Die Autobiographie der Zeit

Ein Roman

Lilly Lindner

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Lilly Lindner ist ein literarisches Ausnahmetalent unter den jungen deutschsprachigen Autorinnen. Seit sie ihr wortgewaltiges Debüt "Splitterfasernackt" vorlegte - die Verarbeitung ihrer eigenen Geschichte -, hat sie eine grosse Fangemeinde um sich...

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Kommentare zu "Die Autobiographie der Zeit"

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  • 5 Sterne

    claudi-1963 S., 09.05.2016

    Als eBook bewertet

    Der Grundbestand der Erde wurde in vier Mächte unterteilt:
    Kevin war der Raum
    David die Beständigkeit
    Shay der Abgrund
    Ich war die Zeit.
    Gerne hätte ich mit jemandem getauscht, aber das ging nicht, den wir hatten alle unsere Bestimmung. Von diesem Tag an waren wir unsterblich, aber es war nicht schön unsterblich zu sein und so hatten wir alle irgendwann Selbstmordgedanken. Aber was lässt man nicht alles über sich ergehen, wenn man allmächtig sein will? Meine Eltern ermunterten mich wie wichtig ich wäre, den die Zeit halte alleine die Welt zusammen. Eigentlich hatte ich mir das als Kind immer gewünscht mächtig zu sein und so ereilte mich an meinem 15.Geburtstag der Tod. Er holte mich ohne das ich mich von meinen Eltern verabschieden konnte. Jedoch als unsterbliche Hülle lebte ich weiter, den ich war auserwählt worden die Zeit zu sein. Irgendwann merkte ich das ich mich durch einen Trick sichtbar und unsichbar machen kann. Wir vier waren sehr jung, als wir alle am selben Tag starben um unsere Bestimmung zu bekommen, ob wir wollten oder nicht.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch erschliesst sich einem nicht sofort, es ist ein Werk das man auf sich einwirken lassen muss und sicher mehrmals lesen sollte, ehe man umfassen kann was Lilly Lindner uns hier mit auf den Weg geben will. Streckenweise erinnerte es mich an "Der kleine Prinz" den ich auch mehrmals las ehe ich ihn bis ins tiefste begriff. Was bringt eine junge Frau dazu sich solche Gedanken zum Thema Zeit zu machen? Sind es ihre schrecklichen Erfahrungen in der Kindheit, die sie in ihrem provokanten Buch "Spitterfasernackt" beschrieben hat? Ich kenne diese Buch leider nicht, nur beim hineinblättern im Internet, stellte ich fest das es ganz anders aufgemacht ist wie dieses Werk. Durch kurze prägnante Sätze voller Weisheit, Tiefgang und Kraft nimmt sie uns mit auf die Reise mit der Zeit. Die Zeit wird hier in Ich-Form geschrieben und wirkt allzu menschlich, wie auch die anderen 3 Mächte die sie durch das Buch begleiten. Aufgeteilt in 3 Abschnitte mit mehreren Kapiteln: Der Anfang der Zeit / Der Ozean im Meer / Das Ende der Zeit, wird dieses Buch aufgelockert durch wunderschöne Bilder, eines davon ziert auch das Cover des Buches. Die 1985 geborene Schriftstellerin gilt als zurückhaltend und als absolutes Ausnahmetalent. Mit 15 Jahren schrieb sie schon erste Romane und Texte. Dieses Buch ist für mich absolut meisterhaft und verdient 5 von 5 Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jane K., 14.08.2016

    Als Buch bewertet

    Ich dachte, Lilly Lindners Bücher könnte ich blind kaufen.. Nachdem mir 'Was fehlt, wenn ich verschwunden bin' und 'Splitterfasernackt' so super gefallen haben, wollte ich auch unbedingt die anderen Werke von ihr lesen.. und warum nicht mit dem neusten beginnen?!
    Leider konnte es mich überhaupt nicht überzeugen..

    Vielleicht wollte die Autorin wirklich mal was Neues wagen - nicht nur (wahre) Geschichten über Menschen schreiben. Für mich jedoch hat das Buch schon während des Lesens an Bedeutung verloren und nun - ein paar Tage später - weiss ich schon nicht mehr genau, was genau geschehen ist - wenn denn etwas geschehen ist..

    In ihren anderen beiden Werken bin ich versunken - hier habe ich einfach keinen Zugang gefunden.. Mir sind zwar einige Zitate ins Auge gefallen, aber durch die Tatsache, wie das Buch aufgebaut ist, denke ich, dass einfach manchmal auch zu viel unterbrochen wurde. Man könnte die Kapiteleinteilungen vielleicht auch als Luftholen sehen, aber ich muss nicht nach jedem Satz Luftholen oder nachdenken. Durch die Einteilung hat mir Frau Lindner manchmal etwas aufzwingen wollen, was ich so nicht gemocht habe.

    Ich denke, Lilly Lindner hat sich hier einer Herausforderung gestellt, die sicher gelungen ist: Ausbrechen aus der Masse. Die schwermütige Sprache, die Kapiteleinteilungen, der Verlauf einer (für mich nicht vorhandenen) Geschichte, die Interpunktion, die (nicht)Greifbarkeit des Inhaltes,..

    Es ist kein Werk, was man so runterliest. Sprachgewalt, für die die Autorin bekannt ist, spricht auch aus diesen Zeilen. Am Inhalt fehlte es mir aber.
    Es ist sicher eine nette Kleinigkeit - für jemanden, der etwas damit anfangen kann. Mir wird es jedoch leider nicht lange in Erinnerung bleiben..

    ©2016

    Zitate:

    "In der grenzenlosen Weite der Unendlichkeit gibt es nur eine Grenze - die im Gehirn eines Menschen." (S. 11)

    "Ich sah mich um und wusste: Einsamkeit - das sind Menschen. In einem besetzten Raum." (S. 28)

    "Ich liebte Musik. Bis ich mich in der Stille verlor." (S. 43)

    "»Hass hat genauso viele Buchstaben wie Liebe. Nur dass Liebe einen mehr hat.«" (S. 53)

    "»Die Zeit an und für sich ist simpel - es gibt Entscheidungen, die man trifft, und Entscheidungen, von denen man getroffen wird.«" (S. 63)

    "Gewalt ist eine Sprache, die keine Übersetzung braucht." (S. 103)

    "Solange wir Schönheit definieren, werden wir sie niemals finden." (S. 213)

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    janein

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