Mama Shekinah

Afrikas Kindersoldaten nahmen mir den Mann - ich antwortete ihnen mit Liebe
 
 
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Das Missionarsehepaar Hedi und Colin wird im Sudan von Kindersoldaten angegriffen! Colin stirbt in den Armen seiner schwangeren Frau. Ihre Welt bricht zusammen. Doch durch Gott überwindet sie diese Zeiten. Eine Geschichte über Tod, die Kraft der Liebe, Vergebung und neues Leben.
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Das Missionarsehepaar Hedi und Colin wird im Sudan von Kindersoldaten angegriffen! Colin stirbt in den Armen seiner schwangeren Frau. Ihre Welt bricht zusammen. Doch durch Gott überwindet sie diese Zeiten. Eine Geschichte über Tod, die Kraft der Liebe, Vergebung und neues Leben.
Kommentare zu "Mama Shekinah"
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  • 5 Sterne

    mabuerele, 21.12.2019

    „...Ich habe gelernt, was wahre Freude und wahrer Schmerz ist. Ich habe erfahren, was Zweifeln bedeutet und wie man klagt. Und ich habe erkannt, dass Rache kein Weg ist, um Schmerz zu lindern...“

    Dieses Zitat hat die Autorin im Vorwort ihres Buches geschrieben, eines Buches, dass ihre eigene Geschichte erzählt.
    Die Autorin ist in Paraguay in einer Gemeinde der Mennoniten auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sich dort deutsche Aussiedler eine neue Heimat geschaffen. In den ersten Kapiteln berichtet sie vom Leben ihrer Vorfahren und ihrer Kindheit. Schwierig war der Umgang mit dem Grossvater, der am Krieg zerbrochen war. Die Autorin lernt Krankenschwester, findet im Glauben einen eigenen Weg und geht als Missionarin nach Afrika. Bei einer Weiterbildung in Grossbritannien lernt sie Colin kennen und lieben. Als der in Afrika von Kindersoldaten erschossen wird, ist Hedi gerade schwanger. Sie gerät in eine Glaubenskrise.
    Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Autorin versteht es, bildhaft zu erzählen und Wichtiges herauszuarbeiten. Das gilt insbesondere für ihren Glaubensweg. Bei einem Gespräch mit ihrer Mutter verwendet sie für das Leben das Bild eines Glases, dass sich an mehreren Stellen im Buch wiederfindet.

    „...Es war das erste Mal, dass wir unsere Verletzlichkeit bekannten. Wir gaben zu, dass wir zerbrochene Menschen waren, undichte Gläser, aus denen das Wasser schon fast ganz ausgelaufen war...

    Beim Zusammentreffen mit Colin kommen erst einmal die Unterschiede zum Tragen. Das betrifft nicht nur dessen Äusseres. Er ist Musiker, lebensfroh, aufgeschlossen und absolut ehrlich. Allerdings hat er auch die Schattenseiten des Lebens kennengelernt. Genau das verschweigt er nicht. Dazu gehörten Drogen. Doch er ist auch geduldig und hartnäckig. Er fliegt nach Paraguay und hält bei ihren Eltern um ihre Hand an.
    Beide arbeiten zusammen in der Mission. Deutlich wird, dass es nicht einfach war, im praktischen Leben den Schritt vom Ich zum Wir zu gehen. Konflikte galt es auszuräumen. Viele Gebete und ein stilles Ringen mit Gott halfen, den Weg des Miteinander zu finden.
    Und dann machten Schüsse auf das Auto und die mangelnde medizinischen Versorgung in Afrika der Zweisamkeit ein Ende. Ein Bild hat die Autorin nicht mehr losgelassen. Hier kommt das Originalzitat.

    „...Mitten in diesem Chaos sah ich plötzlich ein kleines Mädchen. Es gehörte zu der Gruppe, stand aber einfach nur da und sah mich an. […] Ihre Augen brannten sich für immer in mein Herz. Dieses Kind wollte kein Teil der Zerstörung sein. Es wollte nach Hause...“

    Wenige Jahre später wird Hedi mit ihrer Tochter nach Afrika zurückkehren und für Mädchen, die als Kindersoldaten missbraucht werden, eine neue Zukunft anbieten. Afrika aber wird nicht die letzte Station ihrer Lebensreise sein.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt deutlich die zwei Seiten der Mission. Einerseits fand Hedi Erfüllung in ihrer Aufgabe, andererseits ist das Leben voller Gefahren. Sie verliert in Afrika mehrere Bekannte, sei es durch Kriegsgeschehen, sei es, weil nicht rechtzeitig bei Verletzungen ein Arzt zur Stelle war. Trotzdem geht sie nach einer kurzen Zeit des Zweifelns und Kämpfens ihren geraden Weg des Glaubens.

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    janein
  • 5 Sterne

    peedee, 13.12.2019

    Eine beeindruckende Lebens- und Liebesgeschichte

    Hedis Weg führt sie von einer mennonitischen Gemeinschaft in Paraguay auf Umwegen nach Afrika, wo sie in die Mission geht. Später arbeitet sie zusammen mit ihrem Mann Colin. Auf dem Weg in den Südsudan wird ihr Fahrzeug von Kindersoldaten angegriffen – Colin stirbt und für die schwangere Hedi bricht die Welt zusammen. Nach der Geburt ihrer Tochter Shekinah verdrängt sie zuerst den Gedanken an Afrika, doch dann will sie den Kindersoldaten vergeben und ihnen vor Ort helfen. Dank ihrer Berufung in Afrika findet sie auch eine neue Familie…

    Erster Eindruck: Das Cover in den rötlich-braunen Farben gefällt mir gut. Der Buchtitel ist sehr gut gewählt – er hat mir gleich ein bisschen den Atem genommen, als ich mir dies vorstellte. Im Mittelteil des Buches hat es zahlreiche Fotos; dies ist immer ein Plus bei Erfahrungsberichten.

    Zuerst wird von Hedi erzählt, in welchem Umfeld sie aufgewachsen ist. Die Schilderungen über die Mennoniten fand ich sehr spannend, denn ich interessiere mich sehr für Glaubensgemeinschaften, wie z.B. die Amischen oder die Hutterer. Vergebung ist ein wichtiges – und schwieriges – Thema, das sich durch das ganze Buch hindurch zieht.
    Der Weg von Deutschland nach Paraguay, Brasilien, Bolivien und dann nach Afrika – Hedi hat einen weiten Weg zurückgelegt. Für mich ist dies enorm weit ausserhalb meiner eigenen Komfortzone, aber ich bewundere immer, wenn Menschen ihren persönlichen Weg konsequent verfolgen.
    Hedi lernt in England bei einem Traumaseminar ihren späteren Mann Colin von den Bermudas kennen. Er hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich, zu der er sich jedoch offen bekennt. Seine Annäherungsversuche lehnt sie zuerst kategorisch ab. Doch dann spricht ihr Herz… Mir hat die Korrespondenz zwischen Hedi und Colin sehr gefallen. Es sind sehr persönliche und offene Zeilen und es ist gut spürbar, dass sich Colin verändert hat. Doch auch Hedi veränderte sich, wie sie selbst sagte. Es folgten Heirat, Schwangerschaft und dann der schreckliche Überfall! Es tut mir so leid für Hedi und Colin, dass sie nicht mehr Zeit gemeinsam hatten. Die Trauer hat Hedi lange Zeit zurückgedrängt, um funktionieren zu können. Doch dann holt sie die Trauer ein – und sie hadert mit Gott (das ist sehr gut nachvollziehbar). Der Gedanke an eine Rückkehr nach Afrika ist in der ersten Zeit nicht vorhanden. Doch dann spürt sie, dass sie doch wieder nach Afrika gehen müsse. Sie wollte nun – ausgerechnet – dorthin, wo die Kindersoldaten sind und denen helfen. Vergebung ist für sie nicht nur ein leeres Wort – Hut ab!
    Die Begegnung mit Constanze und ihrer Familie, die ebenfalls in Afrika arbeiteten, war für alle lebensverändernd. Die Schilderungen, insbesondere ein Brief von Constanze, haben mich sehr bewegt.

    Eine wirklich berührende Lebens- und Liebesgeschichte über Verlust, Vergebung und Neubeginn. Ich wünsche Hedi und ihrer Familie Gottes Segen.

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    janein
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