Schwarzbubenland, Christof Gasser

Schwarzbubenland

Kriminalroman

Christof Gasser

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Dramatisch, packend, einfühlsam.

Die Suche nach der verschollenen Gattin eines Alt-Regierungsrates führt Journalistin Cora Johannis in ein kleines Dorf im Schwarzbubenland, dessen Bewohner sie feindselig empfangen. Kurz nach ihrer Ankunft...

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Kommentare zu "Schwarzbubenland"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 11.11.2017

    Christof Gasser hat mich schon mit seinen beiden Solothurn Krimis mehr als fesselnd unterhalten und deshalb war ich sehr neugierig auf Journalistin Cora Johannis, die neue Ermittlerin und ihre Geschichte und wurde mit Sicherheit nicht enttäuscht.

    Im Prolog wird man Zeuge, wie einem jungen Pärchen beim Liebesspiel etwas zustösst. Was haben die beiden mit Coras Auftrag zu tun, den sie von Alt-Regierungsrat vom Staal erhält? Anonym wurde ihm das Medaillon seiner vor zwölf Jahren spurlos verschwundenen Gattin zugeschickt. Da er von den Ermittlungsbehörden, die den Fall längst eingestellt haben, enttäuscht ist, wendet er sich an die Journalistin. Tot oder lebendig, er braucht endlich Gewissheit und diese verspricht er sich von Cora, der der lukrative Auftrag finanziell mehr als gelegen kommt. Ihre Suche führt sie direkt in ein kleines Dorf im Schwarzbubenland und dort wird es mächtig gefährlich nicht nur für sie.

    Der Krimi ist spannend von Anfang an. Der Prolog hat mich sofort in die Geschichte geholt und da mir Cora von Anfang an super sympathisch war, habe ich mehr als gerne mit ihr ermittelt. Vom Staal nur ein gehörnter Ehemann, der von einer Frau mit dubioser Vergangenheit verlassen wurde, oder ist an seiner Entführungstheorie etwas dran? Warum mauern die Behörden, warum warnt sie der Staatsanwalt? Soll hier eine grosse Schweinerei vertuscht werden, oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Warum begegnen ihr die Menschen in Gilgenberg alle so feindlich, seit sie wissen, dass sie nach Elisabeth vom Staal sucht? Was hat es mit diesem eigenartigen Schtäkkä-Köbi auf sich, dem obdachlosen Mann, der ihr vors Auto rennt? Im Laufe ihrer Ermittlungen gibt es nicht nur weitere Tote, sondern es tauchen auch immer mehr Fragen auf. Ich bin lange völlig im Dunkeln getappt und als ich dann gemeint habe, jetzt sei der Fall gelöst, wurde noch einmal alles auf den Kopf gestellt. Ein dramatisches Finale hat mich beim Lesen stellenweise die Luft anhalten lassen.

    Man erhält auch einen kleinen Einblick ins Privatleben der alleinerziehenden Cora, die besonders mit Töchterchen Mila, die den Titel „Pubertätserbse“ verdient, schwerwiegende Probleme hat. Dafür ist Sohn Julian aus dem Gröbsten heraus und steht ihr bei. Durch das Private werden nicht nur die Charaktere menschlicher, was mir sehr gut gefallen hat, sondern die Spannung wird durch Chat Protokolle von Mila mit einem Unbekannten ebenfalls mächtig angeheizt. Sie wird sich doch nicht mit einem fremden Typen treffen?

    Der lockere Sprachstil liest sich mehr als flüssig. Zahlreiche Perspektivwechsel heizen der Spannung zusätzlich ein und ich bin regelrecht durch den Krimi geflogen. Szenen und Gefühle werden gut dargestellt, so konnte ich mich z.B. immer sehr gut in Cora hineinversetzen, hatte mit ihr Schuldgefühle, habe mit ihr gebibbert und mich aber auch gefreut.

    Cora war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine Frau, die sich im Leben durchkämpft, die Fehler eingestehen kann und der es keinesfalls an Mut mangelt. Gut hat mir auch vor allem die junge Polizistin Karin Jäggi. Sie ist die einzige der Truppe, der ich von Anfang an zu hundert Prozent vertraut habe und die Cora mehr als nur einmal gerade noch im rechten Moment zur Seite steht. Aber auch alle andreren Nebendarsteller sind toll gezeichnet, beim Charmeur Benno von Freyenfels angefangen, der Cora gehörig den Kopf verdreht, über Lara, Julians neue Freundin, mit der sich Cora erst einmal anfreunden muss, bis hin zu Elena, die mir mit ihrer Geschichte furchtbar leid getan hat.

    Der Autor wählt ein fiktives Dorf als Handlungsort, das unglaublich authentisch und treffend dargestellt wird und um das sich eine spannende und dramatische Vergangenheit rankt. Umgeben ist dieses Gilgenberg vom Schwarzbubenland, über das man ganz Nebenbei einiges erfährt. Das Lokalkolorit ist wahrlich gelungen, ich hatte z.B. fast das Gefühl selbst auf dem Lehrpfad und der Schlucht im Faltenjura zu laufen und ab und an kommt auch jemand in Dialekt zu Wort, was mir gut gefallen hat.

    Alles in allem hatte ich kriminell gute Unterhaltung mit „Schwarzbubenland“, begeisterte fünf Sterne.

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    janein
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