Ein Winter in Wien

Petra Hartlieb

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Eine Buchhandlung, ein berühmter Dichter und ein verschneiter Winter in Wien: Bestsellerautorin Petra Hartlieb ("Meine wundervolle Buchhandlung") entführt uns in die Zeit des Wiener Jugendstils.
Um 1910. Marie arbeitet als Kindermädchen bei einer...

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Kommentare zu "Ein Winter in Wien"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby2707, 13.02.2018

    Endlich scheint auch ihr, der 18-jährigen Marie Haidinger von einem ärmlichen Bauernhof, das Glück holt zu sein. Nachdem sie ihr Vater nach der Schulzeit auf einen angrenzenden Bauernhof verschachtert hatte, sie sich in einer Küche hat anstelen lassen, als Kinderfrau und Abwäscherin in einer Wirtschaft gearbeitet hat, ist sie nun bei dem Schriftsteller Arthur Schnitzler in Wien alsKindermädchen gelandet. Seine beiden Kinder Heinrich und Lili wollen schon nach kurzer Zeit nicht mehr, dass sie wieder weg geht. Aber sieht ihr Dienstherr das genau so? Marie würde so gerne bleiben, auch weil sie gerade einen jungen Mann kennengelernt hat. Oskar Novak ist Buchhändler und als die Beiden sich das erste Mal gegenüber stehen, sieht man die Funken buchstäblich fliegen.

    Petra Hartlieb nimmt mich mit ins wienerische Milieu um 1910. Sie hat die Sprache derdamaligen Zeit angepasst und so bin ich noch näer an diesem Zeitgeist dran. Ich lerne kleine Teile der winterlich verschneiten, im Weihnachtsfieber steckenden Stadt kennen, höre hier und da den wienerischen Dialekt heraus und lasse mich von der kleinen Liebesgeschichte zwischen Oskar und Marie verzaubern.
    Aber es sind nicht nur die heiteren sondern auch die ernsten Töne, die diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem machen. So lernt Marie sehr schnell die Unterschiede zwischen der ärmlichen Bevölkerung und der gehobenen Oberschicht kennen. Immer wieder erinnert sie sich an die Worte ihrer Oma, bevor sie von zuhause fort ging: "Marie, du gehst mal in die Stadt und wirst in einem schönen Haus wohnen. Wirst einmal in einem feinen Lokal essen und das Theater besuchen." Das mit dem schönen Haus hat sich ja schon mal bewahrheitet. Und der Theaterbesuch wird auch folgen, denn sie bekommt von Schnitzler zu Weihnachten ein Billet für eine Theateraufführung.

    " Ein Winter in Wien" ist eine wunderschöne, leichte, leise weihnachtlich angehauchte Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Nun freue ich mich auf den Frühling in Wien.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    peedee, 20.04.2018

    Gut, aber zu wenig Seiten

    Marie Haidinger, Band 1: Wien, um 1910. Marie Haidinger, 18, arbeitet als Kindermädchen bei Herrn Dr. Schnitzler und Gemahlin. Sie freut sich, in einem so angesehenen Haushalt für die beiden Kinder Lili und Heinrich zu sorgen. Eines Tages hat sie den Auftrag, in der Buchhandlung ein bestelltes Buch abzuholen. Da trifft sie auf den jungen Buchhändler Oskar Novak – er ist gleich von Marie angetan und will sie unbedingt wiedersehen…

    Erster Eindruck: Ein auffälliges Hardcover mit Lesebändchen, gestalterisch trifft es leider gar nicht meinen Geschmack. Das Buch überrascht mit dem ungewöhnlich hohen Format.

    Dies ist mein zweites Buch von Petra Hartlieb, nach „Meine wundervolle Buchhandlung“. Die Autorin entführt den Leser mit dem vorliegenden Buch mehr als hundert Jahre zurück in die Vergangenheit.

    Marie hat mir sehr gefallen. Sie hat keine einfache Kindheit gehabt, denn für den strengen Vater war sie ja eh nur ein Mädchen und hatte nichts zu melden. Ihre Mutter wagte es nicht mehr, sich gegen den Vater zu wehren, zu schmerzhaft war der eine Versuch. Mit fünfzehn Jahren ging Marie von zu Hause weg auf einen Hof, wo sie es nicht gut hatte und bei Nacht und Nebel verschwand. Beim gnädigen Herrn Schnitzler, den ich sehr sympathisch fand, und der gnädigen Frau, die Marie jedoch nicht wirklich leiden kann, gefällt es ihr sehr gut.
    Als sie auf den Buchhändler Oskar trifft, weiss sie gar nicht, wie sie sich verhalten soll – Oskar geht es auch so…
    Beim Besuch des Christkindlmarkts ist Heinrich plötzlich verschwunden! Marie sucht überall, kann ihn aber nicht finden. Was ist nur passiert?

    Das Buch ist mit seinen 172 Seiten sehr schnell ausgelesen. Mir hat die Geschichte gefallen – sie war gut, aber nicht darüber hinaus, dafür waren es einfach zu wenige Seiten.

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    janein

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