Unsere Buchtipps des Monats

Besondere Bücher ausgewählt von der Weltbild Buchredaktion

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Ulrike Fontaine, Weltbild-Buchredaktion:

"San Francisco, um 1900: Harriet Caldwell träumt davon, in der Reederei ihres Vaters mitzuarbeiten. Aber für eine Frau ist das zu dieser Zeit unmöglich. Bis eine schwere Erkrankung ihres Vaters ihr Ziel in greifbare Nähe rückt. Aber natürlich wittern Neider und Intriganten sofort ihre Chance. Frank Maynard ist als Strassenkind aufgewachsen. Er erkennt die Möglichkeiten der gerade entstehenden Filmindustrie und versucht, sich eine Existenz als Kinobetreiber aufzubauen. Dabei gerät er ins Visier mächtiger Gegenspieler. Harriet und Frank begegnen sich erstmals als Teenager. Auch später treffen sie immer wieder zusammen und eine grosse Liebe entwickelt sich. Aber Standesunterschied und Lebensumstände verhindern, dass sie dauerhaft zusammenkommen. Bis das grosse Erdbeben von 1906 San Francisco fast vollständig zerstört und nichts mehr ist, wie es war. Mit vielen überraschenden Wendungen erzählt Kate O’Hara, wie Harriet und Frank mutig und gewitzt um ihre Träume kämpfen. Der erste Teil dieser opulenten Familiensaga hat mich sofort gepackt und ich freue mich schon den nächsten Band im Januar."

Kate O'Hara - Stadt der Träume
Die grosse Familien-Saga aus der spannendsten Epoche Kaliforniens:

San Francisco und die Waterfront - die berüchtigte Barbary Coast mit ihren Dutzenden Landungsbrücken, Werften, Fabriken und Lagerhallen - sind Lebensmittelpunkt und Lebensader der Familie Caldwell und ihrer Reederei. Hier ringt Harriet Caldwell, die älteste Tochter des Firmengründers, mit aller Macht um die Vorherrschaft im Familien-Unternehmen. Hier begegnet sie dem jungen Abenteurer Frank Maynard, der ihr Leben mitbestimmen wird. Hier werden Liebe und Hass, Ehrgeiz, Skrupellosigkeit und Opferbereitschaft zum Schicksal einer Dynastie. Und hier werden alle über sich hinauswachsen müssen, als 1906 ein schweres Erdbeben grosse Teile ihrer geliebten Heimat San Francisco zerstört.

"Stadt der Träume" ist der erste Teil der Caldwell-Saga über das Schicksal einer Reederei-Familie im Kalifornien der Jahre 1898 bis 1926. Atmosphärisch dicht und opulent erzählt Kate O'Hara vom Aufstieg der Familie, von ihren Kämpfen um Geld, Macht und nicht zuletzt persönliches Glück. An der Seite von Harriet Caldwell erleben wir skrupellosen Verrat und eine grosse Liebe sowie die wechselvolle Geschichte San Franciscos, vom grossen Erdbeben, als die Stadt vier Tage und Nächte in Flammen stand, bis zur Planung der berühmten Golden Gate Bridge.

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Vanessa Herok, Weltbild-Buchredaktion:

"„Sie wusste nicht, wie man nur halb an etwas interessiert war. Sie war entweder gleichgültig … oder besessen.“ Das beschreibt Stella Lane sehr gut. Sie lebt mit dem Asperger-Syndrom, was ihr das Leben erschwert. Vor allem mit Intimität hat die junge Frau ein grosses Problem. Genau daran möchte sie etwas ändern, denn Stellas Mutter wünscht sich nichts sehnlicher als Enkelkinder. Es heisst ja „Übung macht den Meister“, deshalb engagiert sie Michael Phan. Er arbeitet als Escort und erklärt sich dazu bereit, Stella Unterricht in Sachen Sex und Dating zu erteilen. Auch wenn die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten, finden sie schon bald Gefallen an ihrem Arrangement …

Helen Hoang hat ein Buch geschrieben, das ebenso bewegend wie sexy ist und welches mich zum Lachen gebracht hat. Für mich ein gelungener Auftakt zur „Kiss, Love & Heart“-Trilogie!"

Helen Hoang - Kissing Lessons
Eine besondere Liebesgeschichte. Ausgezeichnet mit dem Goodreads Choice Award als bester Liebesroman des Jahres.

Adie Lou verbrachte die Sommerferien als Kind im Cottage ihrer Eltern am Michigansee. Damals waren Schwimmreifen und Angeln genug für das Glück endlos scheinender Tage am Wasser. Auf der Suche nach diesem Gefühl gibt sie nach ihrer Scheidung ihre Stelle in Chicago auf und zieht an den See. Wird es ihr gelingen, das Ferienhaus ihrer Familie in ein stylisches und gemütliches Inn umzubauen? Und wer wird ihr helfen, ihren Traum zu verwirklichen?

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Stephanie Braun, Weltbild-Buchredaktion:

"Schon der Auftakt ist unheimlich: Rabea, die spätere Ermittlerin, erinnert sich an ihre kleine Schwester Marie – nachts wurde das Haus der Familie von einer unheimlichen „Hexe“ beobachtet und dann verschwindet Marie. 20 Jahre sucht Rabea immer noch nach Spuren und diese Suche führt sie schliesslich nach Essen, wo die Leiche einer jungen Frau in Maries Alter gefunden wird. Von da an folgt sie erbarmungslos dem Rapunzelmörder … Lars Schütz hat seine Arbeit gut gemacht: sympathische Ermittler, viele Verdächtige und überraschendes Ende. Viel Spass beim Lesen!"

Lars Schütz - Rapunzel mein
Er quält. Er mordet. Wer wird sein nächstes Opfer sein?

Profilerin Rabea Wyler steht unter Schock: In der Nähe eines stillgelegten Märchenparks wurde ein totes Mädchen ohne Hände gefunden. Erdrosselt mit den eigenen langen blonden Haaren. Wyler ahnt, dass die Vergangenheit sie eingeholt hat. Denn eine Hand war das Einzige, was vor zwanzig Jahren von ihrer vermissten Schwester gefunden wurde. Jan Grall, ihr suspendierter Partner, will davon nichts wissen. Wyler kann den Mörder auch ohne seine Hilfe überführen. Doch schnell wird klar, dass der Täter nur eine Marionette in einem perfiden Spiel ist. Und das hat gerade erst begonnen ...

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Yvonne Tiedt, Weltbild-Buchredaktion:

"Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Wer es noch nicht gelesen hat, kann es nun als Taschenbuch kaufen und sich von den wunderbaren, skurrilen Menschen in einem kleinen Dorf im Westerwald verzaubern lassen. Sie alle halten wie Pech und Schwefel zusammen. Im Mittelpunkt steht Luise, die den tragischen Verlust eines geliebten Menschen, aber auch die grosse Liebe erlebt. Leider werden Frederik und sie getrennt, als sie sich gerade verliebt haben. Grossmutter Selma und der alte Optiker des Ortes müssen dem Glück der beiden immer wieder nachhelfen … Ein Buch, das zu Herzen geht und glücklich macht."

Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.

'Was man von hier aus sehen kann' ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter besonderen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan ...

Wie Innigkeit gelingen kann zwischen den Menschen - gegen viele Widerstände und Unwägbarkeiten -, zeigt dieses ebenso kluge wie zartfühlende Buch, das zum grossen Überraschungserfolg wurde. Mit 'Was man von hier aus sehen kann' beweist Mariana Leky, dass sie zu den kraftvollsten und unverwechselbaren Stimmen der deutschen Literatur gehört.

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Yvonne Tiedt, Weltbild-Buchredaktion:

"Ein Roman, der ein Wechselbad der Gefühle auslöst: Da ist die erschütternde Realität im Köln der 1930er- und 1940er-Jahre ̶ aber auch eine grosse Liebe, die die Jahrzehnte überdauert. Die beiden Protagonistinnen, Maria und ihrer Enkelin Sabine, verbindet weit mehr als das dramatische Familiengeheimnis. Beide werden sie auf ihre Art zu Beschützerinnen: Maria versucht in den 1940er-Jahren, einen jüdischen Nachbarsjungen zu retten, Sabine kümmert sich um einen schwer misshandelten Jungen, der ihr ans Herz wächst. Annette Wieners erzählt mitreissend die bewegende Geschichte zweier aussergewöhnlicher und starker Frauen.."

Annette Wieners - Das Mädchen aus der Severinstrasse
Ein Roman über eine grosse Liebe und ein lebendiges Stück deutsche Zeitgeschichte

Als Sabine Schubert nach dem Tod des Grossvaters ihrer Grossmutter Maria hilft, das Haus aufzuräumen, kommen unter dem grossen, schweren Teppich im Wohnzimmer alte Geldscheine zum Vorschein. Im Keller finden die Frauen Gold und begreifen, dass der Grossvater vor langer Zeit ein Vermögen versteckt haben muss. Nur warum? Maria beschleicht eine Ahnung und sie gerät völlig ausser sich. Sabine wird klar, dass in der Familiengeschichte erschreckende Lücken aufklaffen. Hat der Grossvater in der angesehenen Kölner Metallgussfirma wirklich nur Spielzeug hergestellt? Auch die Grossmutter scheint aus ihrer Zeit als berühmtes Fotomodell Einiges zu verschweigen. Damals, Ende der 1930er-Jahre, hiess sie Mary Mer und lernte den jüdischen Fotografen Noah kennen, den sie bis zum heutigen Tag nicht vergessen hat ...

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Ulrike Fontaine, Weltbild-Buchredaktion:

"Gleich zwei meiner Lieblingsthemen kommen in diesem Roman zusammen: Dramatische Frauenschicksale aus der Nachkriegszeit und das harte Leben in der faszinierenden Natur nördlicher Länder. Ich bewundere den Mut und den Abenteuergeist der Schwestern Helga und Margarethe, die 1949 ohne Sprachkenntnisse aus Deutschland in den rauen Norden Islands reisen, um ein neues Leben zu beginnen. Doch dann passiert etwas, was das Band zwischen den Schwestern auf immer zu zerreissen droht."

Karin Baldvinsson - Das Versprechen der Islandschwestern

Die raue und unwiderstehliche Natur Islands und zwei Frauen auf der Suche nach dem Glück

2017: Pia macht sich mit ihrer Grossmutter auf die Reise nach Island zum 90sten Geburtstag von Omas Schwester. Seit Jahrzehnten haben die Schwestern nicht miteinander gesprochen. Zwischen ihnen steht ein unausgesprochenes Geheimnis ...

1949: Die Schwestern Margarete und Helga machen sich aus dem kriegszerstörten Deutschland auf den Weg nach Island, um dort ein Jahr lang auf einem Bauernhof zu arbeiten. Sie wollen sich auf der rauen, ursprünglichen Insel ein neues Leben aufbauen. Während Margarete sich in den Isländer Théo verliebt, zehrt das Heimweh an Helga. Ist das Glück der einen Schwester das Unglück der anderen?

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Stephanie Braun, Weltbild-Buchredaktion:

""Wenn die Tür halb offen steht, ein Flüstern zu dir rüberweht“ - da läuft es mir kalt den Rücken hinunter, obwohl ich normalerweise beim Lesen auch von grausamen und blutigen Thrillern einen guten Abstand habe. Man kann die Verzweiflung und Angst von Tom sehr gut nachvollziehen, wenn sein Sohn Jake nachts allein zur Haustür geht, von einem knochigen Finger durch den Briefschlitz und einem Wispern gelockt wird. Und dies ist nicht der einzige schaurige Moment in der Handlung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wer nach 20 Jahren in die Fussstapfen des Kinderflüsterers tritt und hinter dem erneuten Verschwinden der Kinder steckt. Klare Leseempfehlung für Alex North … nur vielleicht nicht nachts wenn Sie allein daheim sind!"

Alex North - Der Kinderflüsterer Sein Flüstern hinterlässt eine tödliche Spur ...

Nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau will Tom Kennedy mit seinem kleinen Sohn Jake neu anfangen. Ein neuer Start, ein neues Haus, eine neue Stadt - Featherbank. Doch der beschauliche Ort hat eine düstere Vergangenheit. Vor zwanzig Jahren wurden in Featherbank fünf Kinder entführt und getötet. Der Mörder wurde unter dem Namen "Kinderflüsterer" bekannt und schliesslich gefasst. Die alten Geschichten interessieren Tom und Jake nicht. Als jedoch ein kleiner Junge verschwindet, machen Gerüchte die Runde, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt habe. Und Jake beginnt, sich merkwürdig zu benehmen. Er sagt, er höre ein Flüstern an seinem Fenster ...

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Janina Kliche, Weltbild-Buchredaktion:

„Ein Löwenzahnkind, das es allen Widrigkeiten zum Trotz zu etwas gebracht hat.“ Genau das ist Charlie Lager, Stockholms beste Ermittlerin. Als ein junges Mädchen in ihrer alten Heimatstadt Gullspång verschwindet, muss sie zum ersten Mal dorthin zurück. Dabei kommen alte Erinnerungen wieder hoch, die sie bisher lieber verdrängt hat. Aber dass der Fall viel mit ihrer eigenen Familie zu tun hat, damit hat sie nicht gerechnet. Eine tolle neue Autorin, die selbst in Gullspång aufgewachsen ist und daher weiss, wovon sie schreibt. Auf jeden Fall ein Must-Read im Juni!."

Lina Bengtsdotter - Löwenzahnkind
Sie ist Stockholms beste Ermittlerin - doch sie hat Leichen im Keller ...

Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heissen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin - doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reissen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt - sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist ... …

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Janina Kliche, Weltbild-Buchredaktion:

"Mein erster spanischer Thriller! Aber bei dem Pitch konnte ich nicht anders. Tote Paare an historischen Orten und ein Serienkiller, der die Stadt Vitoria seit Jahrzehnten in Atem hält. Nach den ersten 100 Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Der Thriller hat alles, was ich auch bei meinen geliebten Skandinaviern finde: superspannend konstruierte, doch eher blutige, Morde, ein Kommissar mit nicht ganz weisser Weste und eine Atmosphäre, die einen so ins Buch zieht, dass man meint in Vitoria zu sitzen. Die spanischen Namen und Orte haben mich Anfang verwirrt, aber davon dürfen sie sich nicht abschrecken lassen. Denn als sich auch noch der vor zwanzig Jahren verurteilte Mörder anbietet, dem Kommissar bei der Aufklärung der Fälle zu helfen, bekommen die vergangenen und heutigen Morde eine ganz andere Bedeutung. Und bis ganz zum Schluss ist wirklich unklar wer der wahre Täter ist. Achtung: Nach der Lektüre dieses Thrillers sehen sie Bienen mit anderen Augen!"

Eva Garcia Saenz - Die Stille des Todes
Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht.

Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken. Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt. Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt?

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Ulrike Fontaine, Weltbild-Buchredaktion:

"Bei Familienfeiern kommen oft lange verschwiegene Geheimnisse ans Licht. So geht es auch den Schwestern Johanna, Heike und Britta, die zum 80. Geburtstag ihres Vaters in die niederrheinische Provinz zurückkehren. Die vierte Schwester, Hermine, ist vor 20 Jahren gestorben, aber ihr Tod und noch mehr ihre Herkunft bestimmen bis heute das Leben der Schwestern und ihrer Eltern. Spannend und berührend erzählt Christiane Wünsche davon, was Heimat und Familie ausmacht. Und wie die Katastrophe des 2. Weltkriegs auch das Leben von Menschen beeinflusst, die lange danach geboren wurden."

Christiane Wünsche - Aber Töchter sind wir für immer
"Das alte Haus mit seinem grossen Garten lag an der Bahnlinie wie eine grüne Insel zwischen den kahlen Äckern und Feldern. Hier war ich gross geworden; ich kannte jeden Winkel und Strauch. Ich liebte es, hier zu sein. Zu Hause. Aber dennoch ... dieses Mal war es anders."

Dieser Roman lässt uns die Bande spüren, die uns alle mit unseren Familien und unserem Zuhause verbinden. Schon lange haben sich die drei Schwestern Johanna, Heike und Britta nicht mehr gesehen. Zu verschieden sind sie, zu weit entfernt voneinander leben sie, zu gross ist das Unbehagen, irgendwie. Jetzt treffen sie sich wieder in ihrem Elternhaus am Bahndamm, inmitten der weiten Felder am Niederrhein. Hier, in diesem Haus, fing alles an: Das mit ihren Eltern Christa und Hans, verbunden durch die Wirren des Krieges. Das Leben der Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und das mit Hermine. In diesem Haus geschah so vieles und wurde so vieles verschwiegen. Bis zu diesem einen Tag.

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