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Olga Kurylenko

Erfolge als Prophetin hatte Ina Kaminska demnach nicht, wohl aber als Schauspiellehrerin von Olga Kurylenko. Die grünäugige Ukrainerin lobt ihre einstige Ausbilderin: "Sie hat uns die Grundlagen vermittelt, ich erinnere mich an alles, was sie sagte." Olga blickt auf eine Kindheit zurück, in der Ballett- und Klavierstunden die dringend benötigte Farbe in einen ansonsten ziemlich grauen Alltag brachten.

Räumlich beengt, finanziell am Limit, das war Realität in der Hafenstadt Berjansk, in der Olga an der Seite mehrerer Verwandten aufwuchs. Vater Konstantin liess sich zwei Jahre nach ihrer Geburt scheiden, verabschiedete sich für elf Jahre aus ihrem Leben, das von Oma Raisa, einer Ärztin, und von Mutter Marina geprägt wurde. Sie lehrte Kunst an Olgas Schule und als Malerin die Normalität des nackten Körpers, den die Tochter später unverkrampft ausstellte.

Aufgefallen war das bildhübsche Mädchen, das noch nicht einmal Make-up benutzte, einer Talentagentin in der Moskauer U-Bahn. Olga war 13, mit ihrer Mutter unterwegs und völlig überrascht, als ihr eine Visitenkarte zugesteckt wurde. Noch war sie zu jung als Model, aber in Moskau durfte sie das Geschäft lernen, bis sie eine französische Agentur mit 17 nach Paris holte.

Schnell beherrschte sie Französisch, eroberte die Cover von Elle und Vogue, war die Attraktion des Dessouslabels Léjaby, lebte in ihrem eigenen Märchen. Ihr Prinz wurde Cedric van Mol, den sie mit 20 heiratete, "weil er sie gefragt hatte". Die Ehe mit dem Fotografen scheiterte, wie auch die folgende mit dem Geschäftsmann Damian Gabrielle.

Heiss auf Hochzeit ist Olga nicht mehr, doch die Männer magnetisiert sie trotz fallender Temperaturen. "Ich kann sehr kühl sein, aber das ist nur eine Maske", beschreibt sie ihre Persönlichkeit, die wohl für viele von Olgas Fans eher nicht im Vordergrund steht. Ihr Kapital ist der Körper, in Koalition mit einer fast südländischen Sinnlichkeit.

Auf den Spuren von Milla Jovovich, der bisher berühmtesten Blume der Ukraine, feierte Kurylenko 2005 ihr Filmdebüt. In "Der Ringfinger", einer deutsch-französischen Verfilmung eines japanischen Romans, betörte sie den Chef eines Labors, der sie nackt auf den Fliesen nahm und ihr verfiel - eine typische Reaktion auf ihre Attraktion.

In Vincenzo Natalis Episode aus "Paris, je t'aime" schnitt sich Tourist Elijah Wood in die Hand, um sich für immer an Vampirella Olga zu binden. Im Thriller "The Snake" lockte sie Männer in die Erpresserfalle, war unwiderstehlich, wenn auch nicht unsterblich.

Verweigert hat sich ihr jedoch die Titelfigur aus "Hitman - Jeder stirbt alleine", obwohl sie sich für die Rolle von ihren langen Haaren und manchem Kleidungsstück trennte. "Du willst mich nicht vögeln, auch nicht töten, solche Gleichgültigkeit habe ich noch nie erlebt", beschwerte sie sich bei Timothy Olyphant. Ohne zu ahnen, dass auch Mark Wahlberg im Actionfilm "Max Payne" resistent gegen ihre Reize sein würde.

Diese muss sie vor der Kamera immer wieder verkaufen, in "Hitman" sogar dauerhaft an Russlands Präsidenten. Opfer- und Deko-Rollen dominieren ihre acht Filme, doch "James Bond 007: Ein Quantum Trost" markiert die Wende.

An der Seite der Doppelnull nimmt sie Rache für ein Trauma, setzt diesen Kurs auch in "Kirot" fort - als Prostituierte, die zum Mord gezwungen wird und sich von ihren Bossen befreit. Unheil droht also aus der Ukraine, denn Olga raubt zwar die Sinne, aber ohnmächtig ist sie nicht: "Ich mag keine Beziehungen mit besitzergreifenden Menschen. Ich gehöre niemandem."

Nach einem denkwürdigen und fatalen Kurzauftritt in der Killer-Groteske "7 Psychos" sowie Blockbuster-Ehren an der Seite von Tom Cruise im SciFi-Kracher "Oblivion" zeigt sich Kurylenko nun im anspruchsvollen, meditativen Bilderreigen "To the Wonder" von Kinomagier Terence Malick als Exil-Französin, die ihrer grossen Liebe in die USA gefolgt ist - doch die Beziehung steht unter keinem guten Stern...

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