vor 10 Monate

Frühstück ist fertig!

Ein Morgen voller Frühstücksfreude

Den morgendlichen „Coffee-to-go“ aus Plastikmüll-Bechern überlassen wir ab jetzt den gestressten Hektikern. Längst ist bekannt, wer ausreichend und in Ruhe frühstückt, startet ausgestattet mit allen wichtigen Nährstoffen bestens gelaunt in den Tag! Die Zutaten für ein Gute-Laune-Frühstück sind schnell beisammen: ausgeschlafene Teilnehmer und Frühstückszubehör in frischen Farben sowie Teller und Tassen mit fröhlichen Designs wie z.B. Blümchen. Auf die Teller kommt natürlich gesunde Ernährung, die aber schmecken muss und Spass machen soll.

Gesund frühstücken – leichter als gedacht

Kerniges Vollkornbrot schmeckt frisch aufgeschnitten am besten, statt Weizenbrötchen kommen vorzugsweise Dinkel- oder Roggenbrötchen zum Einsatz, die getoastet für den besonderen Knuspergenuss am Morgen sorgen. Vorgefertigte Cerealien-Packungen sollten Sie lieber durch selbstgemischte Müslis ersetzen, die Sie morgens mit frischem Obst ergänzen. Leckeren neuen Biss und wesentlich mehr Nährwert als mit Marmelade bekommen alle Brotsorten mit einem knackigen Aufstrich aus Hüttenkäse plus Tomate oder Gurke, der ganz nach dem individuellen Geschmack mit Pfeffer oder Kräutern gewürzt wird. Trend-Tipp: Ein warmes Frühstücks-Porridge. Der legendäre Haferbrei schmeckt richtig gut, gibt Kraft und sättigt für viele Stunden. Für eine Portion drei Esslöffel kernige Haferflocken mit 150 ml Kuh- oder Mandelmilch aufkochen. Eine halbe gewürfelte Birne, Blaubeeren und/oder eine Hand voll Himbeeren unterrühren und mit je einem Teelöffel Rohzucker und gehackten Mandeln garnieren.

Sie haben zu wenig Zeit oder morgens einfach keine Lust, um richtig zu frühstücken? Wer einige Tipps beherzigt, findet Zeit und kommt schnell in die richtige Stimmung:

Stellen Sie den Wecker 30 Minuten früher

Sie bleiben lieber bis zur letzten Minute liegen? Verständlich, doch damit ist der Stress vorprogrammiert. Bedenken Sie, dass auch Kopf und Körper erstmal „booten", das heisst, wie ein Computer langsam hochfahren müssen, bevor alle Sinne einsatzbereit sind. Gönnen Sie sich doch diese, Ihre ganz persönliche halbe (Morgen-)Stunde, lassen Sie keine Hektik aufkommen und läuten Sie den Tag in Ruhe ein. Wetten, dass Sie sofort viel wacher und frischer in den Tag starten.

Schaffen Sie Rituale in Bett & Bad

Wiederkehrende Abläufe am Morgen geben Gelassenheit und wecken alle Sinne:

  • Strecken und recken Sie sich beim Aufwachen wie eine Katze und fahren Sie mit Ihren Beinen Fahrrad in der Luft – Ihr Körper dankt Ihnen diese Dehnungen mit mehr Beweglichkeit und Flexibilität direkt nach dem Aufstehen.
  • Auch vor dem Spiegel im Bad lassen sich wunderbar ein bis zwei Yoga-Übungen ausüben, wie zum Beispiel die Übung Schulteröffnung: Ein kleines Handtuch diagonal hinter den Schulterblättern greifen – einen Ellbogen dabei sanft nach Hinten ziehen – dann die Seite wechseln. Das löst Verspannungen im Nu.
  • Führen Sie kleine Wohlfühlrituale ein, wie z.B. jeden Morgen eine Minute aus dem geöffneten Fenster zu gucken und die frische Luft tief ein- und auszuatmen. Oder die Arme und Beine mit einer Bürste abzubürsten und dann mit duftender Lotion einzucremen. Der Frische-Effekt hält fast den ganzen Tag.

Halten Sie Ordnung in der Küche

Wer morgens in eine aufgeräumte Küche kommt und mit wenigen Handgriffen gleich findet, was für ein ordentliches Frühstück benötigt wird, hat definitiv mehr Lust überhaupt zu frühstücken. Besonders, wenn auch die Kaffeemaschine, der Wasserkocher oder Toaster sauber und in frischen Farben daherkommen. Eierbecher, Müslischalen, Schneidebrett sowie Brot und frisches Obst sollten nahe beieinander geordnet sein. Ein Tisch, der sich schnell deckt, ist auch schnell wieder abgeräumt – ohne nervende Rennerei. Wichtig: Trennen Sie sich von Küchenutensilien, die Sie nie nutzen oder die in den Jahren alt und unansehnlich sind – das schafft schnell Luft und mehr Übersicht in den Schränken.

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Sorgen Sie für stimmungsvolles Licht und Ruhe

Üben Sie Achtsamkeit: Wenn Radio, Handy oder Tablet ausgeschaltet sind, bleibt die laute Welt noch für eine Weile draussen vor der Tür. Zünden Sie stattdessen eine Kerze an – vielleicht in einem hübschen Windlicht oder Sie stellen die Kerze neben eine Buddhafigur oder zu einem Strauss frischer Blumen. Jetzt können Sie für wenige Minuten meditieren oder sich Gedanken zum Tag machen. Achtsamkeits-Tipp: Notieren Sie handschriftlich in ein Buch oder einen Kalender warum dies ein guter Tag wird – das unterstützt positives Denken. Sie haben Familie? Dann rufen Sie erst nach der "Ich-Zeit" alle zum Frühstück.

„Willkommen zum Frühstück – es gibt frische Himbeeren!“

Ein freundlicher Ton, ein bunt gedeckter Frühstückstisch und konkrete Angebote „Heute gibt es Avocado-Sandwiches“ oder "wer möchte Erdbeeren ins Müsli?" wirken Wunder. Die Stimmung ist gut und alle starten bestens gelaunt in den Tag.

So eine Frühstücks-Zeremonie ist im Alltag nicht zu schaffen, glauben Sie? Starten Sie doch einfach mit einem Sonntagsfrühstück und testen Sie in Ruhe, was Ihnen persönlich und/ oder Ihren Lieben gefällt. Nach und nach gelingen Rezepte schneller, steht die Frühstücks-Deko im Nu und kommt Ihr persönliches Frühstücksritual fast wie von selbst zum Einsatz. Ganz nach dem Motto: „In Ruhe am Sonntag ausprobiert, ist schnell in die Woche integriert“.

2 Kommentare
  • KarinS, 25.07.2018

    Schon gute Tipps, aber die Zeit muss man unter der woche erstmal haben. Immer Stress Aber am Wochenende lass ich das Handy beim Frühstück aus, weil es mich stört. Was stimmt ist die aufgeräumte Küche. Wenn die Spüle voller Teller steht, kriege ich sofort nen Koller, deshlab räume ich immer am Abend auf.

    Antwort der Weltbild-Redaktion: Das ist wahr, im Alltag ist die Umsetzung sicher nicht ganz leicht, aber am Wochenende ist es bestimmt machbar, das Frühstück richtig zu zelebrieren. Viel Spass beim Ausprobieren!
    Ursula vom Weltbild Magazin

  • Marina G., 28.07.2018

    Ich mache meine Ausbildung zur Erzieherin. Muss um 7.40 in der Schule sein und mein Wecker klingelt um halb 6. So hab ich genug Zeit ruhig und entspannt wach zu werden. Frühstücken ist mir sehr wichtig, deshalb bereite ich es am Abend schon vor. Ich überlege mir was ich essen will. Stelle Geschirr und ggf Besteck bereit. Auch meine Brotdose und Trinkflasche fülle ich schon am Abend. Meist kommt dort nur noch ein Sandwich rein, dass ich morgens zubereite. Um 10 -15 nach 7 fahre ich dann los. Brauche ca. 10 min (kommt drauf an in welchem Gebäude ich Unterricht habe). So komme ich da auch ganz gelassen an.