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  • 5 Sterne

    12 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Recensio Online, 22.01.2024

    Der junge Afro-Amerikaner Andy soll seine Arbeitskollegin Skylar getötet haben. So zumindest lautet die Anklage des Staatsanwalts Randal Korn. Doch die Vorgeschichte von Korn macht Eddie Flynn auf den Fall aufmerksam. Korn hat schon zu viele unschuldige Menschen auf dem elektrischen Stuhl hinrichten lassen. Aber nicht Andy – dafür will Flynn sorgen und lässt sich eine extra Lizenz ausstellen, die es ihm ermöglicht, in einem anderen County als Anwalt zu fungieren. Cooler Schachzug! Aber die Beweise sind erdrückend, dafür hat Korn gesorgt. Wer bereits einen Teil der beliebten Reihe gelesen hat, weiss jedoch: Flynn wäre nicht Flynn, wenn er nicht einen Ausweg finden würde, um Andy zu entlasten. Dabei bringt er nicht nur sich, sondern sein ganzes Team in Lebensgefahr. Und mich in völlige Eskalation! Was habe ich mich auf einen neuen Band gefreut. Zugegeben war auch etwas Angst mit dabei, ob mich der Autor diesmal enttäuschen bzw. nicht ganz abholen würde. Aber nö, Pustekuchen! Cavanagh kann’s einfach!

    Ich habe fleissig alle Bände dieser Reihe verschlungen und dachte immer, dass ich bereits alle Facetten von Flynn kenne und er mich kaum noch überraschen kann. Falsch gedacht! Denn Flynn ist nicht nur ein Stehaufmännchen und Überlebenskünstler, er ist auch ein Mensch mit einem grossen Herzen, der es nicht ertragen kann, wenn jemandem Unrecht getan wird. Deshalb nimmt er sich pro bono dem Fall von Andy an und zeigt wiedermal sein ganzes Talent. Dabei hat er diesmal volle Rückendeckung von Kate, Harry und Bloch – einem Team, dem er bedingungslos vertrauen kann. Ich wäre so gern ein Teil von ihnen!

    Der Schreibstil von Cavanagh ist schonungslos, direkt und ohne Tamtam. Er greift die bedrückende Atmosphäre im Gerichtssaal auf und ich als Leserin hatte das Gefühl, gleich die Stecknadel fallen zu hören. Ich fühlte mich mittendrin – sei es auf der Anklagebank oder in den Reihen der Jury. Ich habe mit Andy mitgefiebert und bis zur Urteilsverkündung voller Faszination das anwaltliche Talent von Eddie und seinem Team mitverfolgt und bewundert.

    Fazit: Grosse Liebe für Eddie Flynn! In diesem Teil hat der Autor sogar noch mal eine Schippe obendrauf gelegt und mich auf eine Art und Weise fasziniert, die nur schwer zu toppen ist. Bitte lass‘ diese Reihe niemals enden, lieber Steve! Ich bin nämlich total süchtig nach Flynn!

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  • 5 Sterne

    10 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 23.01.2024

    Nach dem Mord an der jungen Kellnerin Skylar Edwards ist der Mörder schnell gefunden. Andy Dubois, ihr junger Arbeitskollege, soll die junge Frau nach Arbeitsschluss ermordet haben. Der zuständige Bezirksanwalt Randall Korn will Andy auf dem elektrischen Stuhl braten sehen. Denn Korn geniesst die Hinrichtungen. Dafür fälscht er sogar Beweise und schmiert Zeugen. Die Lage scheint hoffnungslos für den inhaftierten Andy Dubois. Bis Strafverteidiger Eddie Flynn aus New York anreist. Zusammen mit seinem Team versucht er Dubois nicht nur freizubekommen, sondern auch den wahren Mörder zu überführen. Die Zeit drängt, den der Prozess beginnt in sieben Tagen!


    Der mittlerweile sechste Fall mit Strafverteidiger Eddie Flynn und seinem Team trieft nur so vor Korruption und Machtmissbrauch. In der Kleinstadt Buckstown in Alabama treibt nicht nur ein Machthaber sein krankes Spiel, weitere lokale und wichtige Persönlichkeiten mischen ebenfalls mit ihren perfiden und kriminellen Machenschaften mit.

    Wie auch die anderen Bände der Reihe, die übrigens unabhängig voneinander gelesen werden können, handelt ein grosser Teil in der Welt der Rechtssprechung Amerikas. Die Todesstrafe, die immer noch ein sehr umstrittenes Element des Rechtssystems der Vereinigten Staaten ist, hat in "Seven Days" eine zentrale Rolle. Gleich zu Beginn wird die gruselige Situation der Tötung eines Todeskandidaten durch den elektrischen Stuhl beschrieben. Mir ist es da kalt den Rücken runter.

    Doch auch der unterschwellige Rassismus einiger Figuren, die Erpressung und Repressalien empfand ich als schwer zu ertragen und Thriller pur! Steve Cavanagh schiesst noch einen darauf und kurbelt dieses Gruseln durch einen perfiden Täter, einen Wolf im Schafspelz, an. Dieser findet Vergnügen an dieser Art der Tötung. Schuldig oder unschuldig ist ihm da eigentlich egal.

    In all dem Elend war ich richtiggehend froh, als Strafverteidiger Eddie Flynn zwecks Ermittlungen ins Spiel kam. Zusammen mit der taffen Anwältin Kate Brooks, dem gesetzten Ex - Richter Harry Ford und Bloch, der äusserst seltsamen, jedoch brillanten ehemaligen Polizistin, mischt er das korrupte Städtchen auf. Dabei geht es oft auch humorvoll zu, denn das Dreamteam kennt keine Scheu und jenseits von Skrupel oder Angst agieren sie intelligent und überlegt.

    Die Thriller von Steve Cavanagh leben nicht durch Miträtseln um den Täter. In seinen Thrillern kennt man den oder die Täter von Beginn weg. Das macht die Geschichte dadurch nicht weniger spannend. Im Gegenteil! Als Leser hofft man, dass Flynn und sein Team den richtigen Riecher haben und freut sich über jeden Ermittlungserfolg und jeden Sieg im Gerichtssaal. Weil der Täter fies, krank und machtbesessen ist und einfach gestoppt werden muss!

    Ganz zum Schluss hat Steve Cavanagh noch eine starke Botschaft in die Geschichte eingewoben. Eine Figur, die, ohne Rücksicht auf eigene Verluste, die Stimme erhebt und die Wahrheit sagt!

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  • 5 Sterne

    5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Zeilenauslese, 28.01.2024

    Inhalt



    Randal Korn ist der gnadenloseste Staatsanwalt Amerikas, denn niemand hat mehr Todesstrafen durchgesetzt wie er. Am liebsten sieht er die vermeidlichen Mörder qualvoll auf dem elektrischen Stuhl sterben. Einige waren schuldig, aber andere wiederum waren es nicht, was Korn egal ist, solange er den Prozess gewinnt und beim Sterben in der ersten Reihe stehen kann. Als nächstes möchte er den jungen Afroamerikaner Andy Dubois hinrichten lassen. Andy wird beschuldigt eine junge Frau ermordet zu haben. Und hier kommt der New Yorker Staranwalt Eddie Flynn ins Spiel. Eddie und sein Team sollen Andy vor seinem drohenden Schicksal bewahren. Er muss nun den Kampf mit dem scheinbar übermächtigen Korn aufnehmen und dabei muss er nicht nur um das Leben des Angeklagten fürchten, sondern auch um sein eigenes.



    Meine Meinung

    Seven Days ist Band 6 der Eddie Flynn Reihe. Eddie Flynn ist inzwischen einer der besten Anwälte New Yorks mit seiner ganz eigenen, und nicht immer einfachen, Vergangenheit. Mit diesem Buch hat Steve Cavanagh mal wieder einen ausserordentlich genialen Politthriller geschrieben. Es hat nur wenige Seiten gedauert, bis er mich hatte und ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Die Geschichte ist perfekt aufgebaut, genial durchdacht und alle Handlungen super miteinander verknüpft. Besser kann man so ein Buch meiner Meinung nach nicht schreiben. Trotz der mal wieder vielen Seiten hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, gelangweilt zu sein.

    Alle Protagonisten sind durchgehend perfekt ausgearbeitet. Und die Vielfalt der Charaktere ist hier sehr weit gefächert. Der wie immer charismatische und etwas chaotische Eddie Flynn, daneben Andy Dubois und seine Mutter als Opfer einer korrupten und kranken Justiz sowie Randal Korn als überheblichen Bösewicht. Dazu kommt noch das brandaktuelle Thema Rassismus dazu. Denn Andy Dubois ist Afroamerikaner und viele wollen alleine schon wegen seiner Hautfarbe glauben, dass er schuldig ist.

    Spannung gibt es hier von der ersten bis zur letzten Seite. Es gab wirklich keinen Moment, in dem keine Spannung aufgebaut wird. Es passiert immer etwas und das macht das ganze Buch einfach wahnsinnig fesselnd.

    Fazit

    Ach ja, wenn das Jahreshighlight schon im Januar kommt, was soll da noch kommen ;-) Es wird sehr schwer werden, dieses Buch zu toppen. Mit dem 6. Band der Eddie Flynn Reihe hat mich Steve Cavanagh mal wieder absolut überzeugt. Das Buch ist perfekt durchdacht, voller Action, Spannung und wahnsinnig fesselnd. Es gibt hier wieder ein Vielfalt an Charakteren, die alle absolut authentisch sind. Direkt am Anfang wird schon Spannung aufgebaut, die bis zur letzten Seite erhalten bleibt. Ich habe mich wirklich komplett gut unterhalten gefühlt, trotz der vielen Seiten. Man kann alle Bücher der Eddie Flynn unabhängig voneinander lesen, da es immer in sich abgeschlossene Geschichten sind, aber trotzdem empfehle ich euch, mit Band 1 zu starten um die Zusammenhänge und die Vorgeschichten der Hauptprotagonisten zu kennen. Ausserdem sind alle Bücher so gut, dass man keins verpassen sollte. Von mir gibt es auch hier wieder eine klare Leseempfehlung!

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  • 5 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Leseflamingo, 02.02.2024

    Meine Meinung: Das Buch hat mich wirklich umgehauen! Dies war bereits der sechste Teil mit Eddie Flynn, und für mich stellt er sogar den bisher stärksten dar – doch dazu gleich mehr 😁.

    Eddie wird von Alexander Berlin gebeten, den 19-jährigen Andy Dubois zu vertreten, einen Afroamerikaner, der wegen des Mordes an einem weissen Mädchen zum Tode verurteilt werden soll. Randel Korn, als "König der Todeszellen" bekannt, hat mehr Menschen auf den elektrischen Stuhl gebracht als jeder andere Staatsanwalt in Amerika. Da Andys Anwalt nicht mehr auffindbar ist, vermutet Berlin, dass Korn damit zu tun haben könnte. Eddie und sein Team nehmen den Fall sofort an, doch die Herausforderungen erweisen sich als noch schwieriger als erwartet. Andy hat sich eingeschüchtert und ein Schuldeingeständnis unterzeichnet. Eddie bleibt genau sieben Tage, um Andy zu vertreten und den wahren Täter zu finden, ansonsten wird die Todesstrafe verhängt. Es ist ein riskantes Unterfangen, da Korn es nicht zulassen wird, dass ihm jemand die Todesstrafe streitig macht – für ihn ist es ein regelrechtes Vergnügen.

    Mein Fazit: Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen und ist definitiv mein bisheriges Lesehighlight des Jahres. Der Autor hat die Spannung meisterhaft aufgebaut, und ich habe mit jeder Faser meines Körpers mit der Mutter von Andy und Andy selbst mitgefiebert. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, und die Geschichte hat absolut Suchtpotenzial. Eddie und sein Team waren mir so sympathisch wie immer, und es hat grossen Spass gemacht, ihnen bei den Ermittlungen über die Schulter zu schauen. Daher vergebe ich eine dicke, fette Leseempfehlung. Das Cover passt perfekt zur Story, wie die Faust aufs Auge. Vielen Dank, dass ich die Gelegenheit hatte, dieses herausragende Buch zu lesen.

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  • 5 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Fee04, 28.01.2024

    „Seven Days“ von Steve Cavanagh ist ein herausragender Justizthriller über Rassismus und das Rechtssystem in Amerika.

    Es handelt sich um ein in sich abgeschlossenes Buch der Eddie-Flynn-Reihe.

    Steve Cavanagh zieht uns gnadenlos in die bösartige Psyche der Menschen. Hüter des Gesetzes sollten fair und ohne Vorurteile handeln; ganz anders im Sunville County in Alabama. Bezirksstaatsanwalt Randal Korn geniesst es die Menschen hinzurichten. Der elektrische Stuhl-auch Yellow Mama genannt- ist sein Lieblingswerkzeug.
    Er manipuliert das System und geniesst die Verbindung zum Gouverneur und dem Sheriffs Department.

    Andy Dubois ein ruhiger, netter Afroamerikaner ist das nächste Opfer. Er wurde verurteilt, seine junge Kollegin Skylar nach der gemeinsamen Schicht im Pub grausam ermordet zu haben. Sein Geständnis und seine DNA liegen vor und der Bezirksstaatsanwalt plädiert auf Todesstrafe.

    Eddie Flynn, früher Trickbetrüger, nun Anwalt in New York wird mit dem Fall beauftragt und hat nicht nur Randal Korn als Gegner, sondern eine ganze Stadt und in den Südstaaten ticken die Uhren noch anders. Hass kann schnell geschürt werden; Gewalt und Vergeltung sind keine Seltenheit. Im Hintergrund ein korruptes System - ein gefährlicher Ort für einen Verteidiger eines Afroamerikaners.

    In dem County gibt es mächtige Vertreter, die sich für die weisse Rasse einsetzen. Diese nutzen skrupellos alle Mittel aus, um ihr Ziel zu erreichen und schrecken auch vor Mord und Gewalt nicht zurück.

    Der Autor fesselt mit seinen Machtspielen, den Intrigen und dem juristischen Schlagabtausch, sowie den anschaulichen Erklärungen zum Rechtssystem in den Südstaaten. Die Strategien des Staatsanwalts und Verteidigers werden sehr detailliert eingebaut und atemlos verfolgt man als Leser die Wendungen in dem Fall. Es geht um Leben oder Tod und nur der bessere, geschicktere Jurist wird gewinnen. Die Zivilcourage der Geschworenen wird eingewoben und als Leser spürt man deren Vorurteile und auch deren Verantwortung.

    Der Spannungsbogen wurde perfekt ausgearbeitet, man fliegt durch die Seiten. Die Protagonisten werden sehr bildlich beschrieben, der Bezirksstaatsanwalt riecht nach Fäulnis und als Leser hat man diesen ekelhaften Geruch direkt in der Nase. Eddie Flynn überzeugt durch seine hervorragende Kombination und Verteidigungsstrategie, vor allem jedoch zwecks seinem Gerechtigkeitsgefühl und seiner warmherzigen Art.

    Ein meisterhafter Justiz-Thriller, der den Leser nicht mehr loslässt.

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Der Krimi und mehr Blog, 29.02.2024

    Mit diesem Thriller von Steve Cavanagh habe ich zum ersten Mal diesen Autor kennengelernt. Ich bereue es nicht. Ich habe einen ungemein spannend und unterhaltsam schreibenden Schriftsteller kennengelernt, der all die Jahre bis jetzt an mir vorbeigegangen war. Es wurde höchste Zeit, einen Thriller vom Autor der Spiegelbestseller zu lesen.

    In einem kleinen County agiert seit fünfzehn Jahren ein extrem gefährlicher Bezirksstaatsanwalt. Dieser Staatsanwalt Randal Korn ist für die meisten Todesstrafen in den Vereinigten Staaten bekannt. Die Leser erleben ihn gleich im ersten Kapitel, wie er einem Beschuldigten für einen extrem geringes Vergehen auf den elektrischen Stuhl bringt.

    Dieser gefährliche Staatsanwalt lässt keinen aus seinen Fängen. Es werden Beweise so manipuliert, dass jeder Unschuldige dennoch die Todesstrafe erhalten wird. Randal Korn hat sich dafür eine Umgebung mit Polizei, Politikern und weissen Rassisten geschaffen, die ihm keinen Widerstand leisten.

    Eddie Flynn, ehemals Trickbetrüger und jetzt erfolgreicher Anwalt in New York, hat ein kleines, aber feines Team um sich, mit dem er für Gerechtigkeit kämpft. Die vier Leute dieser Kanzlei sind ein spezielles Team. Jeder von ihnen hat besondere Fähigkeiten, aber zusammen scheinen sie unschlagbar zu sein. Wer die TV-Serie »Leverage« kennt, der kann sich Eddies Mannschaft etwa so vorstellen wie die Crew in »Leverage«. Mich haben sie zumindest daran erinnert.

    Von einem hohen Sicherheitsbeamten in den Regierungskreisen erhält Eddie den Auftrag, einen unschuldig in U-Haft sitzenden Jungen vor der Todesstrafe zu bewahren. Der Auftrag kommt plötzlich und eilt, denn der eigentliche Anwalt des Jungen ist spurlos verschwunden. Eddie Flynn und sein Team haben noch nie einen solch aussichtslosen Fall übernommen wie diesen. Es beginnt schon damit, dass sie kein Hotelzimmer in dem kleinen Örtchen bekommen, in dem der Bezirksstaatsanwalt agiert.

    Das Figurenensemble von Steve Cavanagh ist faszinierend und extrem. Die Leute im Team sind nicht nur Angestellte und Partner, sondern sie sind enge Freunde. Ihr Humor, teils abgrundtief schwarz, ist erfrischend und steckt die Leser an.

    Auf der anderen Seite gibt es die Verbrecher, wobei ich sagen muss, ein so fiesen Verbrecher wie diesen Staatsanwalt, habe ich bislang noch in keinem Roman kennengelernt. Seine Skrupellosigkeit kennt keine Grenzen.

    Steve Cavanagh schreibt also auf der einen Seite sehr humorvoll und man mag seinen Figuren gerne bei der Arbeit zuschauen, andererseits macht er mit seinem extremen und rassistischen Verbrechern auch auf die Probleme der aktuellen Gesellschaft aufmerksam. Auch wenn die Verbrechen im Detail fiktiv sind, offenbart Steve Cavanagh in den Anmerkungen, dass er bei Recherchen auf sie gestossen ist und sie nur der Realität nachempfunden wurden.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Thriller extrem spannend und unterhaltend ist. Die schnellen Szenenwechsel halten die Spannung konstant hoch, während der brutale Staatsanwalt für eine gehörige Portion Dramatik sorgt. Gleichzeitig fesselt die Geschichte des unschuldigen Jungen die Leser und lässt sie mitfiebern. Nicht zu vergessen sind die humorvollen Leute im Team von Eddie Flynn mit ihren speziellen Fähigkeiten.

    »Seven Days« ist ein Pageturner erster Güte, der die Leser lachen und sich ekeln lässt. Beste Unterhaltung und für mich ein erfrischend neuer Autor in meiner Autorenliste.

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2024

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