Die zweite Braut (eBook / ePub)

Historischer Roman

Sibylle Baillon

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Der Zauber längst vergangener Zeiten: Der historische Roman „Die zweite Braut“ von Sibylle Baillon jetzt als eBook bei dotbooks.

Marburg, 1537. Die junge Anne erlebt das, wovon andere nur träumen: Am Hof des Landgrafen Philipp von Hessen soll...

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  • 5 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Lila, 15.04.2018

    Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch, der Dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe

    (Meister Eckhart 1260-1327)

    Marburg im Jahre 1537: die junge Anna muss früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen, denn ihre Eltern sterben früh, daher wächst sie bei ihrem Onkel auf. Durch ihn hat sie das Glück, am Hofe des Landgrafen Philipp von Hessen als Vorleserin und zu seiner Unterhaltung dienen zu dürfen. Während dieser Vorlesestunden kommen sich die beiden immer näher und Anne fällt aus allen Wolken, als Philipp ihr eines Tages seine Gefühle gesteht. Sein innigster Wunsch ist es sie als seine zweite Ehefrau zu nehmen - doch dies kollidiert so ganz mit den Regeln der Kirche. Auch weiss der Landgraf gar nicht, dass Annes Herz längst einem anderen gehört und für ihn schlägt. Doch … es kommt alles anders als Anne es sich erhofft, sie muss eine harte Entscheidung treffen, die alles verändert….

    Meine Meinung

    In dem Roman „Die zweite Braut“ taucht der Leser in das historische Marburgs um 1537 ein und erlebt die Geschichte des Landgrafen Philipp von Hessen und der jungen Anna. Der Schreibstil von Sibylle Baillon ist flüssig und zieht einen sofort in den Bann der Geschichte. In dem Roman vereinen sich geschickt reale Personen mit fiktiven Protagonisten zu einem mitreissenden Roman der einen bis zum Schluss in stetiger Spannung packt. Die historischen Gegebenheiten sind gut recherchiert und mit den Protagonisten stimmig verknüpft.

    Auch die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet. Anne ist, da ihre Eltern früh verstorben sind, bei ihrem Onkel aufgewachsen. Sie muss einiges in ihrem Leben durchmachen, jedoch macht sie das zu einer starken und mutigen Frau, die weiss, was sie will und willensstark ist. Ihr Onkel ist ein enger Vertrauter des Landgrafen Philipp und so hat sie das Glück, als Vorleserin zu ihm gerufen zu werden. Die Rolle des Landgrafen ist ebenfalls gut ausgearbeitet und spiegelt sehr gut die Verhältnisse der damaligen Zeit wieder unter denen die Leute mit einem Landgrafen wie ihm lebten. Der Leser erfährt viel über die Lebensweise, Sitten und Gebräuche aber auch Liebe, Hass, Neid und Eifersucht kommen nicht zu kurz.
    Anne wächst dem Leser schnell ans Herz, aber auch Neslin und Martin sind sehr sympathische Charaktere. Mit Martin und dem grausamen Schicksal und den Peinigungen sowie der Folter die er erlebt, leidet man förmlich mit und wünscht ihm, dass dies doch endlich ein Ende nimmt und er entkommen kann.

    Insgesamt habe ich in dem Roman alle Höhen und Tiefen von Anna miterlebt und mitgefiebert. Das Ende kommt dann anders als erwartet und leider viel zu schnell.
    Im Anschluss an den Roman findet man Informationen welche der Personen in dem Roman fiktiv sind und welche zu der damaligen Zeit tatsächlich existiert haben. Das hat mir gut gefallen.

    Da ich Marburg sowie die Universität, die den Namen des Landgrafen trägt, selber gut kenne, konnte ich mich sehr gut in diesen historischen Roman versetzen und bis zum Schluss in der Geschichte versinken. Als Leser erlebt man alle Emotionen mit und hofft bis zum Schluss gemeinsam mit Anna das es ein gutes Ende nimmt.

    Fazit

    Der Roman „Die zweite Braut“ hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gepackt und wie in einem Sog mit durch die Geschichte gerissen. Die historischen Recherchen waren sehr gut und interessant. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und ich würde mir weitere historische Romane von Sibylle Baillon wünschen!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klusi liest, 30.04.2018

    Marburg im Jahr 1537: Obwohl die junge Anne früh beide Eltern verloren hat, erlebt sie eine schöne Kindheit und Jugend im Hause ihres Onkels. Als der Landgraf Philipp von Hessen sie als Vorleserin und Gesellschafterin in seine Dienste nimmt, geht ein Traum für die junge Frau in Erfüllung, und sie ist neugierig auf das Leben am landgräflichen Hof. Während einer Reise, die sie mit ihrem Onkel unternimmt, lernt Anne einen jungen Mann kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Mit Martin möchte sie ihr weiteres Leben verbringen, und die Liebenden schmieden Zukunftspläne Was Anne zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiss, ist, dass sich Philipp von Hessen mit dem Gedanken trägt, sie zu seiner zweiten Frau zu nehmen. Ausserdem ist da noch ein Ritter des Landgrafen, der sie besitzen will. Als Martin ihr nachreist, eskaliert die Angelegenheit, und es wird nicht nur für das junge Paar gefährlich, sondern auch für die Menschen, denen Anne vertraut.
    In gewohnt kurzweiliger Form erzählt Sibylle Baillon diese mittelalterliche Geschichte, in die so einige historisch authentische Personen verwickelt sind. Man erfährt viel über das Leben am Hofe des Landgrafen und über die dortigen Gepflogenheiten. Die Stellung der Frauen zur damaligen Zeit ist sehr ausführlich dargestellt, und schnell wird klar, wie wenig selbst die höher gestellten Damen bei Hof zu sagen hatten, gar nicht zu sprechen von den Mägden, die von vielen Rittern als Freiwild angesehen wurden. Wie es Anne in ihrer Situation geht, ihre geheimen Gedanken und Gefühle, während sie quasi zwischen drei Männern steht, ist so glaubwürdig erzählt, dass man regelrecht mit der jungen Frau mitfiebert und leidet.
    Sehr interessant finde ich an diesem Roman, wie geschickt die Autorin historische Fakten in die fiktive Handlung einbindet. Auch das mit Philipps Zweitehe ist keine reine Erfindung, sondern der Landgraf war wirklich, obwohl verheiratet, auf Brautschau. Auch seine Situation und die Probleme, die es zu lösen galt, sind lebendig dargelegt.
    Der Roman kann mit einer Vielzahl farbiger und sehr gut gezeichneter Charaktere aufwarten. Sehr sympathisch waren mir beispielsweise Annes gute Freundin Neslin. Wie im richtigen Leben, so begegnet man liebenswerten Menschen, aber auch welchen, mit denen man lieber nichts zu tun haben möchte. Nicht nur einmal hätte ich Anne am liebsten zugeflüstert, sie solle auf der Hut sein. Den sympathischen Charakteren wird im Verlauf der Handlung auch einiges abverlangt, und sie erleben schlimme Dinge. Aber alles, was passiert und wie es geschildert ist, erscheint sehr authentisch und könnte durchaus so oder ähnlich passiert sein.
    Mein Fazit: Ein fesselnder Roman mit interessanten Charakteren und einem faszinierenden historischen Hintergrund, der nicht nur gut unterhält, sondern dem Leser auch das raue Leben im 16. Jahrhundert lebhaft nahe bringt.

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    janein
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