Elian und Lira - Das wilde Herz der See, Alexandra Christo

Elian und Lira - Das wilde Herz der See

Alexandra Christo

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"Fantasy-Fans werden die Darstellung der Sirenen, der piratenhaften Prinzessin und die fantasievollen, ausgereiften Charaktere lieben." School Library Journal

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    Verena Schulze von www.lieblingsleseplatz.de, 02.08.2018

    Der Klappentext hat mich eher abgeschreckt als neugierig gemacht, gebe ich zu:

    Klappentext: „Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch. Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs. Doch das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er macht Jagd auf Sirenen, vor allem auf die eine, die so vielen Prinzen bereits das Leben genommen hat. Als er eines Tages eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er zunächst nicht, wen er da an Bord geholt hat. Bald wird aus Misstrauen jedoch Leidenschaft und das Unerwartete geschieht – die beiden verlieben sich ineinander.“

    Jetzt weiss ich wieder, warum ich keine Klappentexte mag. Denn ganz ehrlich, wie „unerwartet“ ist das denn, dass sich die beiden absoluten Gegensätze Elian und Lira ineinander verlieben??? Klingt nach kitschiger kleiner Meerjungfrau für Erwachsene… weit gefehlt!
    Null Kitsch, wilde Piraten, blutrünstige Sirenen mit einer klitzekleinen Prise Liebe.
    Lira – ist eine Sirene, 17 Jahre alt, Prinzessin, bald Meereskönigin, machthungrig und blutdürstig. Lira hasst Nixen – aber noch viel mehr Menschen. Sie ist so herrlich genervt und schlagfertig. Beileibe kein Prinzesschen sondern eine Mörderin, die weiss, was sie will – nämlich das Herz des Prinzen von Midas: Elians Herz!

    „Du bist heute ein bisschen herzlos, nicht wahr?“
    „Wie könnte ich herzlos sein?, entgegnete ich. “ Unter meinem Bett sind siebzehn vergraben“

    Elian – der Prinz von Midas, dem goldenen Königreich – Hobby: Sirenenjäger. Passt ja perfekt, werdet ihr sagen … Elian ist ebenfalls Thronerbe und nicht wirklich der „Goldjunge“ den seine Eltern sich wünschen. Viel lieber als im Thronsaal verbringt er seine Zeit auf See als Kapitän seines Schiffes Saad. Zusammen mit seiner treuen und übrigens sehr coolen Crew jagt er Sirenen. Eine besonders blutrünstige hat er dabei schon lange auf dem Kieker: man nennt sie „Der Fluch der Prinzen“ – ihre Freunde nennen sie Lira…

    „Im Grunde genommen bin ich ein Mörder. Aber in meinen Augen ist das eine meiner besseren Eigenschaften“

    Die Crew der Saad ist mir sehr sympathisch. Ihre Konstellation erinnert an Firefly! Viel Frauenpower und die perfekte Mischung unterschiedlicher Glücksritter – ihrem Kapitän jedoch treu ergeben.

    Das Buch wird kapitelweise abwechselnd aus der Perspektive von Lira und Elian geschrieben. Das hat mich bis zum Schluss verwirrt. Denn auch wenn es tatsächlich immer nach jedem Kapitel abwechselt, geschieht das auch mal während eines Kampfes – und wenn ich da so drin bin dann verwirrt mich das eben. Aber das ist meckern auf hohem Niveau…

    Die Sprache der Meeresbewohner Psáriin ist ganz stark ans Griechische angelehnt, manches sogar 1 zu 1 übersetzt (Ich bin ganz stolz, dass ich das entdeckt habe… und das obwohl meine Griechisch Kenntnisse sehr marginal sind) das passt sehr gut wie ich finde – ist Poseidon doch ein griechischer Gott.

    So ist das Meer. Brutal und unbarmherzig. Grausam und ohne Gnade.

    Elian und Lira folgen den Traditionen und tief verwurzelten Feindschaften ihrer beider Völker. Sie können gar nicht anders als sich gegenseitig zu bekriegen. Der legendäre zweite Kristall von Keto könnte die Wende bringen. So oder so. Wer ihn besitzt, hat die Macht die Menschen oder die Sirenen endgültig auszurotten. Kein Wunder also, dass sich Lira inkognito Elian auf der Suche nach diesem Kristall anschliesst, nachdem sie als Strafe zum Menschen verwandelt wurde. Jeder verfolgt sein eigenes Ziel – oder doch nicht?

    Meine grösste Angst war ja, dass es kitschig wird – siehe Klappentext – ich meine, das Prinzip ist so einfach wie genial und funktioniert damals wie heute in der Literatur: zwei „Königskinder“ aus verfeindeten Familien oder Welten verlieben sich ineinander und müssen gegen ihre Familen, Konventionen, alte Verhaltensmuster ankämpfen …. siehe West side Story, Grease, Romeo und Julia … uuuuund Kleists Penthesilea. Darauf hat mich meine Cousine gebracht, als ich den Klappentext auf Facebook geteilt hatte. Aber die Angst war unbegründet. Ja, sie verlieben sich. Aber das nimmt sehr wenig Raum ein. Ist wichtig für die Handlung, aber nicht führend. Viel dominanter ist der Kampf im Innern – das Zweifeln an diesen alten Strukturen – und das Blut.
    Viel Blut.
    Und das liebe ich. Brutale Kämpfe gemischt mit einem spritzigen, leichten Stil diese zu erzählen. Alexandra Christo lockert das Ganze mit sehr viel Humor und Schlagfertigkeit ihrer Charaktere auf. Der Weltenaufbau ist genial. Alles stimmt.

    Und es ist ein Einzelband! Selten heute. Aber wirklich perfekt umgesetzt. Ich hatte richtig diesen „Hachz. Gut so!“-Moment am Ende.

    Ein Buch über Politik ohne politisch belehrend zu sein, ein Buch über Liebe ohne kitschig zu sein und ein Buch über den Mut, das Richtige zu tun ohne die Leichtigkeit zu verlieren. Grandios. 5 von 5 Lieblingslessessel für  Elian und Lira – Das wilde Herz der See!

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    janein

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