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  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 28.04.2015

    Als Buch bewertet

    Jazz ist 19 Jahre alt und erlebt den Albtraum ihres Lebens. Sie wird brutal überfallen und gleichzeitig verschwinden ihre Mutter und ihre Schwester spurlos. Die Polizei kommt bei ihren Ermittlungen nicht von der Stelle. So muss Jazz selbst klären, was geschehen ist und warum.
    Das Buch ist in einem flüssigen und angenehm zu lesenden Stil geschrieben. Von Anfang an ist man mitten im Geschehen und wird auch gleich vom Grauen erfasst. Kurze Kapitel mit Perspektivwechseln halten einen in der Geschichte gefangen, man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Aber die Handlung ist nichts für schwache Nerven, es geht hart und gnadenlos zur Sache.
    Jazz leidet unter einer Form des Asperger Syndroms, daher ist sie eigentlich das Gegenteil ihrer Zwillingsschwester. Jazz benötigt Strukturen und Ruhe, Danika lebt das wilde Leben. Jazz Krankheit hindert sie aber nicht daran, unbedingt heraus finden zu wollen, was geschehen ist. Diese Reaktion ist überraschend für ihren Gegner, der seine Rache ohne Gegenwehr geniessen wollte. Er wird immer wütender.
    Der Täter bleibt lange im Verborgenen, durch geschickte Wendungen kann man sich bis zum Schluss nicht sicher sein, ob man auf der richtigen Fährte ist. Immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht. Erst zum Schluss fügt sich alles logisch zusammen.
    Ein superspannender und schonungsloser Thriller!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    K. Baumgarten, 19.04.2015

    Als Buch bewertet

    Nach 'Vendetta' ist 'Zerrspiegel' das zweite Buch aus der Feder von Katja Montejano und dieses hat mir noch besser gefallen.

    Zur Story: Jazz ist 19 und lebt bei ihrer Mutter. Da sie eine Form des Aspersyndroms hat, ist sie eher zurückhaltend und verschlossen. Ihr Tagesablauf ist genau geregelt, Aussergewöhnliches wird vermieden und in Sachen Kommunikation mir ihrer Umwelt fällt sie oft auf, da Jazz auf ihre Art und Weise recht besonders ist.
    An einem Tag ändert sich aber alles für sie, denn sowohl ihre Mutter als auch die Zwillingsschwester sind spurlos verschwunden. Kann ein junger Polizist Jazz bei der Suche nach ihnen helfen und was steckt dahinter?

    Mir gefällt der Schreibstil sehr gut. Flüssig ohne Schnörkel und mit einer Spannung von Anfang an, denn bereits der Prolog hatte es in sich.

    Man folgt Jazz ebenso wie dem Mörder selbst durch diese Buch und obwohl es schon recht früh 'Erklärungen' zu dem Verhalten des Killers gibt, bleibt vieles im Dunkeln. Denn was hat ausgerechnet Jazz Mutter für eine Rolle?

    Die Autorin lässt den Killer gnadenlos zuschlagen, sehr brutal und grausam.

    Die Protagonisten sind gut dargestellt und ich konnte mich in sie hineinversetzen.
    Besonders Jazz mit ihren Antworten und Reaktionen auf Metaphern und Handlungen waren zum Teil sogar recht amüsant dargestellt aber wurden nicht ins lächerliche gezogen.

    Eine gute Mischung aus Humor, Thrill und Spannung die das komplette Buch durchzieht und mich das Buch in einem Stück hat verschlingen lassen.
    Auch kommt das Zwischenmenschliche deutlich zum tragen, da hat Katja Montejano Fingerspitzengefühl gezeigt.

    Ein tolles Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann, deshalb vergebe ich gerne 5 von 5 Sternen. 
    c ) K.B 04/2015

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby Hochrainer, 19.05.2015

    Als Buch bewertet

    Jazz Sanders Schwester Danika und ihre Mutter Verena sind verschwunden. Jazz selbst entkommt nur knapp einem brutalen Überfall. Die Kommissare Max Krause und Joshua Manser stehen vor einem Rätsel. Und vor Jazz liegt ein langer Weg, bei dem es ums Überleben geht.

    Die Haupt-Protagonistin Jazz leidet am Asperger-Syndrom, einer Entwicklungsstörung, die dem Autismus ähnlich ist. Sie versteht z.B. keine Vergleiche und benutzt diese auch nicht. Daher hat es mir bei der sehr ernsten, manchmal auch brutalen Geschichte ab und zu die Mundwinkel hochgezogen und ich konnte ein Grinsen nicht vermeiden. Jazz wurde schon immer wegen ihrer Andersartigkeit gehänselt, hat sich aber trotz allem zu einer taffen jungen Frau entwickelt, die versucht ihr Leben selbstständig zu meistern. Auf diese Andersartigkeit wird im Buch sehr gut eingegangen und ich kann daher vieles verstehen, was Jazz denkt und tut, wo es für mich ansonsten irreal gewesen wäre.

    Die Geschichte wird aus Sicht von Jazz erzählt. Den Täter und seine Beweggründe lerne ich im Laufe der Geschichte immer besser kennen. Aber ich hatte bis zur Entlarvung keine Idee, aus welcher Ecke er wohl stammen mochte. Die Geschichte mit den knappen Kapiteln verwirrt mit immer neuen Perspektiven und Wendungen. Die Spannung ist von Anfang an hoch und hält dieses Niveau auch bis zum Schluss.

    Die handelnden Personen selbst bleiben für mich, ausser Jazz, Kommissar Manser und dem Täter, eher blass, was sich aber nicht all zu sehr auf das Verständnis und mein Leseerlebnis auswirkt.

    Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Kommissar Manser, der sich sehr um Jazz kümmert und sie kommen sich langsam immer näher. Die Leidenschaft der Beiden wäre für mich aber auch ohne Drogen, die Jazz immer wieder konsumiert, verständlich und greifbar gewesen.

    Was mich etwas gestört hat, sind fehlende Wort und Buchstaben, was aber nicht an der Autorin liegt. Da wäre ein gewissenhafteres Lektorat gefragt.

    Alles in allem habe ich einen schockierenden Thriller gelesen, der durch Brutalität und Spannung besticht. Auch wenn ich Kleinigkeiten zu bemängeln habe, bekommt dieses Buch meine absolute Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hanz, 19.04.2015

    Als Buch bewertet

    Der Thriller "Zerrspiegel" von Katja Montejano aus dem Südwestbuch Verlag macht schon aufgrund des Titels und des Covers neugierig auf mehr. Das Cover zeigt eine verschwommene männliche Silhouette eines Mannes mit einem Messer in der Hand, der in einem Türrahmen steht. Auf jeden Fall vermittelt dies eine düstere Stimmung und wenn man das Buch gelesen hat, dann lässt sich das Cover mit dem Inhalt in Beziehung bringen, daher empfinde ich die Gestaltung als sehr stimmig.
    Auch beim Titel musste ich überlegen, wie die Handlung wohl aussehen würde, aber auch hier gilt: Selbst lesen klärt auf!

    Zum Inhalt:
    Die Protagonistin ist die neunzehnjährige Jazz, die sich selbst als "Aspi" bezeichnet, weil sie das Asperger Syndrom hat. Die Folge ist: Sie versteht keine Metaphern oder Redewendungen und kann folglich in der zwischenmenschlichen Kommunikation mit den "Normalos" oft nicht folgen. Dies und vor allem Menschenmengen bedeuten Stress für sie, was sie durch den ein oder anderen Joint für sich erträglicher macht. Jazz lebt in einer Patchwork-Familie zu der ihre Mutter Verena, ihre Zwillingsschwester Danika, der Freund ihrer Mutter Georg und dessen Sohn NIco gehören. Schon bald verschwinden Mutter und Schester spurlos von der Bildfläche und Jazz' Martyrium beginnt. Hilfe bekommt sie von dem Ermittler Joshua mit dem sie versucht das "schwarze Loch" zu enträtseln.

    Anders als bei vielen anderen Thrillern geht es bei "Zerrspiegel" gleich von Seite 1 an voll zur Sache, was ich total klasse fand, weil dies zur Folge hat, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte... oder kann! Mit jedem folgenden Kapitel erfährt man mehr über das Leben und die Gefühlswelt von Jazz sowie über das Profil des Täters. Dabei spielt die Vergangenheit eine tragende Rolle. Katja Montejano schafft es neben harten Szenen auch die Gefühlswelt der jungen Jazz miteinzubeziehen ohne dabei den Spannungsverlauf zu stören oder den Verlauf dadurch weichzuspülen.

    Wer nun Angst hat einen total blutrünstigen und brutalen Thriller zu lesen, dem kann gesagt werden, dass es inhaltlich zwar gut zur Sache geht, aber die Beschreibungen und der Erzählstil so gewählt sind, dass sich "Zerrspiegel" gut lesen lässt, ohne einem den Appetit zu verderben. Es ist kein McFadyen, aber dafür ein gelungener Montejano-Thriller.

    Fazit: Einziger Kritikpunkt ist, dass der Thriller leider schon nach knapp 230 Seiten zuende war und man gerne weitergelesen hätte! Leseempfehlung? Definitiv Ja! Daher 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    I.Piller, 24.03.2015

    Als Buch bewertet

    Jazz, die unter einer leichten Form des Asperger Syndroms leidet, wird überfallen. Doch sie kann dem Täter entrinnen . Kurz darauf verschwinden ihre Zwillingsschwester Danika und ihre Mutter Verena spurlos. Stiefvater Georg, Stiefbruder Nico und Jazz verständigen die Polizei.

    Doch kurz darauf schlägt der Täter wieder zu und lässt keine Zweifel: Er will und verfolgt Jazz!

    Mit einem klaren,schnörkellosen Schreibstil hat Katja Montejano mich mit ihrem Debüt überzeugt!
    Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Auf der einen Seite Jazz, die verzweifelt um ihr Leben und das ihrer Angehörigen kämpft und sich in den ermittelnden Polizisten verliebt.
    Auf der anderen Seite bekommt der Leser hautnah all die schrecklichen Taten des Mörders mit.
    Diese Szenen sind nichts für schwache Nerven, denn teilweise sind sie sehr brutal und meiner Meinung nach an der Grenze des Erträglichen. Thriller auf höchstem Niveau!

    Jazz leidet unter dem Asperger Syndrom , als Kennerin aller Schattierungen von Autismus, kann ich hier nur den Hut ziehen, wie die Autorin die richtigen Worte gefunden hat, damit man als Leser einen kleinen Eindruck von dieser Behinderung bekommt! Durch Jazz Behinderung ergeben sich teilweise amüsante Szenen , die veranschaulichen wie diese Menschen Mühe mit verbalen Redewendungen haben.
    Spannender Thriller, den man unbedingt lesen sollte!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anke3006, 07.04.2015

    Als Buch bewertet

    Jazz ist eine ganz tolle junge Frau. Da sie das Asperger-Syndrom hat, hat sie so ihre Schwierigkeiten mit den Normalos. Ansonsten ist alles super, solange sie ihren Rückzugsraum und ihren geregelten Ablauf hat. Das Gleichgewicht kommt ins Wanken, als sie Zuhause überfallen wird. Zum Glück kann sie sich wehren und ihr gelingt die Flucht. Bei einem guten Freund kann sie unterkommen. Da beginnt das Unglaubliche. Der Täter entführt und mordet in Jazz nächster Umgebung. Der Horror beginnt. Katja Montejano hat hier eine. Psycho-Thriller geschrieben, der den Leser von der ersten Seite packt. Sie erzählt aus der Sicht von Jazz und aus der Sicht des Täters. Der sadistische Psychopath erklärt sein Vorgehen genau. Es ist kein Thriller für schwache Nerven und der Leser wird durch ein Wechselbad der Emotionen gejagt. Bewundernswert mit welcher Klarheit Katja Montejano die losen Fäden ganz logisch miteinander verknüpft. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Katja Montejano, eine Thriller-Autorin die man sich unbedingt merken sollte.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    GrOtEsQuE, 29.03.2015

    Als Buch bewertet

    Vom Anfang bis zum Ende Spannung pur! Zerrspiegel hat mir richtig gut gefallen, gleich von Anfang an geht es spannend daher, man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Der Schreibstil von Katja Montejano hat mir auch sehr gut gefallen, flüssig und fesselnd, ich hatte das Gefühl, das Buch liest sich von alleine. In letzter Zeit hab ich immer wieder Bücher gelesen, wo es anfangs nur sehr schleppend voran ging und ich schon überlegt habe das Buch wegzulegen. Das war bei Zerrspiegel absolut nicht der Fall.

    Die Story ist sehr fesselnd, man fiebert die ganze Zeit mit den Protagonisten mit und rätselt warum das alles passiert. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin Jazz, ihre Art Redewendungen wortwörtlich zu nehmen, hat mich richtig gestört, zum Ende hin war das aber genau das was ich liebgewonnen hatte.

    Zerrspiegel war auf jeden Fall nicht das letzte Buch was ich von Katja Montejano gelesen habe. Vendetta liegt schon bereit.

    Eindeutig 5 Sterne!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Angelique Sauerbrey, 05.05.2015

    Als Buch bewertet

    Innerhalb weniger Minuten ändert sich das Leben der neunzehnjährigen Jazz Sanders. Sie ist kein "Normalo", wie sie selbst über sich sagt, sie leidet an einer leichten Form des Asperger-Syndroms, braucht Strukturen und Regelmässigkeit. Mit Gestik und Mimik kann Jazz nichts anfangen, auch redet sie nie um den "heissen Brei", sondern sagt das, was sie denkt. Damit kann man aber keine Freunde finden. Jazz lebt sehr zurückgezogen bei ihrer Mutter Verena und hat aber dank Georg, dem Lebensgefährten ihrer Mutter einen Arbeitsplatz. Ihre Zwillingsschwester Danika ist das komplette Gegenteil, sie sprüht vor Leben und will Sängerin werden.
    An diesem gewissen Abend tritt Danika bei einer Casting-Show auf und Verena ist auf den Weg dorthin, als Jazz zu hause von einem maskierten Unbekannten brutal überfallen wird. Dank ihrer Ausbildung im Kampfsport gelingt es ihr zu fliehen…
    Dann verschwinden Verena und Danika, hängen die beiden Ereignisse zusammen?
    Wer steckt hinter diesen ganzen Grausamkeiten?

    Mit "Zerrspiegel" hat die Autorin Katja Montejano einen spannenden aber auch brutalen Thriller geschrieben, der einen nicht mehr loslässt. Die Warnung der Autorin: "Dies ist nichts für schwache Nerven!" muss man ernst nehmen, es stimmt absolut.
    Der Schreibstil ist rasant und flüssig, die Beschreibungen einzelner Szenen sind sehr authentisch und realistisch. Der Leser ist sofort in der Geschichte.
    Die Spannung ist die ganze Zeit auf einem hohen Level und meine Nerven waren wie Drahtseile gespannt. Dazu beigetragen hat der ständige Perspektivwechsel und die kurzen Kapitel. Auf der einen Seite erleben wir die Ängste und Nöte von Jazz und dann tauchen wir Leser in die grausame Gedankenwelt des kranken aber intelligenten Psychophaten ein.

    Die Charaktere sind gut gewählt und fügen sich in die Story ein. Jazz habe ich sofort ins Herz geschlossen, sie ist trotz ihrer Ängste eine starke Frau. Die Autorin hat mir das Krankheitsbild des Asperger-Syndroms näher gebracht, so dass ich mir vorstellen konnte, was in Jazz vor sich geht.
    Der Kommissar Joshua Manser ist sehr sensibel, er entwickelt ein besonderes Verhältnis zu Jazz und geht auch auf ihre Krankheit ein. Das gefällt mir besonders gut. Jazz fasst so nach und nach Vertrauen zu ihm.
    Der Mörder ist grausam und skrupellos, es spornt ihn regelrecht an, dass sich Jazz so wehrt.

    Das Ende mit der Beseitigung aller Unklarheiten hat die Autorin gut und spannend umgesetzt, dem Leser wird ein grausames Geheimnis offenbart.

    Fazit: Ein spannender und fesselnder Thriller, aber nichts für schwache Nerven.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lesemappe, 15.10.2016

    Als eBook bewertet

    Jazz und Ihre Zwillingsschwester Danika sind so verschieden, unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Danika ist viel unterwegs, nimmt an Wettbewerben teil und geht gern mit Freunden weg. Jazz, die Hauptprotagonistin hingegen hat das Asperger- Syndrom*, deshalb meidet sie viele Menschen Ansammlungen, auch wegen der Reizüberflutung, sie mag bzw braucht klare Strukturen und nennt sich selbst einen "Aspi".
    Dies ist auch der Grund warum sie nicht mit ihrer Mutter zusammen zu einem Auftritt ihrer Schwester Danika geh, sondern lieber alleine zu Hause bleibt.

    Jazz wird zu Hause brutal überfallen und schafft es gerade noch so zu fliehen. Und als wäre das noch nicht genug, stellt sie fest, dass ihre Mutter und kurz darauf auch noch ihre Zwillingsschwester Danika spurlos verschwunden sind. Jazz sucht die Verbindung und glaubt, dass das Verschwinden und der Überfall auf sie etwas mit der geheimnisvollen Vergangenheit ihrer Mutter zu tun haben muss.
    Als Jazz sich mit dem "vermeintlichen Entführer" ihrer Mutter und Zwillingsschwester anlegt, ist das Chaos perfekt. Und so ist das ganze Drama ist nicht nur perfekt, sondern das ganze Übel und Ausmass des ganzen nimmt erst richtig seinen Lauf.

    Der Thriller beginnt mit einem sehr ausführlichen und doch recht kurzen Prolog und man merkt sofort das Tempo, die Grausamkeit und Brutalität dieses Romans.
    Die Autorin erzählt die Geschichte im Wechsel aus der Sicht der 19 jährigen Jazz, die das Asperger Syndrom hat und dem gnadenlosen Serienkiller.

    Der Schreibstil von Autorin "Katja Montejano" in ihrem Thriller "Zerrspiegel" ist von der ersten Seite an rasant, fesselnd und packend zugleich. Man wird sofort in den Bann der Geschichte gezogen, kann das Buch kaum noch beiseite legen und wird sofort gefesselt und mitgerissen.

    Auch die Krankheit von Jazz, welche das Asperger- Syndrom hat beschreibt die Autorin Montejano auf eindrucksvolle Art und Weise. Das Bild des Serienkiller wird ebenfalls sehr deutlich dargestellt, seine Familien Geschichte und die Hintergründe ohne grosse Ausschweifungen. Die Charaktere und Figuren der Nebendarsteller bringt die Autorin genauso eindrucksvoll mit einen sehr fliessenden Schreibstiel zu Papier wie die Geschichte selbst. Es lässt sich so leicht lesen, dass die Zeit nur so verrinnt.

    Ein absoluter Pageturner der ganz besonderen Art.

    Zum Cover:
    Also, genau dieses war es, was mir bei LovelyBooks sofort ins Auge fiel und ich mehr über das Buch wissen wollte. Als ich dann denn Klappentext las musste ich bei der Verlosung mitmachen. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen.

    Die Farben und das Motiv ist gut gewählt und passt perfekt zur Geschichte. Auch der Titel gefällt mir sehr. Ich dachte zwar anfangs hm, was ist das für ein Titel - "Zerrspiegel", aber mit der Zeit ergibt sich das und bekommt auch eine Bedeutung.


    Fazit
    Ein Thriller, der es in sich hat, rasant, fesselnd, spannend und ein Serienmörder, der schonungslos und grausam ist. Für mich eine Entdeckung, die ohne weiteres bei den ganz grossen Bestsellerautoren mithalten kann. Nicht nur für Thriller Fans ein wahrer Hochgenuss sondern für jedermann.

    Dieses Buch kann und muss man einfach weiter empfehlen.
    - Danke für dieses Lesevergnügen!

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde, 21.03.2015

    Als Buch bewertet

    Zerrspiegel, ein Thriller-Debüt von Katja Montejano

    Cover:
    Sehr dunkel und in „Nebel“ gehalten steht da eine Gestalt mit einem Messer.
    Diese Situation möchte man selber nicht erleben.

    Inhalt: Klappentext:
    Ein brutaler Überfall stürzt das Leben der neunzehnjährigen Jazz in einen Abgrund voller Angst und Grauen.
    Gleichzeitig verschwinden ihre Mutter und Schwester- die Polizei steht vor einem schier unlösbaren Rätsel. Wurde die Familie Zielscheibe eines perversen Serienkillers oder steckt ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit hinter dem schrecklichen Geschehen?
    Ein gefährliches Katz- und Mausspiel zwischen Jazz und dem, wahnsinnigen Mörder beginnt. Sein Plan ist Rache! Ihr Plan ist, zu überleben!

    Meine Meinung:
    Ein Buch von dem man nicht mehr wegkommt bevor nicht die letze Seite gelesen ist.
    Und dies, weil durch den tollen Schreibstil von Anfang bis zum Schluss eine Spannung aufgebaut ist, die auf keiner einzigen Seite nachlässt und die es unmöglich macht zwischendurch eine Pause zu machen.
    Und auch weil die Handlung so spektakulär, atemberaubend, gruselig, knallhart, gnadenlos und spannend ist. (Zum Glück gibt es dazwischen auch immer wieder leichte und warme Töne, von Liebe und Freundschaft).
    Das Grauen dieses Dramas beginnt mit dem Prolog gleich auf den ersten beiden Seiten.
    Dann umkreisen wir den Täter immer mehr, wir bekommen immer wieder kleine Häppchen angeboten die uns ihm näher bringen, aber irgendwie bleibt er immer nebulös und ein Phantom, wenn wir denken es könnte in diese Richtung gehen, kommt schon das nächste Argument.
    Auch die Vergangenheit von Jazz Mutter scheint immer wichtiger, doch da gibt es eine „schwarzes Loch“.
    Wir erleben die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, von Täter- (einem wahren Teufel) und Opferseite.
    Besonders spannend ist das Ganze auch, weil Jazz kein „normales Opfer“ ist, sondern sie leidet an einer leichten Form des Asperg-Syndorms, das macht sie so unvorhersehbar in ihrem Überlebenskampf.

    Autorin:
    Katja Zucchetti-Montejano ist 1967 geboren, sie lebt mit ihrem Mann in Zofingen (Schweiz). Die Autorin ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern“.

    Mein Fazit:
    Wenn man mit diesem Buch anfängt, muss man vorher alles Wichtige erledigen, denn man wird das Buch nicht mehr aus der Hand legen bevor es beendet ist.
    Ein messerscharfer Thriller der von mir volle 5 Sterne erhält.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carmen O., 18.04.2015

    Als Buch bewertet

    Die neunzehnjährige Jazz lebt noch bei ihrer Mutter. Ihre Zwillingsschwester Danika ist schon längst ausgezogen und führt ihr eigenes Leben. Doch Jazz fühlt sich dem noch nicht gewachsen. Sie braucht ein geordnetes, ruhiges und auf sie abgestimmtes Leben. Bei ihr hat alles seinen vorbestimmten Platz und zuviel Nähe lässt sie nicht zu. Denn sie ist nicht wie andere - sie hat das Asperger Syndrom.
    Eines Tages verschwinden ihre Mutter und ihre Schwester. Keiner weiss, wo sie sind und als Jazz dann auch noch brutal in ihrem Haus überfallen wird, gerät das Leben für Jazz aus den Fugen. Wer hat es auf sie abgesehen und wo sind ihre Mutter und ihre Schwester? Doch dann nimmt der Täter Kontakt zu ihr auf und das Schicksal nimmt seinen Lauf…..

    Meine Meinung:

    Das Cover wirkt schon düster und geheimnisvoll und der Schreibstil der Autorin ist flüssig und in kurzen Kapiteln gehalten. Das macht das Lesen umso leichter und beeindruckender.

    Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Story ist unheimlich spannend und fesselnd. Und die wechselnde Sichtweise - von Jazz und vom Täter - bringt immer wieder Abwechslung ins Geschehen, so dass keine langweilige Phase entstehen kann. Es ist ein absoluter - wenn auch kurzer - Thriller: Brutal, grausam und teilweise auch eklig. Und so manches Mal habe ich mich beim Lesen gefragt: “ Welche menschliche Psyche kann sich denn so was ausdenken?”

    Also: Lest dieses Buch! Es lohnt sich auf jeden Fall!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Cornelia R., 21.07.2015

    Als Buch bewertet

    Eine ungewöhnlich zusammengewürfelte Patchworkfamilie wird Ziel eines kranken und perversen Psychopathen.
    Verena - angeblich trockene Alkoholikerin, Mutter von 19-jährigen Zwillingen und hochverschuldet.
    Danika - 19 Jahre, hübsch, talentiert und eine der Zwillinge
    Diese Beiden verschwinden, ohne ersichtlichen Grund und ohne Spuren zu
    hinterlassen, von der Bildfläche.
    Georg - der Lebensgefährte von Verena. Gut situierter Antiquitätenhändler, der Verena finanziell unter die Arme greift, obwohl es doch vergebens ist.
    Nico - der 17-jähriger Sohn Georgs, ein pummeliger Nerd, der es nicht leicht in der Schule hat.
    Und mittendrin Jazz - der andere Zwilling, ein 19-jähriges Mädchen mit einer leichten Form des Asperger-Syndroms,
    und der Täter, dessen einzige Lebensaufgabe darin besteht, auf kranke Art und Weise diese Familie zu zerstören und Rache walten zu lassen.

    Der Thriller wird aus der Sicht von Jazz und des Täters erzählt und beginnt gleich mit einem Plot, der morbider und blutiger nicht sein kann.
    Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und der Schreibstil ist rasant und fesselnd.
    Der Leser wird immer wieder mit den grausamen Handlungen und morbiden Gedanken des Täters konfrontiert und tappt trotzdem im Dunkeln.
    Dazwischen begleitet man Jazz, die dabei ist ein dunkles Familiengeheimnis zu lüften. Dabei werden ihre Sicht und Gedanken als "Aspi" authentisch beschrieben und der Leser gewinnt Einblicke in diese Krankheit und welche Probleme sie mit sich bringt.
    Auch alle weiteren Figuren sind gut beschrieben, interessant, authentisch und deren Handlungen nachvollziehbar.

    Im Finale wird dann nochmal so richtig Gas gegeben und es enthält eine überraschende Auflösung. Für mich war der Showdown dann aber doch etwas zu kurz gehalten und war viel zu schnell vorbei.
    Des Weiteren störten mich die nicht selten auftretenden Rechtschreibfehler und verhutzelten Satzstellungen. Da hat das Lektorat eindeutig Mist gebaut - daher 1 Stern Abzug.

    Fazit:Ein knallharter, morbider Thriller der anderen Art, da hier aus der Sicht eines Mädchens mit Asperger-Syndrom erzählt wird.
    Rasant, fesselnd und nichts für schwache Nerven. Es war mir unmöglich das Buch vor Ende aus der Hand zu legen.
    Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung!

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    janein
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