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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lainybelle, 11.06.2022

    Manchmal ist das Leben nicht nur „kein Wunschkonzert“, sondern so richtig hart. Enttäuschungen, Scheitern, Schmerz, Verlust, Trauer – es gibt niemanden, den nie etwas Schweres trifft, der nie eine Krise durchmachen muss, und irgendwie müssen wir alle damit umgehen lernen. Umso schöner ist es, wie viel Mut die Frauen in diesem Buch mit ihren Geschichten machen.

    Es sind ganz unterschiedliche Themen, die hier zur Sprache kommen, manche legen wunde Punkte in der Biografie offen, andere stellen plötzliche und einschneidende lebensverändernde Ereignisse dar, alle gehen nah. Es geht um das Platzen von Träumen, um das Alleinsein, das Heimatsuchen, um Krankheit, Armut, den Tod geliebter Menschen, das Ringen mit dem Kummer und in allem immer um den Halt, den der Glaube geben kann, und all das Gute, was bleibt. Ums Weitermachen.

    Die Kurzvorstellungen zum Kapitelanfang sind sehr gelungen. Man hat das Gefühl, der jeweiligen Person leibhaftig gegenüberzusitzen und einen ersten Eindruck von ihrer Art zu bekommen. Schöne Porträtaufnahmen und weitere ganzseitige Fotografien zum Thema der Krise runden die Erzählungen ab, die mal wie Tagebucheinträge daherkommen, mal wie ein vertrauensvoller Deep Talk beim Kaffeetrinken.

    Die Zusammenstellung ist gut durchdacht. Es sind verschiedenste Arten von heftigen Erfahrungen vertreten, körperliche wie seelische.
    Egal, ob Themen einen persönlich auch schon betroffen haben / betreffen, im Umfeld aufgetreten sind oder das eigene Leben noch nie berührt haben: Bei jedem Kapitel lässt sich von der Haltung der Betroffenen etwas für sich selbst mitnehmen.
    Hinzu kommen vier wirklich interessante Interviews mit Fachleuten zu den Fragen „Wie werden wir glücklich?“, „Wie kann man loslassen lernen?“, „Was muss man im Leben eigentlich lernen?“ und „Was können wir glauben, wenn unsere Hoffnung enttäuscht wird?“, die zum Nachdenken anregen und zu neuen Blickwinkeln einladen.

    In einem Satz:

    „Das hatte ich so nicht bestellt“ ist eine Sammlung intensiver, berührender wahrer Geschichten von Frauen, die am Erlebtem gewachsen sind und zwischen den Zeilen zu jeder Leserin zu sagen scheinen: Egal, was es ist, was dich niederdrückt und zweifeln lässt: Du bist stark, du wirst es da durch schaffen.

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marianne, 01.12.2022

    Dieses bunte und abwechslungsreiche Buch verbindet in gelungener Weise persönliche Berichte mit fachlichem Rat. Elf Frauen erzählen aus ihrem Leben; von einschneidenden Ereignissen oder Schicksalsschlägen und von emotionaler Not. Da geht es beispielsweise um das Gefühl der Heimatlosigkeit oder um eine Kindheit in Armut, um einen Todesfall, um Krankheit, Schwangerschaft oder berufliche Schwierigkeiten. Das Spektrum der geschilderten Nöte ist gross. Die Frauen, die hier berichten, gehen sehr unterschiedlich mit den Krisen um, und nicht bei allen steht am Ende ein „happy end“. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie Halt im Glauben finden, selbst dann, wenn sie Gott nicht verstehen.

    Die Gestaltung mit den vielen Bildern ist wunderschön. Das Lesen erinnert ein bisschen an das Lesen einer Zeitschrift. Die grosse Stärke dieses Buchs sind die Experteninterviews, die sehr gut zu den Lebensgeschichten passen. Es geht in den vier Interviews um Glück, Loslassen, das Alter und Enttäuschungen.

    Dieses Buch enthält sehr viel Lebensweisheit! Die Frauen, die von ihren persönlichen Krisen berichten, erzählen, was ihnen in der Not geholfen hat, und wie sie dabei Gott erlebt haben. Das bietet dem Leser Anschauungsmaterial für eigene Krisen. „Wir können unsere Erlebnisse nicht ändern, aber deren Deutung und unsere Haltung. Die Vergangenheit können wir nicht umgestalten, aber unsere Zukunft.“

    Die Experteninterviews vermitteln ein herzerwärmendes Bild von der Liebe Gottes und von seinem Nahe sein, auch in schweren Zeiten. Mehrere berichten, dass ihr Glaubensleben durch die Krise ehrlicher und authentischer wurde, ihr Gottesbild sich änderte, und sie selbst mitfühlender wurden.

    Fazit: Wunderschön gestaltet und angefüllt mit hilfreichen Erfahrungsschätzen kann dieses Buch gut an Menschen weitergegeben werden, die etwas Schweres mitmachen oder eine Enttäuschung erleben. Sehr empfehlenswert!

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nelli B., 08.06.2022

    Was tun mit den Erfahrungen im Leben, die so ganz und gar anders laufen wie geplant und erwünscht? Das Buch "Das hatte ich so nicht bestellt" schreibt genau in diese herausfordernden Themen des Lebens rein und schafft damit den Lesern und Leserinnen Raum zum Trauern, Denken, Mitfühlen, Mut fassen. 11 tolle Frauen machen dafür ihre Herzen auf und berichten persönlich und authentisch aus dem eigenen Erleben mit diesen unerwünschten Dingen des Lebens. Dabei geht es in den persönlichen Geschichten um ganz vielfältige Themen von den Tod des Ehemannes, dem Scheitern des eigenen Cafés über dem Lebensgefühl, nicht willkommen zu sein.

    Die unterschiedlichen Charaktere der Frauen mit den vielfältigen Geschichten malen ein grosses Bild, in dem sich wohl jede Leserin an der ein oder anderen Stelle wiederfinden wird. Jede Frau wird im grossformatigen Bild vorgestellt und so bekommen die Geschichten nochmal mehr eine sehr persönliche Note. Unterbrochen werden die Lebensberichte mit Interviews von Experten zu Themen wie: Loslassen lernen, Glück, Lernerfahrungen im Leben. Die Interviews bringen neben den persönlichen Geschichten inspirierende Gedanken zu diesen Themen und beleuchten die Themen auf eher theoretische - und dennoch lebensnahe Weise.

    Den Autorinnen ist ein Buch geglückt, das genau hinschaut und dennoch befreiend ist. Weil in jeder Krise so viel Hoffnung entdeckt werden kann.

    Ich empfehle es herzlich gerne weiter!

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  • 4 Sterne

    Leseschnecke93, 27.05.2022

    Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheissungen!

    "Ich habe für mich heraus gefunden,: Segen ist, wenn du fröhlich und glücklich sein kannst, egal wie das Leben spielt und wie deine Lebensumstände sind, weil du Jesus hast." Auszug S. 118 Ines, Mutter von besonderen Zwillingen

    Inhalt:

    "Das ist ja so schlimm. Ich könnte das nicht!" In diesem Buch berichten 11 Frauen von ihren ganz persönlichen Krisen und wie sie damit umgegangen sind. Authentisch und mutig lassen uns diese Frauen an ihren Leiden und ihren Erkenntnissen teilhaben. Die Erzählungen umfassen eine erstaunliche Bandbreite von beruflichen Rückschlägen, ungewolltem Singledasein, Krankheit und Verlusten. Ergänzt werden die Erzählungen durch Interviews mit Kulturwissenschaftlerin Dr. Annegret Braun, Therapeutin Friedegard Warkentin, Heimpfarrer und Pädagoge Dr. Markus Müller und Theologin Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz.

    Meine Eindrücke:

    Zuerst einmal möchte ich etwas zur Gestaltung des Buches sagen: Das tolle Format und die Auflockerung durch die Portraits und Bilder fand ich grossartig. Ich mag es nämlich sehr gerne, wenn die Person über die ich lese, auch ein Gesicht bekommt. Es war sehr interessant und wertvoll, lesen zu dürfen, wie andere Frauen ihre Krisen bewältigen und mit welchen Gefühlen sie kämpfen. Natürlich spricht einem nicht jedes Thema gleich an, durch die Themenvielfalt denke ich jedoch, dass praktisch jede/r Leser/in etwas für sich herausnehmen kann. Und je nach dem, was man selbst gerade erlebt, verändert sich ja auch die Sicht auf die Dinge. Plötzlich wird etwas wichtig, was einem vorher nicht interessiert hat. Ich kann mir sehr gut vorstellen dieses Buch gerade in schwierigen Situationen erneut hervor zu nehmen und darin zu lesen.

    Die vier Interviews fand ich sehr passend und bereichernd eingebaut. Hier werden über Themes wie älter werden, loslassen, Versöhnung mit dem eigenen Lebensweg, glücklich sein und vieles mehr gesprochen. Es hat mich selbst überrascht, wie gut mir diese Interviews gefallen haben. Dachte ich zu Beginn doch, ich müsste mich sicher durch diese Passagen quälen ;-) Nein es war ganz anders! In diesen Gesprächen steckten für mich so viele gute Gedankenanstösse und Weisheiten, eine wahre Fundgrube an Schätzen. Vieles habe ich mir markiert und möchte ich in meine Entscheidungen und mein Leben einfliessen lassen.

    Das Buch liess sich durchwegs locker und flüssig lesen. Wobei mir doch vor allem bei den Erzählungen der Frauen der Schreibstil etwas zu nüchtern war. Es las sich eher wie ein Bericht, ich denke hätte ich die Frauen persönlich reden gehört, wäre ich noch viel mehr bewegt worden

    Mein Fazit:

    Ein sehr authentisches und wertvolles Buch voller Kostbarkeiten und Weisheiten! Ich empfehle dieses Werk gerne weiter und vergebe sehr gute 4 Sterne.

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  • 4 Sterne

    Ingrid S., 05.06.2022

    Der Titel des Buches hat mich total angesprochen, deshalb habe ich es gelesen. Die Berichte von verschiedenen Frauen über Lebenssituationen, die schwer für sie waren, sind sehr vielseitig. Jede hat ihr eigenes Schicksal, sei es der Tod des Ehemanns, behinderte Kinder, eine schwere Krankheit oder sonstige Lebensführungen, die man sich so nicht herausgesucht hätte. Dazwischen sind Interviews mit einer Therapeutin und zwei Theologen.
    Das Buch ist sehr schön aufgemacht, hat ein schönes Format. Bilder von allen, die interviewt wurden sind bei den jeweiligen Berichten dabei.
    Manche Berichte haben mich mehr angesprochen, wahrscheinlich weil ich mich da ein Stück weit wiedergefunden habe, andere weniger. Ich denke, so wird es allen gehen, die dieses Buch lesen, jeder hat ein anderes Lebensthema, das ihn beschäftigt und ihm Mühe macht. Hilfe für ihre Lebensprobleme haben letztendlich alle Frauen im Buch in ihrer Beziehung zu Gott und Jesus gefunden. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht und einzelne Berichte sprachen mich sehr an und bestärkten mich, mehr auf Gott zu vertrauen. Ganz besonders herausragend für mich war das Interview mit der Therapeutin Friedegard Warkentin über das Loslassen. Das fand ich sehr tiefgehend und war für mich ausgesprochen hilfreich.
    Für Menschen, die glauben sind all die Interviews und Erfahrungen in diesem Buch leichter nachzuvollziehen, als für Menschen, die mit dem christlichen Glauben sehr wenig anfangen können. Deshalb bin ich mir nicht ganz sicher, ob diese alles verstehen können. Das finde ich ein klein wenig schade. Ansonsten kann ich das Buch gut weiterempfehlen.

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