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Das Café ohne Namen

Roman | Der neue Roman des Bestsellerautors von "Ein ganzes Leben"
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Das neue Meisterwerk „Das Café ohne Namen" von Robert Seethaler.

Ein Café und seine Menschen. Ein Mann, der seiner Sehnsucht folgt - vor der Kulisse von Seethalers Heimatstadt Wien.

Wien im Jahr 1966. Robert Simon...
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Kommentare zu "Das Café ohne Namen"
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  • 5 Sterne

    32 von 46 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreundin, 25.04.2023

    Grossartige Erzählkunst
    Der Claassen Verlag hat "Das Café ohne Namen", den neuen Roman von Robert Seethaler, veröffentlicht. Ich habe bereits mehrere Bücher des Autors gelesen und mich sehr auf sein neues Buch gefreut - und ich wurde nicht enttäuscht!

    Wien 1966: Der Krieg ist seit 21 Jahren vorbei, die Stadt ist erwacht, überall herrscht Aufbruchstimmung.
    Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 31-jährige Robert Simon. Er hat kein leichtes Leben, sehr früh hat er seine Eltern verloren und seine Jugend in einem Heim für Kriegswaisen verbracht. Seit Jahren lebt er als Untermieter in einem Zimmer bei einer Kriegerwitwe. Acht Jahre harter Arbeit auf dem Markt liegen hinter ihm, als er beschliesst, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen. Robert pachtet ein heruntergekommenes Café am Karmelitermarkt, renoviert es und eröffnet es neu als "Café ohne Namen". Sein Café ist kein klassisches Café, sondern eher eine Gaststätte, in der er seinen Gästen Schmalzbrote, frische Gurken sowie Bier und Wein serviert. Er hat auf Anhieb Erfolg und stellt nach kurzer Zeit eine Hilfskraft ein. Die Hilfsnäherin Mila hat gerade ihre Stelle verloren und unterstützt ihn nun tatkräftig.

    Robert Seethaler ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. In seinem gewohnt ruhigen und kraftvollen Sprachstil schildert er in 39 Kapiteln die Schicksale und Tragödien der einfachen Leute, die sich regelmässig in Roberts Café begegnen. Sie kommen, um sich zu unterhalten, Karten zu spielen und um ihre Probleme zu vergessen. Manche halten Ausschau nach der Liebe. Wir erfahren von ihren Sorgen, Nöten und Sehnsüchten, lernen den Ringer René kennen, den Fleischermeister Johannes Berg von gegenüber, die Witwe Martha Pohl, den Vermieter Kostja Vavrovsky, den Hilfsarbeiter Arnie Stjanko und begegnen Jascha mit der Taube. 

    Liebevoll und mit viel Empathie beschreibt der Autor Roberts Lebensweg und die Wege seiner Gäste. Es geht um ihre Höhen und Tiefen, um Liebe und Schuld, Leid und Tod. Die Charaktere sind ganz wunderbar und authentisch skizziert. Ich habe das grossartige Buch mit sehr viel Freude gelesen, es hat mich fasziniert und zutiefst berührt.

    Leseempfehlung für diesen ruhigen und melancholischen Roman!

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  • 5 Sterne

    40 von 58 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    iGirl, 18.04.2023

    Worte zaubern Bilder

    Robert Seethaler ist erneut ein feinfühliger, perfekt geschriebener Roman gelungen. Wir werden ins Wien der 60er Jahre geführt. Robert Simon schlägt sich als Hilfsarbeiter durch. Die Gelegenheit eine lange leer stehende Gastwirtschaft zu pachten ergreift er beim Schopf. Den herunter gekommenen Räumen verpasst er neuen Glanz und eröffnet ein, sein Café, das nicht einmal einen Namen braucht und nur ein kleines Angebot an Getränken und Speisen anbietet. Doch bald finden sich die ersten Gäste ein und mit der arbeitssuchenden Mila erhält er eine patente Hilfe. Es entspinnt sich ein Geflecht aus Einzelschicksalen verschiedenster Menschen, die in Roberts Café einen gemeinsamen Ort finden.

    Es ist eine wunderbare Geschichte. Nicht lustig und doch auch nicht traurig. Einfach mittendrin im Leben der Menschen mit allen Höhen und Tiefen. Schon auf den ersten Seiten nehme ich, als Leserin, die Atmosphäre der aufstrebenden Stadt und ihren Bewohner:innen auf. Das Markttreiben, die Gerüche und die kantigen Figuren mit all ihren Gedanken, Gesprächen, Sorgen und Freuden, prasseln auf mich ein. Es ist eine wahre Lesewonne. Obwohl keine Einzelgeschichte im Zentrum des Romans steht, berühren mich die vielen kleinen Schicksale, die schlichtweg das Leben zu erzählen scheinen. Darin findet sich das kleine Glück, der kleine Erfolg und Misserfolg, das stetige Hoffen und Zueinanderfinden und das Beobachten durch Roberts Augen. Doch vor allem finde ich beim Lesen Freundschaft und Verbundenheit und Momente grosser Freude und Zuversicht.

    Mein Fazit: ein wunderbar geschriebener leiser Roman, der Bilder aufruft und noch lange nachklingt.

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  • 5 Sterne

    24 von 42 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke H., 15.04.2023

    In seinem neuen Roman „Das Café ohne Namen“ kehrt der österreichische Autor Robert Seethaler zum ersten Mal seit seinem 2012 erschienenen Roman „Der Trafikant“ in seine Heimatstadt Wien zurück.

    Ausgangspunkt ist das Jahr 1966. Aufbruch liegt in der Luft. Wien schüttelt sich den Staub und die Düsternis der Kriegs- und Nachkriegsjahre von den Füssen. In der ärmlichen Leopoldstadt im 2. Bezirk wird ein heruntergekommenes Wirtshaus zur Pacht angeboten. Eine Gelegenheit, die sich Robert Simon, der als Gelegenheitsarbeiter auf dem Karmelitermarkt sein Geld verdient, nicht entgehen lassen will. Seit er als Abräumer in einer Praterkneipe geschuftet hat, träumt er von einer eigenen Wirtschaft, und diesen Traum erfüllt er sich nun mit dem „Café ohne Namen“, eigentlich kein richtiges Café, sondern ein einfaches Beisl für einfache Menschen mit eingeschränktem Angebot. Schnell entwickelt es sich zum Treffpunkt der Leute aus dem Viertel, von denen jeder seine eigene Geschichte mitbringt, seine eigenen Wünsche und Hoffnungen hat und sich nach Gesellschaft sehnt. Alle setzen ihre Hoffnungen in die Zeit, die vor ihnen liegt, träumen von einem bisschen Glück, vielleicht einem sorgenfreien Leben und auch von der Liebe. Träumen und Sehnsüchten stehen die Realität und persönliche Tragödien gegenüber.

    Eine junge Frau vom Land findet in einem Jahrmarktsringer den Partner fürs Leben. Ein Kind stirbt bei der Geburt, ein anderes Neugeborenes kämpft drei lange Jahre um sein Leben, während die Mutter in dem Dunkel der Depression versinkt. Eine eifersüchtige Frau macht ihrer Liebschaft das Leben zur Hölle und legt in ihrem eigenen Laden Feuer. Ein explodierender Heizkessel reisst dem Protagonisten die halbe Hand weg.

    Alle diese kleinen Geschichten, die bei genauerem Hinsehen existenzielle Lebensfragen thematisieren, erzählt Seethaler mit dem ihm eigenen klaren Ton. Ohne Kitsch und mit einer gewissen Distanz, aber dennoch tiefgründig und voller Empathie, ohne Wertung und immer mit dem gebotenen Respekt vor den Menschen. Tiefgründig und eindringlich in die Herzen der Leser gehend. Eine literarische Perle über Sein und Dasein in Zeiten der Veränderungen.

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