Sommer SALE: Nur solange der Vorrat reicht!

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Happy Food - Soulfood

Gute Laune kann man essen

Wissen Sie, was Soulfood ist? Lebensmittel, die für gute Laune sorgen und die Seele streicheln

Soulfood - gute Laune kann man essen

Wenn sich die Tage wieder schneller verkrümeln und uns die Sonne seltener verwöhnt, kann das schnell ganz schön aufs Gemüt drücken. Viele Menschen werden im Spätsommer wehmütig und wenn dann noch der Herbst trübe ausfällt, meldet sich der Winterblues. Aber keine Angst: Wir sorgen dafür, dass das Stimmungstief nicht bis zum Frühling bleibt. Denn wussten Sie, dass man gute Laune buchstäblich essen kann? Mit Soulfood, Essen, das die Seele streichelt, wird der Blick auf die Dinge schon wieder viel heller. Denn schon Hippokrates wusste: „Was wir essen, bestimmt das Gemüt“. Wir verraten, wie Sie sich häppchenweise glücklich machen.

Woher kommt der Blues?

Geht es Ihnen auch so? Kaum zieht die dunkle Jahreszeit ein, sinkt die Laune in den Keller und wir fühlen uns irgendwie antriebslos. Kein Wunder, denn wenn zu wenig Licht über die Augen in die Zirbeldrüse im Gehirn gelangt, wird mehr Melatonin produziert ­– und dieses Schlafhormon macht müde und schlapp. Melatonin wird aus dem Glückshormon Serotonin gebildet. Daher sinkt mit steigendem Melatoninspiegel das Serotonin. Das Ergebnis: schlechte Laune und wenig Antrieb.
Unser Gute-Laune-Tipp vorab: Tanken Sie auch im Herbst und Winter möglichst viel Tageslicht! Regelmässige Spaziergänge oder spezielle Tageslichtlampen helfen gegen den Blues. Aber auch mit bestimmten Lebensmitteln können Sie der Serotoninbildung auf die Sprünge helfen!

Serotonin – der Glücklichmacher

Die gute Nachricht: Der Serotoninspiegel kann durch die Aufnahme der Aminosäure Tryptophan erhöht werden. Denn aus diesem Eiweissbaustein stellen die Nervenzellen im Gehirn ihr eigenes Serotonin her. Tryptophan steckt in vielen eiweissreichen Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch, Eiern und Milchprodukten wie Käse. Aber auch Hülsenfrüchte wie Soja und Erbsen, Getreide, Gemüse und Nüsse liefern grössere Mengen der Aminosäure, ebenso Bananen und Trockenfrüchte wie Datteln, Pflaumen oder Feigen. Ebenfalls reich an Tryptophan ist Schokolade. Dass diese auf der Hitliste der Gute-Laune-Lebensmittel ganz oben steht, hat aber noch andere Gründe. Dazu später mehr.

Unser Gute-Laune-Tipp: Der Tryptophan-Effekt hebt leider nur kurz die Stimmung. Hinzu kommt, dass eine eiweissreiche Ernährung die Bildung von Serotonin bremst. Essen Sie dagegen gleichzeitig viele Kohlenhydrate, können Sie die Serotoninbildung im Gehirn ankurbeln.

Gute-Laune-Kost is(s)t ausgewogen

Für eine dauerhaft gute Stimmung sollten Sie sich möglichst ausgewogen ernähren. Denn eine optimale Nährstoffversorgung ist die beste Basis für Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden. Eine grosse Rolle in Soulfood Rezepten spielen dabei die B-Vitamine. Hier stecken viele B-Vitamine für gute Laune drin:

  • Vitamin B1 (Thiamin): Vollkornprodukte, Weizenkeime, Fleisch und Geflügel, Kartoffeln, Reis, Erbsen
  • Vitamin B2 (Riboflavin): Milchprodukte, Geflügel, Fisch, Spinat
  • Niacin: Fisch, Fleisch und Geflügel, Champignons, Erbsen
  • Vitamin B6 (Pyridoxin): Fisch, Geflügel, Avocado, Bananen, Paprika, Spinat, Kartoffeln
  • Panthothensäure: Gemüse, v. a. Brokkoli, Pilze, Spargel
  • Biotin: Milch, Leber
  • Vitamin B12 (Cobalamin): Milchprodukte, Fisch, Rindfleisch
  • Folsäure: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse wie Rosenkohl, Wirsing, Spinat

Unser Gute-Laune-Tipp: Auch „gute“ Fette machen glücklich. In Nüssen, Pflanzenölen, Avocado und Fisch stecken wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die wie "Soulfood" wirken und unsere Stimmung heben können.

Soulfood zuhause geniessen mit Weltbild

Nüsse gelten als pures Soulfood - ihre einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie ihr Gehalt an Calcium, Magnesium und Eisen halten uns gesund und ausgeglichen

Mineralstoffe und Spurenelemente gegen Stress

Wir kennen ihn alle: Stress. Nicht selten ist er der Grund für unsere schlechte Laune. Damit sich Stress erst gar nicht ausbreiten kann, sollten Sie vor allem auf eine gute Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen setzen. Denn nur so können Nervensystem und Gehirnstoffwechsel reibungslos funktionieren. Besonders wichtig sind folgende Mineralstoffe:

  • Eisen: Gute Eisenlieferanten sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse wie Erbsen, Schwarzwurzeln und Spinat, Sonnenblumenkerne, Sesam, Pilze, Beeren, Pfirsiche, Fleisch und Geflügel.
  • Calcium: Calcium entspannt u. a. Nerven und Muskeln. Es steckt vor allem in Milchprodukten, aber auch in grünem Gemüse, in Nüssen und Soja.
  • Magnesium: Magnesium beugt Erschöpfung und Gereiztheit vor. Vollkornprodukte, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Gemüse wie Spinat und Grünkohl sowie die Obstarten Banane, Kiwi und Kirsche liefern reichlich davon.

Unser Gute-Laune-Tipp: Die Spurenelemente Selen und Zink sorgen ebenfalls für gute Nerven und damit gegen das Gefühl, gestresst zu sein. Selen steckt in Fisch und Meeresfrüchten sowie in Soja, Weizen, Reis und Sonnenblumenkernen. Zink ist beispielsweise in Eigelb, Käse, Fleisch und Vollkornprodukten zu finden.

Wohlfühlfaktor Essen - das Zelebrieren macht Mahlzeiten zu Soulfood-Momenten

Sind Sie fit und gesund, fühlen Sie sich wohl und sind automatisch besser gelaunt. Auch Essen und Geniessen kann auf vielen Wegen glücklich machen:

  • Gemeinsames Kochen und Geniessen macht Spass und killt schlechte Laune. Laden Sie Freunde zum Essen ein!
  • Ein stimmungsvoll gedeckter Tisch und eine angenehme Atmosphäre wirken sich positiv auf die Stimmung aus. Machen Sie es sich schön!
  • Stilvolles Geschirr und hochwertiges Besteck machen jede Mahlzeit zu etwas Besonderem und zahlen auf die gute Stimmung ein. Lassen Sie sich beim Essen nicht ablenken oder ständig berieseln, Handy und TV am besten aus!
  • Frische Lebensmittel regen schon bei Einkauf und Zubereitung alle Sinne an. Kaufen Sie öfter auf Wochenmärkten mit bunt gemischten Lebensmittel-Angeboten ein. Und: kochen und geniessen Sie bewusst!

Echte Stimmungsaufheller: Kräuter und Gewürze

Mit Kräutern und scharfen Gewürzen lässt sich der Wohlfühlfaktor von gutem Essen noch steigern. Die Schärfe von Chili, Pfeffer und Ingwer beispielsweise wird im Gehirn als Schmerzsignal verarbeitet. Dadurch wird Endorphin ausgeschüttet, das nicht nur schmerzlindernd wirkt, sondern auch stimmungsaufhellend. Entscheidend für den „Stimmungs-Effekt“ ist auch der aromatische Duft bestimmter Kräuter und Gewürze:

  • Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Muskatnuss, Petersilie, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Vanille und Zimt regen an
  • Anis, Dill, Knoblauch, Majoran, Oregano, Salbei und Senf wirken ausgleichend

Unser Gute-Laune-Tipp: Wussten Sie, dass eine gesunde Darmflora ebenfalls wichtig für unser Wohlbefinden ist? Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut bringen unseren Darm ins Gleichgewicht und sind daher echte Glücklichmacher.

Seelentröster in Massen geniessen

Von klein auf sind bestimmte Emotionen mit unserem Essverhalten verknüpft. Und hier kommt wieder die Schokolade ins Spiel: Diente sie uns als Kind zur Belohnung oder zum Trost, ist es kein Wunder, wenn wir auch noch als Erwachsene auf dieses Seelenfutter schwören. Das gilt auch für andere – meist leider recht kalorienreiche – Lebensmittel oder bestimmte Lieblingsgerichte. Aber: solange Sie sich dem Genuss des persönlichen Soulfoods in Massen hingeben, sollten Sie das Kalorienzählen vergessen. Geniessen Sie lieber diese kurzen Glücksmomente und verschieben Sie die Diät in den Frühling!

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