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Orchideen

Pflegeleichte Zimmerpflanzen voller Exotik I Plus Deko-Tipp für den Advent

Verleihen auch einem winterlichen Arrangement sofort eine Prise Exotik: Orchideen sind vielseitig, pflegeleicht und immer ein wunderschöner Hingucker.

Pflegeleichte Zimmerpflanzen voller Exotik: Tausende Orchideenarten für jeden Geschmack

Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und sind pflegeleichter als oftmals gedacht. Sie blühen nicht nur rosa oder weiss, sondern in fast jeder erdenklichen Farbe. Ob Rot- oder Lilatöne, sonniges Gelb und Orange oder sogar Blau, gestreift oder gesprenkelt – dank der eifrigen Orchideenzüchter gibt es eine enorme Farbenvielfalt bei den Orchideenarten. Und nicht nur das: Auch die Formen und Grössen der eleganten Blüten sind in der riesigen Orchideen-Familie ganz unterschiedlich ausgebildet. So findet jeder Pflanzenfan bestimmt seine ganz persönliche Lieblings-Orchidee.

Beliebt und pflegeleicht: Schmetterlingsorchideen

Die beliebtesten und pflegeleichtesten Orchideen sind die der Gattung Phalaenopsis, auch Schmetterlingsorchideen genannt. Sie sind für viele Pflanzenfreunde der Inbegriff für Orchideen und eignen sich besonders gut für Einsteiger. Unter den Phalaenopsis-Züchtungen gibt es auch viele, die im Winter blühen. Unsere folgenden Tipps und Tricks für die winterblühenden Schönheiten beziehen sich daher auf die pflegeleichten Arten dieser Gattung.

Weitere bekannte Gattungen sind

  • Vanda-Orchideen: Sie können ganz ohne Substrat kultiviert werden, nämlich in einem Glas oder hängend in einer Blumenampel. Sie sind recht anspruchsvoll in der Pflege und daher eher etwas für Fortgeschrittene.
  • Frauenschuh (Cypripedium): Die Orchideen dieser Gattung wachsen im Gegensatz zu den meisten anderen Arten auf dem Boden und sind winterhart. Daher eignen sich Frauenschuh-Orchideen als Beetpflanzen für den Garten. Am besten setzt man sie im Herbst, sodass sie gut anwurzeln können und im folgenden Sommer ihre faszinierenden Blüten zeigen.
  • Knabenkraut: Knabenkräuter sind der Oberbegriff für Gattungen von heimischen Orchideen. So ist z. B. das Mannsknabenkraut eine bei uns beheimatete Orchideenart, die sich auch problemlos im eigenen Garten kultivieren lässt.

Über regelmässige Feuchtigkeit freuen sich die Tropenpflanzen genauso wie über Düngung während der Wachstumsphase.

Der richtige Standort für Orchideen

Die meisten Orchideen, die wir als wohnliche Blumendeko so schätzen, kommen aus tropischen Regenwäldern. Dort wachsen sie als sogenannte Aufsitzerpflanzen in den Astgabeln von Baumkronen. Mit ihren Luftwurzeln entziehen sie der Luft Feuchtigkeit und nehmen Nährstoffe aus abgestorbenen Rindenstückchen auf. So wie sie in ihrer Heimat hell, aber von Blättern geschützt wachsen, sollten die Orchideen auch als Zimmerpflanzen keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

Pflegetipps für Orchideen

  • Luftfeuchtigkeit: Gerade im Winter ist die Luft häufig zu trocken für die tropischen Blühpflanzen. Besprühen Sie die Blätter daher regelmässig mit Wasser. Das entfernt gleichzeitig den Staub. Feuchtigkeit liefern auch spezielle Fensterbank-Sets für Orchideen, bei denen das Wasser im unteren Behälter verdunstet und die Pflanzen befeuchtet.
  • Blattpflege: Zum Schutz vor Blatt- und Schildläusen sollten Sie die Blätter regelmässig mit lauwarmem Wasser, in das Sie einen Schuss Rapsöl geben, abwischen. Das bringt auch schönen Glanz.
  • Düngen: Orchideen brauchen nur während des Wachstums regelmässig Dünger. Nach einer intensiven Blühphase legen die meisten Orchideenarten eine Ruhepause ein, während der sie keinen Dünger benötigen. Sobald aber ein neues Blatt oder ein neuer Trieb zu sehen ist, sollten Sie die Pflanze etwa alle zwei Wochen durch einen speziellen Flüssigdünger für Orchideen mit Nährstoffen versorgen.
  • Schneiden: Ob und wie Sie Orchideen schneiden sollten, hängt in erster Linie davon ab, um welchen Orchideentyp es sich handelt. Abgesehen davon empfiehlt es sich, braune, vertrocknete Stängel oder Stängelstücke zu entfernen. Bei den mehrtriebigen Orchideen, zu denen auch die beliebten Phalaenopsis-Arten gehören, treiben aus dem abgeblühten Stängel häufig erneut Blüten aus. Trennen Sie daher den Stiel über dem zweiten oder dritten Auge ab und lassen Sie sich überraschen, ob sich neue Blüten zeigen.

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Ansprechendes Deko-Objekt: Orchideenpflanzen aus Textilmaterialien sind von den echten kaum mehr zu unterscheiden.

Die richtige Erde für Orchideen

Weil Orchideen in der Natur nicht im Boden wachsen, gedeihen sie nur in spezieller Orchideenerde. Das ist ein Substrat aus groben Rindenstückchen, das genügend Luft an die Wurzeln der Orchidee lässt. Die Baumrinde zersetzt sich aber mit der Zeit und wird undurchlässig. Daher freuen sich die Pflanzen, wenn sie Sie alle zwei bis drei Jahre umtopfen bzw. das Orchideensubstrat austauschen.

So giessen Sie Orchideen im Winter

Im Winter brauchen Orchideen weniger Wasser als im Sommer. Beim wöchentlichen Giessen – am besten mit Regenwasser oder abgestandenem Leitungswasser – ist besonders wichtig, dass keine Staunässe entsteht, damit die Wurzeln nicht faulen. Das gelingt am besten in speziellen Orchideentöpfen, die aus einem Übertopf mit transparentem Innentopf bestehen. Alternativ können Sie die Pflanzen auch einmal pro Woche aus dem Topf nehmen und in Wasser tauchen, so dass sich Substrat und Wurzeln vollsaugen können.

Unser Tipp: Weihnachtsdeko mit Orchideen

Orchideen sind nicht nur ein schönes Geschenk zum Geburtstag oder zu anderen Gelegenheiten, sie passen auch perfekt in die Weihnachtszeit. Mit einem weihnachtlichen Übertopf – entweder selbst gebastelt oder gekauft, es kann aber auch eine dekorative Hutschachtel oder eine hübsche XL-Tasse mit Untertasse sein – und mit Weihnachtskugeln dekoriert, sind sie ein attraktiver Schmuck für Ihr Zuhause im Dezember.

Statt Blüten abzuschneiden, können Sie beispielsweise künstliche Orchideen für Ihren Adventskranz oder weihnachtliche Gestecke verwenden. Die natürliche Alternative sind Arrangements mit Topf-Orchideen: Stellen Sie die Pflanzen in eine grosse Schale, die Sie mit Tannenzweigen, Kerzen oder Lichterketten und Weihnachtsschmuck nach Ihrem Geschmack dekorieren. Das verbreitet festliche Stimmung – und nach den Feiertagen können Sie sich ohne die Weihnachtsdeko noch lange an den exotischen Schönheiten erfreuen!