vor einem Monat

Weniger ist mehr - gekonnt aufräumen

Kalendarische Ordnung: Woche für Woche gute Tipps!

Endlich Ordnung!

Profitipps für eine ordentliche Wohnung und ein aufgeräumtes Leben

Endlich Ordnung und Übersicht! Wünschen Sie sich das auch? Es ist schon immer wieder überraschend: Egal wie gross die Wohnung ist, über kurz oder lang erscheint sie uns zu voll, unstrukturiert und unaufgeräumt. Dabei fehlen vielleicht nur ein paar zündende Ideen, um den vorhandenen Platz besser auszuschöpfen. Oder man müsste mal gründlich ausmisten und vielleicht sogar etwas wegwerfen? Das fällt manchem schwer. An vielen Dingen hängen Erinnerungen. Der graue Samtrock war zu Studentenzeiten ein Lieblingsstück und den Kitschroman hat man im ersten Urlaub mit dem Liebsten gelesen – wegwerfen ausgeschlossen! Wie es trotzdem gelingt, die Wohnung und das eigene Leben im Griff zu behalten, verraten uns zurzeit etliche Wohn-Coaches mit Tipps in ihren Aufräum-Ratgebern.

Weniger ist mehr. Aufräumen schafft mehr Raum für unbeschwertes Glück

Die meisten von ihnen gehen von der Frage aus: Was brauche ich wirklich? Und vor allem: Was macht mich eigentlich glücklich? Die Verbindung von Lebensfreude mit wenig Besitz ist dabei allgegenwärtig. Darin scheint die Sehnsucht nach Einfachheit und einem unbeschwerten Leben zu stecken. Wer wenig besitzt, muss sich um wenig Sorgen und Gedanken machen, weniger aufräumen und kann sich auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren. Das klingt logisch. Aber wie findet man heraus, was wichtig und was unwichtig ist, was man unbedingt behalten muss und was man wegwerfen oder verschenken kann?

Ob mit Listen oder der KonMari-Methode: Gewusst wie macht Ordnung halten Spass

Die KonMari-Methode für eine schmerzfreie Trennung

Um herauszufinden, wovon wir uns wirklich trennen können, wird gern die KonMari-Methode der japanischen Aufräum-Expertin Marie Kondo genutzt. Verkürzt besteht sie aus 2 Schritten:

  1. Alle Sachen einer Kategorie werden auf einen Haufen geworfen. Man beginnt mit der Kleidung, dann kommen die Bücher, CDs, Geschirr, Haushaltsartikel und zum Schluss Erinnerungsstücke.
  2. Jedes Teil wird in die Hand genommen und betrachtet, bleiben darf aber nur, was beim Anfassen ein Glücksgefühl auslöst.

Wertschätzung und Achtsamkeit auch Dingen gegenüber

Bei allen Stücken, auch den aussortierten, soll man sich nach der Lehre der zierlichen Japanerin für die geleisteten Dienste bedanken. Damit drückt man Achtsamkeit und Wertschätzung dem eigenen Besitz gegenüber aus. Das klingt zunächst komisch, bewirkt aber, dass wir uns darüber bewusstwerden, was uns die Dinge, die uns umgeben Wert sind und eben auch, was wir nicht brauchen. Wer nun Lust bekommen hat, tiefer in die Aufräum-Tipps von Marie Kondo einzutauchen, kann ihre TV-Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ beim Streaming-Dienst Netflix sehen oder sich ihr Buch „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ kaufen.

Eine pfiffige Einrichtung hilft Ordnung halten

Aber auch für diejenigen unter uns, die sich nicht so radikal von Sachen trennen können, gibt es ein paar Tricks für mehr Ordnung und gelungenes Aufräumen. Eine grosse Hilfe sind praktische Möbel mit Extrastauraum und einfache Hilfsmittel für mehr Übersicht in Schubladen und Schränken.

Das funktioniert beispielsweise sehr gut im Wohnzimmer: Ob Fernbedienung für den Fernseher oder die Musikanlage, Zeitschriften oder die Brille, es gibt so viele kleine Dinge, die die Tendenz haben, erst nutzlos herumzuliegen und sich zu verstecken, wenn man sie braucht. Praktische Helfer sind hier Möbel, die feste Plätze für diese Versteckspieler bieten. Wählen Sie z. B. einen Couchtisch mit Fächern oder Schubladen, in denen Zeitung, Fernbedienung & Co. verstaut werden können, dann ist obendrauf Platz für einen Blumenstrauss oder eine hübsche, jahreszeitliche Dekoraktion und die ganze Sofaecke sieht auf einmal einladend aus.

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Das A und O im Schlafzimmer: ein perfekt organisierter Kleiderschrank

Den grössten Aufräumerfolg können Sie sich aber im Kleiderschrank sichern. Wenn Sie hier ohnehin gerade einen Neukauf planen, wählen Sie ein Modell bei dem Sie die Innenausstattung selbst nach Ihren Bedürfnissen gestalten können. Schubladen, Drahtkörbe, Kleiderstangen mit Kleiderlift, ausziehbare Fachböden, Beleuchtung sowie spezielle Einsätze für Tücher, Gürtel oder Krawatten machen aus Ihrem Schrank einen wahren Ordnungstempel. Das Schöne dabei ist, dass es Spass macht, die Sachen an den richtigen Platz zu legen, wenn sie einen haben. Ist kein Schrankkauf geplant, können Sie auch Ihren „Alten“ mit Kisten und Körben aufrüsten und auf diese Weise Stammplätze für Socken, Wäsche und Tücher schaffen. Und hat alles seinen Platz, fällt auch das Ausmisten leichter, wenn etwas Neues angeschafft wird. Man möchte die einmal geschaffene Ordnung erhalten und räumt Unnützes schneller weg.

Drei Tipps für noch mehr Ordnung

1. Ausmisten

Sachen, die Sie ein halbes Jahr nicht benutzt oder getragen haben, kommen in eine Kiste und dann in den Keller oder Abstellraum. Wenn Sie sie nach einem Jahr nicht vermissen, können Sie darauf verzichten und sie z. B. verschenken.

2. „Sofort“ heisst die Devise

Statt die Jacke „erst mal“ irgendwohin zu legen, hängen Sie sie gleich an ihren Haken, dann entsteht kein Chaos. Das gilt natürlich für alle Dinge, die wir täglich bewegen.

3. Alles hat seinen Platz

Geben Sie Ihrem Eigentum seinen festen Platz, an den es nach Gebrauch möglichst sofort zurückkehrt. Es ist erstaunlich, wie grosszügig eine aufgeräumte Wohnung wirkt.

4. Jeden Tag ein bisschen

Viele kleine Schritte ergeben ein grosses Ganzes. Das hat sich vermutlich auch die Bloggerin emmabee gedacht und Challenges ins Leben gerufen, wie die „40-Tage Aufräum-Challenge“ mit kleinen Aufgaben für jeden Tag. Hier gilt es einfach mitzumachen.