Schneeflockenträume (eBook / ePub)

Roman
 
 
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Manchmal findet man die Liebe da, wo man sie am wenigstens erwartet hätte ...

Josie Avery hat ihren grossen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison...
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Manchmal findet man die Liebe da, wo man sie am wenigstens erwartet hätte ...

Josie Avery hat ihren grossen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison...

Kommentare zu "Schneeflockenträume"

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Alle Kommentare
  • 3 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HanneK., 19.10.2019

    Als Buch bewertet

    In dem neuen Roman "Schneeflockenträume" von Debbie Macomber geht es dieses Mal hoch ins ferne Alaska. Dort arbeitet Josie Avery für eine Saison als Köchin in einer Lodge, bevor sie zum Winter ihren neuen Job bei einem Spitzenkoch in Seattle anfängt. Wo die Liebe hinfällt, wenn man sie nicht einplant. Und das lag nicht nur an dem wundervollen Ort Ponder, sondern auch an Palmer. Der hatte die Abgeschiedenheit gewählt und arbeitete als Kunstschmied. Der Ort lebte von der Saison. Ansonsten war es über die Wintermonate dort sehr einsam. Um irgendwo hinzugelangen, gab es nur als Transportmittel ein Kleinflugzeug. Obwohl Palmer während der ganzen Zeit immer daran gedacht hatte Josie einen Antrag zu machen, irgendwie lief es gründlich daneben. Und zu allem Unglück verpasst Josie die letzte Fähre, um nach Seattle zu kommen. Für Josie war der Job dort die Chance ihres Lebens und ihr Traum sowieso. Nun musste sie zwei Wochen ausharren, bis sie die Möglichkeit hatte heim zu kommen.
    Die sechzehn Kapitel werden wechselnd von Josie und Palmer erzählt. Man ist gleich mitten drin im Geschehen. Und wenn man die Augen schliesst, befindet man sich direkt vor Ort. In erster Linie ist es eine Beziehungsgeschichte, die darum geht, inwiefern man bereit ist für die Liebe Veränderungen im Leben zuzulassen. Und es sind die Menschen, die Landschaft, die der Geschichte schöne Momente geben. Wozu auch die kauzige Charaktere Jack gehört, der Josie nicht gehen lassen will. Der Grund, sie kann so wunderbar kochen. Doch diese muss ihre Erfahrung in Seattle machen, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Und wenn man liebt, sich ein Weg findet, der beide Seiten glücklich macht. Halt auch mit Kompromissen.
    Fakt ist: Eine nette Geschichte, die für ein paar entspannende Lesestunden sort. Allerdings für mich ist der Roman eher Mittelmass, Die Autorin kann es besser. Und das nicht nur aufgrund der Tatsache, dass das Buch nur (!) 272 Seiten hat, war es stellenweise langatmig. Zeitweise lief die Handlung so ab, wie man es fast erahnen konnte.
    Ein netter Roman für zwischendurch, aber kein Highlight.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücher in meiner Hand, 01.10.2019

    Als Buch bewertet

    Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Debbie Macomber fast immer schöne Romane mit tollen Charakteren, nachvollziehbaren Handlungen ohne oberflächliche Beschreibungen schreibt.

    Leider nicht in "Schneeflockenträume" - auf den ersten Seiten bin ich ziemlich erschrocken, wie platt die Geschichte daher kommt. Nach der Hälfte der 272 Seiten wurde es zwar besser, das haut die Story aber nicht raus. Mich dünkte der Roman extrem oberflächlich, und hörte sich kaum nach Debbie Macomber an.

    Die Geschichte hätte unheimlich Potential, aber das wurde nicht genutzt.

    Die Lodge, in der Josie in den letzten sechs Monaten als Köchin gearbeitet hat, macht dicht für den Winter. So wie es im Roman beschrieben wurde, klingt es sehr unglaubhaft. Es müsste doch erst mal gründlich geputzt werden, in der Küche, den Zimmern, den Wohnungen. Die Lebensmittel aufgebracht, entsorgt; die Heizungsanlage auf Sparmodus oder ganz ausgestellt, das Haus schnee - und eventuell tiersicher gemacht werden. Doch die Besitzer verlassen das Haus frühmorgens mit den letzten Gästen. "Schliess einfach die Türe, wenn du gehst" - ernsthaft? Auch wenn Ponder im Winter eine Geisterstadt ist: es braucht mehr, als einfach die Türe nur abzuschliessen, bevor die Lodge sechs Monate unbewohnt bleibt.

    Den Charakteren fehlt es ebenso an allem: Jack denkt nur immer ans Essen, sehr unpassend ganz oft - so ein Charakter finde ich nicht mal so schlimm, nur fehlte mir das liebevolle, mit dem man so eine Figur sonst ausstattet, damit man dessen Ungehobeltheit nicht übel nimmt.

    Palmer und Josie sollen verliebt sein, doch das merkte man ihnen nicht an. Mir fehlten Gespräche und Beschreibungen wie Josie und Palmer Zeit miteinander verbrachten. Oder zumindest Erinnerungen an Situationen, die sie zusammen erlebt haben. Eine Handvoll Sätze - mehr Einblick bekommen die Leserinnen nicht. Stattdessen wird Josie die Frage aller Fragen mehr als nur unbeholfen gestellt: die hört sich an, als ob Palmer einfach eine Frau zuhause braucht, die für ihn da ist, damit er den Winter nicht alleine verbringen muss. Gefühle und Sehnsucht sucht man vergebens.

    Auch fand ich Palmers Job nicht passend für einen Mann, der sechs Monate im Jahr nicht oder nur äussert schwer, erreichbar ist.

    Der Roman spielt in einem winzigen Nest in Alaska, an einem See. Im Winter wohnen gerade noch eine Handvoll Leute dort, es gibt weder eine Fähre noch eine Autostrasse, mit der das Dorf erreicht werden kann. Nur per Kufenflugzeug und auf Bestellung ist Ponder im Winter erreichbar. Mir reichten die Erzählungen von Angie nicht, um mir das Leben vor Ort vorzustellen. Ich persönlich kann es mir schon vorstellen - es muss karg und einsam sein im Winter, Essen nur aus der Gefriertruhe, kein frisches Gemüse, die Umgebung wahrscheinlich zauberhaft, still, voller Schnee, viele Tiere in den Wäldern, eine rauhe Wildnis - aber die Autorin konnte mir all das in "Schneeflockenträume" nicht vermitteln.

    Fazit: Locker zu lesen, aber Emotionen, Charaktere mit Tiefgang, Schneeflocken und Träume sucht man vergebens in diesem oberflächlichen und enttäuschenden Roman.
    2 Punkte.

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    janein

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