Solothurn spielt mit dem Feuer

Kriminalroman

Christof Gasser

Durchschnittliche Bewertung
4.5Sterne
10 Kommentare
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Terrorwarnung in der Ambassador - ein brisanter Kriminalroman mit Sprengkraft.

Ein Oberrichter, der gerade ein umstrittenes Urteil gesprochen hat, entgeht knapp einen Bombenanschlag, wenig später verschwindet sein kleiner Sohn. Gibt es einen...

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Kommentare zu "Solothurn spielt mit dem Feuer"

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  • 4 Sterne

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Myrtha S., 10.06.2018

    Auch das neueste Buch von Ch. Gasser habe ich in wenigen Tagen gelesen. Als Einheimischer ist man verständlicherweise immer im Bild wo sich die Handlung geografisch abspielt. Dies ist aber nicht so wichtig, auch der Rest der Eidgenossenschaft wird Freude haben an diesem Buch. Die uns bekannten Personen sind auch wieder mit von der Partie dies ist sicher gut so.

    Die Handlung und die damit verbundenen Ereignisse wirken teilweise schon etwas "gesucht", könnten sich aber trotzdem irgendeinmal so zutragen. (Hoffen wir es nicht!)

    Das Buch ist absolut lesenswert!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 11.06.2018

    Wie immer in Solothurn - komplex und fesselnd

    Schon im Prolog gibt es den ersten Toten, wer wird hier aus Wut von jemandem, der genau weiss was er tut, erschossen? Während Dominik Dornach und sein Team sich in Solothurn mit dem Kinderskelett, das auf der auf der Burgruine Balm, gefunden wird, auseinander setzen müssen, ist Jana Cranach dabei, wie ein Schlag gegen eine Terrorzelle in Genf misslingt. Täter entkommen. Verlagern sie sich womöglich direkt in die schöne Barockstadt im Aarautal, und machen damit Janas Aufenthalt dort zum Arbeitsurlaub? Stehen die Geflohenen mit der Hamadala Schweiz in Zusammenhang, denen auch der neue, dortige Iman Idris Hamsa aller Wahrscheinlichkeit nach angehört? Und was hat der Bombenanschlag auf das Büro des Oberrichters, der gerade ein umstrittenes Urteil gesprochen hat, bei dem Hamsas Ehefrau Verteidigerin war, auf sich? Eine Tat der Extremisten? Aber wie passt dann die Entführung seines Sohnes dazu, das passt doch nicht ins Schema der islamistischen Terroristen, oder doch?

    Der Krimi ist sehr vielschichtig und anfangs musste ich, wie immer bei Christoff Grasser, meine grauen Zellen ganz schön anstrengen, um einen Überblick über die Fülle an Charakteren und deren Namen zu behalten, die eingeführt werden. Ein Krimi zum Abschalten ist das nicht, aber das will ich ja auch nicht, zudem hat sich das dann auch recht schnell gelegt, und ich war nur noch am Rätseln. Schnell ist klar, es gibt einen Handlungsstrang um einen Mord aus Rache an einem serbischen Kriegsverbrecher. Es gibt ein Kinderskelett, das plötzlich auftaucht und deutlich macht, dass bei dem als gelöst geglaubten Bubenfressermord, etwas ganz und gar nicht passt, und die Ermittler daher auf Trab hält. Zudem gibt es eine Briefbombe, die im Büro von Oberrichter Scheurer einschlägt und sein Sohn wird entführt. Nicht zu vergessen ist auch die Bedrohung durch islamischen Terror, die wie ein Damoklesschwert über der Handlung hängt und nicht nur Ermittlungen, sondern auch Privates prägt.

    Wie immer ist auch ein kleiner Einblick ins Private dabei, der der Spannung nichts nimmt, aber alle Handelnden menschlich macht und damit die Story bereichert. Klar, dass sich z.B. die impulsive Pia wieder, teilweise kopflos wie immer, in die Ermittlungen einmischt und auch die Beziehungsfrage Dornach, Jana, Angela samt der Vergangenheit der beiden Damen spielt eine Rolle.

    Der Autor besticht mit seinem einnehmenden, fesselnden Sprachstil. Die schnellen, gekonnten Perspektivwechsel verleihen der Story derart viel Fahrt, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte und mich im Rekordtempo durch die Seiten lesen musste. Der Autor hat mir bis zur letzten Seite durch zahlreiche Wendungen und neue Erkenntnisse Hochspannung geboten. Auch wenn diese an erster Stelle steht, darf man durchaus immer wieder schmunzeln. So kann schon sein, dass Rafik Dornach den guten Speck wegfuttert. Spritzige, schlagfertige Dialoge machen das Lesen ebenfalls zum Vergnügen, da kann auf die Frage „Du hattest eine Waffe bei dir?“ schon mal ein, „Denkst du ich gehe ohne Zähne zum Steakessen?“ als Antwort kommen. Gut haben mir auch Vergleiche der Art „Umgehe mich und meine Anweisungen weiterhin, und ich mache die dermassen die Hölle heiss, dass sich das Innere des Vesuv für dich anfühlen wird wie Ferien im Winter am Nordkap!“, die die Lage mehr als deutlich machen, gefallen.

    Zentraler Ermittler ist sicherlich der sympathische Hauptmann Dominik Dornach. Er ist nicht nur attraktiver Frauenschwarm, sondern auch die Art Chef, die man sich wünscht. Mit seiner menschlichen Art wittert er Stimmungen und schafft ein tolles Klima in der Truppe. Nicht so gut einschätzen kann er allerdings die Gefühle der Damenwelt, die um ihn buhlt. Staatsanwältin Angela Casagrande steckt meiner Meinung nach in einer tiefen Lebenskrise, die ihr dieses Mal ein wenig die Sinne für die Arbeit vernebelt, Töchterchen Pia ist wie immer so empathisch und impulsiv, dass die Dornach wieder jede Menge Nerven und Ärger kostet. Sie vergöttert Jana Cranch, die Frau die sich beim BKA dem Terror widmet, und auch mir gefällt sie, mit bzw. trotz dem schweren Päckchen aus der Vergangenheit, so richtig gut. Unter den Nebendarstellern fand ich Rene Howald, den Vater der des Kinderskeletts äusserst undurchsichtig, Casagrandes Exfreund Franco besonders hinterhältig und schmierig und überrascht hat mich am meisten Oberrichter Scheurer, aber auch alle anderen, und derer sind es einige, sind gelungen gezeichnet.

    „Wie bei den Christen ist Allah ein Gott voller Liebe und Barmherzigkeit. Die Leute gegen die wir kämpfen, haben nichts mit seiner Lehre zu tun.“ Christoff Grasser hat bisher noch immer ein aktuelles, brisantes Thema aufgegriffen, dieses Mal ist es der Islamische Terror. Er lässt seine Protagonisten deutliche Kritik äussern, lässt sie interessante Informationen geben und Theorien entwickeln und trifft es damit wirklich perfekt. Gut gefällt mir, dass auch klar deutlich wird, „Ich will nur sicherstellen, dass wir uns auf unseren eigentlichen Feinde konzentrieren. Das sind nicht einfach alle, die einen Hidschab, Tschador oder eine Burka tragen und in Arabisch beten.“

    Rosshuftsteak oder Cordon-bleu mit Greyezer, Köstlichkeiten beim Märtefescht, da würde mir die Auswahl schwer fallen, alles macht mir den Mund wässrig. Das Lokalkolorit ist bei dem Schweizer Autor wie immer auch perfekt getroffen. Da ermittelt man nicht nur in Solothurn und Umgebung, sondern es gibt auch die typischen Begriffe wie „Serviertochter“, „parkieren“ sowie „Gipfeli“ und „Weggli“ zum „Rapport“,

    Alles in allem wieder ein höchst komplexer Krimi, der die grauen Zellen anstrengt, den Zeitgeist trifft, perfekt unterhält und sich von Anfang an mit jeder Seite mehr zum regelrechten Pageturner entwickelt.

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    janein
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