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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    claudi-1963, 06.03.2024

    "Wenn Gott sogar die Blumen so schön wachsen lässt, die heute auf der Wiese stehen, morgen aber schon verbrannt werden, wird er sich nicht erst recht um euch kümmern? Vertraut ihr Gott so wenig?" (Lukas 12, 28)
    Kansas 1863:
    Die Geschwister Flynn, Dylan und Ivy McQuaid machen sich nach dem Tod der Mutter mit einer grossen Herde Rinder auf den Weg zu Wyatts Farm. Unterwegs lauern viele Gefahren, von Indianern oder Freischärlern werden immer wieder Reisende in den Westen überfallen. Da rettet Flynn eines Tages gerade noch rechtzeitig Botanikerin Linnea aus dem tosenden Wasser des Flusses. Sie begleitet als einzige Frau ein Forschungsteam, die die heimischen Wildpflanzen entlang des Santa Fè Trails sammeln und katalogisieren. Doch nach dieser Gefahr beschliesst ihr Grossvater, sich den McQuaids anzuschliessen und Flynn als Aufpasser für seine unbelehrbare Enkelin zu engagieren. Kein leichtes Unterfangen für ihn, der sich mehr und mehr zu Linnea hingezogen fühlt. Hat er sich doch geschworen, sich nie zu verlieben, heiraten oder eine Familie zu gründen.

    Meine Meinung:
    Im zweiten Band der "Neuanfang in Colorado" Reihe geht es diesmal um die drei Geschwister von Farmer Wyatt McQuaid aus dem vorherigen Band. Eigentlich wollte er für seine Mutter und die Geschwister einen Neuanfang schaffen, doch der Tod der Mutter hat alles verändert. Nun muss Flynn der zweitälteste dafür sorgen, dass seine Geschwister und Wyatts Rinder heil in Colorado ankommen. Nicht leicht bei all den Gefahren, die unterwegs auf dem Santa Fè Trail auf sie lauern. Jede Menge Tiere, Indianer und Freischärler könnten für sie zur Gefahr werden und selbst die Wasservorräte müssen gut eingeteilt werden. Dass ihre Reise dann ausgerechnet von einem Team an Botanikern erschwert wird, damit hat er nicht gerechnet. Allerdings Flynns zuversichtliches, fürsorgliches Wesen kann einfach nicht Dr. Howards Angebot ausschlagen. Zumal er von Linnea fasziniert ist und sie ausserdem als Frau für seine Schwester Ivy ein besserer Umgang ist. Jedoch Linnea möchte sich auch als Botanikerin beweisen und gerät deshalb immer wieder in gefährliche Situationen. Im zweiten Band dieser historischen Familiengeschichte erlebe ich nicht nur die Gefahren eines solchen Trecks, sondern darüber hinaus eine starke Frau, die sich in ihrer Liebe zu Pflanzen und Blumen unter Männern behaupten möchte. Eigentlich sollte sie ihren Ehemann begleiten, doch eine schwere Erkrankung hat sie viel zu früh zur Witwe gemacht. Nun kann das Team nicht mehr umkehren, was Linnea auch nicht möchte. Flynn hingegen ist stark gezeichnet von den Konflikten mit seinem brutalen Stiefvater. Vor der Begegnung mit seinem Bruder hat er Bedenken, weil sie sich nicht im Guten getrennt haben. Zudem macht er sich Vorwürfe, weil er seinen Bruder Brody nicht vor dem Krieg abhalten konnte. Man spürt sehr gut, welche Sorgen unterdessen durch Familie, Liebe und Ängste in Flynn umgehen. Doch gerade seine warmherzige, liebevolle Art, die er nicht nur für seine Geschwister zeigt, gefällt mir sehr gut. Linnea ist zwar einerseits eigensinnig und verbissen, doch anderseits auch intelligent, kommunikativ und brennt für die Liebe zur Natur. Am liebsten möchte sie wie die Männer behandelt werden, doch gewissen Umstände lassen dies eben nicht zu. Dylan ist eher ein stiller, ausgeglichener junger Mann und ein guter Schütze. Zu guter Letzt ist noch die lebhafte junge Ivy, die neugierig, zuversichtlich und naseweis durchs Leben geht. Mit einem Mix aus Abenteuer, Familiengeschichte, Humor und christlichem Glauben und Werten hat es mir wieder das Lesen versüsst. Am Ende gibt es noch einen Vorgeschmack auf Band 3 und von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne obendrauf.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 03.12.2023

    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen. - Mahatma Gandhi
    1863 Kansas. Botanikerin Linnea geht gemeinsam mit ihrem Grossvater auf eine Exkursion des Smythsonian Institute, um die Pflanzenwelt des Santa Fe Trails zu erforschen und zu kategorisieren. Als sich Linnea in ihrem Übermut an einem Fluss in Gefahr bringt, wird sie von dem Viehtreiber Flynn McQuaid gerettet. Diese Situation lässt Linneas Grossvater einmal mehr Sorgenfalten auf die Stirn treiben, weshalb er Flynn kurzerhand für die Dauer der Exkursion und vor allem für die Sicherheit seiner Enkelin engagiert. So muss Flynn doppelte Arbeit leisten: nicht nur die ihm anvertrauten Rinder müssen zu seinem Bruder Wyatt auf dessen Ranch, gleichzeitig muss er auch noch Linnea im Auge behalten, die sich in einer unbekannten Umgebung immer wieder in eine riskante Lage bringt. Doch je mehr Linnea und Flynn Zeit miteinander verbringen, umso mehr wissen sie den anderen zu schätzen. Dabei haben beide eigentlich ganz andere Lebenspläne…
    Jody Hedlund hat mit „Stark wie die Blumen der Prärie“ den zweiten Band ihrer historischen Colorado-Reihe vorgelegt, der dem ersten Teil in punkto Handlung, Spannung und starker Charaktere in nichts nachsteht. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Erzählstil nimmt den Leser sofort in seinen Bann und lässt ihn schnell in den Wilden Westen des 19. Jahrhunderts reisen, um dort Linnea als unsichtbarer Schatten zu folgen. Linnea ist ein Freigeist und darf als erste Frau sowie ausgebildete Botanikerin ihren Grossvater auf eine Expedition begleiten. Da sie oftmals nur Augen für die unbekannte Flora hat, nimmt sie die Gefahren um sie herum nicht war und bringt sich dabei immer wieder in Notlagen, die ihren Grossvater dazu zwingen, ihr mit Flynn einen Aufpasser an die Seite zu stellen. Flynn selbst ist mit seinen Geschwistern und einer Rinderherde auf dem Weg zu seinem Bruder Wyatt, zu dem er ein gespanntes Verhältnis hat. Er trägt eine grosse Verantwortung für seine jüngeren Geschwister sowie die Viehherde und nun auch zusätzlich für Linnea. Zwischen Linnea und ihm entwickelt sich während dieser Reise ein festes Band, dass sich beide nicht wirklich eingestehen wollen, da es so gar nicht ihren eigenen Lebensplänen entspricht. Und der Konflikt mit seinem Bruder liegt Flynn auch im Magen. Die Autorin beschreibt die beschwerliche, abenteuerliche Reise so bildhaft, dass der Leser das Gefühl bekommt, Teil dieser Expedition zu sein und alles hautnah mitzuerleben. Sowohl Flora und Fauna als auch die lauernden Gefahren und die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Protagonisten sind spannend und lassen Raum für einige Spekulationen. Der christliche Aspekt wurde unaufdringlich in die Handlung eingewoben und thematisiert Vergebung, Verzeihen und Gottvertrauen.
    Die Charaktere sind sehr lebendig skizziert und in Szene gesetzt, so dass der Leser sich sofort mit ihnen wohlfühlt und ihnen auf dem Fusse folgt. Linnea ist eine freigeistige, etwas träumerisch veranlagte junge Frau, die alles um sich herum vergisst, wenn sie ihrer Leidenschaft frönt. Sie ist ebenso liebenswert wie eigensinnig, hat das Herz am rechten Fleck und ist sehr naturverbunden. Flynn ist ein sympathischer, zurückhaltender Mann mit viel Verantwortungsgefühl. Seine Hilfsbereitschaft ist grenzenlos, bringt ihn allerdings auch an seine Grenzen. Seine Schwester Ivy ist ein kleiner Lichtblick, sie ist ausgesprochen direkt, während Flynns Bruder Dylan eher ruhiger und ernst ist. Aber auch Wyatt und seine Beziehung zu Flynn spielen eine wichtige Rolle in dieser Geschichte.
    „Stark wie die Blumen der Prärie“ ist ein toller Mix aus Abenteuer, Spannung und Romantik mit starken Hauptprotagonisten vor historischem Wild West-Hintergrund. Eine sehr kurzweilige, aber auch tiefgründige Lektüre, die den Leser an die Seiten fesselt und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Absolute Leseempfehlung!

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia J., 13.11.2023

    Im Jahr 1863 macht sich Linnea mit ihrem Grossvater und weiteren Botanikern im Auftrag des Smythsonian auf den Weg um die Flora auf dem Sante Fe Trail zu katalogisieren. Auf dem Weg trifft sie auf Flynn, der sie aus einer gefährlichen Situation rettet. Linneas Gross-vater macht sich Sorgen und sie schliessen sich Flynns Treck an und er engagiert Flynn.
    Ja, als Leser weiss man halt schnell, dass Linnea und Flynn füreinander bestimmt sind, doch die Beiden brauchen noch Zeit das einzusehen und alle Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen.
    Es ist aber auf jeden Fall schön zu lesen.
    Die Landschaften, durch der Treck sich seinen Weg bahnt konnte ich mir recht gut vorstel-len. Allein die Weite dieses Landes ist schon enorm und heutzutage kann man sich so et-was nur noch schwer vorstellen geschweige denn selber bewältigen. Die Geschichte zeigt sehr gut was Mut und Vertrauen ausmachen können.
    Der Schreibstil ist gut zu lesen und dieser Roman lässt einen mit einem guten Gefühl zu-rück.
    Ich schwanke hier wirklich zwischen 3,5 und 4 Sternen als Bewertung. Eher vier, denn für mich gab es keine Längen und so ganz nebenbei wurde das Thema von Frauen in männer-dominierten Bereichen mit thematisiert.

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  • 5 Sterne

    Kerstin1975, 23.09.2023

    Buchinhalt:

    Kansas, 1863. Die junge Biologin Linnea ist Teil einer Forschungsexpedition zur Erforschung der Pflanzenwelt des Wilden Westens. Unterwegs lernt sie den attraktiven Cowboy Flynn kennen, der eine Herde Rinder über das Gebirge zur Ranch seines Bruders treibt. Die Forschergruppe schliesst sich daraufhin dem Viehtreck an, denn unterwegs lauern allerlei Gefahren – und Flynn verliert schon bald sein Herz an die eigensinnige Linnea...


    Persönlicher Eindruck:

    Im zweiten Band ihrer Colorado-Cowboys-Reihe steht nun Flynn McQuaid im Mittelpunkt der Handlung. Der smarte Cowboy hat sein Herz auf dem rechten Fleck, kümmert sich aufopferungsvoll um seine jüngeren Geschwister und hat auch eine helfende Hand für jeden, der seine Hilfe benötigt. Auf dem Weg mit einer Viehherde zur Ranch seines Bruders Wyatt in Colorado macht Flynn Bekanntschaft mit Linnea, die zusammen mit ihrem Grossvater und mehreren anderen Botanikern die Flora des Westens für ein Forschungsprojekt katalogisiert.

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen, Jody Hedlund versteht es vortrefflich, ein bildhaftes Setting vom Wilden Westen zur Zeit des Sezessionskrieges zu erschaffen, das reichlich Kopfkino beim Leser erzeugt. Wer Westernromane und -filme liebt, kommt an dieser überzeugenden Reihe nicht vorbei.

    Die beiden Hauptfiguren überzeugen auf ganzer Linie, sowohl der Cowboy Flynn – ein wahrer Prachtkerl – als auch die eigensinnige und oft sehr unbedarfte Linnea von der Ostküste, die noch nicht lang draussen im Westen ist. Bald schon entspinnen sich zarte Bande, doch sowohl Flynn als auch Linnea machen früh klar, dass sie beide nicht an einer tiefen Beziehung Interesse haben. Flynn hegt nach den Fehlgeburten und dem Tod seiner eigenen Mutter Zweifel daran, ob es klug wäre, als Frau im Westen Kinder zu bekommen und Linnea fürchtet, als verheiratete Frau ihre Pflanzenforschung aufgeben zu müssen.

    Der Roman beinhaltet einen dezenten aber schön eingearbeiteten christlichen Aspekt, der vor allem das Thema Nächstenliebe und Vergebung behandelt. Das Leben der Menschen im 19. Jahrhundert, das Leben auf einer Ranch und die Entbehrungen und Gefahren während eines Viehtrecks durch den Wilden Westen sind glaubhaft und spannend herausgearbeitet.

    Das Ende kristallisiert sich im Laufe des Romans natürlich heraus, dennoch bleibt der Spannungsbogen bis zum Schluss hoch und man liebt und leidet mit den Charakteren mit.

    Der Roman ist – obwohl Teil einer Reihe – in sich abgeschloosen und kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Insgesamt folgen in der Reihe noch zwei weitere Bücher, so dass man gespannt sein darf auf die beiden Teile mit Brody bzw. mit Ivy im Mittelpunkt.

    Eine absolute Leseempfehlung und grandiose Western-Unterhaltung mit Tiefgang und Botschaft!

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  • 5 Sterne

    Lujoma, 06.10.2023

    Linnea auf dem Santa Fé Trail

    Kansas, 1863: Linnea: eine junge Frau, die mit Leib und Seele Botanikerin ist und alles dafür tut, dass die Männerwelt ihre Arbeit anerkennt. Sie ist mit ihrem Grossvater Teil einer Exkursion, die die Blumen am Santa Fé Trail bestimmen und katalogisieren soll. Linnea ist so auf die Blumen fixiert, dass sie blind ist für ihre Umgebung und in so manche Gefahr gerät.
    Flynn McQuaid: ein junger Mann, der mit seinen jüngeren Geschwistern eine Herde Rinder zum älteren Bruder nach Colorado treibt. Er hat schon früh Verantwortung übernehmen müssen und tut dies, auf Bitte von Linneas Grossvater, nun auch für Linnea.
    Der Santa Fé Trail: der Weg in den Westen, voller Gefahren durch reissende Flüsse und trockene Ebenen, durch Indianer und Überfälle von Banditen….

    „Stark wie die Blumen der Prärie“ ist der 2. Band der „Neuanfang in Colorado“-Reihe, wobei beide Bände unabhängig voneinander gelesen und verstanden werden können. Ich mag Romane von Jody Hedlund sehr und habe auch dieses Buch gern gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und ich war schnell mittendrin in der Geschichte, die spannend mit einer Beinahe-Katastrophe beginnt.
    Ich mochte beide Hauptprotagonisten von Anfang an. Linnea ist eine starke junge Frau mit einer grossen Liebe zu Pflanzen und dem klaren Ziel als Botanikerin in der Männerwelt anerkannt zu werden. Sie ist dabei offen und ehrlich, freundlich und zugewandt… Flynn trägt schon seit Jahren eine schwere Last auf seinen Schultern: die Verantwortung für die jüngeren Geschwister Dylan und Ivy. Dass er Brody nicht beschützen konnte, belastet ihn ebenso wie der Streit mit seinem älteren Bruder Waytt. Unterwegs gen Westen kommt nun die Verantwortung für die Rinderherde und nun auch noch der Auftrag auf Linnea aufzupassen dazu.Umsichtig und gewissenhaft versucht er allem gerecht zu werden. Besonders schwierig ist es für Flynn, dass er sich immer mehr zu Linnea hingezogen fühlt. Auch Linnea, die nichts von Flynns Beschützeraufgabe ahnt, entwickelt Gefühle für Flynn. Doch unterwegs passiert viel und beide haben eigene Pläne für die Zukunft…
    Es ist schön zu beobachten wie beide Hauptprotagonisten miteinander und mit anderen umgehen, wie sie versuchen das Richtige zu tun und wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Ich mochte auch die Nebencharaktere wie Ivy, Dylan und Linneas Grossvater gern.

    „Stark wie die Blumen der Prärie“ ist ein spannender Roman mit starken Charakteren. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und freue mich schon auf de 3. Teil der Reihe. Klare Leseempfehlung!

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  • 4 Sterne

    Märchens Bücherwelt, 05.09.2023

    Dies ist der 2.Teil der „Neuanfang in Colorado“ Reihe. Vom Stiefvater vertrieben geht es mit Flynn McQuaid und seinen beiden Geschwistern Ivy und Dylan samt Rinderherde auf den beschwerlichen Weg nach Colorado, wo sich sein Bruder Wyatt mit seiner Frau Greta und ihrer Schwester Astrid eine Ranch aufgebaut hat.

    Doch als Flynn die junge Botanikerin Linnea aus dem Fluss rettet, hat er nicht nur die beschwerliche Aufgabe, die Rinder möglichst vollständig zu seinem Bruder zu bringen, sondern auch auf die junge Botanikerin aufzupassen und sie vor Gefahren zu schützen.

    Diese Geschichte ist wirklich ein Genuss. Nicht nur, weil es an jeder Ecke lauernde Gefahren gibt, die sich mit fortlaufender Reise summieren, sondern weil Linnea einfach so unbedarft ist, ungewollt von einem Ungeschick ins nächste rasselt und dabei Flynn nicht nur aufgrund seines Beschützerinstinkts, sondern auch wachsender Gefühle immer mehr fordert. Der innere Kampf gegen das, was er sich selbst aufgrund vieler schlimmer Erfahrungen auferlegt hat, ist deutlich zu spüren.
    Er ist ein verantwortungsbewusster, fleissiger und rücksichtsvoller Mensch, der immer erst das Wohl anderer im Auge hat und gleichzeitig überfordert ist, weil er merkt, wie ihn vieles an seine Grenzen bringt.

    Linnea dagegen ist zwar eigensinnig und doch so liebenswert, naturverbunden und gutmütig und obwohl sie eine äusserst attraktive Frau ist, bleibt sie bescheiden und verknüpft diese Schönheit mit der Schönheit der Natur und verweist dabei immer mit verschiedenen Bibelzitaten auf Gott als Schöpfer und die Achtsamkeit des Lebens.


    Ich mochte diese unbefangene Art, wie sie mit den Menschen umgeht, besonders mit Flynns Schwester Ivy, über die ich oft lachen musste, weil sie ihren Bruder mit ihrer direkten Art gern mal aus der Reserve lockt.

    Gleichzeitig erhält man ein paar interessante Einblicke in die Botanik, ihre Beschaffenheit und wie sie genutzt werden kann.

    Es ist ein sanfter, gefühlvoller Roman, in der auf verschiedene Art auf Gottes Schöpfung Bezug genommen wird, welchen Einfluss sie auf die Persönlichkeit eines Menschen nehmen kann, besonders wenn man sein Leben in Gottes Hand legt und darauf vertraut, dass er zum richtigen Zeitpunkt handeln wird.

    Obwohl man ahnt, wie es ausgeht, ist die Entwicklung einfach bezaubernd, denn beide lernen auf unterschiedliche Art, dass Erlebnisse und Vorstellungen anders verlaufen, wenn jemand in das eigene Leben tritt, der es mit Güte und Vertrauen bereichert und es wieder lebenswert macht.

    Dabei sind auch Cover und Titel passend gewählt, weil es hier um verschiedene Arten von Stärke geht, die alle auf Gottes Gnade und Güte zurückzuführen sind.

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