Das Bernsteincollier (Ungekürzt) (Hörbuch-Download)

Eva Grübl-Widmann

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Ein geheimnisvolles Schmuckstück. Eine Reise in vergangene Zeiten. Eine grosse Liebesgeschichte. Inga steht vor den Trümmern ihrer Beziehung, als sie einen beunruhigenden Anruf von ihrem Grossvater Kalle erhält. Er ist krank und wird bald sterben....

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Kommentare zu "Das Bernsteincollier (Ungekürzt)"

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 27.09.2018

    Als eBook bewertet

    Inga steht vor den Trümmern ihres Lebens und hat eigentlich genug mit sich selbst zu tun. Doch ein Anruf ihres Grossvaters wirft sie noch mehr aus der Bahn- er ist schwer krank und wird bald sterben. Für Inga ist klar, dass sie zu ihrem Grossvater muss, um ihn in den letzten Tagen beizustehen.
    Um sich die zeit zu vertreiben, stöbert sie bei Grossvater Kalle auf dem Dachboden und findet eine alte Kiste mit einem wunderschönen Bernsteincollier. Und mit diesem Schmuckstück beginnt die Reise zurück in eine Zeit, die Ingas Grossvater eigentlich verdrängt hatte...

    Ich liebe Bücher, in denen es um das Entdecken von alten Familiengeheimnissen geht und die mein Herz berühren.
    "Das Bernsteincollier" ist genauso ein Buch, das berührt, mitten ins Herz geht und noch lange nach dem Lesen nachklingt. Evi Grübl-Widmann gelingt mir ihrem Debütroman eine Zeitreise der ganz besonderen Art und sie lässt mich mit ihren toll skizzierten Charakteren direkt an den Ereignissen teilhaben. Die Protagonisten überzeugen durch Authentizität und geschickt angelegte Charakterzüge, lassen mich so an ihrem Wirken teilhaben und nehmen mich an der Hand, um mich durch ihre Geschichte zu führen. Gefühlvoll und einfühlsam schildert die Autorin den Blick zurück in eine Zeit, die uns heute nur noch aus Erzählungen unserer eigenen Grosseltern bekannt ist. Sie lässt die lebhaften Bilder eines Ostpreussens entstehen, in dem ich mich wie in einem Film bewegen kann. Ich werde Teil einer wundervollen Romanze, die zu Herz geht und die vor schicksalsträchtige Entscheidungen gestellt wird. Ich lebe, liebe und leide mit und muss ab und an zum Taschentuch greifen, wenn sich ein Tränchen den Weg aus den Augen sucht. Die Autorin versteht es vortrefflich, mit ihrer ausdrucksstarken, malerischen Sprache zu verzaubern und führt gekonnt die beiden Erzählstränge zu einem aussergewöhnlich faszinierendem Gesamtbild zusammen.
    Für mich ein absolut gelungenes Debüt, das Lust auf noch mehr ergreifende Geschichten aus der Feder von Evi Grübl-Widmann macht.

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Leseexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.


    #DasBernsteincollier

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dorothea M., 03.09.2018

    Als eBook bewertet

    Das Buch ist phänomenal! Die bildhafte, wunderbar malerische Sprache versetzte mich in eine andere Welt— selbst die Tränen sind mir gekommen! Beinah in einem durchgelesen, weil ich es nicht weglegen konnte. Leider ist das Cover ( worauf der Autor normalerweise keinen Einfluss hat) irreführend, da es aus meiner Sicht eine romantische Liebesgeschichte impliziert, was es wirklich nicht ist. Die Erzählung ist mitreissend und fesselnd!

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    janein
  • 5 Sterne

    eiger, 23.10.2018

    Als eBook bewertet

    Ein Familienschicksal in Ostpreussen - grossartig erzählt

    „ Das Bernsteincollier“ von Eva Grübl-Widman, erschienen 2018 bei Bastei-Entertainment, ist ein überzeugendes literarisches Debut der österreichischen Autorin.

    Sie erzählt auf unterschiedlichen Zeitebenen mit verschiedenen Handlungssträngen eine ungewöhnliche Familiengeschichte, die in Stockholm beginnt und tief in die Vergangenheit nach Ostpreussen führt.
    Der Grossvater der Schwedin Inga liegt im Sterben und möchte seiner Familie noch etwas mitteilen. Eine bemalte alte Holztruhe gibt Rätsel auf. Aber es geht ihm immer schlechter und so begibt sich Inga nach Kaliningrad, das alte Königsberg, um mehr über seine Herkunft zu erfahren. Dort lernt sich den charmanten russischen Reiseführer Andrej kennen, mit dem sie bald mehr verbindet als nur das Interesse an der Vergangenheit. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam den Beginn einer Liebesgeschichte ohne Kitsch und Sentimentalität. Über Andrejs deutsche Grossmutter finden die beiden eine Spur zur Vergangenheit von Ingas Grossvater und besuchen ein altes Gut bei Selenogorsk, dem alten Cranz.

    Parallel erzählt Eva Grübl-Widmann vom schweren Leben im alten Ostpreussen. Im Mittelpunkt steht Erna, eine junge Frau, die kurz vor der Geburt ihrer Tochter, vom schwedischen Vater Ole sitzen gelassen wird und sich um 1915 als alleinstehende Mutter durch das Leben schlägt. Sie ist eine starke junge Frau, die nicht aufgibt. Die Liebe zu Büchern und zum Lernen, die ihr ihre Mutter vermittelt hat, begleitet sie ein Leben lang. Erna schafft es aus dem Armenhaus von Königsberg, wo ihre Tochter Ebba geboren wird, zu einer Anstellung bei einem jüdischen Arzt im Haushalt und später zu einer Beschäftigung auf dem Gut von Bergen in der Nähe von Cranz. Der Sohn des Hausherrn Johann und sein bester Freund Karl sind in Ebbas Alter und die drei werden zu Freunden. Johann und Ebba verlieben sich und heiraten, allen Widerständen zum Trotz. Als 1939 der Krieg ausbricht und die beiden Freunde eingezogen werden, bleibt nichts mehr wie es einmal war. Dramatisch sind nicht nur persönliche Schicksale, denn den Menschen bleibt kein Leid und Unglück erspart. Auch Ostpreussen existiert nach dem Krieg nicht mehr. Es wird zwischen der Sowjetunion und Polen aufgeteilt. Heute sind es drei Länder Polen, Litauen und Russland, auf deren Gebiet sich das frühere Ostpreussen befindet.

    Die Autorin erzählt mit einer ausdrucksstarken Sprache bildhaft von Menschen und ihren Schicksalen. Die Protagonisten sind authentisch und sehr differenziert beschrieben. Ihr gelingt es Geschichte lebendig werden zu lassen, ohne belehrend zu wirken. Man merkt wie gut Eva Grübl- Widmann recherchiert hat. Sie bemüht sich um Objektivität bei der Schilderung der Grausamkeiten des Krieges ohne pauschale Verurteilungen. Als Leser kann man sich aufgrund der lebhaften Schilderung die Landschaften und die Menschen sehr gut vorstellen. Ihr flüssiger Schreibstil fesselt.

    Das Ende führt Vergangenheit und Gegenwart zusammen und Inga gelingt es ein grosses Familiengeheimnis zu lüften. Zusammen mit dem Leser hat Inga viel über europäische Geschichte und die Irrungen von Lebenswegen im 20. Jahrhundert erfahren. Die Menschen, denen sie begegnet, haben ihre Menschlichkeit bewahrt. Sie haben die Vergangenheit akzeptiert und können darüber sprechen in der Hoffnung, dass spätere Generationen daraus lernen.

    Fazit:
    Eva Grübl-Widmann hat ein wunderbares Buch um ein Familiengeheimnis geschrieben, welches fasziniert und verzaubert. Sie verbindet Gegenwart und Vergangenheit und weiss viel Interessantes über das alte Ostpreussen und das neue Leben um Kaliningrad zu erzählen. Ein berührendes und ergreifendes Buch ist gelungen. Gern vergebe ich 5 Sterne und hoffe auf weitere Bücher dieser talentierten Autorin.

    Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

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    janein
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