Hüter der Erinnerung, Das Buch zum Film

Roman. Ausgezeichnet mit der Newbery Medal 1994

Lois Lowry

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Jonas wird zum "Hüter der Erinnerung" ernannt, in einer Welt ohne Not und Schmerz, aber auch ohne Gefühle.

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Kommentare zu "Hüter der Erinnerung, Das Buch zum Film"

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  • 5 Sterne

    11 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    KerstinH.1975, 25.08.2014

    Was für eine spannende Utopie! Eine Zukunft, die nur vermeintlich harmonisch und schön für alle ist, entpuppt sich als schreckliches Szenario, das alles, was der junge Protagonist erwartet hat, über den Haufen wirft.
    Ich hatte mehr als einmal Gänsehaut und wohligen Grusel, denn unerwartete Wendungen und ein durchgehend sich steigernder Spannungsbogen haben mich den Roman in einem Rutsch lesen lassen. Eine einfach, aber sehr bildgewaltige Erzählweise nimmt den Leser mit auf den Pfad einer erschreckenden Erkenntnis. Besonders auch die Tatsache, zusammen mit Jonas aufzudecken, was „freigeben“ wirklich bedeutet. Hier gibt’s schon ein paar recht heftige Szenen, die ich persönlich nicht schon ab 12 Jahren empfehlen würde. Ein spannendes Buch für alle, die gerne Dystopien lesen – mir hat der Roman sehr gut gefallen!

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    janein
  • 2 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christina, 18.02.2015

    Handlung: Der Junge Jonas lebt in einer scheinbar perfekten Welt. Als er seinen zukünftigen Beruf erfährt, ist er geschockt. Er ist der neue Hüter der Erinnerungen. Dies ist die ehrenvollste Aufgabe, die es in seiner Welt gibt. Doch bei seiner Ausbildung erfährt er sehr viel Neues über die echte Welt. Er erfährt, dass es Gefühle, Angst und Leid gibt, was bisher kein Bestandteil seines Lebens gewesen war.
    Ich finde die Idee des Buches sehr gut, doch ich denke das der Autor dies nicht sehr gut umgesetzt hat. Die eigentliche, spannende Handlung begann erst, nachdem schon ein drittel des Buches um war. Der Hauptteil war meiner Meinung nach viel zu kurz und hätte viel mehr ausgebaut werden können. Besonders am Schluss hätte ich mir noch mehr Erklärungen gewünscht, da es sehr abrupt endet. Mit dieser faszinierenden und interessanten Idee des Buches hätte man meiner Meinung nach sogar mehrere Bücher schreiben können und nicht nur ein sehr dünnes Buch mit weniger als 280 Seiten.
    Ich persönlich habe von den Buch etwas mehr erwartet.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    www.buecherwesen.de, 21.11.2014

    Inhalt:
    In Jonas Welt gibt es keine richtigen Gefühle. Alles ist grau und geregelt. Die Menschen haben weder Angst, noch müssen sie leiden. Sie kennen keinen Hunger, keine Schmerzen und keine Armut und selbst über ihre Berufe entscheidet das Komitee der Ältesten. Jeder Schüler erfährt als Zwölfer was er wird und erlernt dann diesen Beruf.
    Auf der Feier der neuen Zwölfer erfährt Jonas, dass er der neue "Hüter der Erinnerung" wird. Diese Aufgabe ist eine Ehre, denn es gibt immer nur einen Hüter. Beim alten Hüter, der sich Geber nennt, lernt Jonas dann die wahre Welt kennen.

    Meine Meinung:
    Für mich ist es sehr schwierig dieses Buch zu beschreiben, denn auf der einen Seite fand ich es ganz toll und auf der anderen Seite ist absolut nichts passiert.
    Auf das Buch aufmerksam wurde ich erst so richtig, nachdem ich den Trailer gesehen habe. Ein bisschen dystopisch, ein bisschen anders und ziemlich interessant... dachte ich. Die Autorin wurde 1937 geboren und das Buch ist schon vor zwanzig Jahren erschienen. Diese Tatsache hat mich zusätzlich neugierig gemacht.
    Jonas wirkt wie ein ganz normaler Junge. Er befindet sich auf der Schwelle zum erwachsen werden und wirkt sehr reif, obwohl er vom Alter her noch ziemlich jung ist.
    Seine Aufgabe ist für die Gemeinschaft in der er lebt die Wichtigste und er stellt sich ihr. Er lernt durch den Geber die Geheimnisse seiner Gemeinschaft und von Anderswo kennen. Er ist mutig und stark und hat mich ziemlich fasziniert. Seine Eltern wirken auf den ersten Blick nett und liebevoll, aber mit der Zeit wirken alle nur noch mechanisch.
    Neben Jonas mochte ich den Geber sehr gerne, denn er erschien mir am menschlichsten.
    Obwohl ja schon auf der Klappe steht, dass Jonas der neue Hüter der Erinnerung wird, beginnt diese Phase erst im zweiten Drittel des Buches. Vorher lernt man ein paar alltägliche Dinge der Menschen kennen.
    Alte Menschen kommen in eine Art Altenheim wo sie leben, bis sie freigegeben werden. Auch ein Teil der Neugeborenen und Leute die nicht in die Gemeinschaft passen werden freigegeben.
    Für die Bewohner ist das Leben normal, doch als Jonas seine Ausbildung beginnt, fängt er an all das in Frage zu stellen. Er möchte sein Leben und die Zukunft ändern und riskiert einiges.
    Zum Teil hat mich das Buch sehr berührt, vor allem als Jonas einige Erinnerungen bekam.
    An anderen Stellen habe ich darauf gewartet, dass endlich etwas passiert, aber es passierte nichts.
    Das Ende hat mich ein bisschen verwirrt zurückgelassen, denn schon auf den letzten fünfzig Seiten hatte ich alle möglichen Ideen wie es ausgehen könnte und dabei ist es dann auch geblieben.
    Wie ich schon gesagt habe, es ist wirklich schwierig dieses Buch zu beschreiben.

    Fazit:
    Eine interessante Vorstellung von einer Welt der Gegenwart, oder Zukunft. Leider ist mir einfach zu wenig passiert.

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    janein
  • 1 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    k.s., 26.11.2014

    Wenn man es gelesen hat, denk man sich, der Autor hat sich folgendes dabei gedacht: "Ich hab da eine Idee, also schreib ich mal drauf los. Und dann...dann hör ich einfach wieder auf - mittendrin!"
    ...und die "Geschichte" ist auch nicht das Wahre, wenn man mich fragt (und ich sage normal NIE etwas Negatives über ein Buch).

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    janein
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