Blühender Lavendel, Barbara Hagmann

Blühender Lavendel

Roman

Barbara Hagmann

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Um sich und sein Leben im Griff zu haben, sind für Herbert Kull strikte Tagesabläufe und Rituale ein Muss. Neben seiner Ordnungsliebe hat er eine Schwäche für Lavendel, ein Duft, der ihn an seine geliebte Mutter erinnert. Die junge Assistentin...

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Kommentare zu "Blühender Lavendel"

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  • 4 Sterne

    Susi Aly -., 22.11.2015

    Das Cover hat dieses Buches hat mir sehr gut gefallen, es wirkt tiefsinnig, dennoch auch voller Geheimnisse und melancholisch.
    Der Klappentext dieses Buch verrät so rein gar nichts über dieses Buch und daher war ich gespannt, was sich dahinter verbirgt.
    Gleich zum Anfang lernte ich Herbert und seine Familiengeschichte kennen und kurz danach die von Simone.
    Mir erschloss sich nicht ganz, was das alles bedeuten sollte.
    Daher gab es für mich auch ein paar Längen zu verzeichnen.
    Wir verfolgen Herberts Lebensweg, der akribisch durchgeplant ist,nichts überlässt er dem Zufall, alles muss gut durchrganisiert sein. Aber dennoch hat man das Gefühl, er verbirgt einiges. Man könnte fast sagen,mit seinem durchorganisiertem Leben, versucht er das alles zu kompensieren.
    Auf seine Mitmenschen wirkt er schrullig und seltsam und hat auch keine Freunde.
    Was bei mir doch ziemliches Mitgefühl auslöste.
    Wie muss sich dieses Leben anfühlen.
    Wie einsam und verlassen muss er sein.
    Er existiert eigentlich nur um seinen Alltag zu meistern.
    Aber viel wichtiger, welches Erlebnis hat ihm zu dem werden lassen, der er heute ist.
    Zeitgleich begleiten wir auch Simone auf ihrem Weg.
    Sie hat mit einer auseinandergebrochenen Liebesbeziehung zu kämpfen.
    Sie hat Probleme damit verlassen worden zu sein und sieht keine grossartige Perspektive für sich.
    Dabei entgehen ihr allerlei Dinge in ihrem Umfeld.
    Doch an sich, fand ich ihr Leben , nicht besonders aufregend.
    Doch was haben diese beiden Personen miteinander zutun?
    Nichts.
    Und daher war mir nicht wirklich klar, worauf das ganze hinauslaufen sollte.
    Man erfährt immer mehr von Herbert und seiner Vergangenheit.
    Dies ist von Schmerz und Leid durchzogen und gerade dieser Aspekt hat mich am Ende sehr ergriffen und fassungslos gemacht.
    Hierbei werden die menschlichen Abgründe sehr gut spürbar.
    Die Autorin macht hier auf sehr subtile Art und Weise klar, was prägende Situationen aus Menschen machen können und das irgendwann alles herausbricht.
    Aber ist es dann nicht schon zu spät?
    Der Abschluss hat mich stark getroffen. Ich fand ihn durchaus gelungen, aber dennoch erschien er mir etwas abrupt.
    Dieses Buch hat mich einfach berührt, aber auch nachdenklich gestimmt.

    Die Charaktere hierbei sind sehr klar, schonungslos und authentisch gestaltet. Sie verfügen über Tiefgründigkeit und man lernt sie und ihr Leben zu verstehen und zu begreifen.
    Die Handlung wirkte auf mich etwas holperig, gerade am Anfang, aber doch hat mich das ganze nicht losgelassen und in den Bann geschlagen.
    Die Spannung hierbei ist unterschwellig spürbar.

    Hierbei erfahren wir zum grössten Teil die Perspektiven von Herbert und Simone, was ihnen mehr Raum verschafft.
    Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
    Der Schreibstil der Autorin ist fliessend und stark einnehmend.
    Das Cover und auch der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

    Fazit:
    Ein Buch über das Leben und die Vergangenheit. Es zeigt uns auf sehr subtile Art und Weise, was bestimmte Situationen mit Menschen anrichten können.
    Ein Buch das mit ein paar Längen aufwartet, mich aber dennoch ergriffen und in den Bann gezogen hat.
    Unbedingt lesen.
    Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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    janein

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