Mein Mann, der Rentner, und dieses Internet

Das geheime Tagebuch einer Ehefrau

Rosa Schmidt

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Der Ruhestand könnte so friedlich verlaufen für das Ehepaar Schmidt, würden sie von ihrer Tochter Julia nicht einen dieser neuen flachen Computer geschenkt bekommen. Während Rosa dem "Tablett" zunächst skeptisch gegenübersteht, ist ihr Günther...

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Kommentare zu "Mein Mann, der Rentner, und dieses Internet"

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Isabelle B., 17.10.2018

    „Mein Mann, der Renten, und dieses Internet - Das geheime Tagebuch einer Ehefrau“ von Rosa Schmidt, ist eine herrlich unterhaltsam, erfrischen und humorvolle Berichterstattung in Tagebucheinträgen.

    Rosa und Günther Schmidt befinden sich seit neustem im Ruhestand. Nach Anfänglichem Freizeitstress, Umgestaltung des Haushaltplans, gerät Günther jedoch zunehmend in ein sogenanntes Rentnerloch, der zuviel Zeit hat. Tochter Julia weiss Rat und schenkt dem Rentnerpärchen ein neues Tablet.
    Während Rosa diesem neuen flachen Computer zunächst skeptisch gegenübersteht, ist Günther sofort Feuer und Flamme für sein "Tablett" und besucht sogar einen Computerkurs. Der umtriebige Rentner erobert das Internet und ehe Rosa sich versieht, vertraut er Dr. Google mehr als seiner Ehefrau, wirft mit Fachbegriffen ums ich und schmeisst eine Gartenparty, die jedoch dank Facebook vollkommen aus dem Ruder läuft.

    Rosa packt aus und erzählt in humorvoll und herrlich unterhaltsamen Tagebucheinträgen, ihre Erlebnisse mit Rentner Günther der WLAN für sich entdeckt hat. Die beschriebenen Alltagsgeschichten sind wie aus dem Leben gegriffen, fast so als würde man selbst einen Plausch mit Rosa halten oder mit ihr telefonieren.
    Immer wieder habe ich mich köstlich amüsiert, konnte schmunzeln, beherzt lächeln und hatte eigentlich ein Dauergrinsen während dem Lesen auf den Lippen. Das Rentnerpärchen lässt nichts aus, weiss wie man in Fettnäpfchen tritt und schafft es dadurch, gut zu unterhalten.

    Locker, leicht und spritzig ist auch der Schreibstil von Anne Hansen die im Auftrag von Rosa Schmidt (die es im wirklichen Leben gibt) das Tagebuch aufgezeichnet hat.

    Ein tolles und empfehlenswertes Buch für köstlich humorvoll, erfrischend und herrlich unterhaltsame Lesestunden.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 21.10.2018

    INHALT
    Obschon Rosa und Günther Schmidt seit 40 Jahren zusammenleben, gestaltet sich der gemeinsame Ruhestand alles andere als harmonisch. Nach den obligatorischen Volkshochschulkursen hat man sich einfach nicht mehr viel zu sagen, man denkt nur noch von Feiertag zu Feiertag. Während sich Rosa mehr Kommunikation und Action wünscht, hat es sich Günther in seinem Heim gemütlich gemacht und löst unaufhörlich Sudokus.
    Erst als Tochter Julia eines Tages ihren Eltern ein Tablet schenkt, scheint es mit der alltäglichen Tristesse vorbei zu sein.

    MEINUNG
    Der 304-seitige Roman über die "Entdeckung des Internets" im Ruhestand las sich ausgesprochen flott. Der Plot wurde authentisch sowie humorig aufbereitet. Rosa Schmidt als unerschrockene Ich-Erzählerin hat mich dabei am meisten begeistern können. Durch ihre ehrliche, ironische und aufgeweckte Art hat sie die an sich alltägliche Geschichte mit Leben gefüllt. Zu lesen, wie das Internet das Ehepaar, aber vor allem Ehemann Günther verändert hat, war recht unterhaltsam, denn schnell hatte man die eigene Familie bzw. die eigenen Eltern vor Augen. Und im Alter noch einmal das WWW zu erkunden, ist schon eine Herausforderung, besonders wenn man wie im Fall von Rosa gar nichts davon wissen will. Abgesehen von Günthers täglich wachsender Internetsucht wurde zudem noch auf Julias gescheiterte Beziehung und die späte Hochzeit von Rosas 86-jähriger Tante mit einem 91-Jährigen eingegangen. So ungewöhnlich dies auch klingen mag, die Geschichte der Schmidts scheint mitten aus dem Leben gegriffen worden zu sein und las sich deshalb auch so ungemein unterhaltsam. Ich habe an einigen Stellen schmunzeln bzw. lachen müssen und mich herrlich über das "ganz normale" Rentnerpaar amüsiert und natürlich gedacht: Wenn man nur mal nicht so wird ;-)

    Hier mein Lieblingszitat (S. 231 f.):

    "'Ich habe Halsschmerzen.' Diese drei Worte waren der Beginn einer klassischen Männergrippe: von aussen leichter Schnupfen, in der Wahrnehmung des Mannes lebensbedrohlicher Zustand kurz vor dem Exitus."

    FAZIT
    Ein leicht bekömmlicher Unterhaltungsroman in Tagebuchform für die gesetztere wie humorvolle Leserschaft.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 13.11.2018

    Mein Mann, der Rentner, und dieses Internet,
    von Rosa Schmidt

    Cover:
    Schon hier kann man schmunzeln.

    Inhalt:
    Das Ehepaar Schmidt „geniesst“ den Ruhestand, bzw. ist nach dem ersten fJahr der Umtriebigkeit die Luft raus und Günther weiss nichts mit sich anzufangen.
    Nachdem Tochter Julia ihm nun dieses neue „Tablett“ schenkt, ist es mit der Ruhe vorbei.
    Zielstrebig und mit allem ihm zur Verfügung stehenden vertieft sich Günter in der Welt von Dr. Google, das Wetter wird nicht mehr durchs Fenster kommentiert sondern vom Wetterfrosch Kachelmann, und die Wörter WLAN, scan und pdf, sind so normal wie Messer und Gabel.

    In herrlichen Tagebuchenträgen schildert Ehefrau Rosa diese Entwicklung und beschönigt keineswegs den Sog, den dieses „Internet“ auch auf sie ausübt.
    OHGOTTOHGOTT!

    Meine Meinung:
    Einfach unglaublich amüsant und herrlich schräg. Humor vom Feinsten.
    Ab und zu kann ich mich an die eigene Nase fassen und nicht selten kommt es zu spontanen Lachattacken.

    Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und bildhaft, ich fühle mich (vielleicht auch durch mein Alter) mitten drin mit im Geschehen.
    Z.B. wenn Rosa von ihrem Schock erzählt, als die Kassiererin ihnen ungefragt den Seniorenrabatt angibt oder wenn sie die permanente Beschäftigung ihres Mannes mit dem Internet für sich als „digitales Passivrauchen“ interpretiert.
    Sprüche wie: Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann, führen an passender Stelle bei mir zu einem spontanen Grinsen.

    Mein Fazit:
    Ein wunderbar humorvolles Buch, bei dem ich jede Seite genossen habe und das ich uneingeschränkt weiterempfehlen möchte.
    Ein absolutes Lesevergnügen.
    Von mir volle Punktzahl und eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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    janein
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