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Französischer Landhausstil

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Frisch, hell und einladend: hier geniesst man seinen Café au lait mit Vergnügen. Eine einladende Küche im französischen Landhausstil versprüht Leichtigkeit und Lebenslust

Französischer Landhausstil - leben wie Gott in Frankreich mit stilvoller Deko

Wenn sich drinnen und draussen vermischen und alles um uns herum ein wenig leichter, fröhlicher und heller ist, dann sind wir womöglich gerade im Urlaub in Südfrankreich und geniessen das typisch französische „Savoir-vivre“. Diese unbeschwerte Lebensart, bei der immer Sommer zu sein scheint und stets eine angenehme, etwas träge Ruhe herrscht. Wie schön wäre es, wenn man diese Leichtigkeit mit nach Hause in die eigenen vier Wände nehmen könnte. Die gute Nachricht: Man kann!

Es darf ein bisschen älter sein

Einrichten im französischen Landhausstil ist einfacher, als viele denken. Es muss hierbei nämlich nicht alles durchgestylt und aus einem Guss sei. Im Gegenteil: Altes steht ganz selbstverständlich neben Neuem, ein bisschen Patina an Möbeln und Textilien ist nicht nur in Ordnung, sondern erwünscht. Schmiedeeiserne Gartenmöbel dürfen durchaus schon ein paar rostige Stellen aufweisen und ein Sprung in einem Krug oder Blumentopf ist gar kein Problem.

Von Farben und Stoffen

Wichtig für den Look im französischen Landhausstil ist die richtige Farbwahl. Beige, Sand, Creme, Antik-Weiss und sanftes Grau sind hier tonangebend und sorgen für die helle und freundliche Atmosphäre. Die Böden sind aus terracotta- oder sandfarbenen Fliesen oder hellem Holz. Auch hier gilt: kleine Scharten tun dem Stil gut und sind kein Makel. Die Wände werden hell gestrichen oder lassen an einzelnen Stellen sogar das rohe Mauerwerk sehen. Dazu wählt man Vorhänge aus hellen, duftigen Stoffen gern mit kleinen Mustern, die an Vorhangstangen aus rustikalem Eisen angebracht werden.

Laden Sie den Sommer ein: Becher und Tassen mit verspielten Mustern und zarten Blumenprints sind frische Accessoires im französischen Landhausstil

Köstliche Patina rund um den Esstisch

In der Küche und im Esszimmer zieht der Charme des französischen Landhausstils vor allem durch typische Accessoires ein: Keramiktöpfe mit frischen Kräutern auf der Fensterbank, Körbe mit Obst und Brot oder eine alte Etagere für süsse Macarons oder anderes Gebäck. Ein Esstisch aus hellem Holz im Shabby-Chic und ein Mix aus unterschiedlichen Stühlen unterstreichen den lässigen französischen Landhausstil ebenso wie eine Küchenfront mit Kassettentüren oder eine alte Keramikspüle mit passendem Wasserhahn aus Messing. Wenn Sie aber nicht gleich alles umgestalten wollen, können Sie auch nach und nach immer mehr Frankreich einziehen lassen. Zum Beispiel mit sogenanntem Fayence- oder Steingut-Geschirr, perfekt in Naturfarben oder mit floralen und schnörkeligen Musterprints. Diese kunsthandwerkliche Keramik versprüht das entspannte Lebensgefühl Frankreichs und lässt den Sommer an Ihrem Esstisch Platz nehmen.

Im Schlaf- oder Badezimmer wird mit pastellfarbenen Einzelstücken dekoriert. Ein Trockenblumenkranz dient als zarter floraler Blickfang und hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Frischblumen: Er bleibt schön!

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Auch im Schlafzimmer bleibt es luftig und leicht: Bettwäsche mit Schmetterlingsprint und filigrane Beleuchtung mit Provence-Motiven sorgen - vielleicht - für angenehme Träume inmitten duftender Lavendelfelder

Gute Nächte in der Provence

Ins Schlafzimmer holen Sie mit kleinen Beistellmöbeln eine Prise Frankreich. Ob aus hell lackiertem Holz oder Metall – ein Nachttisch oder Stuhl mit etwas Patina ist ein guter Anfang. Hübsch sieht auch eine Waschschüssel mit passendem Krug auf einer Kommode aus. Wählen Sie helle Bettwäsche mit typischen Provence-Motiven wie z. B. Lavendel und dekorieren Sie das Bett mit Kissen in unterschiedlichen Hüllen. So wird’s auch im Schlafzimmer angenehm unaufgeregt und lässig.

Woher stammt der französische Landhausstil?

Entstanden ist diese Art des ländlich eleganten Einrichtens am Anfang des 19. Jahrhunderts, als in Frankreich immer mehr Menschen nach Paris zogen. Die Stadt wurde immer voller, wodurch sich die hygienischen Zustände drastisch verschlechterten. Wer es sich leisten konnte, baute sich ein Landhaus in einem der stadtnahen Dörfer und nutzte es vor allem in den Sommermonaten. Die Einrichtung orientierte sich am einfachen Stil der Bauern, kombiniert allerdings mit den Annehmlichkeiten, die man aus der Stadt gewohnt war. Diese Mischung aus adligen, bürgerlichen und bäuerlichen Traditionen ist der Ursprung dessen, was wir heute den französischen Landhausstil nennen.

Savoir-vivre an der frischen Luft

Am einfachsten ist der französische Landhausstil im Freien, also auf der Terrasse, dem Balkon oder in einem schattigen Eckchen des Gartens umzusetzen. Hier brauchen Sie nur die typischen Gartenmöbel aus geschwungenem, lackiertem Eisen und ein paar Töpfe mit südländischen Pflanzen wie Zitronen- oder Olivenbäumchen oder natürlich Lavendel. Schon der zarte Duft versetzt Sie ruckzuck in den Süden Frankreichs und macht es ganz leicht, die Seele baumeln zu lassen.

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