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Beim Lac d'Emosson

Einstiegsbild

Einzigartige Gebirgslandschaft und tiefe Schluchten

Finhaut und Emosson – das ist mehr als ein Dorf, eine Staumauer und ein Kraftwerk. Auf dem Weg zum Montblanc breitet sich dicht an der französischen Grenze eine einzigartige Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, hohen Bergen und dem zweitgrössten Wasserkraftwerk der Schweiz aus. Neben der 180 Meter hohen und 554 Meter breiten Staumauer wartet auf Sie eine Reihe von spannenden Attraktionen.

Von Le Châtelard fahren Sie mit drei spannenden Bergbahnen bis zur Krone der Staumauer auf 2000 m ü. M. Von dort aus können Sie weiter über die Staumauer bis zum alten Emosson-See wandern (3 h). Gut konditionierte Berggänger steigen noch weiter hinauf bis zur bedeutendsten Saurierfährten-Fundstelle Europas. Die versteinerten Spuren sind je nach Schneeverhältnissen von Mitte August bis Ende Oktober sichtbar (zusätzlich 2 h).

Ebenso lohnend ist die 45-minütige Führung durch die Staumauer. Sie gehen durch den obersten von acht Stollengängen und entdecken geheimnisvolle Schächte. Dabei erfahren Sie viel über die wichtigen Messungen und Kontrollen sowie über den Bau der Staumauer. Zur Zeit können nur Gruppen bis 30 Personen dieses Angebot nutzen. Es kostet 300 Franken. Natürlich können auch Familien, die diesen Betrag bezahlen, eine zweistündige Führung buchen (Anmeldung: Tel. 027 769 11 11).

Sehr zu empfehlen ist auch, in Finhaut zu übernachten, denn am nächsten Tag dürfen Sie den Pfad durch die Gorges mystérieuses sowie den Weg zu einem kleinen Privatkraftwerk auf keinen Fall verpassen. Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Finhaut. Sie steigen in die tiefe und enge Schlucht ab. Auf dem kleinen Holzsteg über die L’Eau Noire angekommen, haben Sie die Wahl, entweder den kleinen Umweg zum Tête-Noire in Kauf zu nehmen und die Höhlen zu besichtigen, oder via Friteley und Troulèro oberhalb des L’Eau Noire nach Südwesten zu wandern. Sie überqueren dabei zweimal die Kantonsstrasse. Fast am Ende Ihrer Tour kommen Sie zum privaten Kraftwerk von Adolf Hässig. Es befindet sich am Fuss des Mont Châtelard unterhalb des grossen SBB-Kraftwerks von Le Châtelard. Dort hat ein Deutschschweizer, der beim Stausee gearbeitet hat, ein echtes Miniaturkraftwerk erbaut. Der Grund für sein eigenwilliges Vorhaben war sein Haus, das er abseits vom Dorf errichtete. Adolf Hässig entschloss sich, sein eigenes Minikraftwerk zu betreiben. In der Folge entstand eine für die Schweiz wohl einzigartige Anlage, die neben einem Ministausee auch eine 150 Meter lange Druckleitung sowie eine kleine Pelton-Turbine aufweist. Damit hat Hässig rund 35 Volt Energie erzeugt.

Nach dem Tod des privaten Kraftwerkbesitzers war die kleine Zentrale lange Zeit verlassen. Erst 1997 beschlossen die SBB-Mitarbeiter in Le Châtelard , die ganze Einrichtung wieder in Stand zu setzen. Nun haben die Wanderer einen tollen Einblick in die Funktion eines Kraftwerks.

Icons

Wanderzeit

2 h (Finhaut–Le Châtelard)

Schwierigkeitsgrad

leicht – teilweise schmaler Bergweg

Saison

Juli bis Mitte Oktober täglich

Ermässigungen

50% Rabatt für Kids bis 16 Jahre

Wanderkarte

Landeskarte, Blatt 1324 «Barberine»

Verpflegung

VerticAlp Café bei Les Montuires

Ausgangspunkt

Bahnhof, 1925 Le Châtelard

Internet

www.verticalp-emosson.ch