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vor 3 Wochen

Schlank dank Rohkost

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Knackiger Vitamingenuss: Rohkost mit Dip sättigt als Hauptgericht oder lässt sich als frischer Snack zwischendurch geniessen

Rohkost in allen Farben: der Abnehm-Booster Nummer 1

Trifft man auf Menschen, die im Büro Paprika und Möhren knabbern oder im Restaurant nur einen Salat bestellen, kommt nicht selten die Frage „Bist du auf Diät?“. Tatsächlich ist eine Ernährung, die ausschliesslich aus Rohkost besteht, ein beliebtes Mittel, um abzunehmen. Denn die rohen Vitaminbomben sind von Haus aus kalorienarm. Ihre enthaltenen Ballaststoffe beschäftigen den Magen lange. Ausserdem soll der Verzehr von Rohkost entschlackend wirken.

Aber funktioniert das wirklich? Kann man tatsächlich mit rohen Lebensmitteln Gewicht verlieren? Wird man davon satt oder knurrt dauernd der Magen? Und wie gesund ist eine solche Rohkost-Diät eigentlich?

Das kommt bei der Rohkost-Diät auf den Teller

Bei einer Rohkost-Diät wird ausschliesslich rohes Obst und Gemüse verzehrt, auch Gemüsesäfte sind erlaubt. Ob Apfel, Möhre, Gurke oder Paprika – diese Lebensmittel enthalten durch den rohen Zustand besonders viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Grundsätzlich sind alle Obstarten erlaubt, die zuckerärmeren sollten jedoch bevorzugt werden.

Beim Gemüse darf alles auf den Teller, was ohne Kochen verträglich ist. Das kann neben Blattsalaten, Radieschen, Gurke und Co. auch Gemüse sein, das wir üblicherweise kochen oder dünsten.

Als Rohkost geeignetes Obst:

  • Äpfel und Birnen sind bestens geeignet, aber auch Pflaumen, Beeren, Wassermelone oder Kirschen.
  • Mit einem Anteil an exotischen Früchten wie Ananas, Kiwi, Mango oder Papaya bringen Sie Abwechslung in Obstsalat und Smoothie. Wegen der schlechteren Klimabilanz sollten aber heimische Früchte die Hauptrolle spielen.
  • Zurückhaltend sollten Sie auch bei Weintrauben und Bananen sein, da sie viel Zucker enthalten.

…und Gemüse:

  • Noch grösser als beim Obst ist die Auswahl beim Gemüse: Die Klassiker sind Möhre, Paprika, Gurke, Tomate und Radieschen.
  • Roh schmecken auch viele Gemüsearten, die wir üblicherweise kochen oder dünsten, zum Beispiel Spinat oder Pilze, hier aber am besten Zuchtchampignons. Probieren Sie doch mal leckere Rohkost-Salate mit Blumenkohl, Brokkoli oder roter Bete!
  • Auch Spitzkohl, Chinakohl, Weiss- oder Rotkohl sind roh nicht nur geniessbar, sondern auch lecker. Damit Kohl bekömmlicher wird, sollten Sie ihn in feine Streifen schneiden, mit ein wenig Salz weichkneten und am besten mehrere Stunden stehen lassen.
  • Grünes Gemüse wie Grünkohl und Spinat ist optimal, um grüne Smoothies zu zaubern. Bitte beachten: von grünen Bohnen ist roh abzusehen, sie müssen erhitzt werden, weil sie in rohem Zustand die Darmschleimhaut schädigen können.

Rohkost-Ernährung: Gesunde Fette unbedingt ergänzen

Gemüse und Obst sollten zwar die Hauptbestandteile der Rohkost-Ernährung sein, aber eine kleine Menge gesunder Fette gehört unbedingt mit auf den Teller. Manche Nährstoffe können nämlich nur gemeinsam mit Fett vom Körper aufgenommen werden.

Diese Fettlieferanten sind besonders günstig:

  1. Native Pflanzenöle, z. B. Olivenöl, Rapsöl, Lein- oder Walnussöl
  2. Nüsse, Kerne und Samen wie Macadamia, Cashews, Mandeln, Walnüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne
  3. Auch die Avocado liefert viele gesunde ungesättigte Fettsäuren.

Sorgt für gute Laune, ist vitaminreich und schmeckt immer: ein fruchtig bunter Obstsalat darf bei einer Rohkost-Diät nicht fehlen

Rohkost-Rezepte: Speiseplan für eine vitaminreiche Kostform

Einen richtigen Plan für die Rohkost-Diät brauchen Sie eigentlich nicht. Aber es hilft, passende Rohkost-Rezepte herauszusuchen. Denn immer nur geschnippeltes Obst und Gemüse pur zu essen, kann auf die Dauer langweilig werden. Suchen Sie sich raus, was Ihnen schmeckt, dann macht die Rohkost-Diät sogar richtig Spass.

Hier ein Beispiel für Ihren Rohkost-Ernährung Tagesplan:

  • Zum Frühstück ist ein Obstsalat ideal, bestreut mit ein paar Nüssen oder Kernen. Für knusprigen Geschmack kann eine Handvoll Mandelplättchen kurz in der Pfanne geröstet werden. Alternativ darf es auch mal ein Smoothie sein, am besten ein grüner mit Obst und Gemüse, damit der Fruchtzucker nicht überhand nimmt.

  • Mittags kommt ein bunter Rohkost-Salat auf den Tisch. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Lecker sind zum Beispiel Apfel-Möhren-Salat, Tomatensalat mit Avocado, Feldsalat mit Zucchini und Champignons oder ein Krautsalat. Hier liefern Pflanzenöle, Nüsse und Kerne nicht nur ungesättigte Fettsäuren, sondern auch viel Geschmack, genauso wie frische Kräuter.

  • Wenn es abends kein Salat mehr sein soll, kann rohes Gemüse auch zu einer kalten Suppe verarbeitet werden. Dazu zum Beispiel Tomaten, Paprika, Möhren und Knoblauch mit frischen Kräutern und Cashewkernen sowie etwas Öl im Mixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und geniessen.

  • Als frischer Snack zwischendurch bieten sich Gemüsesäfte an.

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Multizerkleinerer oder Melonenspalter sind praktische Helferlein, wenn Rohkost auf den Teller kommt

Wie sinnvoll ist diese Diätform? Ist nur Rohkost gesund? Die Vor- und Nachteile von Rohkost

Kalorienzählen ade und trotzdem abnehmen - mit einer Rohkost-Ernährung kommen sie diesem Vorhaben näher. Sie sind trotzdem noch unsicher, ob eine solche Diät das Richtige für Sie ist? Als Entscheidunghilfe haben wir hier ein paar Vor- und Nachteile von Rohkost für Sie gesammelt:

Für Rohkost spricht:

  • Schneller Erfolg: die Pfunde purzeln nur so. Aber Vorsicht: Wenn Sie danach wieder so essen wie vorher, sind die Kilos oft auch schnell wieder drauf – der gefürchtete Jo-Jo-Effekt lässt grüssen.
  • Zeitersparnis: Das mühsame Zubereiten der Mahlzeiten entfällt. Ein Vorteil für alle Kochmuffel.
  • Nährwerte: Der Gehalt an Nährstoffen und Enzymen von pflanzlichen Lebensmitteln ist im rohen Zustand am höchsten.
  • Körperliche Auswirkungen: Ernährungsexperten vermuten, dass eine Rohkost-Diät u. a. die Durchblutung des Gehirns und eine gesunde Darmflora fördert und dadurch die Hormon-Produktion und das seelische Wohlbefinden positiv beeinflusst. Weil bei dieser Kostform viele stark wasserhaltige Lebensmittel verzehrt werden, wird dem Körper auch genügend Flüssigkeit zugeführt.
  • Langzeitwirkung: Obst, Gemüse, Nüsse und gesunde Fette wirken entwässernd und entschlackend, zudem antioxidativ und entzündungshemmend.
  • Gesundes Essverhalten: Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass eine Rohkost-Diät ein guter Einstieg in eine bewusstere Ernährungsweise sein kann. Denn die feste Rohkost müssen Sie gut kauen, so dass Sie achtsames Essen mit einem gesunden Esstempo trainieren und Ihr Sättigungsgefühl wieder spüren lernen. Das lange Kauen macht zudem länger satt und hält den Blutzuckerspiegel konstant.

Gegen alleinige Rohkost spricht:

  • Geringe Proteinzufuhr: Rohkost ist zwar grundsätzlich sehr gesund, auf die Dauer fehlt dem Körper aber wichtiges Eiweiss. Dann werden zum Beispiel Muskeln abgebaut.
  • Mögliche Mangelerscheinungen: Bei längerer Durchführung kann durch den ausschliesslichen Verzehr von Rohkost ein Mangel an Vitamin B12 entstehen, da dieses nur in tierischen Lebensmitteln enthalten ist. Laut einer Gesundheits-Studie der Uni Giessen können bei Frauen, die sich nur mit Rohkost ernähren, Zyklusstörungen aufgetreten, ein Symptom von Mangel- bzw. Unterernährung.

Nachhaltig schlank und gesund MIT Rohkost

Es kommt also auch bei der vitaminreichen Rohkost auf das was und vor allem wie lange an. Eine Woche Rohkost-Diät sorgt dafür, dass Fettpölsterchen schmelzen und ruft sicherlich noch keinen Nährstoffmangel hervor.

Allerdings dauert der Abnehm-Effekt durch Rohkost allein meist nicht lange an. Wenn wieder normal bzw. reichhaltiger gegessen wird, schnellt das Körpergewicht wieder hoch.

Eine nachhaltigere Alternative kann es daher sein, nur ab und zu mal einen Rohkost-Tag einzulegen. Dabei wird der Körper mit wichtigen Ballaststoffen versorgt, spart aber einen guten Teil der sonst aufgenommenen Gesamtkalorienmenge ein. Gerade nach üppigen Festen ist das hilfreich, um in Form und fit zu bleiben.

Fazit: Auf Dauer allerdings ist eine Mischung von Rohkost und schonend gegarten Lebensmitteln zu empfehlen - die beste Wahl, wenn es um die Versorgung unseres Körpers mit wichtigen Nährstoffen geht.

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