Der Salzpfad

Sunday Times Bestseller. SPIEGEL-Bestseller

Raynor Winn

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    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andreas H., 15.06.2019

    hier ist Empathie gefragt…..

    Ich habe schon die ein oder andere Rezension zu dem Buch gelesen. Nicht immer ist das Buch dabei gut weggekommen. Dabei wurde meist die" Blauäugigkeit" und der "Leichtsinn" von Moth und Raynor angesprochen oder der sich "immer wiederholende" Inhalt. Es fehlten die "Landschaftsberichte" bzw. mehr "Hintergrund" zu dem berühmten Küsten-Trail.
    Aber war der Klappentext den wirklich so zu verstehen, dass hier ein "Reisebericht" über den "South West Coast Path" zu erwarten wäre?

    Meine Antwort darauf lautet "Nein". Hier geht es definitiv nicht in erster Linie um den berühmten Küsten-Trail. Hier geht es um mehr! Um das Leben von zwei Menschen, die von "heute auf morgen" ihre Existenzgrundlage verlieren und als ob es nicht reicht noch eine vernichtende Diagnose gestellt bekommen.

    Es bedarf vom Leser eine gehörige Portion Empathie, um sich in diese Situation zu versetzten. In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft ist dies nicht mehr unbedingt denkbar. Vielleicht erklärt diese Tatsache ja die ein oder andere Rezension.

    Natürlich kommt vielleicht nun auch der ein oder andere Leser und glaubt hier an einen Marketing-Trick. Bücher verkaufen sich vielleicht besser, wenn dem Leser eine solche Situation vorgestellt wird und auf die Tränendrüse gedrückt wird. Ich kann dies nicht überprüfen und will es auch nicht ausschliessen, aber ich kann es mir nicht vorstellen. Die Geschichte wirkt zu authentisch. Ich habe auch ein wenig im Netz recherchiert. Hier finden sich diverse Seiten (oftmals in englischer Sprache), in der die Geschichte der Beiden thematisiert wird.

    Aber nun noch mal zurück zum Inhalt des Buches. Moth und Raynor machen sich tatsächlich ein wenig "blindäugig" auf den Weg. Aber welche andere Möglichkeit hatte sie ansonsten. Sie wollten nicht in eine Sozialwohnung landen und ihren Lebensabend dort verbringen. Stattdessen wollten sie sich nicht mit diesem Schicksal abfinden und haben sich auf den Weg gemacht.

    Anfangs gibt es diverse Probleme. Dazu gehört mit Sicherheit auch das "Geldproblem" und die Sorge um Wasser. Auch das sie nicht immer den richtigen Weg finden und so z.B. in einem Truppenübungsgelände landen passiert halt. Warum auch nicht? Sie haben keine App auf deinem Smartphone welcher den Weg weist, noch ein GPS Gerät zur Orientierung. Und ja, beide klagen oft über die Belastung und die damit verbundenen Schmerzen sowie über die eintönige Versorgung mit Lebensmittel und deren Hunger. Der Leser sollte sich aber bewusst machen, dass es hier um zwei Menschen geht, die nicht das nötige Geld und Equipment besitzen, um ihren Urlaub zu leben.

    Stattdessen kommen die Beiden an ihre physischen und psychischen Grenzen, über die sie berichten. Unterwegs treffen sie andere Wanderer und ansässige Personen, mit denen sie sich austauschen und so manche Lebensweisheit mit auf den Weg bekommen. Sie reden auch anfangs nicht gerne über ihre Geschichte und dass sie obdachlos sind, da sie Angst vor den Reaktionen haben. Das Thema wird von ihnen auch politisch dargelegt, um zu verstehen was in England damit verbunden ist.

    Und doch finden sich auch geschichtliche und aktuelle Hintergründe zum "South West Coast Path", die einem Reisebericht nahekommen. Vor allem kommt ganz klar rüber, dass es ein beeindruckender, fordernder und naturgewaltiger Trail ist. Man kann ihn als Urlaubstrip begehen und in festen Unterkünften oder Zeltplätzen unterkommen oder auch Wildzelten. Man kann sein Gepäck selber tragen oder es von Ort zu Ort bringen lassen.

    Abschliessend kann ich das Buch demjenigen empfehlen, der genug Empathie mitbringt und sich auf die Erfahrungen von Moth und Raynor einlässt. Nicht nur einfach urteilen und den Kopf schütteln, sondern zwischen den Zeilen auch die Hoffnungen, Mut, Ängste, Sehnsüchte, Freuden, Niedergeschlagenheit.... erspüren. Es ist die Geschichte von zwei Menschen, die dem Leser einladen einen Teil ihres Lebens mitzugehen. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich darauf einzulassen. Und vielleicht weckt es im ein oder anderen Leser auch das Verlangen, den Alltag zu vergessen und sich auch auf ein Abenteuer einzulassen. Entweder mit oder ohne Sicherheitsnetz.

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    janein

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