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Sicheres Wandern - Tipps & Tricks vom WanderFritz

Ausrüstung

Wählen Sie die Ausrüstung je nach Schwierigkeit, Lage und Dauer der Wanderung sowie nach Ihren eigenen Bedürfnissen.

  • feste, der Wanderung angepasste Schuhe
  • der Jahreszeit entsprechende Kleidung
  • aktuelle Wanderkarten (1:50000 oder besser 1:25000)
  • Rucksack
  • Regenjacke
  • Sonnenschutz (zB Brille, Kopfbedeckung, Sonnencrème)
  • Taschenapotheke, Rettungsdecke als Hitze- und Kälteschutz
  • persönliche Medikamente
  • Ersatzwäsche
  • Taschenmesser
  • Feldstecher
  • Spikes bei Winterwanderungen
  • ausreichend Verpflegung und Getränke
  • Wanderstöcke

Smart Phones mit Karten und GPS sind heute praktische Wanderhilfsmittel. Apps (wie zB "SchweizMobil") können zudem helfen, die Orientierung wieder zu finden, falls Sie sich einmal verlaufen sollten. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Akkukapazität des Handys natürlich beschränkt ist. Es empfiehlt sich daher, immer einen Zusatzakku mitzunehmen. Auch ist die Netzabdeckung im Gelände nicht immer gewährleistet. Empfohlen ist das Kartenmaterial vor der Wanderung auf dem Smartphone zu speichern, damit es offline verfügbar ist.


Bergtouren

Bergwandern zählt zu den beliebtesten Sportarten der Schweiz. Auf 20'000 Kilometern signalisierten und gut unterhaltenen Bergwanderwegen wandern Sie sicher. Doch Gefahren lauern oft nur einen Schritt entfernt: Ein Stein, eine Wurzel oder rutschiges Gelände führen vielleicht zu Stürzen. Diese können besonders an einem steil abfallenden Hang schwere Folgen haben. Rund 6'500 Personen verunfallen jährlich beim Bergwandern, 30 davon tödlich. Mit den Tipps der bfu "Bergwandern" sollten Sie Gefahren aus dem Weg gehen können.

Jede Wanderung erfordert ein hohes Mass an Eigenverantwortung und ein Bewusstsein für mögliche Gefahren. Unternehmen Sie Bergwanderungen am besten nicht alleine. Planen Sie Ihre Wanderung sorgfältig anhand von Karten, Wanderliteratur oder im Internet, indem Sie Schwierigkeitsgrad, Distanzen, Höhendifferenzen und Marschzeit auf die schwächsten Gruppenmitglieder abstimmen. Kalkulieren Sie auch genügend Ausweich- und Umkehrmöglichkeiten sowie Zeitreserven für Unvorhergesehenes mit ein. Entscheiden Sie anhand des Wetterberichts oder unter der Telefonnummer 162 sowie der aktuellen Wetterverhältnisse über den definitiven Start.


Bei einem Unfall

Die nachstehende Auflistung von Verhaltensmassnhamen bei Unfällen gilt einzig als Faustregel. Wo immer möglich ist Fachhilfe (zB Arzt, Rettungsdienst) beizuziehen.
(Quelle: www.samariter.ch)

Schauen
  • Situation überblicken
  • Was ist geschehen?
  • Wer ist beteiligt?
  • Wer ist betroffen?
Denken
  • Folgegefahren für Helfer und Patienten erkennen
  • Gefahr für Unfallopfer
  • Gefahr für Helfende
  • Gefahr für andere Personen
Handeln
  • Sich selbst vor Gefahren schützen
  • Notfallstelle absichern
  • Nothilfe leisten (zB Patienten aus Gefahrenzone bergen, lebensrettende Sofortmassnahmen)
  • Fachhilfe anfordern (zB Telefonnummer 144)

Wegkategorien

Wanderwege können in der Regel gefahrlos und ohne besondere Kenntnisse begangen werden. Bergwanderwege sind überwiegend schmal und steil und können exponiert sein. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Winterwanderwege werden unabhängig von den Sommerwanderwegen signalisiert und bei Lawinengefahr gesperrt.
(Quellen: www.swisshiking.ch / www.sac-cas.ch / www.baspo.ch)


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