12%¹ Rabatt + Gratis Versand

Osterwelt
Osterwelt
4.5Sterne
(3)

Tulpen – Die Stars des Frühlings

Geheimnisvolle Tulpenzwiebeln & Deko-Ideen für den Frühjahrstisch

Holen Sie die ganze Pracht des Frühlings doch einfach ins Haus: mit einem üppigen Strauss. Es gibt so wunderbare Tulpenarten...

INHALT

Tulpen – vom Spekulationsobjekt bis zum Frühlingsboten auf jedem Tisch

Von weiss über gelb, rot und apricot bis schwarz – Tulpen begeistern durch ihre aussergewöhnliche Farbenvielfalt und ihre perfekte Symmetrie. Im 17. Jahrhundert versuchten holländische Spekulanten, an der begehrten Tulpenzwiebel das grosse Geld zu verdienen. Heute gehört die Frühlingsblume zu den beliebtesten Arten weltweit.

Mit ihren über 4.000 Sorten ziert die Tulpe die Gärten als einer der ersten Frühlingsboten und verleiht jeder Ostertafel einen frischen Farbtupfer.

Von Wildtulpen, Papageientulpen und anderen Sorten

Die über 4.000 Tulpensorten lassen sich in ca. 150 Tulpenarten einordnen.

  • Zu den gängigsten gehören die Darwin-Tulpen, die besonders gross und robust sind.
  • Lilienblütige Tulpen erinnern mit ihren spitz zulaufenden Blütenblättern an ihre Namensgeberin, die Lilie.
  • Die Tulpen mit einem grünen Längsstreifen auf den Blütenblättern gehören zur Gruppe der Viridiflora.
  • Geschlitzt, gewellt, gekräuselt – das sind die Papageientulpen, die dem farbenprächtigen Federkleid der Papageien ähneln.

Die meisten der heutigen Gartensorten sind durch Züchtungen aus verschiedenen Wildtulpen entstanden. Dabei sticht eine Sorte durch ihr elegantes Erscheinungsbild hervor: Die „Königin der Nacht“ schimmert bei einem bestimmten Lichteinfall tiefschwarz. Übrigens ist eine Farbe unter den Tulpenpflanzen nur ganz selten vertreten: Blau. Und selbst wenn Sie eine Idee für die Züchtung einer neuen Sorte hätten: Bis das Produkt marktfähig ist, vergehen gut und gerne 20 Jahre.

Arrangieren Sie Ihre Lieblings-Tulpen doch mal in einem hübschen Deko-Objekt wie einem Holzhasen. Hübsch machen sie sich auch in einer Baumwurzel-Pflanzschale

Deko-Ideen für den Frühjahrstisch und die Ostertafel

Heutzutage bekommen Sie frische Tulpensträusse sowohl im Blumenfachhandel als auch im Supermarkt in grosser Auswahl. Wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, bringen sie gute Laune und Energie in die eigenen vier Wände. Ob auf dem Frühstückstisch, zum Osterbrunch oder auf dem Balkon – mit diesen Deko-Ideen sorgen Sie für Abwechslung:

  • Arrangieren Sie einzelne Tulpenstängel oder einen ganzen Strauss in einer Glasvase und legen Sie einige grössere Kieselsteine auf den Boden der Vase. So wirken sie puritisch schön.

  • Nutzen Sie für einen coolen Look Konservendosen als Vase: Verzieren Sie die Dosen mit Spray oder Deko-Folie, beispielsweise in zarten Pastelltönen.

  • In einer kleinen Giesskanne aus Metall im Vintage-Stil verleihen Sie den farbenfrohen Blüten einen romantischen Touch.

  • Mischen Sie die Tulpen mit anderen Frühlingsblumen wie Freesien, Anemonen, Ranunkeln oder auch blühenden Zweigen – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

  • Vorsicht. Verzichten Sie allerdings auf einen Mix mit Narzissen, denn die gelben Osterglocken sondern im Wasser einen Schleim ab, der die Tulpenstängel verstopfen kann.

  • Tipp für die Ostertafel: Kreieren Sie mit einem Ring aus Nass-Steckschaum als Basis einen eleganten Tulpenkranz.

Blumenliebe bei Weltbild entdecken

Gartenfreunde können mit einem Diamant Painting-Set ein blühendes Kunstwerk gestalten - oder das Gartenbuch "Mein Blumengarten" fürs eigene Grün nutzen

So halten Tulpen und Tulpenzwiebeln lange frisch

Damit Sie lange Freude an Ihren Tulpensträussen haben, sollten Sie die folgenden Tipps beherzigen:

  • Frische Tulpen erkennen Sie an straffen Stielen und saftigen Blättern. Die Blüten sollten noch fast vollständig geschlossen sein, jedoch schon Farbe zeigen.
  • Wenn Sie die Blumen aus Ihrem eigenen Garten ernten, schneiden Sie die Tulpen am besten morgens ab.
  • Schneiden Sie die Frühlingsboten immer mit einem scharfen Messer, niemals mit der Schere. So werden die Versorgungskanäle nicht zerquetscht.
  • Entfernen Sie die unteren Blätter, da sie unnötig Energie benötigen, und schneiden Sie den Stiel schräg an.
  • Stellen Sie die Blumen in eine hohe, saubere Vase, da sie nach dem Schnitt weiter wachsen.
  • Füllen Sie die Tulpenvase mit frischem kaltem Wasser.
  • Giessen Sie regelmässig Wasser nach, da die Tulpen viel davon benötigen.
  • Wählen Sie für Ihren Tulpenstrauss einen mässig sonnigen Platz ohne Zugluft, am besten weit entfernt von Heizkörpern.
  • Wenn Sie Ihre Tulpenzwiebeln nach der Blüte wieder ausgraben und lagern möchten, sollten Sie sie noch eine Weile stehen lassen, damit die Nährstoffe als Reserve in der Blumenzwiebel bereits eingelagert sein. Dann können Sie die Tulpenzwiebeln mit einer speziellen Grabegabel ausgegraben und ein paar Tage an der Sonne trocknen lassen. Die sortierten Tulpenzwiebeln möglichst nicht übereinanderschichten und vor Schädlingen wie Mäusen schützen. Die trockenen Tulpenzwiebeln bei bei ca. 5-15° Celsius an einem luftigen, eher kühlen Ort, beispielsweise in einer Holzkiste aufbewahren.

Den Garten mit Tulpenpflanzen verschönern

Tulpen als farbenprächtige Frühlingsboten sind der Star in jedem Garten, ob im Steingarten, unter Bäumen oder in grossen Töpfen auf dem Balkon. Sobald die Sonne scheint, leuchten ihre farbenfrohen Blätter voller Kraft.

Es gibt Tulpensorten, die sich sehr robust über viele Jahre halten und sogar vermehren. Andere, wie die Papageientulpen, halten meist nur eine Saison. Für den Garten eignen sich daher eher Viridiflora-Tulpen, Wildtulpen oder die heimische Weinberg-Tulpe. Auch bei der Grösse haben Sie viele Kombinationsmöglichkeiten: Einige Sorten werden nur 10 cm gross, andere bis zu 70 cm hoch.

  • Achten Sie beim Kauf auf grosse, feste und unbeschädigte Tulpenzwiebeln.
  • Da Tulpen Staunässe nicht mögen, sollten Sie die Zwiebeln auf eine Schicht grobkörnigen Sand von etwa 3 bis 5 cm betten.
  • Die ideale Pflanzzeit ist an frostfreien Tagen zwischen September und Weihnachten.
  • Um die Pflanzen vor Wühlmäusen zu schützen, empfehlen sich sogenannte Wühlmauskörbe aus Maschendraht.
  • Die welke Blüte im späten Frühjahr abschneiden.
  • Empfindliche Tulpensorten mitsamt den absterbenden Laubblättern im Sommer aus der Erde holen und an einem warmen, trockenen Ort bis zum Herbst einlagern.
  • Hat Sie das „Tulpenfieber“ schon ergriffen? Lassen Sie sich von den ansprechenden Namen der Tulpensorten wie „Heart’s Delight“, „Flaming Purissima“ oder „Appeldoorn Elite“ inspirieren und bringen Sie mit Tulpen frische Farbe in Haus und Garten.

Eine Blume mit Geschichte

Kaum eine andere Blume hat eine so aufregende Geschichte hinter sich. Historiker konnten den Werdegang der Tulpe über 1000 Jahre zurückverfolgen und fanden heraus, dass sie ursprünglich aus dem Himalaja stammte. Über verschiedene Wege kam sie dann in die Türkei und schliesslich im 16. Jahrhundert nach Holland. Dort entstand eine regelrechte Manie um die Tulpenknollen: Die Schönen und Reichen überboten sich gegenseitig, um eine der begehrten Blumen in ihrem Haus oder Garten präsentieren zu können. Dafür waren sie bereit, den Preis einer holländischen Grachtenvilla zu bezahlen. Spekulanten witterten dann im 17. Jahrhundert das grosse Geschäft, die Preise für die Tulpenzwiebel stiegen und stiegen – bis die Tulpenblase 1637 plötzlich platzte.

Nichtsdestotrotz blieb die Tulpe etwas Grosses in den Niederlanden und ist bis heute ein Exportschlager. Das Land ist weltweiter Spitzenreiter in der Tulpenproduktion: Auf über 13.000 Hektar wachsen die prächtigen Frühlingsblumen in allen Farben und Formen.