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Nachhaltig leben
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Nachhaltiger Trend "Slow Flowers"

Holen Sie Blumenpracht umweltfreundlich nach Hause

Slow Flowers sorgen für Blütenzauber, der zudem ökologisch ist. Was genau den Schnittblumen-Trend Slow Flowers ausmacht, lesen Sie hier:

So blüht es nachhaltig zu Hause: Slow Flowers

Was gibt es Schöneres, als sich nach einer langen Woche einen frischen Blumenstrauss zum Wochenende auf den Tisch zu stellen? Die Blüten so strahlend schön und leuchtend, dass sie nicht nur einen herrlichen Duft verströmen, sondern auch ein wohliges Gefühl? Leider haben die meisten Blumen bis dahin schon einen weiten Weg hinter sich. So schön die Schnittblumen sind, so unökologisch ist meist ihre Herkunft. Aber zum Glück gibt es eine gute Alternative: nachhaltige Blumen, die regional und saisonal angebaut werden. Das Stichwort lautet Slow Flowers! Wir erklären den wunderbaren Schnittblumen-Trend und zeigen wertvolle Alternativen für den wöchentlichen Blumenkauf.

Der Trend "Slow Flower Movement" – so blüht es schön und nachhaltig!

Als „Slow Flower Movement” bezeichnet man BlumenanbauerInnen, die sich für eine nachhaltige Alternative zu Schnittblumen vom anderen Ende der Welt einsetzen. In Anlehnung an Bewegungen wie “Slow Food” mit dem Fokus auf biologisches Essen statt Fast Food oder “Slow Travel", bewusstes Reisen statt Massentourismus, möchte das “Slow Flower Movement” eine umweltfreundlichere Art des Blumenanbaus fördern. Lokal, saisonal und vor allem biologisch angebaut, ganz ohne Pestizide. Um nicht nur die bunte Artenvielfalt dieser Welt zu bewahren, sondern die Umwelt zu schonen.

Im Einklang mit der Natur – die vielen Vorteile von Slow Flowers

  1. Saisonale Blumen ohne Pestizide: Bei Slow Flowers werden organische Dünger wie Kompost eingesetzt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch den Boden gesünder und fruchtbarer.
  2. Reiche Sorten- und Artenvielfalt: Nachhaltige Blumen werden mit biologischem Saatgut gepflanzt. Aber auch eine Blumenwiese im Garten ist ein wertvoller Lebensraum für Insekten aller Art und wirkt so dem Artensterben entgegen.
  3. Weniger Wasserverbrauch: Die Blumen in den Gewächshäusern der konventionellen Blumenindustrie benötigen so viel Wasser, dass der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt und sogar Flüsse austrocknen.
  4. CO2-Einsparung dank kürzerer Transportwege: Ist das Blumenfeld in der Nähe, müssen die Blumen nicht extra eingeflogen werden. Auch der Verzicht auf Pestizide spart CO2.

Blütenfreude zu Hause dekorieren

Frischere Blumenpracht durch Schnittblumen aus Slow Flower-Anbau - schön arrangiert lange ein zauberhafter Hingucker

Im Rhythmus der Jahreszeiten: Welche Blumen eignen sich?

Wer sich näher mit Slow Flowers beschäftigt, wird feststellen, dass es ein sehr bereicherndes Gefühl sein kann, im Rhythmus der Jahreszeiten zu leben. Je nach Saison gibt es andere Blumen im Angebot, je nachdem, wann sie wachsen und welche Temperaturen sie mögen. So bekommt man automatisch ein ganz neues Bewusstsein für die Kraft der Natur.

  • Im Sommer freut man sich zum Beispiel über Dahlien und Rosen,
  • im Herbst gibt es Kornblumen und Löwenmäulchen,
  • im Winter muss man sich vielleicht mit Eukalyptuszweigen oder Trockenblumen begnügen und
  • im Frühling erwacht dann alles zu neuem Leben, es blüht und spriesst: Ob Tulpen, Ranunkeln, Anemonen oder Narzissen – das Motto lautet: Je bunter, desto besser!

Slow Flowers nachhaltig in Szene setzen: Wie dekoriere ich frische Schnittblumen?

Bei der Dekoration mit Slow Flowers sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Wie bei herkömmlichen Schnittblumen auch können Sie Schnittblumen (aus Ihrem Garten) entweder zu einem Strauss binden oder einzelne Blüten oder Zweige gekonnt in Szene setzen. Mit Slow Flowers können Sie nur noch mehr auf die Saisonalität achten. Die Dekoration im Wechsel der Jahreszeiten ist eine wunderbare Gelegenheit, mehr Natur in die eigenen vier Wände zu holen. Also los: den Rosenstrauss zur Feier des Hochsommers oder die Sonnenblume als einzelne Stiele in Vasen verteilt, um im September den Herbst einzuläuten.

Wie halten meine Blumen am längsten in der Vase?

Slow Flowers sind oft von vornherein frischer und länger haltbar, da sie keine langen Transportwege hinter sich haben. Aber man kann trotzdem etwas für die Haltbarkeit machen. Ein beliebter Tipp: eine winzige Prise Natron ins Blumenwasser geben! Und natürlich das Anschneiden nicht vergessen.

Woher kommen eigentlich Schnittblumen?

Die wenigsten von uns wissen wohl, woher unsere Schnittblumen eigentlich kommen und was alles dahintersteckt. Ob an der Supermarktkasse oder im Blumenladen um die Ecke: Hauptsache bunt und vielfältig soll die Auswahl sein. Und das zu jeder Jahreszeit. Doch viele der hierzulande erwerbbaren Blumen stammen aus einer Billigproduktion und müssen einmal um die halbe Welt geflogen werden. Allein das verursacht eine Menge C02. Denn die meisten unserer Schnittblumen werden in Ländern wie Kenia oder Kolumbien angebaut.

Hinzu kommt ein enormer Pestizid- und Wasserverbrauch, der den ohnehin trockenen Ländern zu schaffen macht. Der Grundwasserspiegel sinkt, Flüsse trocknen aus. Zudem sind die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Blumenindustrie sehr schlecht bezahlt und gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Höchste Zeit also, den vielen Vorteilen von Slow Flowers mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Wo kaufe ich nachhaltige Blumen?

Viele Bio-BlumenzüchterInnen bieten mittlerweile einen Lieferservice an. Natürlich nachhaltig, im Wochen- oder Monatsabo. Suchen Sie einfach nach “Slow Flowers” in Ihrer näheren Umgebung. Bestimmt gibt es dort einen Hof oder Blumenladen ihres Vertrauens. Oft kann man den Betrieb besuchen und selbst Blumen schneiden. Ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Damit unterstützen Sie nicht nur die KleinbäuerInnen, sondern auch die lokale Wirtschaft.

Unser Tipp: So ein regelmässiger kurzer Ausflug aufs Land, verbunden mit Kaffee und Kuchen im Hofcafé, kann zu einem willkommenen Samstagsritual werden!

Doppelte Freude hält länger

Slow Flowers sind ein besonders wertvoller Trend, der von unseren Esstischen und Fensterbrettern nicht mehr wegzudenken ist. Denn so können Sie sich nicht nur über Ihren bunten Blumenstrauss im eigenen Zuhause freuen, sondern haben auch noch ein gutes Gewissen. Blumen kaufen und damit der Umwelt etwas Gutes tun, was will man mehr?

1 Kommentar
  • 1 Sterne Bernhard K., 27.06.2023

    Die nuttigen Nails auf dem PR-Foto oben empfindet man(n) definitiv als hässlich!