Sommer SALE: Nur solange der Vorrat reicht!

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Unser Garten im Mai: Es grünt und spriesst

Jetzt ist Hochsaison: Zeit, Gemüse und Blumen auszupflanzen. Doch Vorsicht, die Eisheiligen! Videotipp

Endlich hat die Gartensaison begonnen! Nützlich: ein witterungsbeständiger Temperaturmesser im Garten.

Die Hochsaison beginnt: Gemüse- und Ziergarten im Mai

Im Garten ist der „Wonnemonat“ Mai eine wundervoll angenehme Zeit. Schön warm und sonnig, aber noch nicht so heiss, als dass die Arbeit zu schweisstreibend wird. Es grünt und blüht schon an vielen Ecken – da kommt bei allen Gartenfreunden so richtig Freude auf, wenn sie jetzt in die Garten-Hochsaisonstarten. Aber Vorsicht: Es kann noch Bodenfrost geben. Wie Sie Ihre Pflanzen vor den Eisheiligen schützen, welche Pflanzen für draussen geeignet sind und welches Obst und Gemüse jetzt ins Freiland darf, erfahren Sie in unseren Tipps.

Vorsicht vor den Eisheiligen

„Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist“– so lautet eine alte Bauernregel. Denn früher konnten sich Bauern und Gärtner noch nicht nach der computergestützten Wettervorhersage richten, sondern orientierten sich an überlieferten Beobachtungen. Und diese zeigten, dass zwischen dem 11. und dem 15. Mai häufig kalte Polarluft von Norden her nach Deutschland kam, und empfindliche Pflanzen erfroren. Die Heiligen, denen laut Kirchenkalender an diesen Tagen gehuldigt wurde, sind die sogenannten Eisheiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia von Rom. Letztere wurde im Volksmund zur „Kalten Sophie".

Praktische und schöne Helfer machen die Gartenarbeit zum Vergnügen. Aber Achtung Eisheilige: Wie schütze ich Pflanzen und Blumen für draussen?

Schutz vor Nachtfrösten

„Wer vor Frost die Pflanzen schützt, weiss, dass das der Ernte nützt.“, heisst es in einer weiteren Bauernregel.

  • Noch recht kleine Gemüsepflanzen können Sie beispielsweise durch umgedrehte Einmachgläser oder Blumentöpfe vor Nachtfrösten schützen.
  • Bei grösseren Pflanzen können Sie zum Beispiel Pappkartons zum Abdecken verwenden.
  • Für ganze Beete eignet sich ein Gärtnervlies, damit es Ihre Zöglinge kuschelig warm haben. Dieses ist auch optimal, um bereits blühende Obstgehölze einzuhüllen.
  • Am Tag sollten Sie den Schutz aber wieder abnehmen, um Bienen und anderen Insekten die Bestäubung der Blüten zu ermöglichen.

Raus in den Gemüsegarten

Wenn Sie wärmeliebendes Fruchtgemüse wie Paprika, Tomaten, Gurken, Zucchini oder Auberginen bereits auf der Fensterbank vorgezogen haben, dürfen diese nach den Eisheiligen im Mai ins Freiland umziehen. Gleiches gilt für Kräuter wie Basilikum oder Dill.

Direkt ins Freiland können Sie nun z. B. Kapuzinerkresse, Busch- und Stangenbohnen sowie Kürbisse aussäen. Auch Gurken und Zucchini können Sie jetzt im Beet aus Samen ziehen. Für Radieschen ist es im Mai sogar schon Zeit, wieder neues Saatgut auszubringen. Viele Pflanzen für draussen fühlen sich dort jetzt wohler als drinnen. Wenn Sie die kleinen Knollen durchgehend ernten möchten, sollten Sie dies alle zwei Wochen wiederholen.

Ein Hochbeet schützt Salat und Kräuter vor unliebsamen Schneckenbesuchen.

Sommerblüher pflanzen und pflegen

Blumen für draussen vorbereiten: auch für Ihre Sommerblumen ist jetzt die richtige Zeit zur Aussaat, zum Beispiel für Bartnelken, Ringelblumen, Zinnien, Sonnenblumen oder Astern. Knollen von Dahlien und Gladiolen dürfen Sie nun ebenfalls draussen in die Erde bringen. Und falls Sie ein Staudenbeet anlegen oder umgestalten möchten, ist der Mai der perfekte Monat dafür.

Ausserdem sorgen Sie mit folgenden Massnahmen für einen schönen Garten:

  • Schneiden Sie verblühte Büsche wie Forsythien und Flieder zurück.
  • Buchsbaumhecken freuen sich jetzt über einen Formschnitt.
  • Bei älteren Stauden können Sie die Triebe stützen und Nährstoffe in Form von Dünger geben.
  • Rosen bleiben lange schön, wenn Sie Verblühtes möglichst rasch entfernen. Setzen Sie dazu den Schnitt über dem ersten oder zweiten voll entwickelten Laubblatt an.
  • Bedecken Sie Ihre Beete mit Rindenmulch. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass sich die Feuchtigkeit gut hält und der Boden wertvollen Humus bekommt. Tipp: Streuen Sie reichlich Hornspäne aus, bevor Sie Beete mit Rindenmulch abdecken. Denn die Zersetzungsprozesse in der Mulchschicht verbrauchen viel Stickstoff, der sonst im Boden fehlt.

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Futter für Bienen

Mit bienenfreundlichen Pflanzen wie der Phazelie helfen Sie den Bestäubern, genug Nektar und Pollen als Nahrung zu finden. Schön für Bienen, aber auch fürs Auge: Legen Sie eine Bienenweide an. Bunte Saatgutmischungen gibt es fertig im Handel zu kaufen.

Guter Boden – gesunde Pflanzen

Ein geeigneter Boden lässt Pflanzen optimal wachsen. Mit verschiedenen Massnahmen können Sie die Eigenschaften Ihres Gartenbodens verbessern. Dazu müssen Sie jedoch erst einmal wissen, wie die Erde in Ihren Beeten beschaffen ist. Ist sie durchlässig und kann kaum Nährstoffe speichern oder ist sie sehr kompakt? Im ersten Fall können Sie z. B. Kompost und Mulch untermischen, beim kompakten Lehmboden Sand.

Praxis-Tipp: Bodenverbesserung bei der Pflanzung

So machen Sie den Boden für Ihre Pflanzen passend und verbessern den Boden.Zum Beispiel freut sich Lavendel über Kalk und Heidelbeeren lieben Rinden-Humus... Ausserdem müssen Hobbygärtner auf die Grösse des Pflanzlochs achten. Wichtig ist auch die anschliessende Düngung.

Was funktioniert, zeigt folgendes Video unseres Schwesterunternehmens Gärtner Pötschke:

Frischluft für Kübelpflanzen

  • Frostempfindliche Kübelpflanzen können Sie im Mai aus dem Winterlager holen.
  • Wenn der Erdballen bereits komplett durchwurzelt ist, brauchen die Pflanzen einen neuen Topf.
  • Verwenden Sie einen Kübel, der einen zwei bis drei Zentimeter grösseren Durchmesser hat als der alte.
  • Frische Erde liefert die nötigen Nährstoffe.

Tipp: Stellen Sie die Blumentöpfe auf Kübelfüsse. So läuft überschüssiges Giesswasser gut ab und Insekten wie Ameisen oder Asseln können sich nicht unter dem Topf ansiedeln.

Giessen nicht vergessen

Neben regelmässigem Unkrautjäten ist Giessen die wichtigste Aufgabe für einen prachtvollen Garten. Weil manche Pflanzen kein kaltes Leitungswasser mögen, füllen Sie am besten mehrere Giesskannen und lassen sie einige Zeit stehen. Oder Sie sammeln Regenwasser in einer Regentonne oder einem Tank. So hat das Giesswasser nicht nur die richtige Temperatur, sondern Sie sparen auch wertvolles Trinkwasser.

A propos Trinkwasser: Mit einer Vogeltränke tun Sie auch unseren gefiederten Freunden etwas Gutes. So wird Ihr Garten im Mai zum wahren Naturparadies.

Monat für Monat alle wichtigen Infos rund um Ihr Gartenjahr:

Januar: Schneeglöckchen: Zarte Frühlingsboten mit Superpower

Februar: So machen Sie Ihren Garten fit für den Frühling

März: Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft

April: Jetzt geht die Garten-Saison so richtig los!

Mai: Die Hochsaison beginnt: Gemüse- und Ziergarten im Mai

Juni: Den Frühsommer im Garten geniessen

Juli: Der Sommergarten: Zeit zum Ernten, Säen und Geniessen

August: Hochsommer im Garten – Tipps, was im August zu tun ist

September: So bereiten Sie Ihren Garten optimal auf den Herbst und Winter vor

Oktober: So wird der Garten winterfest

November: Christrosen - Jetzt kommt die Zeit für die edlen Winterblüher im Garten

Dezember: Stars der Weihnachtsdeko: Amaryllis und Weihnachtsstern