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Kommentararchiv

Janina Kliche

aus der Weltbild-Redaktion

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Empfehlungen von Janina Kliche

  • Das Buch des Totengräbers

    Oliver Pötzsch

    verfasst am 24.03.2021 - 13:27 Uhr

    „Grandios. Ich will einen Tipp schreiben“. Das waren meine ersten Gedanken schon nach der Hälfte des Buches. Es passt einfach alles zusammen: Das Setting hätte mit Wien nicht besser gewählt werden können und die Stimmung saugt einen einfach ins Buch und in die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts. Jede Person wird von Oliver Pötzsch so gut beschrieben, dass man sofort Bilder im Kopf hat und sich auch eine Verfilmung super vorstellen kann. Natürlich ist auch der Kriminalfall nicht zu verachten und man lernt viel über die Anfänge der Kriminalistik.
    Der heimliche Star des Buchs ist der Totengräber des Zentralfriedhofs, Augustin Rothmayer. Er wird anfangs total unterschätzt, kann aber mit seinem Expertenwissen und seiner Hartnäckigkeit punkten. Er erinnerte mich immer ein wenig an Michael Bully Herbig als Tod in „Die Geschichte des Brandner Kaspar“. Man muss ihn einfach gern haben, auch wenn seine Art doch sehr speziell ist.
    Also mein absolutes „Must read“ im Sommer!

  • Die Stieftochter

    Ildy Bach

    verfasst am 24.02.2021 - 12:53 Uhr

    Stellen Sie sich vor, eine Verwandte, mit der Sie nahezu nichts zu tun haben, hat einen Unfall, und Sie sind auf einmal deren Vormund. So geht es Tess, die aus dem Nichts erfährt, dass ihre Stiefmutter, die Mörderin ihres Vaters, sie als Vormund eingesetzt hat. Sie wurde in ihrem Haus überfallen und liegt nun im Koma. Tess versteht nicht, was ihre Stiefmutter sich davon erhofft hat und warum ausgerechnet sie der Vormund ist, aber sie beginnt in der Vergangenheit zu wühlen und nachzuforschen, ob ihre Stiefmutter wirklich eine Mörderin ist. Natürlich gefällt das der Familie nicht und mehr als einmal fragt Tess sich, ob sie das Richtige tut und wer ihr eigentlich die Wahrheit erzählt.
    Ein toller Krimi, der in Deutschland spielt und nicht, wie das Cover vermuten lässt, in England. Tess ist ein toller Charakter, der sein Ding macht und sich nicht beirren lässt, auch wenn es um die eigene Familie geht. Ihre Beharrlichkeit bis zum Schluss ist wirklich bewundernswert.

  • Der andere Sohn

    Peter Nyström, Peter Mohlin

    verfasst am 02.02.2021 - 11:12 Uhr

    Lassen sie sich von dem männlichen Cover nicht abschrecken. Zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich ein toller und spannender Schwedenkrimi mit dem ungewöhnlichen Ermittler John. Er wählt für sein Zeugenschutzprogramm zum völligen Unverständnis seiner Vorgesetzten Schweden aus und ermittelt dort in einem alten Fall, der mehr mit ihm zu tun hat, als ihm lieb ist. Mit seiner amerikanischen Art eckt er schnell an in der schwedischen Provinz. Und wie unerkannt kann man in seiner Geburtsstadt eigentlich bleiben, wenn die Mutter den Mund nicht halten kann und der Halbbruder der Hauptverdächtige ist? Viele Kapitel enden mit fiesen Cliffhangern und so habe ich die 500 Seiten schnell verschlungen.

  • Lost You - Ich werde dich finden

    Haylen Beck

    verfasst am 23.06.2020 - 13:26 Uhr

    Endlich wieder ein Thriller, dessen Ende mich völlig überrascht und mit Libby und Anna zwei ausgefeilte Protagonistinnen hat, die einem beide auf ihre Art ans Herz wachsen. Der rasante und spannungsaufbauende Schreibstil hat mich das Buch an einem Tag lesen lassen.

  • Die Stille des Todes / Inspector Ayala ermittelt Bd.1

    Eva Garcia Saenz

    verfasst am 10.04.2019 - 16:11 Uhr

    Mein erster spanischer Thriller! Aber bei dem Pitch konnte ich nicht anders. Tote Paare an historischen Orten und ein Serienkiller, der die Stadt Vitoria seit Jahrzehnten in Atem hält. Nach den ersten 100 Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Der Thriller hat alles, was ich auch bei meinen geliebten Skandinaviern finde: superspannend konstruierte, doch eher blutige, Morde, ein Kommissar mit nicht ganz weisser Weste und eine Atmosphäre, die einen so ins Buch zieht, dass man meint in Vitoria zu sitzen. Die spanischen Namen und Orte haben mich Anfang verwirrt, aber davon dürfen sie sich nicht abschrecken lassen. Denn als sich auch noch der vor zwanzig Jahren verurteilte Mörder anbietet, dem Kommissar bei der Aufklärung der Fälle zu helfen, bekommen die vergangenen und heutigen Morde eine ganz andere Bedeutung. Und bis ganz zum Schluss ist wirklich unklar wer der wahre Täter ist.
    Achtung: Nach der Lektüre dieses Thrillers sehen sie Bienen mit anderen Augen!

  • Die Stille des Todes / Inspector Ayala ermittelt Bd.1 (ePub)

    Eva García Sáenz

    verfasst am 10.04.2019 - 16:11 Uhr

    Mein erster spanischer Thriller! Aber bei dem Pitch konnte ich nicht anders. Tote Paare an historischen Orten und ein Serienkiller, der die Stadt Vitoria seit Jahrzehnten in Atem hält. Nach den ersten 100 Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Der Thriller hat alles, was ich auch bei meinen geliebten Skandinaviern finde: superspannend konstruierte, doch eher blutige, Morde, ein Kommissar mit nicht ganz weisser Weste und eine Atmosphäre, die einen so ins Buch zieht, dass man meint in Vitoria zu sitzen. Die spanischen Namen und Orte haben mich Anfang verwirrt, aber davon dürfen sie sich nicht abschrecken lassen. Denn als sich auch noch der vor zwanzig Jahren verurteilte Mörder anbietet, dem Kommissar bei der Aufklärung der Fälle zu helfen, bekommen die vergangenen und heutigen Morde eine ganz andere Bedeutung. Und bis ganz zum Schluss ist wirklich unklar wer der wahre Täter ist.
    Achtung: Nach der Lektüre dieses Thrillers sehen sie Bienen mit anderen Augen!

  • Löwenzahnkind / Charlie Lager Bd.1 (ePub)

    Lina Bengtsdotter

    verfasst am 09.04.2019 - 10:47 Uhr

    „Ein Löwenzahnkind, das es allen Widrigkeiten zum Trotz zu etwas gebracht hat.“ Genau das ist Charlie Lager, Stockholms beste Ermittlerin. Als ein junges Mädchen in ihrer alten Heimatstadt Gullspång verschwindet, muss sie zum ersten Mal dorthin zurück. Dabei kommen alte Erinnerungen wieder hoch, die sie bisher lieber verdrängt hat. Aber dass der Fall viel mit ihrer eigenen Familie zu tun hat, damit hat sie nicht gerechnet. Eine tolle neue Autorin, die selbst in Gullspång aufgewachsen ist und daher weiss, wovon sie schreibt .
    Auf jeden Fall ein Must-Read im Juni!

  • Löwenzahnkind / Charlie Lager Bd.1

    Lina Bengtsdotter

    verfasst am 09.04.2019 - 10:47 Uhr

    „Ein Löwenzahnkind, das es allen Widrigkeiten zum Trotz zu etwas gebracht hat.“ Genau das ist Charlie Lager, Stockholms beste Ermittlerin. Als ein junges Mädchen in ihrer alten Heimatstadt Gullspång verschwindet, muss sie zum ersten Mal dorthin zurück. Dabei kommen alte Erinnerungen wieder hoch, die sie bisher lieber verdrängt hat. Aber dass der Fall viel mit ihrer eigenen Familie zu tun hat, damit hat sie nicht gerechnet. Eine tolle neue Autorin, die selbst in Gullspång aufgewachsen ist und daher weiss, wovon sie schreibt .
    Auf jeden Fall ein Must-Read im Juni!

  • Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem / Golden Cage Bd.1

    Camilla Läckberg

    verfasst am 21.02.2019 - 14:52 Uhr

    Jeder kennt sie: Die Bilderbuch-Paare aus den Klatsch- und Tratschblättern dieser Welt. Und insgeheim sind wir alle ein wenig neidisch auf den Luxus und das sorgenfreie Leben dieser Paare. Aber natürlich ist nicht immer alles wie es scheint. So geht es auch Faye und Jack. Beim Vorzeigepaar Stockholms ist nämlich im Inneren gar nichts perfekt. Als Faye ihren Mann schliesslich beim Fremdgehen erwischt, setzt er sie vor die Tür. Sie startet einen Neuanfang an dessen Ende nur ein Ziel steht: Rache an Jack. Dass darunter die Tochter leiden wird, hat sie leider nicht einkalkuliert.
    „Golden Cage“ ist ein spannender Psychothriller der Bestsellerautorin Camilla Läckberg, der unter die Haut geht und viele Frauen ansprechen wird. Denn Faye macht auch Mut: sie baut sich nach ihrem Schicksalsschlag ein neues, eigenständiges Leben auf und zeigt so, wie stark Frauen aus einer Krise hervorgehen können.
    PS: Fjällbacka spielt natürlich auch ein diesem Thriller eine kleine Rolle.

  • Lazarus / Kommissar Linna Bd.7

    Lars Kepler

    verfasst am 24.01.2019 - 09:19 Uhr

    Was für ein Hingucker Cover! Die blaue Schlange ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber der Inhalt wird jeden Skandinavienkrimi-Fan und jeden Serienkiller- Thriller-Leser in seinen Bann ziehen. Joona Linna ermittelt bereits in seinem siebten Fall und der führt ihn tief zurück in seine Vergangenheit. Zu einem Fall, der klar gelöst schien, bei dem aber doch nichts war wie es scheint.
    Sie müssen die ersten sechs Fälle nicht gelesen haben, um dieses Buch zu verschlingen. Ich selbst habe auch nur vor vielen Jahren „Der Hypnotiseur“ des Autorenduos gelesen und hatte an keiner Stelle das Gefühl, ich müsste die anderen Fälle kennen. Aber passen sie auf: einmal angefangen, werden sie die 600 Seiten an einem Stück lesen wollen. Und vielleicht ja anschliessend auch die ersten Fälle von Joona Linna. Aber bitte alle mit „Licht an“ …

  • Der Mann im Leuchtturm

    Erik Valeur

    verfasst am 29.08.2018 - 14:57 Uhr

    Dies ist nicht der Dänemark-Krimi den ich erwartet hatte. Es gibt keinen eigenbrötlerischen Kommissar oder gebrochenen Mann im Mittelpunkt, der einen Fall aufklärt mit seinen ganz eigenen Methoden. Im Gegenteil: Der Ermittler selbst spielt hier nur eine kleine Rolle. Die Handlung wird getragen von Rückblicken in die (nicht immer rosige) Vergangenheit: Wie wurden die handelnden Personen wie sie sind? Warum wohnt Viggo einsam und allein in einem Leuchtturm am Ende des Landes? Und was hat das alles mit dem Mord an der Mutter des Ministerpräsidenten zu tun?

    Dadurch, dass ich andere Erwartungen hatte, wurde ich bei diesem Buch überrascht. Positiv. Es braucht gar nicht immer Blut, Tote und alte Fälle für einen guten Skandinavien-Krimi. „Der Mann im Leuchtturm“ regt mit seinem allgegenwärtigen Thema Tod sogar zum Nachdenken an und hinterlässt so bei mir einen bleibenden Eindruck.

  • Ohne Spur

    Haylen Beck

    verfasst am 27.07.2018 - 13:04 Uhr

    „Also, soweit ich mich erinnere, waren keine Kinder in ihrem Auto“.
    Wie bitte? Ich habe doch vor ein paar Seiten gelesen, dass eine Polizistin Audras Kinder bis nach ihrer Vernehmung beaufsichtigen wird. Und schon war ich mittendrin in diesem spannenden Thriller. Für die Polizei und Presse ist sie schnell die Frau, die ihre Kinder in der Wüste ermordet hat und nun auf unschuldig macht. Niemand will oder kann ihr glauben, dass die Polizei ihre Kinder mitgenommen hat.
    Was für eine Horrorvorstellung. Ich habe mich sofort aufs Audras Seite geschlagen, weil ich den wahren Hintergrund als Leserin kannte. Und trotzdem musste ich mich natürlich fragen: Würde ich ihr auch ohne den Hintergrund glauben können? Die Autorin beschreibt so eindringlich Audras Gefühle und ihre Situation, dass es mir die Nackenhaare aufstellt hat und ich das Buch zu keiner Zeit aus der Hand legen wollte.

  • Der Schatten

    Melanie Raabe

    verfasst am 08.06.2018 - 13:13 Uhr

    Sie suchen einen Krimi mit einem überraschenden Ende? Dann ist dies ihre Sommerurlaubs-Lektüre. Obwohl ich mich am Anfang gefragt habe, wie Melanie Raabe das Ganze am Ende glaubhaft auflösen möchte, hat sie so ein gutes Gespür bei ihren Figuren und dem Krimiplot bewiesen, dass die knapp 400 Seiten wie im Flug vorbeigeflogen sind.
    Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wie ich mich an der Stelle von Norah verhalten würde. Immerhin ist sie erst seit ein paar Tagen in Wien und kennt nahezu niemanden, als sie mit der Vorhersage der Bettlerin konfrontiert wird, dass sie sehr bald zur Mörderin werden wird. Wien ist es auch, was den Krimi noch grandioser macht. Keine andere Stadt ist so „todesverliebt“ wie Wien und ich kann mir keine bessere Kulisse für einen Krimi wie diesen vorstellen.

  • Final Girls

    Riley Sager

    verfasst am 04.04.2018 - 12:17 Uhr

    Drei „Final Girls“. Drei junge Frauen, die mit das Schlimmste erlebt haben, das man sich nur vorstellen kann (wenn das überhaupt möglich ist). Sie haben ein Massaker als jeweils Einzige überlebt und müssen nun ihr Leben wieder in den Griff bekommen. Jede der drei geht damit anders um. Als eine von ihnen plötzlich stirbt, geht der Presserummel von vorne los und die zwei verbliebenen Girls, Lisa und Samantha, suchen zum ersten Mal Kontakt zueinander. Dabei ist Lisa diejenige, die aus ganz eigenen Gründen von Samantha gezwungen wird, sich endlich an das Massaker und an die ganze Wahrheit von damals zu erinnern.
    Sager schreibt so schnell, dass man als Leser mit den dreien auf jeder Seite mitleidet und mitfiebert. Sie schütteln will und gleichzeitig vor sich selbst beschützen. Ein toller Thriller für den Sommerurlaub!

  • Schlüssel 17

    Marc Raabe

    verfasst am 09.01.2018 - 16:41 Uhr

    Der erste Fall für Tom Babylon. Wie so viele Ermittler trägt auch er eine Last mit sich rum. Vor Jahren verschwand seine Schwester und er ist sich als Einziger sicher, dass seine Schwester nicht tot ist. Sein aktueller Fall bringt neuen Schwung in die Sache: Die Leiche trägt einen Schlüssel, der im leider mehr als bekannt vorkommt. Und ihn und seine Freunde holt eine Jugendsünde ein, die sie alle längst verdrängt haben.
    Marc Raabe legt hier einen rasanten Berlin Krimi vor, von dem ich mich nur schwer lösen konnte. Er hat es geschafft, dass ich nach jedem Kapitel dachte: Nur noch ein Kapitel! Mein absoluter Lesetipp in diesem Monat.

  • Der Todesmeister / Viktor Puppe Bd.1

    Thomas Elbel

    verfasst am 18.10.2017 - 10:50 Uhr

    Hier hatte ich beim Lesen sofort einen Film vor Augen. Und das liegt nicht nur an der Schreibweise, sondern vor allem an den ungewöhnlichen Charakteren des multikulti Ermittlerteams des Berliner LKAs. Jeder im Team hat ein anderes Geheimnis, dass ihn in seiner Arbeit prägt und antreibt. Allen voran der Neue: Viktor Puppe. Dass er Viktor von Puppe heisst verschweigt er zunächst aus gutem Grund. Der Fall selbst ist nichts für zarte Gemüter, aber die Fans harter Thriller und von Sebastian Fitzek kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Ich hoffe, dass Thomas Elbel das Team bald wieder ermitteln lässt.

  • Durst

    Jo Nesbø

    verfasst am 28.08.2017 - 11:42 Uhr

    Endlich hat das Warten ein Ende und Harry Hole ist zurück! Nesbo hat uns Fans lange warten lassen, aber der neue Fall macht das sofort wieder wett. Neben Tinder und einem nicht gefassten Mörder aus "Koma", der ein Spiel mit Harry spielt, spielen auch Vampirismus und Eitelkeit eine grosse Rolle.
    PS: Im Oktober kommt "Schneemann" ins Kino mit Michael Fassbender als Harry Hole.

    hilfreich: 3 nicht hilfreich: 1

  • Oxen. Das erste Opfer

    Jens Henrik Jensen

    verfasst am 18.07.2017 - 12:42 Uhr

    Endlich ein neuer Däne! Lange mussten wir Krimifans auf einen dänischen Nachfolger für „unseren Jussi“ warten. Hier ist er nun: Jens Henrik Jensen. Die beiden teilen nicht nur die Gemeinsamkeit der drei Namen und den Verlag, sondern auch den besonderen Schreibstil, der mich den Krimi nicht aus der Hand hat legen lassen. Der Leser muss bis zum Finale auch nur noch auf zwei Bände warten und die Erscheinungstermine stehen sogar schon fest (Februar und August 2018). Im Mittelpunkt steht Niels Oxen, der Namensgeber der Trilogie. Er will mit nichts und niemandem mehr etwas zu tun haben und zieht in den Wald. Doch wie es so ist: Dort findet er keine Einsamkeit, sondern gerät schnell unter Mordverdacht.

  • Der Nebelmann

    Donato Carrisi

    verfasst am 22.06.2017 - 12:23 Uhr

    Ich kann diesen Krimi nur weiterempfehlen!
    Dies ist wirklich der erste Krimi seit langer Zeit bei dem ich als Leserin erst auf der allerletzten Seite den Täter erfahren habe.
    Carrisi führt den Leser immer wieder auf falsche Fährten, ohne das es je langweilig wird.

  • Die Moortochter

    Karen Dionne

    verfasst am 31.05.2017 - 15:28 Uhr

    Dies ist kein 08/15-Thriller. Es gibt nicht den Mord, die Ermittlung, den Showdown und am Ende ist die Welt wieder irgendwie in Ordnung.

    Der gesamte Inhalt spielt innerhalb von 24 Stunden ohne dass ich mich als Leserin gehetzt gefühlt habe. Es geht um einen Fall, der 20 Jahre her ist und von dem die Protagonistin Helena dem Leser nach und nach immer mehr preisgibt. Gleichzeitig jagt sie ihren Vater durchs Moor, der aus dem Gefängnis entkommen ist. Es ist ihre Geschichte und wie sie wurde wie sie ist.

    Ich war lange hin und her gerissen, ob ich Helena verstehe oder ob ich sie einfach nur schütteln möchte. Wie kann sie ihren Vater nach allem was er getan hat immer noch so vergöttern? Aber letztendlich hatte sie mich doch. „Die Moortochter“ ist ein Krimi für alle, die auch mal einen Krimi lesen möchte, der zwar hart ist, aber ohne viel Blut und Mord auskommt.