vor einem Monat

Rätselhaftem auf der Spur: Kate Morton

Ein bisschen wie Alice im Wunderland taucht sie ab ins Kaninchenloch und kommt am anderen Ende der Welt wieder heraus, in ihrem ganz persönlichen Traumland, England. Eigentlich kommt Kate Morton (42) ja aus Australien, sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Brisbane im subtropischen Queensland. Doch ihre Romane entwirft die Bestsellerautorin am liebsten vor englischer Kulisse.

Schon als Mädchen las sie mit Begeisterung englische Kinderbuchklassiker wie die Werke von Enid Blyton („Fünf Freunde“) oder „Der König von Narnia“ von C.S. Lewis, erzählt sie im Weltbild-Interview. England bietet ihr einfach alles, was sie für einen guten Roman braucht: jahrhundertealte Geschichte, ellenlange Familienstammbäume und alte, verwunschene Häuser. Genau für diese architektonischen "Hüter der Erinnerung" hat sie eine regelrechte Obsession, wie Morton lachend im Interview erzählt. Und sie macht sie zu heimlichen Hauptdarstellern in ihren Büchern wie in ihrem neuen Roman „Die Tochter des Uhrmachers“ (im englischen Original „The clockmaker’s daughter“).

Die Faszination für die Vergangenheit ist bei Kate Morton quasi Familientradition, ihre Mutter war Antiquitätenhändlerin mit einem eigenen Laden. „Unser Leben war also voller alter, interessanter Objekte, manche schön oder sogar wertvoll. Aber das sind nicht unbedingt die, die mich interessieren. Mir geht es um jene, die eine Geschichte erzählen können“, erzählt sie im Interview. „Zum Beispiel ein alter Mantel, aus dessen Tasche Sie einen losen Knopf ziehen, den jemand aus einer anderen Zeit dort aufbewahrt hat, vielleicht um ihn wieder anzunähen.“

"Die Tochter des Uhrmachers" und ein rätselhaftes Familiengeheimnis

„Die Tochter des Uhrmachers“ ist ein echter Kate Morton-Schmöker, mit allen Zutaten, die ihre Fans an ihr lieben. Und das sind nicht wenige, seit „Das geheime Spiel“ (2007) oder „Der verborgene Garten“ (2009) schreibt sie für ein Millionenpublikum, ihre Bücher erscheinen in 42 Ländern. Im Mittelpunkt ihrer Romane steht stets ein altes, rätselhaftes Familiengeheimnis, das lange unentdeckt und ungelöst bleibt, bis die Vergangenheit endlich die Gegenwart einholt.

So auch bei der „Tochter des Uhrmachers“: Hier stösst Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, eines Tages auf die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses mit zwei Giebeln an einem Fluss. Zunächst ahnt sie nicht, warum das Haus ihr bekannt vorkommt, doch nach und nach kommt sie der Geschichte auf die Spur. Vor 150 Jahren war Birchwood Manor, gelegen an der Themse, das Landhaus des talentierten Künstlers Edward Radcliffe. Auf dem Foto zu sehen ist Birdie Bell, seine Muse und Meisterdiebin, die unter tragischen Umständen ums Leben kommt. Doch niemand anderer als Birdie selbst hilft im Hier und Jetzt - als Geist – die Puzzleteile der Ereignisse zusammenzusetzen. Crime, love, history & mystery: ein fabelhafter Schmöker zum Abtauchen in andere Welten.

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