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Paradies für Geniesser: Naschgarten

Eigenes Obst und Gemüse ernten auf kleiner Fläche

Vom Strauch in den Mund: ein Naschgarten mit Beeren und Gemüse ist das kleine Glück für grosse Gartenfans

Naschgarten: ein Traum für grosse und kleine Geniesser

Durch den Garten schlendern und süsse Himbeeren, Kirschtomaten oder Mini-Gurken direkt vom Strauch geniessen – das ist nicht nur für Erwachsene ein Traum, sondern auch für Kinder eine spannende Sache. Wann, wo, was: Mit den passenden Pflanzen und ein paar Tipps ist es ganz einfach, einen Naschgarten anzulegen und schon bald eigenes Obst und Gemüse zu ernten. Weil nur wenig Platz benötigt wird, klappt das auch ganz wunderbar auch auf der Terrasse oder dem Balkon. Wir zeigen, wie.

Ein Platz an der Sonne - Ihr eigener Naschgarten dankt

Ganz gleich, ob Sie im Gartenbeet oder in Pflanzgefässen auf Terrasse oder Balkon Ihren Naschgarten anlegen – wichtig ist ein Standort, an dem die Pflanzen viel Sonne bekommen. So reifen Obst und Gemüse gut heran und schmecken süss und aromatisch. Ausserdem sollte die Erde locker und nährstoffreich sein.

  • Im Beet erreichen Sie das durch Untermischen von Kompost
  • In Kästen, Kübeln oder Hochbeeten kommt am besten hochwertige Pflanzerde ohne Torf zum Einsatz

Unser Tipp: Für manche Obst- und Gemüsesorten gibt es Spezialerde, die perfekt auf die Nährstoffbedürfnisse der Pflanze abgestimmt ist.

Aus einem Hochbeet können Sie die frischen Leckereien Ihres Naschgarten ohne lästiges Bücken im Stehen ernten

Den Naschgarten planen

Bei der Planung des Naschgartens kommt es natürlich in erster Linie darauf an, wie viel Platz überhaupt vorhanden ist. Ausserdem sollten Sie bedenken, dass viele Pflanzen auch viel Arbeit machen. Ist Ihre Zeit begrenzt, gilt also „Weniger ist mehr!“, damit der Spass beim Gärtnern im Vordergrund steht. Planen Sie am besten nur Obst und Gemüse ein, das Sie und Ihre Familie gerne mögen. Und informieren Sie sich, wie viel Platz die verschiedenen Arten jeweils brauchen. Wichtig ist auch, nur solche Pflanzen zu kombinieren, die sich miteinander vertragen.

Obst aus dem Naschgarten

  • Beeren sollten in keinem Naschgarten fehlen. Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren gedeihen problemlos in Kübeln oder Pflanztaschen mit einem Durchmesser von mindestens 40 Zentimetern und liefern leckeres Naschobst für Gross und Klein. Spezielle Züchtungen für den Balkon bleiben besonders kompakt. Daneben gibt es auch Sorten, die perfekt für Blumenampeln geeignet sind. Mit den hängenden Trieben sehen sie besonders hübsch aus und bringen erstaunlich viel Ertrag. Eine platzsparende Zierde mit Nasch-Potenzial sind auch Hochstämme. So können die Beeren ausserdem ohne lästiges Bücken im Stehen geerntet werden
  • Erdbeeren können platzsparend in vertikalen Hochbeeten angebaut werden. Alternativ gibt es Klettererdbeeren, die säulenartig in die Höhe wachsen und den ganzen Sommer süsse Früchte liefern. Sie eignen sich sowohl für eine sonnige Ecke im Gartenbeet als auch für Kübel auf Balkon und Terrasse
  • Ob Apfel, Kirsche, Pflaume oder Aprikose – auch Obstgehölze gibt es in Zwergform, sodass sie sogar Platz auf der Terrasse oder dem Balkon finden. Säulenobst ist besonders platzsparend. Die Bäume werden nur etwa 30 Zentimeter breit, da sie keine Krone bilden, sondern die Früchte direkt am Stamm wachsen
  • Kiwis sind Kletterpflanzen und brauchen ein Spalier. Spezielle Sorten liefern kleine Früchte mit glatter Schale, die Sie direkt an Ort und Stelle vernaschen können

Einen Naschgarten anlegen und geniessen mit Weltbild

Mit der richtigen Pflege macht ein eigener kleiner Naschgarten viel Freude - aber wichtig: Es muss regelmässig gegossen werden, weil Beeren, Salate & Co. in Kästen oder Kübeln weniger Wasser speichern können als in einem Beet

Gemüse für Kübel und Kästen

Für Kübel und Kästen eignet sich Gemüse am besten, das schnell wächst und keine tiefen Wurzeln bildet. Mit den passenden Pflanzgefässen und speziellen Züchtungen kann aber fast jedes Gemüse genauso gut angepflanzt werden wie im Gartenbeet. Hier ein paar Gemüsearten, die Sie direkt von der Hand in den Mund geniessen können.

  • Radieschen zählen zu den Klassikern. Sie gedeihen auch in ganz normalen Blumenkästen und keimen schon nach einer Woche. Nach sechs bis acht Wochen kann geerntet werden. Um nicht alle Radieschen auf einmal ernten zu müssen, sondern immer mal wieder einige zu naschen, können Sie die Samen zeitversetzt in die Erde bringen. Nach der Ernte können Sie sofort wieder neue Radieschen säen, sodass Sie bis in den September hinein regelmässig Nachschub bekommen
  • Etwas anspruchsvoller als Radieschen sind Möhren. Stimmen die Bedingungen, können aber genauso unkompliziert angebaut werden. Da sie tief in die Erde wachsen, sollte das Pflanzgefäss eine gewisse Höhe haben. Bei speziellen, kleinwüchsigen Sorten reichen etwa 30 Zentimeter. Andere Möhrensorten sind im Hochbeet besser aufgehoben, zum Beispiel in einem kleinen Tisch-Hochbeet, das auch für kleine Balkone und Terrassen ein ideales Format hat
  • Zuckererbsen, auch Zucker- oder Kaiserschoten genannt, sind ebenfalls ideal für den Naschgarten geeignet. Sie brauchen nur einen Blumenkasten und ein Rankgitter. Da sie schnell in die Höhe klettern und hübsche Blüten bilden, sind sie ein schöner Blickfang, der zum Beispiel auf dem Balkon auch als Sichtschutz dienen kann. Wie der Name schon sagt, schmecken Zuckererbsen süss und können, anders als andere Hülsenfrüchte, roh geknabbert werden
  • Tomaten, Paprika und Gurken sind im Gartenhandel auch in Snack-Grösse zu finden. Dort können Sie die vorgezogenen Pflanzen kaufen, die perfekt für kleine Flächen geeignet sind. Ob Cocktail- oder Cherrytomate, Snackpaprika oder Minigurke – das handliche Fruchtgemüse kann im Ganzen verspeist werden und ist eine gesunde Nascherei, die auch Gemüsemuffel begeistert.

Unser Tipp: Besonders praktisch für die Aussaat von Gemüse wie Radieschen und Möhren sind Saatbänder. Darin sind die Gemüsesamen schon im richtigen Abstand eingebettet. Einfach auf die vorbereitete Fläche legen, mit Wasser befeuchten und mit etwa einem Zentimeter Erde bedecken. Erde gut andrücken und anschliessend alles vorsichtig angiessen.

Den Naschgarten pflegen

Die neuen Züchtungen für den Naschgarten sind robust und pflegeleicht, sodass es bei der Pflege hauptsächlich ums Giessen geht. Denn Obst und Gemüse sind durstig. Da ihr Wurzelwachstum in Pflanzgefässen begrenzt ist, können sie weniger Wasser speichern als im Beet und müssen häufiger gegossen werden. Das erledigen Sie am besten in den Morgenstunden, damit sich die Pflanzen für den Tag gut mit Wasser versorgen können. Ausserdem trocknen die Blätter morgens gut ab, sodass Pilzkrankheiten keine Chance haben.

Mein Naschgarten, mein persönlicher Genuss!

Ganz gleich, ob Obst oder Gemüse: Ein Naschgarten macht Spass und liefert nebenbei noch viele gesunde Vitamine. Mit unseren Tipps wissen Sie jetzt, wie er angelegt und gepflegt wird. Wir wünschen Ihnen lange Freude an Ihrem Naschgarten!