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  • 5 Sterne

    14 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carmen V., 01.09.2019

    Als Buch bewertet

    Eigentlich hat Ino Tjarks nicht gegen Nachbarn. Doch kann es nicht ein ruhiger wortkarger Fischer sein? Muss es ausgerechnet die junge Familie mit den hyperaktiven Kindern sein, die keine Regeln und Grenzen zu kennen scheinen? Als der eine Junge plötzlich eine Leiche hinter Inos Haus findet, scheint es mit der Ruhe endgültig vorbei zu sein, vor allem, da es sich bei der Leiche um den Kurdirektor Alois Winterscheid handelt…

    Willkommen in Friesland. Nicht Ostfriesland. Soviel sei gleich schon mal gesagt. Der Eigenbrötler Ino findet eine Leiche hinter seinem Haus, doch damit nicht genug. Handelt es sich bei der Leiche doch um den Kurdirektor, auf den er nicht gerade gut zu sprechen ist. Natürlich gerät er erst einmal ins Visier der Ermittlungen. Seine Haushälterin Gerda kann das nicht dulden und stellt gemeinsam mit der Bio-Bäckerin Theda eigene Nachforschungen an. Leider geraten die beiden damit nicht nur in diverse Fettnäpfchen, sondern auch in Gefahr.

    Humorvoll, unterhaltsam, mit einigem Lokalkolorit und Spannung schickt die Autorin Regine Kölpin den Leser nach Friesland. Dort lernte ich nicht nur Ino und seine Macken kennen und lieben, sondern fühlte mich recht schnell wohl in Tjakshusen. Es ist ein recht leichter Krimi, der jedoch spannend ist, Wendepunkte und so manche Überraschung hat. Eben noch meint man den Täter zu kennen und schon wendet sich das Blatt. Durch die vielen Geheimnisse, wird der Fall erst mit der Zeit etwas klarer.

    Fazit:

    Ein toller Sommerkrimi mit viel Witz und Esprit, sympathischen Protagonisten und Lokalkolorit, den ich direkt an der Nordsee genossen habe. Da er als erster Teil angekündigt ist, hoffe ich natürlich auf eine baldige Rückkehr nach Tjakshusen und ein Wiedersehen mit Ino und Gerda.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ursula F., 09.06.2021

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    netter Krimi mit liebenswerten Charakteren. Unterhaltsam zu lesen. Ideale Urlaubslektüre, besonders für Nordseeliebhaber.

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  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kunde, 10.07.2019

    Als Buch bewertet

    Eigenbrötler Ino Tjarks will hinterm Deich einfach nur in Ruhe mit Dogge Tiger und Gerda als Nachbarin und Haushälterin leben. Doch gegenüber ist Familie van der Fisk mit ihren vier Kindern eingezogen. Aus ist es mit der Ruhe! Erst recht, als eines der Kinder hinter Inos Haus in den Salzwiesen die Leiche des Kurdirektors Alois Winterscheid findet. Stranguliert durch einen Schal. Winterscheid war nicht sehr beliebt - erstens war er Bayer, zweitens wollte er einen Freizeitpark errichten. Sein grösster Feind war ausgerechnet Ino. Jetzt steht er unter Verdacht, doch Gerda und Bäckersfrau Theda machen alles, um den wahren Mörder zu überführen.


    Absolut klasse! Das umschreibt es eigentlich. Regine Kölpin hat neben ihrer Oma-Serie nun eine Krimi-Serie gewagt - und die ist gelungen. Die Charaktere der Friesländer sind richtig natürlich. Herzlich, aber gegenüber Fremden erst einmal auf Distanz. Eigentlich möchte man seine Ruhe geniessen. Dies wird bei Ino richtig deutlich herausgearbeitet. Aber man hält auch zusammen - siehe Gerda und Theda. In der Not wird niemand im Stich gelassen. Das Cover verspricht einen humorvollen Regionalkrimi, den bekommt man. Hier hält sich Humor und Spannung die Waage. Man kann herzhaft lachen und an der nächsten Stelle hält man vor Spannung die Luft an. Nebenbei lernt man noch etwas über das Häuptlingswesen und seine Geschichte. Und ganz wichtig: Ostfriesland ist nicht zu verwechseln mit Friesland! Mit diesem Buch bin ich an die Nordsee gereist - die Landschaft ist einfach herrlich beschrieben und erwacht zum Leben.

    Diese neue Serie ist jetzt schon Kult für mich und ich hoffe darauf, dass Ino, Gerda und Theda noch viele Fälle lösen werden!

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  • 5 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    pinky13, 21.06.2019

    Als eBook bewertet

    Zum Buch
    Tja - bannig viel hat Ino Tjark da so um die Ohren, Ruhe kriegt er auch keine. Erst Recht nicht, seit gegenüber die neuen Ökonachbarn mit ihrer ganzen Kinderschar eingezogen sind. Und Stunk im Rat hat er auch, und zu allem Überfluss lässt sich auch noch sein Erzfeind Kurdirektor Alois Winterscheid direkt neben seiner Mühle ermorden. Und Ino hat von all dem nichts mitbekommen. Dafür aber einige Dorfbewohner, und da die Friesen ja ein bekanntlich stures Völkchen sind, trauen sie den Polizisten auch nichts zu, und nehmen die Ermittlungen mal schön selbst in die Hand. Allen voran Ino, Gerda (seine Haushälterin) und Theda (die Ortsbäckerin) – selbst Miss Marple kann noch von diesem Trio lernen........

    Cover
    Das Titelbild nimmt direkt Bezug zur Geschichte und zum Klappentext, das mag ich immer besonders, wenn alles so stimmig ist. Der farbenfrohe Hintergrund und die friesische Küstenidylle machen Laune auf den nächsten Nordsee-Urlaub. Auf humorvolle Weise deuten die aus dem Watt herausgestreckten Beine auf die teilweise wirklich skurrile Handlung hin.
    Alles in Allem ist das Cover ein echter Hingucker!

    Meine Meinung

    Vorab
    Schon seit Jahren lese ich keine Krimis mehr, weil sie mir zunehmend blutiger und gruseliger erschienen. Daher lese ich nur noch die sogenannten Frauenbücher. Im Rahmen einer Lese-Challenge sollte man aber ein neues Genre ausprobieren und das habe ich mit diesem Krimi dann auch gemacht. Ehrlich, ich wusste bisher nicht, wie unterhaltsam und lustig ein Krimi sein kann. Ich werde sogar den 2. Teil lesen und freue mich schon jetzt darauf.

    Schreibstil und Erzähl-Perspektive
    Der Schreibstil von Regine Kölpin ist einfach gehalten und lässt sich problemlos lesen, entsprechend schnell verschlingt man auch das Buch, denn die Seiten fliegen nur so dahin.
    Ausserdem wird mit so viel Wortwitz und Humor geschrieben, doch ohne jegliche Phrasen oder Floskeln, dass ich beim Lesen immer wieder schmunzeln musste. Liebevoll eingestreute Wörter und kleinere Dialoge in norddeutschem Dialekt haben mir ebenfalls gut gefallen und lockern das Buch gekonnt auf.
    Auch das Setting wird wunderbar authentisch und detailgetreu beschrieben, sodass ich als eingefleischter Nordsee-Urlauber direkt die Landschaft, das Watt und die Menschen vor Augen hatte.

    Die Geschichte wird aus der personellen Erzähl-Perspektive und in der Ich-Form geschrieben. Das ist für mich immer die beste Erzählweise, da man hier jede Menge zusätzlicher Informationen erhält und immer bestens über die Gefühle, Reaktionen und Gedanken der jeweiligen Personen Bescheid weiss. Zudem kommen unterschiedliche Hauptakteure zu Wort.

    Handlungen und Charaktere
    Kurdirektor Alois Winterscheid wollte als zusätzliche Touristenattraktion eine Häuptlingsburg samt Freizeitpark ins beschauliche Tjarkshusen bauen lassen und hatte auch schon einen Hauptinvestor gefunden. Mit Widerstand hatte er zwar gerechnet, aber nicht damit, umgebracht zu werden. Er hat anscheinend zu vielen Leuten auf die Füsse getreten. Sein Tod kommt daher nicht wirklich überraschend daher, oder?
    Ino Tjark, Rentner, Ratsmitglied und Gegner des Bauvorhabens, hat einige Kämpfe deswegen mit dem Kurdirektor gefochten. Daher gilt er schnell als Verdächtiger. Aber nicht nur er, es gibt auch noch einige andere. Vorweg die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen den Bau, die Vorsitzende der Kormorane und da gibt es auch noch einen zwielichten Neuzugang im Dorf, der vielen suspekt ist. Zusätzlicher Zündstoff sind auch die Frauengeschichten von Alois Winterscheid. Trotz seiner in Bayern lebenden Verlobten, hat er sich unter den heimischen Deern umgeschaut – und nicht nur geschaut.....

    Ino's Haushälterin Gerda (für die er wohl mehr empfindet als gedacht), und auch die Bäckerin des Ortes Theda (die wiederum eine Schwäche für ihn hat) beschliessen daher, ihrem Ino aus der Patsche zu helfen und wollen selber ermitteln. Erfahrungsgemäss weiss man ja wohl, dass die Polizei sowas nicht zustande bringt. Aber auch Ino will den Mord aufdecken und hilft den beiden Damen bei dem „Herumschnüffeln“. Und gegenüber der Staatsgewalt hält die ganze Nachbarschaft zusammen. Auch die nervigen Nachbarn von Gegenüber.

    Die Polizei wiederum, unter Federführung von Hauptkommissar Traugott Fürchtenicht (da ist der Name Programm) und seinem Vertreter und baldigem Nachfolger Hauptkommissar Marius Meiners (ZEN-Spezialist) wittern Morgenluft. Endlich mal Mord- und Totschlag im beschaulichen kleinen Tjarkshusen. Obwohl es Traugott eher gemächlich mag, so kurz vor seiner Rente. Leider hält die Dorfbevölkerung zusammen wie Pech und Schwefel, sie alle sind wortkarg und halten Beweise zurück. Daher gestaltet sich die Ermittlungsarbeit als sehr umständlich. Erst so nach und nach weisen Indizien und andere Beweismaterialien auf einen möglichen Mörder oder Mörderin hin. Allerdings ist die Recherche von unserem Trifolium wesentlich unterhaltsamer und sie sind den Polizeiermittlern immer eine Nasenlänge voraus. An Ideenreichtum und einer Portion Frechheit mangelt es ihnen auch nicht. Ich sage nur „selbstgemachter Dienstausweis“
    Nachdem aber ein weiterer Mord geschieht, wird es brenzelig. Auch für Gerda, die selbsternannte Miss Marple vom Dienst. Sie hat ihre Nase wohl zu oft in anderer Leute Angelegenheiten gesteckt....

    Was für ein genialer Krimi, die beiden Mordfälle sind eigentlich ziemlich egal, aber das ganze Drumherum ist herrlich, ich musste andauernd grinsen. Die ganze Handlung lebt von den schrägen Dorfbewohnern und dem wunderbar dargestellten Lokalkolorit.

    Liebevoll überspitzt, hat die Autorin herrlich skurrile Persönlichkeiten geschaffen, die man einfach ins Herz schliessen muss. Egal ob die lateinverrückten Ökonachbarn, der leicht trottelige Hauptkommissar mit angeklatschter Haarsträhne, der grummelige Ino oder die träge aber knuddelige Dogge. Sie alle haben wunderliche und kauzige Eigenarten, die dadurch die Geschichte zum Leben erwecken.

    Die Ermittlungsarbeit plätschert typisch „fischblütig“ vor sich hin, und auch die Geschichte an sich ist eher geruhsam und unaufgeregt. Allerdings wird es von Kapitel zu Kapitel spannender. Dazu punktet die Autorin mit ganz vielen überraschenden Momenten und bizarren Begebenheiten.

    Was mir persönlich nicht so gefallen hat, ist der sehr schnelle und sehr abstruse Schluss. Das wirkt etwas, wie an den Haaren herbeigezogen.

    Fazit
    Es hat so einen Spass gemacht, diesen Krimi zu lesen. Er ist unterhaltsam, witzig und herrlich „anders“. Als Urlaubsroman ebenfalls bestens geeignet.

    Daher kann ich euch diesen Roman wirklich ans Herz legen und vergebe eine absolute Lese-Empfehlung und 5 mordsmässige Sterne!

    Ferner möchte ich mich bei Netgalley sowie beim Droemer Knaur Verlag sehr herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar bedanken. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

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  • 5 Sterne

    Chattys, 18.01.2021

    Als Buch bewertet

    Der erfahrene Krimi-/Thrillerleser sollte zwischen den 288 Seiten keinen Krimi mit Mord und Totschlag erwarten. Es ist eher ein Reihenauftakt, der auf das typisch friesische Dorfleben mit all seinen Tücken hinzielt. Alleine schon durch die dialektischen Ausdrücke und Reden, wird dem Leser eine gewisse Zugehörigkeit vermittelt. Man ist somit nicht nur Leser, sondern wird zum Teil der Gemeinschaft. Ich habe mich durchgängig gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gertie G., 13.05.2019

    Als eBook bewertet

    Als im Nachbarhaus eine Familie mit fünf Kindern einzieht, ist der wortkarge Müller Ino Tjarks so richtig sauer. Statt heiliger Ruhe, toben Tertius und Quartus rund um Inos Haus herum und stolpern über eine Leiche.

    Kurdirektor Alois Winterscheid wird ausgerechnet hinter dem Haus von Ino Tjarks, dem grössten Gegner seiner hochfliegenden Ausbaupläne, ermordet aufgefunden.
    Die Ermittler schiessen sich recht schnell auf Ino ein, der mit seiner Abneigung Alois gegenüber auch gar nicht hinter dem Berg hält. Als Inos Verhaftung im Raum steht, beschliessen Gerda und Theda, die eine Haushälterin bei Ino, die andere Bäckerin im Dorf, die Sache in ihre eigenen Hände zu nehmen.

    Die neugierigen Damen entdecken, dass es noch andere gibt, die auf Alois nicht gut zu sprechen waren…

    Meine Meinung:

    Dieser Krimi liest sich leicht und locker. Die humorvolle Komponente lässt dieses Buch das Richtige für den Strandkorb sein.

    Herrlich sind die schrulligen Dorfbewohner. Da ist zum eine Ino selbst, der Neuerungen so gar nicht mag. Wenn es nach Alois‘ Willen gegangen wäre, so hätte er für dämliche Touristen Korn zu Mehl mahlen sollen. Geht doch gar nicht, oder?
    Und Gerda, die sich als „Facility Managerin“ samt selbst gebastelten Ausweis vorstellt und die friesische Ausgabe von Miss Marple mimt. Immerhin hat sie ja alle Krimis von Agatha Christie gelesen.

    Genial die Familie von Tertius und Quartus mit ihrem Latein-Fimmel und der römischen Nummerierung ihrer Kinder.
    Überhaupt, das ganze Dorf hält in einer Sache zusammen: Man braucht den Bullen nicht immer alles sagen.

    Fazit:

    Der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, die mit Witz und schrulligen Personen punktet. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bookloving, 02.06.2019 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    *Gemütliche Urlaubslektüre*
    Mit „Ins Watt gebissen“ ist der deutschen Autorin Regine Kölpin ein kurzweiliger und humorvoller Wohlfühlkrimi mit nettem Nordseeküsten-Flair gelungen.
    Es ist der vielversprechende Auftakt einer neuen Küsten-Krimi-Reihe um ein eigenwilliges Hobby-Ermittler-Team, bestehend aus dem verschrobenen Alten Ino Tjarks mit seiner kleinen Windmühle hinterm Deich, seiner unternehmungslustigen Haushälterin Gerda und der neugierigen Bäckersfrau Theda.
    Angesiedelt ist die Handlung in Friesland im beschaulichen Tjarkshusen und Horumersiel - eigentlich eine friedvolle, dörflich geprägte Gegend an der Nordseeküste … gäbe es da nicht den ehrgeizigen Kurdirektor Alois Winterscheid mit seinem umstrittenen Grossprojekt, der eines Tages ausgerechnet hinter Inos Haus ermordet aufgefunden wird. Natürlich fühlt sich Gerda, die sich als eine Art Miss Marple vom Wangerland versteht, gleich dazu berufen, ihre Schnüffelnase überall reinzustecken und auf eigene Faust auf Mördersuche zu gehen – und das mit ihren ganz eigenen Methoden.
    Mit ihrem witzigen, lockeren Schreibstil und netten skurrilen Einfällen sorgt die Autorin von Beginn an für gute Unterhaltung, so dass es grossen Spass macht, das liebenswerte, selbsternannte Detektivgespann auf ihren Befragungstouren und Nachforschungen zu begleiten. Schon bald sind sie den recht erfolglos ermittelnden Kommissaren Fürchtenicht, Meiers und Dietrich immer eine Naselänge voraus, denn die Einheimischen geben sich gegenüber den „Bullen“ höchst wortkarg und naturgemäss wenig auskunftsfreudig. Die Handlung schreitet recht unaufgeregt und ruhig voran, und die Ermittlungen laufen anfangs sehr gemächlich in alle möglichen Richtungen. So es gibt zwar immer neue Indizien und Verdächtige, doch eine heisse Spur fehlt lange Zeit. Mehr Dynamik erhält der Fall dann im letzten Drittel, denn nach einigen unerwarteten Wendungen überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und zum Ende gibt es dann doch noch das erhoffte, spannende Finale.
    Der Krimi lebt von seinen herrlich schrulligen, sympathischen Charakteren, vor allem natürlich dem netten Ermittler-Gespann Gerda, Ino und Theda, die man mit all ihren Eigenheiten, ihrer Verschrobenheit und witzigen Ideen einfach ins Herz schliessen muss. Die zahlreichen Einheimischen liefern zudem einen abwechslungsreichen, oft humorvollen Rahmen für den Krimi und stellen das skurrile, aber liebenswerte Personal für den Mordfall dar.
    Auch wenn man richtige Spannung bei diesem gemütlichen Friesland-Krimi vergeblich sucht, gibt es doch genug bei dieser amüsanten und unterhaltsamen Geschichte zum vergnüglichen Miträtseln und Spekulieren. Die Auflösung des kuriosen Kriminalfalls wirkte für meinen Geschmack zwar etwas konstruiert, ist aber insgesamt in sich schlüssig.
    Schön, dass man sich auf eine Fortsetzung der neuen Küsten-Krimi-Reihe mit den liebgewonnenen Charakteren rund um die geniale Miss Marple vom Wangerland Gerda und manch einer schrulligen Nebenfigur freuen darf!
    FAZIT
    Ein gemütlicher Wohlfühlkrimi und kurzweiliger Auftakt einer neuen Küsten-Krimi-Reihe - mit einem liebenswert-schrulligen Hobby- Ermittlerteam, viel friesischem Flair und einer „steifen“ Prise Humor.
    Empfehlenswert für alle, die eine amüsante, unterhaltsame Urlaubslektüre suchen!

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kunde, 10.07.2019 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Eigenbrötler Ino Tjarks will hinterm Deich einfach nur in Ruhe mit Dogge Tiger und Gerda als Nachbarin und Haushälterin leben. Doch gegenüber ist Familie van der Fisk mit ihren vier Kindern eingezogen. Aus ist es mit der Ruhe! Erst recht, als eines der Kinder hinter Inos Haus in den Salzwiesen die Leiche des Kurdirektors Alois Winterscheid findet. Stranguliert durch einen Schal. Winterscheid war nicht sehr beliebt - erstens war er Bayer, zweitens wollte er einen Freizeitpark errichten. Sein grösster Feind war ausgerechnet Ino. Jetzt steht er unter Verdacht, doch Gerda und Bäckersfrau Theda machen alles, um den wahren Mörder zu überführen.


    Absolut klasse! Das umschreibt es eigentlich. Regine Kölpin hat neben ihrer Oma-Serie nun eine Krimi-Serie gewagt - und die ist gelungen. Die Charaktere der Friesländer sind richtig natürlich. Herzlich, aber gegenüber Fremden erst einmal auf Distanz. Eigentlich möchte man seine Ruhe geniessen. Dies wird bei Ino richtig deutlich herausgearbeitet. Aber man hält auch zusammen - siehe Gerda und Theda. In der Not wird niemand im Stich gelassen. Das Cover verspricht einen humorvollen Regionalkrimi, den bekommt man. Hier hält sich Humor und Spannung die Waage. Man kann herzhaft lachen und an der nächsten Stelle hält man vor Spannung die Luft an. Nebenbei lernt man noch etwas über das Häuptlingswesen und seine Geschichte. Und ganz wichtig: Ostfriesland ist nicht zu verwechseln mit Friesland! Mit diesem Buch bin ich an die Nordsee gereist - die Landschaft ist einfach herrlich beschrieben und erwacht zum Leben.

    Diese neue Serie ist jetzt schon Kult für mich und ich hoffe darauf, dass Ino, Gerda und Theda noch viele Fälle lösen werden!

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  • 4 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina W., 04.06.2019

    Als eBook bewertet

    Ganz nette, entspannende Lektüre für den Urlaub oder zwischendurch.
    Die Charaktere sind skurril und teilweise witzig, der Stil ist „friesisch“ gemächlich.
    Nett.

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  • 4 Sterne

    5 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bookloving, 02.06.2019

    Als eBook bewertet

    *Gemütliche Urlaubslektüre *
    Mit „Ins Watt gebissen“ ist der deutschen Autorin Regine Kölpin ein kurzweiliger und humorvoller Wohlfühlkrimi mit nettem Nordseeküsten-Flair gelungen.
    Es ist der vielversprechende Auftakt einer neuen Küsten-Krimi-Reihe um ein eigenwilliges Hobby-Ermittler-Team, bestehend aus dem verschrobenen Alten Ino Tjarks mit seiner kleinen Windmühle hinterm Deich, seiner unternehmungslustigen Haushälterin Gerda und der neugierigen Bäckersfrau Theda.
    Angesiedelt ist die Handlung in Friesland im beschaulichen Tjarkshusen und Horumersiel - eigentlich eine friedvolle, dörflich geprägte Gegend an der Nordseeküste … gäbe es da nicht den ehrgeizigen Kurdirektor Alois Winterscheid mit seinem umstrittenen Grossprojekt, der eines Tages ausgerechnet hinter Inos Haus ermordet aufgefunden wird. Natürlich fühlt sich Gerda, die sich als eine Art Miss Marple vom Wangerland versteht, gleich dazu berufen, ihre Schnüffelnase überall reinzustecken und auf eigene Faust auf Mördersuche zu gehen – und das mit ihren ganz eigenen Methoden.
    Mit ihrem witzigen, lockeren Schreibstil und netten skurrilen Einfällen sorgt die Autorin von Beginn an für gute Unterhaltung, so dass es grossen Spass macht, das liebenswerte, selbsternannte Detektivgespann auf ihren Befragungstouren und Nachforschungen zu begleiten. Schon bald sind sie den recht erfolglos ermittelnden Kommissaren Fürchtenicht, Meiers und Dietrich immer eine Naselänge voraus, denn die Einheimischen geben sich gegenüber den „Bullen“ höchst wortkarg und naturgemäss wenig auskunftsfreudig. Die Handlung schreitet recht unaufgeregt und ruhig voran, und die Ermittlungen laufen anfangs sehr gemächlich in alle möglichen Richtungen. So es gibt zwar immer neue Indizien und Verdächtige, doch eine heisse Spur fehlt lange Zeit. Mehr Dynamik erhält der Fall dann im letzten Drittel, denn nach einigen unerwarteten Wendungen überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und zum Ende gibt es dann doch noch das erhoffte, spannende Finale.
    Der Krimi lebt von seinen herrlich schrulligen, sympathischen Charakteren, vor allem natürlich dem netten Ermittler-Gespann Gerda, Ino und Theda, die man mit all ihren Eigenheiten, ihrer Verschrobenheit und witzigen Ideen einfach ins Herz schliessen muss. Die zahlreichen Einheimischen liefern zudem einen abwechslungsreichen, oft humorvollen Rahmen für den Krimi und stellen das skurrile, aber liebenswerte Personal für den Mordfall dar.
    Auch wenn man richtige Spannung bei diesem gemütlichen Friesland-Krimi vergeblich sucht, gibt es doch genug bei dieser amüsanten und unterhaltsamen Geschichte zum vergnüglichen Miträtseln und Spekulieren. Die Auflösung des kuriosen Kriminalfalls wirkte für meinen Geschmack zwar etwas konstruiert, ist aber insgesamt in sich schlüssig.
    Schön, dass man sich auf eine Fortsetzung der neuen Küsten-Krimi-Reihe mit den liebgewonnenen Charakteren rund um die geniale Miss Marple vom Wangerland Gerda und manch einer schrulligen Nebenfigur freuen darf!
    FAZIT
    Ein gemütlicher Wohlfühlkrimi und kurzweiliger Auftakt einer neuen Küsten-Krimi-Reihe - mit einem liebenswert-schrulligen Hobby- Ermittlerteam, viel friesischem Flair und einer „steifen“ Prise Humor.
    Empfehlenswert für alle, die eine amüsante, unterhaltsame Urlaubslektüre suchen!

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