Alte Feinde

Kriminalroman

Petra Ivanov

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Die Suche nach dem verschollenen Cavalli führt Regina Flint tief in die Vergangenheit.

Der Mord mit einer Waffe aus dem amerikanischen Bürgerkrieg führt die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt bereits seit Monaten Bruno...

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Kommentare zu "Alte Feinde"

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  • 5 Sterne

    tinaliestvor, 19.09.2018

    Der achte Teil der Krimireihe um Regina Flint und Bruno Cavallo bringt den Leser in die Südstaaten der USA. Während Bruno Cavallo versucht, einen Killer, der sein Heimatreservat heimsucht und mit einem Blasrohr alte Bekannte von ihm tötet zu schnappen, versucht Regina in der Normalität klar zu kommen. Bruno scheint seit über drei Monaten vermisst.

    Doch dann steht ein neuer Mord auf der Ermittlungsliste Reginas. Ausgerechnet mit einem Revolver aus dem amerikanischen Bürgerkrieg wurde das Mordopfer erschossen. Ein Zufall?

    Der Tote hatte gute Kontakte in die USA und machte sich in diversen Foren unbeliebt, was Regina dazu bewegt, vor Ort in North Carolina zu ermitteln. Das alte Ermittlerteam wirkt ohne ihren Häuptling als Führer völlig verloren. Seitens der Polizei und dem FBI werden ihr Steine in den Weg gelegt. Sie beschliesst, alleine und auf eigene Faust zu Reisen. Ihr wird klar, dass sie scheinbar niemandem mehr trauen kann. Der von Cavalli vermutete Maulwurf zieht seine Strippen.

    Dieser spannende achte Teil der Flint & Cavalli Reihe zeigt deutlich die Problematik, die in den Südstaaten der USA immer noch vorherrscht. Das Bürgerkriegsdrama scheint immer noch unumwunden und Rassenhass, auch gegenüber den indigenen Völkern steht auf der Tagesordnung.
    Die Reservate hingegen haben sich mit der Neuzeit abgefunden, nutzen ihre Kontakte untereinander und verstehen die Macht von Freundschaft und Vertrauen, auch über Ländergrenzen hinaus.

    Interessant fand ich die Reise Reginas, die wir teilweise im Juli selbst erlebt haben. Die Smokey Mountains stellen mit ihrem dichten Wald, beeindruckenden Wäldern und der dort gelebten Tradition ein wunderbares Urlaubsziel dar. Ob das Essen im Plant, oder im klassischen Taco Bell, Petra Ivanov hat wirklich ein Händchen für die Szenerie. Die Einfahrt Cavallis in Cherokee kam mir vor wie ein Déjà-vu.

    Die Spannung in diesem Krimi führt bis zum Showdown auf der letzten Seite und macht es einem nicht leicht, danach nur noch den Epilog zu lesen. Rache verblendet die Menschen und Geld regiert immer noch die Welt.

    Ich habe nunmehr den ersten und den achten Teil gelesen. Die Reihen zwei bis sieben stehen schon auf meinem Wunschzettel.

    Ivanovs Krimis sind ein Muss für jeden Krimifan!

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    janein
  • 4 Sterne

    Jashrin, 17.09.2018

    Ein alter Revolver aus Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Army No. 2, beendet das Leben von Albert Gradwohl. Der Tatort wirkt inszeniert, die Ermittlungen treten auf der Stelle und die einzige Spur scheint eine Verbindung der Tatwaffe in die USA zu sein – genau dorthin, wo Bruno Cavalli seit Monaten verdeckt ermittelt. Zumindest sollte er das, allerdings hat Staatsanwältin Regina Flint schon seit geraumer Zeit nichts mehr von ihm gehört.

    „Alte Feinde“ ist inzwischen der achte Fall für das Ermittlerduo Flint/ Cavalli. Auch wenn sich die Krimis prinzipiell unabhängig voneinander lesen lassen, bin ich doch froh, zuerst den ersten Fall der beiden gelesen zu haben, denn so waren mir einige Charaktere und vor allem auch die Beziehung zwischen Flint und Cavalli bereits bekannt. Ich vermute, dass mir der Einstieg schwerer gefallen wäre, hätte ich die Charaktere nicht bereits einordnen können.

    Da Bruno Cavalli und Regina Flint erst einmal getrennt voneinander auf verschiedenen Kontinenten ermitteln und es zudem immer wieder Rückblenden in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs gibt, gibt es mehrere Handlungsstränge, die mehr oder weniger schnell zusammenlaufen. Die Rückblenden bringen uns Lesern nicht nur die Schrecken des Krieges näher, sie beleuchten vor allem die Reise des Revolvers, der durch viele Hände ging, bevor er in Zürich zur Tatwaffe wurde. Die Idee des alten Revolvers als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist gut umgesetzt. Ich persönlich finde den amerikanischen Bürgerkrieg zwar nicht allzu interessant, so dass diese Passagen für mich auch hätten kürzer sein dürfen, allerdings haben sie mich genügend neugierig gemacht, um zumindest etwas über Henry (Heinrich) Wirz nachzulesen, der immer wieder eine Rolle spielt.

    Der Fall ist natürlich gänzlich anders als derjenige, den ich bereits kenne, dennoch gibt es für mich einige Gemeinsamkeiten zwischen den Büchern. Wie schon im ersten Fall, muss ich auch hier sagen, dass der Krimi nur schleppend in Gang kommt und ich das erste Drittel etwas zäh fand. Danach wurde es mit jeder Seite spannender. Die Ausarbeitung der Charaktere ist - ebenfalls wie im ersten Fall - sehr detailliert und gefällt mir wirklich gut. Selbst von Charakteren, die nur kurz auftraten, hatte ich schnell ein facettenreiches Bild vor Augen.

    Mit dem Ende, also tatsächlich nur mit den letzten 12 Seiten, hadere ich ein bisschen. Ohne Frage sind sie spannend, allerdings passt für mich das Verhalten eines der Protagonisten so gar nicht zu seiner sonst zu umsichtigen Art. Vielleicht ist es kleinlich, aber mich hat es tatsächlich sehr gestört.

    Trotz der Kritik vergebe ich gerne 4 Sterne, denn neben den bereits erwähnten grossartig gezeichneten Charakteren, gefällt es mir sehr, dass die Autorin ohne unnötig grausame Szenen auskommt und ihre gute und gründliche Recherche merkt man beinahe jeder Seite an. Wer also gerne mal zu einem ruhigeren Krimi greift und womöglich sogar Interesse an amerikanischer Geschichte hat, der macht mit „Alte Feinde“ sicherlich nichts falsch.

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    janein
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