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vor 2 Wochen

Wohlfühlwunder Hanf

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Die Vielseitigkeit von Hanf und speziell CBD Öl rückt immer mehr in den Vordergrund.

Manege frei für den sanften Hanf

Trommelwirbel für den neuen Star am Superfood- und Wellness-Himmel: Hanf. Da müssen Kurkuma und Matcha, Mandelöl und Jojoba einmal zur Seite treten, denn egal ob in Schokolade, Tee oder Chai-Latte und seit neuestem auch in der Kosmetik, alle wollen nur ihn sehen - äh, es muss natürlich heissen: ausprobieren. Lesen Sie hier, wie vielseitig Hanf ist, was sich hinter dem Kürzel CBD versteckt und welche neuen Hanf-Produkte es gibt.

Hanf ist nicht gleich Hanf

Grob gesagt gibt es zwei Arten von Hanf: Nutzhanf und Drogenhanf. Lange waren in Deutschland beide Arten verboten, doch es tut sich was. Schon seit den 1990er Jahren ist der Anbau von Nutzhanf wieder erlaubt. Verboten ist und bleibt Drogenhanf. Der enthält Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Der Stoff wirkt berauschend und kann abhängig machen.

Aber ein enger Verwandter von THC, der aus Nutzhanf gewonnen wird, hat es der Forschung heute angetan: Er heisst Cannabidiol, kurz CBD. Er fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, sondern soll Körper und Geist eine angenehme Ruhe verschaffen. In manchen Kreisen läuft CBD, gerne verwendet auch als CBD Öl dem Feierabendbier den Rang ab. Auch als Arzneimittel ist er zugelassen.

Der Unterschies zwischenCBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol)?

Wichtig ist die Unterscheidung:

CBD (Cannabidiol), das häufig in der Form von CBD Öl angeboten wird, ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid, das aus dem weiblichen Hanf gewonnen wird.

THC (Tetrahydrocannabinol) wirkt berauschend. Langfristiger Konsum birgt Risiken:

  • es droht psychische Abhängigkeit
  • Rückzug aus dem sozialen Leben
  • negative Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit
  • körperliche Folgen

Daher ist nicht nur der Anbau von Drogenhanf in Deutschland verboten, sondern bisher auch der Besitz von Haschisch, Marihuana und Gras.

Neuartige Abnehm-Shakes enthalten CBD. Anwender berichten von einer Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens während der Diät mit CBD oder der Einnahme von CBD Öl.

Wohlfühlen mit Hanf? CBD als Medizin

Wenn es um die medizinische Wirkung von Hanf geht, können wir bis ins alte China zurückgehen. Schon die Ägypter und das antike Rom nutzten die sanften Wirkungen von Hanf und CBD Öl als bewährtes Heilmittel.

Die Universalgelehrte Hildegard von Bingen empfahl, Hanfprodukte zu essen und setzte Hanföle in ihrer Medizin ein. Heute wird CBD als Wirkstoff erforscht. In Deutschland ist er als Arzneimittel zugelassen.

Verbraucherschützer warnen vor vollmundigen Versprechen wie einer Wirkung gegen Krebs, denn bislang gibt es erst wenige klinische Studien, die die Wirkung von CBD wirklich belegen. Eine Empfehlung bei bestimmten Krankheiten gibt es daher noch nicht.

Fazit: Die Ärzte müssen im Einzelfall entscheiden, ob eine Verordnung angemessen ist. Dafür gibt es umso mehr begeisterte Anwender, die den entspannenden Effekt für sich nutzen. Sie berichten von angenehmer Beruhigung durch CBD Öl und anderen Produkten mit Hanf.

Welche Hanfprodukte gibt es?

Mittlerweile füllen diverse Hanfprodukte ganze Regalmeter im Handel, vielerorts entstehen so genannte "Hanf-Läden": Hanfsamen eignen sich für Backwaren und Müsli und liefern neben viel Eiweiss auch ungesättigte Fettsäuren. Hanfmehl macht aus einem einfachen grünen Smoothie eine wahre Eiweissbombe und CBD Hanföl verfeinert Salate und Rohkost. Hanföl als Speiseöl ist besonders für seine gesunden Fette bekannt.

Neben diesen Erzeugnissen boomt der Handel mit Hanftee, Schokolade und veganem Kakao mit Hanf. Der THC-Gehalt dieser Produkte darf übrigens höchstens 0,2 % THC betragen. Zum Vergleich: Drogenhanf enthält bis zu 15 % THC. Ausserdem ist Hanf als reines Cannabisöl erhältlich, dabei gibt es Produkte mit 5 oder 10 % CBD.

CBD Öl in der Kosmetik

Auch in der Naturkosmetik gewinnt CBD Öl immer mehr an Bedeutung. So sind zunehmend Kosmetikprodukte mit dem Trendwirkstoff CBD und einem Anteil an CBD Öl auf dem Markt, die für allgemeine körperliche Entspannung sorgen und zur Regeneration trockener Haut beitragen sollen. Wichtig ist, dass es sich bei Kosmetikprodukten mit Hanf und CBD Öl um Naturkosmetik handelt, die den strengen Standards der ölologichen Bio-Kosmetik entspricht, das heisst, die Produkte müssen frei sein von Mikroplastik, synthetischen Duftstoffen, Silikonölen, Parabenen, Paraffinen und PEGs. Diesen Vorgaben entspricht beispielsweise die Wohlfühlkosmetik von CBD Vital.

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Hanf - uralte Nutzpflanze mit vielen Talenten

Wer Hanf hört, denkt meist an Marihuana und Haschisch - Nutzhanf kommt den wenigsten in den Sinn. Sehr zu unrecht, denn lange bevor Gras unsere Gerichte beschäftigte, diente Nutzhanf schon als wertvoller Rohstoff.

Die lange Geschichte von Hanf

  • 4000 Jahre vor Christus: Funde aus der Yangshao-Kultur
  • 3000 Jahre vor Christus: Fund im alten China
    1. Jahrhundert: Der Anbau in Amerika beginnt unter den spanischen Konquistadoren
    1. Jahrhundert: In Virginia ist der Anbau von Nutzhanf vorgeschrieben. Bürger können ihre Steuern mit Hanf bezahlen.
  • Schifffahrt: Seile, Netze und Segel aus Hanf
  • Rembrandt und Van Gogh malen ihre berühmten Bilder auf Hanfleinen
  • ab dem 17. Jahrhundert: Stoffe und Kleidung aus Hanf

Doch die vielseitige Nutzung fand Anfang des 20. Jahrhunderts ein jähes Ende als Hanf im Rahmen der ersten Opiumkonferenz in Genf als Droge verboten wurde. In Deutschland dauerte es fast ein Jahrhundert, bevor Nutzhanf wieder angebaut werden durfte.

Applaus für die Neuentdeckung im Superfood- und Wellness-Himmel

Ganz egal für welchen Auftritt von Hanf wir uns entscheiden: Pur, als entspannendes CBD Öl oder als verwöhnende Kosmetik, süss verpackt in Schokolade und Kakao oder mild-würzig in einem heissen Tee, sicher ist, dass er etwas Besonderes ist. Denn noch sind Hanf, Hanfprodukte und CBD Öl hierzulande alles andere als alltäglich. Doch das wird sich ändern. Applaus für den aufsteigenden Star am Superfood- und Wellness-Himmel.