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  • 5 Sterne

    16 von 23 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    winterdream, 26.09.2016

    Inhalt/Klappentext:

    In Klagenfurt verschwindet ein Mädchen spurlos, nur wenige Stunden nachdem ein wegen Kindsmordes verurteilter Mann aus der Haft entlassen wurde. Ein weiteres Kind wird vermisst, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die zwölfjährige Kathi kennt beide Mädchen – ist sie das nächste Opfer?


    Cover:

    Das Cover finde ich passend zum Buch. Es passt auch sehr gut zu dem emons Verlag.


    Mein Fazit:

    Ich konnte mit von der ersten Seite an sehr gut in das Buch und auch in die Charaktere hineinversetzen. Die Schreibweise hat mir gut gefallen. Sie war einfach zu lesen. Allgemein konnte ich das Buch schnell und flüssig lesen. Die Autorin hat es geschafft, dass man unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. In jeder freien Minute habe ich ein paar Seiten des Buchs gelesen. Es war spannend erzählt und ist nie langweilig oder langatmig gewesen. Alles in allem vergebe ich hier gerne 5 von 5 Punkten.

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  • 5 Sterne

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elfriede K., 27.08.2016

    „...Ihr Herz hat Flügel bekommen und flattert wild im Hals...“

    Ljubica ist auf den Weg zur Schule. Doch ihr Bus ist gerade weg. Da hält ein Auto an. Der Fahrer nimmt sie mit. Kurze Zeit später ist das Mädchen tot. Ein Rentner mit seinem Hund findet sie in einer Grube im Wald, umgeben mit verwelkten roten Rosen und einem Kranz von Margeriten.
    Es sind einige Jahre vergangen. Peter Grohar ist auf den Weg zu seinem Bewährungshelfer. Der Bus ist voller Schulkinder. Zu ihnen gehören Julia und Kathi. In der Schule stellt Kathi fest, dass ihr Handy verschwunden ist. Julia ruft mit ihrem Handy Kathis Nummer an. Der angerufene bestellt das Mädchen für den Abend auf den Kreuzlberg. Kathi weigert sich. Ohne jemand Bescheid zu sagen, geht Julia zu den Treffen. Danach wird sie nicht mehr gesehen.
    Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Das liegt unter anderen an den kurzen Kapiteln und den schnell wechselnden Handlungsorten und Protagonisten.
    Die Personen werden gut charakterisiert. Kathi lebt mit ihrer Mutter Waltraud und den Stiefvater Gerald zusammen. Gerald ist Alkoholiker und schlägt seine Frau. Bei Waltraud hat das schon psychische Spuren hinterlassen, trotzdem weist sie Gerald nicht aus der Wohnung.
    Peter Grohar war am Tod der kleinen Ljubica schuld und ist seit wenigen Tagen in Freiheit. Sein Selbstbild und das Bild, das seine Umgebung von ihm hat, sind zwei völlig unterschiedliche Seiten einer Medaille. Leider hat er während seiner Haft keine wirkungsvolle Psychotherapie erhalten. Scheinbar hat niemand interessiert, was Peter wirklich bewegt.
    Thomas ist Arzt und mit seiner Frau Marisa auf den Weg zu einem Kongress in Grado. Es ist selten, dass Marisa ihn begleitet, denn sie kümmert sich um die gemeinsame Tochter Maisy. Allerdings ist auch in ihrem gutbürgerlichen Haushalt mehr Schatten als Licht. Maisy betreut momentan ihr Schwiegervater.
    All die genannten Personen spielen im Ablauf der Handlung eine Rolle. Die Polizei allerdings hat nur einen Verdächtigen, und das ist Peter.
    Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Der Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch. Sehr gut herausgearbeitet werden die psychischen Tiefen der Protagonisten. Dazu dienen auch kleine Rückblicke in die Vergangenheit. Die Beschreibung der Handlungsorte ist ausführlich. Treffende Metapher werden nicht nur für Maisys Lieblingsplätze gefunden. Es gibt Szenen, die unter die Haut gehen. Dazu gehört zum Beispiel das Verhalten der Polizei. Hier werden Grenzen überschritten, das Offensichtliche wird negiert. Viel Wert legt die Autorin auf die Emotionen ihrer Protagonisten. Die Angst der verschiedenen Personen durchzieht wie eine roter Faden die Geschichte. Obiges Zitat stammt von Waltraud in einer Situation, wo sie um Kathi bangt.
    Das Cover mit dem dunklen Wald passt.
    Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Er zeichnet ein Bild der dunklen Seiten unserer Gesellschaft. Vorurteile statt Hilfe und permanentes Wegsehen führen zur Katastrophe.

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  • 5 Sterne

    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 23.08.2016

    Dies ist bereits mein zweiter Krimi von Andrea Nagele, der mir so richtig unter die Haut gegangen ist und mir super spannende Unterhaltung geliefert hat.

    Es geht schon mit einem ergreifenden Prolog los, in dem man Zeuge davon wird, wie ein junges Mädchen namens Ljubica grausam erstickt und ein Mann mit seinem Dackel eine aufgebahrte Mädchenleiche entdecken muss. Von dieser Katastrophe wird man in die nächste geschleudert, Waltraud wird von ihrem Ehemann Gerald brutal misshandelt, ganz klar, dass sie davon träumt ihn umzubringen. Man wagt sich gar nicht über das perfekte Familienglück bei Burgers mit Opa Michael, Papa Thomas, Mama Marisa und Enkelin Maisy zu freuen, denn erstens läuft die Ehe schlecht und zweitens könnte die Fünfjährige doch das Mädchen sein, deren Verschwinden der Klappentext schon ankündigt. Die erste Verschwundene ist ganz klar Julia, die sich auf die Suche nach Kathis verlorenem Handy machen wollte. Kann es Zufall sein, dass der verurteilte, seltsame Kindsmörder auch an diesem Tag aus seiner Haft entlassen wurde?

    Ich habe diesen Krimi zur Hand genommen und war von der ersten Seite ab gefesselt. Man bekommt hier grandiose Krimispannung, die ich mehr schon in die Ecke Psychothriller packen würde. Die Ermittlungen durch Kommissar van Hals rangieren eher am Rande, fehlen aber auf keiner Seite. Durch die eindringliche Art die Charaktere darzustellen und die Szenen so zu formulieren, dass sie unter die Haut gehen, ist hier Hochspannung geboten. Man kann rätseln, wer wohl für das Verschwinden verantwortlich ist, es geht um Leben oder Tod der kleinen Mädchen und nicht nur eine menschliche Tragödie macht das Lesen zum wahren Krimigenuss. Die kurzen Kapitel und die häufigen Szenenwechsel verleihen der Story zusätzlich so viel Fahrt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

    Der Schreibstil liest sich locker, leicht und ich bin fast durch die Seiten geflogen. Die Autorin versteht es zudem so eindringlich zu formulieren, dass meine Emotionen fast übergekocht sind. Von unglaublichem Hass, Unverständnis, Sorge, Angst, Fassungslosigkeit bis hin zu Freude war hier alles vertreten, eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Gut haben mir auch die sprachlichen Bilder, wie z.B. „blass wie Sommerbutter“ oder „ Lächeln, als ginge über der Mülldeponie die Sonne auf“, gefallen.

    Die Charaktere sind mehr als grandios dargestellt. Waltraud, die Ehefrau, die nicht den Mut hat ihren Ehemann Gerald zu verlassen. Genau so muss sich eine misshandelte Frau fühlen, stellt sie sich doch meist als Betrachter neben sich. Gerald, dieser abartige Alkoholiker, war für mich mehr als ein rotes Tuch. Ich habe ihn regelrecht gehasst. In mein Herz geschlichen hat sich auf jeden Fall Opa Michael. Genau so muss ein Opa sein, den man sich wünscht. Er kümmert sich liebevoll um seine Enkelin Maisy, sieht im Haus des Sohnes nach dem Rechten und würde alles für seine Familie geben. Exknacki Peter Grohar war mysteriös von Anfang an und für mich ebenso wie für seinen Bewährungshelfer Viktor Arnold nicht zu durchschauen. Kommt er nur mit seiner wiedererlangten Freiheit nicht zurecht, oder kann man ihm einfach nicht über den Weg tauen? Auch alle anderen Nebendarsteller sind toll gezeichnet, bei van Hals, dem arroganten und selbstgefälligen Kommissar angefangen, über Kathi, die Tochter von Waltraud, die hier einiges durchmachen muss, bis hin zu Willi einem ihrer Klassenkameraden, der sich schwer in das Mädl verliebt hat.

    Alles in allem ein Krimi, der unter die Haut geht, bei dem es um die Vorverurteilung von Menschen und um Geheimnisse, die Heranwachsende vor ihren Eltern oder anderen Autoritäten haben, geht. Er setzt sich zudem sozialkritisch mit Themen, wie Gewalt in der Ehe, Alkoholabhängigkeit und Betrug auseinander und das Ganze in einem tollen Schreibstil. Volle Leseempfehlung von meiner Seite.

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    ja nein
  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    winterdream, 26.09.2016 bei bewertet

    Inhalt/Klappentext:

    In Klagenfurt verschwindet ein Mädchen spurlos, nur wenige Stunden nachdem ein wegen Kindsmordes verurteilter Mann aus der Haft entlassen wurde. Ein weiteres Kind wird vermisst, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die zwölfjährige Kathi kennt beide Mädchen – ist sie das nächste Opfer?


    Cover:

    Das Cover finde ich passend zum Buch. Es passt auch sehr gut zu dem emons Verlag.


    Mein Fazit:

    Ich konnte mit von der ersten Seite an sehr gut in das Buch und auch in die Charaktere hineinversetzen. Die Schreibweise hat mir gut gefallen. Sie war einfach zu lesen. Allgemein konnte ich das Buch schnell und flüssig lesen. Die Autorin hat es geschafft, dass man unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. In jeder freien Minute habe ich ein paar Seiten des Buchs gelesen. Es war spannend erzählt und ist nie langweilig oder langatmig gewesen. Alles in allem vergebe ich hier gerne 5 von 5 Punkten.

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