und den anderen Stein an sie zurück zu senden, falls man ihr vergibt. Und eben diese Idee sorgt für grosses Aufsehen und die Stein gehen um die Welt. Auch Hannah einen Brief bekommen mit zwei Steinen, von Fiona selbst, denn die hat ihr in der Vergangenheit mehr als übel mitgespielt.
    Eigentlich merkt man jedoch im Laufe des Buches, das dies noch Hannahs kleinstes Problem ist. Sie hat den Kontakt zu ihrer Mutter vor Jahren abgebrochen aus Loyalität zu ihrem Vater und hat damals behauptet der neue Freund der Mutter habe sie angefasst. All dies nagt an Hannahs Gewissen, denn sicher ist sie sich ihrer Geschichte nun wo sie erwachsen ist nicht mehr. Man merkt wie sie im inneren einen Konflikt mit sich selbst austrägt und möchte ihr so gerne zur Seite stehen und helfen, aber das kann sie nur alleine! Und mit diesem Anstoss bröckelt auch der Rest ihrer Fassade und sie muss sich eingestehen, dass sie sich selbst nur einredet ihr Leben sei perfekt.,
    Ich habe das Buch aufgemacht und erst wieder geschlossen als ich es beendet hatte. Es hat mich einfach mitgezogen und ich konnte nicht anders. Doch am Ende bliebt da eine Leere. Ich fühle mich nicht komplett erfüllt, weil ich manche Handlungen von Hannah gegen Ende hin nicht verstehen kann und sie durch ihre Entscheidungen die Chance auf Antworten und vor allem auf die Wahrheit vertut. Und ich bin ein Freund von Antworten, ich gehe ungern aus einer Geschichte, die mir nicht alle Fragen beantwortet habe und wo ich mir manche Sachen selbst zusammenreimen muss. Deswegen, und weil die Geschichte doch ein klein wenig vorhersehbar war, kann ich leider keine volle Punktzahl geben und dennoch war dieses Buch ein wahrer Lesegenuss und ich kann es nur weiter empfehlen!

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