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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Yvonne S., 22.10.2019

    Ein Mustang, ein Muli und die Liebe
    von Tina Wolff, 320 Seiten, erschienen am 25.06.2019, BoD

    „Es sind Momente, da ist der Himmel einmal kurz unter dir, dein Innerstes aussen, und alles, was falsch war, ist plötzlich richtig.“ Zitat aus dem Buch.

    Um was es geht:

    Annie erlebt gerade beruflich wie privat eine Eiszeit und entschliesst sich alleine auf Wanderschaft zu gehen. Auf einer Rodeoveranstaltung kommt sie zu einem halbwilden Pferd, wie die Jungfrau zum Kind. Unterwegs trifft sie Luke, der sich für sie zum Schutzengel entwickelt. Kann da mehr daraus werden, oder verlässt sie der Schutzengel nach erfülltem Auftrag wieder? Von nun an begleitet Annie und die Stute Sixteen, ein Muli Namens Dexter. Im Dex-Trott laufen sie Richtung Montana und diese Wanderung hat es in sich.

    Auf ein privates Wort:

    Selten hat mich ein Buch so überrascht. Erschienen mir die ersten Sätze noch holprig, langsam in die Geschichte hineintastend, erwischt mich die Autorin bereits auf den nächsten Seiten mit dem ersten Tagebucheintrag von Annie und ab da ist es um mich geschehen. Diese Geschichte hat ein wohlig warmes Gefühl in mir ausgelöst, dem ich jetzt noch nachfühle. Frau Wolff spricht genau die richtigen Punkte in mir an, stellt die richtigen Fragen und weckt eine Begeisterung, die mich nur so durch die Seiten fliegen lässt. Zur Hölle, wo hat sich diese tolle Autorin bisher nur versteckt.

    Die Protagonisten:

    Annie Parker, 25 Jahre, frisch verlassen von ihrem Verlobten, ist quasi heimatlos. Sie trägt raspelkurze Haare, ist herzerfrischend, ehrlich, spontan und empathisch. Sie führt ein Tagebuch bei sich, das sie von ihrem Bruder geschenkt bekommen hat.

    Lukas Miler, genannt Luke, ist 26 Jahre alt, ein ehemaliger Rodeo-Haudegen, verbissen, ehrgeizig, liebevoll und schreibt Tagebuch. Luke ist ein ganz normaler Durchschnittsbürger und ein Idiot.

    In dieser herzerfrischenden Story gibt es reichlich tolle Nebenfiguren, doch Jada ist diejenige, die mich einige Lachtränen kostet. Beim Gespräch im Diner liege ich vor Lachen unter dem Tisch.

    Die Entwicklung der Charaktere:

    Sie ist unglaublich spannend und kommt aus den Figuren selbst. Mir bleibt nichts verborgen und sie legen vor meinen Augen einen Seelenstriptease hin, indem keinerlei Kitsch vorkommt. Alles ist für mich nachvollziehbar und vor allem Annie ist in ihren Handlungen klar und gut zu lesen. Bei Luke hält die Autorin immer wieder ein Tuch davor, doch es gehört zur Geschichte. Denn diese entfaltet sich langsam aber unaufhörlich, wie eine Rosenblüte, die der Sonne entgegenstrebt. Am Ende verströmt sie ihren einnehmenden Duft und lässt mich mehr als zufrieden zurück. Sie erreichen Tiefgang, wie es zu einer guten Geschichte gehört.

    Besonders hervorheben möchte ich:

    Die Figuren sind nicht klischeehaft gutaussehend, sondern ganz normal, und hier erobert eine Frau mit raspelkurzen Haaren, die man glatt für einen Jungen halten kann, und Pizzasosse am Kinn hat, das Herz eines Mannes, der ebenso der Kategorie Durchschnitt angehört. Alles in dieser Geschichte ist so erdend und ich bin geflasht über die Wirkung, die genau das in mir auslöst.

    Die Umsetzung:

    Zuerst einmal möchte ich das beeindruckende Setting erwähnen. Ich komme beim Lesen oft ausser Puste, weil ich mit Annie, Dexter und Sixteen über Geröll steige, Abhänge herunterrolle, einige Anstiege meistere und durch öde Weiten laufe, und meinen Blick von alledem nicht wenden kann. Ich rieche die klare Luft, spüre die Kälte in der Nacht und fühle den Regen, der alles am Körper durchnässt.

    Die ersten beiden Begegnungen zwischen Luke und Annie sind mit Schmerzen behaftet und ich erlebe jeden mit. Doch auch ein Kribbeln schleicht sich dazwischen und dieses Kribbeln erreicht mit fortschreiten der Geschichte eine ziemliche Stärke. Einen Stromzaun mit dieser Power würde ich nicht mehr berühren. *grins*

    Annie hat einiges auf ihrer Wanderung über die nächtliche Verdauung von Pferden, Rindern und Mulis gelernt. Sie musste sich mit einer Rattenplage auseinandersetzen, traf unendlich viele Stechmücken und weiss nun, dass ein schreiender Dexter wie eine kaputte Autohupe klingt.
    Von grosser Bedeutung ist ihr Tagebuch, dessen Einträge immer wieder mein Herz berühren und meine Lachmuskeln herausfordern.

    Mein Fazit:

    In: Ein Mustang, ein Muli und die Liebe, geht es um Eigenverantwortung, Gemeinsinn und Zusammenhalt. Die Projektion der Geschichte verlässt die: Es-geht-um-mich-Ansicht, und legt sich aufs grosse Ganze. Das ist der Autorin fabelhaft gelungen. Hier dominieren Humor und Romantik. Zudem kommt es auf manchen Seiten zu einer Dramatik mit dunklen Spannungsbögen. Wertvolle Einblicke in die Welt der Pferde runden die Geschichte harmonisch ab.

    In wenigen Stunden habe ich dieses Buch regelrecht inhaliert. Auch als absoluter Pferdenichtkenner ist dies genau das richtige Buch für mich. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ emotionale Sterne von 5 und eine unbedingte und absolute Leseempfehlung. 🔥

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    mabuerele, 15.07.2021

    „...Pferde waren schon immer ihre grosse Leidenschaft gewesen, die sie nie hatte ausleben können. Ihre Eltern hatten ihren Traum von einem eigenen Pferd als kindliche Spinnerei abgetan...“

    Diese Gedanken gehen der 25jährige Annie Parker durch den Kopf, als sie Pferde bei einem Rodeo in Idaho sieht. Sie hat sich eine Auszeit genommen. Sie muss die Trennung von ihrem Freund Brandon verarbeiten. Eigentlich wollte sie bei Freunden unterkommen. Dort aber muss sie erkennen:

    „...Freunde deines Ex sind immer noch seine Freunde und waren niemals deine...“

    Auf dem Rodeo sieht sie ein schwer traumatisiertes Pferd, einen Mustang. Sie kauft es kurzerhand, damit es nicht beim Schlachter landet. Damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens.
    Die Autorin hat eine humorvolle Geschichte geschrieben. Gleichzeitig ist sie ein Plädoyer dafür, dass wir Tiere als unser Mitgeschöpfe behandeln und nicht als unsere Diener.
    Annie kann nicht reiten. Ausserdem hat sie von Pferden wenig Ahnung. Beides aber scheint ihr nun zugute zu kommen. Sie wandert mit dem Pferd zur Sweet Water Ranch in Montana. Der Verkäufer hat ihr diesen Weg gewiesen.
    Unterwegs trifft sie Luke. Er bietet ihr an, sie und das Pferd mitzunehmen. Doch Annie lehnt ab.
    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Sehr detailliert wird beschrieben, was Annie mit dem Mustang unterwegs erlebt. Es dauert, bis sich die beiden aneinander gewöhnt haben und Annie ohne Blessuren weiter kommt. Dann wird sie in einer Unterkunft gebeten, noch das Muli Dexter mit sich zu führen. Zwischen Muli und Mustang entwickelt sich eine besondere Freundschaft.
    Als Annie auf der Ranch ankommt, gehen ihre Probleme weiter. Sie kann nicht beweisen, dass das Pferd ihr gehört. Die Veranstalter des Rodeos behaupten, es wurde gestohlen.
    Gleichzeitig beginnt es zwischen Luke, der sich auch auf der Ranch aufhält, und Annie zunehmend zu kribbeln.

    „...Sie hatte das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch, die vielleicht schon vor drei Tagen dagewesen waren, sich aber nicht getraut hatten zu fliegen, nun aber einen regelrechten Veitstanz aufführten...“

    Die Personen werden sehr gut charakterisiert. Das geschieht durch einen kurzen Blick in ihre Vergangenheit, aber insbesondere durch ihr aktuelles Tun und Handeln.
    Für Annie, die als Buchhalterin gearbeitet hat, ist das Erleben des Wanderns und der Natur eine völlig eue Erfahrung.

    „...Annie blieb stehen und spürte die Kraft der grauen Felsen, der harten Berge, die den Wind antrieben, der ihr den Atem raubte...“

    Annie erkennt ihre Fähigkeiten und Begabungen. Das Leben auf der Ranch setzt bei ihr ungeahnte Kräfte frei.
    Luke ist eine vielschichtige Persönlichkeit mit einer bewegten Vergangenheit. Mehr möchte ich hier dazu nicht sagen.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das liegt an den sympathischen Protagonisten, dem dezent eingeflochtenen übergeordneten Thema Tierschutz, den inhaltsreichen und ab und an humorvollen Dialogen und den Einblick in die Landschaft mit ihren Bewohnern.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katrin G., 08.03.2019

    Ein tolles Buch über Abenteuer und Liebe - leicht und unterhaltsam zu lesen. Die Charaktere und die Landschaft werden sehr bildhaft beschrieben sodass man sich den Weg, den Annie nimmt richtig gut vorstellen kann. Sehr gut gefallen hat mir auch die Beschreibung von Annies Zweifeln an ihr selbst! Sehr zu empfehlen!

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  • 5 Sterne

    LadyIceTea, 17.02.2019

    Toller Pferde-Roman für Erwachsene

    In diesem Liebesroman geht es um Annie Parker, 25 Jahre alt, von ihrem Ex-Verlobten verlassen, Tagebuchschreiberin und auf der Suche nach sich selbst. Frustriert beginnt Annie eine Reise, die anders verläuft, als sie es geplant hat.
    Unter dubiosen Umständen kauft sie bei einem Rodeo die Mustangstute Sixteen, um sie vor dem Schlachter zu retten. Ratlos und mit dem halbwilden Pferd überfordert, beginnt Annie zu wandern. Ihr Ziel ist die Sweet Water Ranch in Montana.
    Am Highway begegnet ihr Luke Milers, der nicht nur an ihr, sondern auch an Sixteen ein geheimnisvolles Interesse hat. Er wird zu ihrem Guardian Angel, überlässt ihr sein Muli - den legendären Dexter - und sorgt dafür, dass Annie ihre Wanderung gefahrlos fortsetzen kann.
    Doch Luke hat ihr verschwiegen, dass Sixteen bei einem Wettbewerb, dem Mustang Show Off, versteigert werden soll.
    Kann Annie ihrem Herzen folgen und Luke vertrauen?

    Wer „Pferdefrauen ticken anders“ gelesen hat, kennt Tina Wolffs Schreibstil und schätzt ihn vermutlich genauso sehr wie ich. Sie hat eine so lockere und leichte Art die Situationen zu beschreiben, dass man einfach durch die Seiten fliegt. Mir gefällt besonders, dass irgendwie immer eine Prise Humor mitschwingt, egal wie verzwickt die Sache grade ist, und es trotzdem nie ins Alberne abrutscht.
    Auch „Ein Mustang, ein Muli und die Liebe“ beinhaltet unglaublich viele sympathische Figuren. Bei Tina Wolff gefällt es mir, dass sie sehr wenig Personenbeschreibungen gibt, so dass viel der Fantasie des Lesers überlassen bleibt. Hier und da gibt es mal Anhaltspunkte zum Aussehen der Personen und der Rest bleibt jedem selbst überlassen. Dabei charakterisiert sie die Figuren jedoch so gut, dass (wie man in einer Leserunde feststellen konnte) viele trotzdem ein ähnliches Bild im Kopf entwickelten.
    Die ganze Geschichte um Annie und Sixteen ist wirklich abenteuerlich und auch spannend. Ich habe gerne jeden Schritt am Highway und in den Bergen verfolgt und jeden Ausbildungsfortschritt gespannt begleitet. Man merkt, dass Tina Wolff selbst eine Pferdefrau ist, denn mir als Pferdebesitzer sind keine Laienfehler aufgefallen, die man sonst oft in Pferdebüchern findet, wenn die Autoren eigentlich keinen Schimmer von Pferden haben.
    Das Buch ist rundum wirklich gut gelungen und ich hatte bis zum wirklich passenden Ende sehr viel Freude an diesem Buch.

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  • 5 Sterne

    MeSa, 26.02.2019

    Annie auf dem Pfad der Selbstfindung

    Eigentlich wollte Annie nur zum Yellowstone Nationalpark wandern, doch durch unglückliche Umstände landet sie in Idaho beim Rodeo. Dort rettet sie, mit ihrem letzten Geld, die Stute mit der Nummer 1616 vor dem Schlachter. Zusammen mit der Stute "Sixteen" macht sie sich auf den Weg zur Sweet Water Ranch nach Montana, dem eigentlichen Bieter des Pferdes. Auf dem Weg dahin lernt die viele neue Leute kennen, sucht eine Weg zu sich selbst und findet unverhofft die grosse Liebe...

    Die Geschichte wird von einer dritten Person aus der Sicht von Annie erzählt. Man bekommt sehr viele Einblicke in ihr Innerstes, am aufschlussreichsten sind aber die vielen Tagebucheinträge die Annie tätigt. Dabei gibt sie meist eine sehr humorvolle Zusammenfassung ihrer Erlebnisse und Wünsche. Insgesamt strotzt das Buch nur so vor Lebensfreude und Humor. Besonders all die Menschen die Annie trifft, wachsen einem ziemlich schnell ans Herz. Dabei besticht nicht nur ihre Herzlichkeit, sondern auch ihre eigensinnige Sicht auf das Leben. Die Liebe zwischen den Menschen wird genauso thematisiert wie die Liebe zur Natur und den Tieren. Die Beschreibungen der Handlungsorte und Landschaften sind so atemberaubend realistisch, dass man gleich Lust zum wandern bekommt.

    Ein Mustang, ein Muli und die Liebe ist eine humorvolle Geschichte die sich um Selbstfindung, Tierliebe, Freundschaft, Familie und die Liebe dreht. Die sympathischen Charaktere und ihre Geschichten haben so viel Potenzial, dass man nach Fortsetzungen geradezu lechzt.

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  • 5 Sterne

    Shilo, 30.06.2021

    Humorvoll und herzerfrischend
    Bei dem Besuch einer Rodeo-Veranstaltung kauft Annie aus Mitleid spontan eine Mustangstute und begibt sich mit ihr auf eine seltsame und abenteuerliche Wanderung von Idaho zur Sweet Water Ranch in Montana.
    Die Charaktere dieser Geschichte sind authentisch und sympathisch. Die Handlung voller Spannung und Humor. Oft musste ich beim Lesen laut loslachen. Der Schreibstil der Autorin ist herzerfrischend, locker und leicht.
    Mein Fazit:
    Ein Buch, nicht nur für Pferdeliebhaber, das auf den zweiten Teil fiebern lässt. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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  • 5 Sterne

    0 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte61, 26.03.2020

    Selbstfindung mal anders

    Klappentext:

    Annie Parker ist fünfundzwanzig Jahre alt, Neusingle, Tagebuchschreiberin und auf der Suche nach sich selbst. Sie kauft unter dubiosen Umständen bei einem Rodeo die Mustangstute Sixteen, um sie vor dem Schlachter zu retten.
    Ratlos und mit der Situation überfordert, beginnt sie mit dem halbwilden Pferd zu wandern.
    Am Highway begegnet ihr Luke Milers, der nicht nur an Annie, sondern auch an Sixteen ein geheimnisvolles Interesse hat. Er wird zu ihrem Guardian Angel, plant ihre Route und überlässt ihr sein Muli, den legendären Dexter, damit sie sicher nach Montana zur Sweet Water Ranch wandern kann.
    Doch Luke hat Annie verschwiegen, dass Sixteen bei einem Wettbewerb, dem Mustang Show Off, versteigert werden soll.
    Kann Annie ihrem Herzen folgen und Luke vertrauen?
    So beginnt die seltsame Reise der Annie Parker.

    Fazit:

    Bei diesem Buch fiel mir zuerst das Cover auf, auf dem alles vorhanden ist, was die Geschichte beinhaltet. Im Vordergrund der Schattenriss eines Liebespaares und im Hintergrund wandert Annie mit einem Muli und einem Pferd durch die Berge. Gerade der Teil mit der Wanderung interessierte mich und ich begann schnell zu lesen. Ich war positiv überrascht über die Schilderungen. Warum? Das müsst ihr selbst lesen, da ich euch den Spass erhalten möchte.

    Annie mit „ie“ ist Neusingle, da sie von ihrem Freund aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde. Sie kriecht bei ihrem Bruder unter, um sich ihre Wunden zu lecken. Doch dann beschliesst sie, dass es genug ist und will sich ihren Traum erfüllen, eine Wanderung durch den Yellowstone Park. Allerdings landet sie in Idaho und dort nimmt das Schicksal seinen Lauf. Auf einem Rodeo begegnet sie der Mustangstute Sixteen, die sie scheinbar um Hilfe anfleht. Da Annie diesen Hilferuf versteht, kauft sie die Stute kurzerhand, obwohl sie keine Erfahrung mit Pferden hat und ganz besonders keine Erfahrung mit Mustangs. Was tun ohne Erfahrung und ohne Geld? Annie begibt sich mit Sixteen auf eine Wanderung und muss sich nun vielen Abenteuern und Herausforderungen stellen. Eine seltsame Reise beginnt.

    Annie war mir schnell sympathisch und ich bewunderte ihren Mut, sich dieser Aufgabe zu stellen, die sie scheinbar doch so überfordert. Ich hatte das Gefühl direkt bei ihr zu sein und mit ihr zu wandern, ihre Ängste selbst zu spüren und mich mit ihr zu freuen, wenn etwas geklappt hat. Ich konnte mit Annie die Landschaft erkunden und viele nette und auch unsympathische Menschen kennenlernen. Manche der geschilderten Begebenheiten machten Angst und erforderten den ganzen Mut und manche sorgten für ein Schmunzeln. Auch die neue Liebe, mit all ihren Facetten, Gefühlen und Fragen erlebte ich hautnah mit. Kurzgefasst, es ist der Autorin gelungen eine Bandbreite an Begebenheiten und Charakteren in ihre schöne Geschichte zu verweben, die mich überraschte. Besonders bemerkenswert ist für mich, wie es ihr gelang, den vernünftigen Umgang mit Pferden sachlich fundiert, eindrucksvoll und ohne erhobenen Zeigefinger einzubauen, da zeigt sich die Pferdekennerin.

    Ich habe eine normale Liebesgeschichte erwartet und wurde mit sehr viel mehr überrascht. Ich war schnell in den Bann gezogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sämtliche Charaktere wirkten sehr authentisch auf mich, mit all ihren Ecken und Kanten. Bei den Herausforderungen, die Annie bewältigen musste, war ich hautnah dabei und habe mit ihr gefühlt und gelitten und mich dann wieder mit ihr gefreut. Sie stösst oft an ihre Grenzen, verändert sich und findet sich selbst und wächst mit jeder neuen Herausforderung. Mit jedem Tagebucheintrag, die in die Geschichte verknüpft waren, tauchte ich tiefer in Annies Welt und später auch in die von Luke. Zwischen Annie und Luke baut sich ganz langsam eine Liebesgeschichte auf, die so manches Rätsel aufgibt und der einige Hindernisse im Weg stehen. Doch halt, ich will nicht zu viel verraten. Lest bitte selbst.

    Bei Luke war ich öfter hin- und hergerissen, da ich seine Beweggründe nicht kannte und diese sich erst nach und nach herauskristallisierten. Anfangs erschien er wie ein Schutzengel, dann wie ein eiskalter Profi, der nur seinen Profit im Auge hat, um im nächsten Moment scheinbar wieder der richtige Partner für Annie zu sein. Welche Ziele verfolgt er und meint er es ernst mit Annie? Bitte selbst lesen.

    Ich freute mich, dass es sich bei den Charakteren um ganz normale, durchschnittliche Menschen handelte und nicht wie sonst oft, um Charaktere aus der Welt der Reichen und Schönen. Die Hauptprotagonisten entwickelten sich weiter, lernten dazu und konnten mich mit ihren Gedanken und Gefühlen tief berühren. Der Humor hat mir sehr gut gefallen und ich konnte an manchen Stellen lauthals lachen. Zusätzlich wird eine gewisse Spannung aufgebaut, die dafür sorgte, dass ich das Buch atemlos verschlang. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Annie, Luke, Sixteen und Dexter weiter geht.

    Beim Lesen hatte ich immer schöne Bilder vor Augen, da mir die Autorin genügend Raum für meine Phantasie gab. Die Menschen und besonders die Tiere wurden so einfühlsam dargestellt, dass ich sie ins Herz schliessen konnte. Mir fiel besonders der Abschied von Dexter und Sixteen schwer und ich bin gespannt, wie es ihnen ergehen wird. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

    Von mir eine absolute Leseempfehlung für diese Geschichte, die mir Freude bereitete und mich gut unterhalten konnte.

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  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    vielleser, 03.03.2020

    Annie Parker ist fünfundzwanzig Jahre alt, Neusingle, Tagebuchschreiberin und auf der Suche nach sich selbst. Sie kauft unter dubiosen Umständen bei einem Rodeo die Mustangstute Sixteen, um sie vor dem Schlachter zu retten.
    Ratlos und mit der Situation überfordert, beginnt sie mit dem halbwilden Pferd zu wandern.
    Am Highway begegnet ihr Luke Milers, der nicht nur an Annie, sondern auch an Sixteen ein geheimnisvolles Interesse hat. Er wird zu ihrem Guardian Angel, plant ihre Route und überlässt ihr sein Muli, den legendären Dexter, damit sie sicher nach Montana zur Sweet Water Ranch wandern kann.
    Doch Luke hat Annie verschwiegen, dass Sixteen bei einem Wettbewerb, dem Mustang Show Off, versteigert werden soll.
    Kann Annie ihrem Herzen folgen und Luke vertrauen?
    So beginnt die seltsame Reise der Annie Parker. (Klappentext)

    Das Buch hat mich gleich in den Bann gezogen und ich war auch gleich mitten dabei. Bin selbst mitgewandert, verunglückt, hatte Schmerzen aber auch Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch wenn es um die Liebe ging. Es lässt sich hervorragend lesen. Ist auch für solche Leser, die eigentlich nichts mit Pferden zu tun haben sehr interessant, weil man sehr behutsam an das Thema herangeführt wird. Man erfährt sehr viel über Rodeo und alles was damit zu tun hat und dass man z.B. Pferde nicht als Sache sondern als Lebewesen betrachten soll. Die Hauptprotagonisten werden sehr gut charakterisiert und auch die „Nebenpersonen“ werden nicht vernachlässigt. Die Spannung wird immer mehr aufgebaut und man will eigentlich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gut haben mir die Tagebucheintragungen mit der ehrlichen Sprache gefallen. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch

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  • 5 Sterne

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    PetziPetra, 30.03.2019

    Annie wird von ihren Verlobten verlassen.

    Traurig und etwas neben der Spur, begibt sie sich auf eine Reise.

    Durch "Schicksal" oder Zufall kommt sie aber nicht an den geplanten Ort an. Sie kommt dafür aber zum Romeo, wo sie die Stute Sixteen vor dem Schlachter rettet.

    Mit Sixteen im Schlepp macht sie sich auf den Weg.
    Am Highway trifft sie auf Luke.
    Der grosses Interesse an ihr hat.

    Hat er etwa auch an Sixteen Interesse?
    Warum?
    Wie geht es mit den Beiden weiter?

    Kann Annie Luke Vertrauen?
    Lesen!

    Die Autorin schreibt in einen flüssigen Stil in der dritten Person.

    Sie hat sehr sympathische Charaktere geschaffen und die Landschaft traumhaft dargestellt.

    Eine klare Leseempfehlung von mir.

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