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  • 3 Sterne

    13 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wiebke P., 09.07.2016

    Als Buch bewertet

    Eine Geschichte, die so dahinplätschert wie die Wellen am Strand

    Lottie, Rose, Caroline und Beverly brauchen alle eine Auszeit von ihrem Leben. Da trifft es sich gut, dass sie auf den Aushang des Hopewell Cottage auf Little Lost Island stossen. Das Cottage verspricht Urlaub am Meer und genau die Auszeit, die sie alle benötigen.
    Lottie, Mutter und Ehefrau, die von ihrem Ehemann nicht mehr richtig wahrgenommen wird. Rose, die mit ihren beiden Zwillingen und völlig gestresst ist, Caroline, die Hollywood-Berühmtheit, die sich in die Abgeschiedenheit flüchten möchte und Beverly, der seiner Katze und seinem Lebensgefährten hinterher trauert und einfach keinen Menschen sehen möchte. Sie alle vier Landen auf Little Lost Island und lassen sich von dieser kleinen Insel verzaubern. Und ob sie wollen oder nicht, nach und nach gehen Veränderungen in ihrem Leben vor, die sie so alle nicht erwartet hätten.

    Ich muss sagen, ich bin etwas enttäuscht. Das Cover und der Klappentext haben mich wirklich neugierig gemacht und ich hatte gehofft einen gefühlvollen Sommerroman lesen zu können. Ganz so, war es leider nicht. Die Geschichte hat viel Potenzial, das verschenkt wurde. Der Schreibstil ist ok. Er lässt sich flüssig lesen, so dass man nirgendwo stolpert, jedoch ist er etwas langweilig. Die Geschichte ist ebenfalls ein bisschen langweilig. Sie plätschert so vor sich hin und kommt nicht richtig in Fahrt. Die Personen sind alle gut beschrieben und ich konnte mir jeden Einzelnen gut vorstellen. Jedoch passiert zu wenig Wichtiges in diesem Buch. Die Vier kommen an, am Anfang gibt es ein paar Reibereien, die nach kurzer Zeit gelöst sind, jeder macht seine Inselaktivitäten und grübelt über sein Leben nach. Zwischendurch gibt es Einblicke in das Leben Zuhause und am Ende, Happy End.
    An sich, eine gute Idee. Deswegen habe ich das Buch gekauft aber es ist zu oberflächlich. Den Protagonisten hätte mehr Tiefe verliehen werden können und müssen. Ein bisschen Drama hat auch gefehlt. Es ging alles zu glatt und die kleinen Krisen, die angedeutet wurden, waren nach zwei Seiten wieder ohne grosses Aufheben wieder geklärt. Man hat das Gefühl, man würde selber mit auf der Insel sein und es würde die Geschichte genauso langsam an einem vorbeziehen, wie die Sonne. Als würde man den Tag dösend am Strand verbringen und am Morgen ist alles irgendwie noch so, wie am Abend. Mir hat die Tiefe in der Geschichte gefehlt. Plötzliche Wunderwandelungen der Ehemänner sind irgendwie nicht richtig glaubwürdig. Es war jetzt nicht schrecklich das Buch zu lesen aber für mich hat es zu sehr gezogen und ich musste mich zwischendurch wirklich erinnern weiterzulesen.
    Wer gerne seichte und lockere Geschichten zum Abschalten sucht, der ist hier richtig. Wer etwas mehr Tiefe erwartet, sollte dieses Buch eher nicht lesen.

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    ja nein
  • 2 Sterne

    Lena, 17.07.2020

    Als Buch bewertet

    Die beiden Mütter Lottie Wilkinson und Rose Arbuthnot benötigen eine Auszeit und beschliessen spontan, ein Luxus-Cottage in Maine zu mieten, für das sie einen Aushang im Kindergarten entdeckt haben. Lottie und Rose kannten sich vorher nicht, sind jedoch bereit, zusammen mit zwei weiteren Unbekannten, einen Monat gemeinsam auf Little Lost Island zu verbringen.
    Während Lottie und Rose Abstand von Zuhause, von Ehemännern und Kindern benötigen, trauert Beverly um seinen verstorbenen Ehemann und Caroline um den verpassten Oscar. Alle vier haben ihre Eigenheiten, sind aber sofort eingenommen von dem Zauber des Cottages und beginnen sich von den Sorgen und Problemen zu erholen.

    Neugierig durch das hübsche Cover und den interessanten Plot, hatte ich mich auf eine sommerliche Geschichte über ein zauberhaftes Cottage auf einer abgelegenen Insel gefreut, in dem die beiden Frauen sich erholen und zu sich selbst finden. Der Roman beginnt allerdings bereits sehr abrupt mit einer etwas vorschnellen Abreise und ohne dass viel über die Hintergründe der Protagonisten und ihre Probleme bekannt war. Das Zusammentreffen von dann tatsächlich vier Fremden in einem Ferienhaus ist eher befremdlich. Auch über die beiden weiteren Figuren erfährt man wenig - alle bleiben ein wenig unnahbar und ihre Verhaltensweisen nicht wirklich nachvollziehbar. Weder wird klar, warum Beverly und Caroline, die gut situiert sind, einen Urlaub mit zwei fremden Müttern in einem Cottage verbringen, aber eigentlich mit anderen Menschen gar nichts zu tun haben möchten, noch warum Lottie plötzlich ihren Ehemann Jon dazu holt, der erfolgreicher Anwalt ist, aber als Charakter als absoluter Vollidiot dargestellt wird. Auch Roses Ehemann Fred, ein gefeierter Bestseller-Autor, trifft unerwartet in Hopwell-Cottage ein und entpuppt sich wie Jon als hirnlos. Selbst die Beweggründe des zunächst interessanten Erben des Cottages, der unsicheren New Yorkern mit seinem Sommerhaus einen Schubs in die richtige Richtung geben möchte, dann allerdings offensichtlich auf Brautschau ist, sind wenig plausibel. Alle Figuren stellen sich am Ende als enttäuschend wankelmütig heraus und lassen die ganze Geschichte unglaubwürdig erscheinen.
    Der Charme des Cottages und der kleinen naturbelassenen Insel in Maine passt zu einem gefälligen Sommerroman, aber die Geschichten um die Hauptfiguren und das Auflösen ihrer fadenscheinigen Probleme durch den blossen Aufenthalt in dem Cottage weiss wahrlich nicht zu überzeugen.

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    ja nein
  • 1 Sterne

    0 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    peedee, 01.05.2018

    Als Buch bewertet

    Buchabbruch nach 100 von 367 Seiten

    Lottie und Rose entdecken am Schwarzen Brett des Kindergartens gleichzeitig den Aushang für das „Hopewell Cottage“ auf Little Lost Island in Maine. Sie beschliessen, es gemeinsam zu mieten, da es nämlich für eine alleine viel zu teuer wäre, sie aber dringend eine Auszeit bräuchten. Ihre finanzielle Situation führt dazu, dass sie noch zwei weitere Bewohner suchen und finden. Vier Wochen mit jeweils drei Fremden im Haus lassen sich doch aushalten, oder?

    Erster Eindruck: Das Cover mit der Silhouette einer am Strand sitzenden Frau gefällt mir gut, ebenso das Meer und der Leuchtturm. Es scheint gut passend zum Buchtitel. Ich erwarte eine sommerlich-leichte, unterhaltsame Lektüre.

    Vier unterschiedliche Parteien werden schlussendlich zu Mitbewohner auf Zeit:
    - Lottie, mit einem Anwalt verheiratet, Mutter eines Dreijährigen
    - Rose, mit einem erfolgreichen Autor verheiratet, Mutter von Zwillingen
    - Caroline, die junge, aber sehr bekannte Schauspielerin
    - Beverly, 78 Jahre alt, „stinkreich“, trauert um den Lebensgefährten

    Das wäre für mich schon mal gar nichts: mit drei mir unbekannten Menschen für vier Wochen zusammenwohnen – nein, danke! Die vier treffen sich zum ersten Mal direkt auf Little Lost Island. Lottie und Rose reisen gemeinsam an und entdecken erst am nächsten Tag, dass sich die anderen zwei ebenfalls bereits am Vortag eingefunden und eingerichtet haben.
    Von allen vieren werden schon Details aus ihrem Leben erzählt, aber ich wurde mit niemanden von ihnen so richtig warm.

    Ich habe im Internet gelesen, dass die Autorin zu diesem Werk von dem Buch „Verzauberter April“ von Elizabeth von Arnim (von 1922) inspiriert wurde. Da ich jenes Buch nicht kenne, kann ich daher nicht sagen, wie weit es da Parallelen gibt. Auf Seite 2 heisst es: „Ein wunderbar unterhaltsamer Roman über die Magie eines Inselsommers, die Macht der Liebe und den Mut zur Veränderung“ – leider habe ich das bis Seite 100 nicht so empfunden, denn das war für mich der Zeitpunkt, das Buch abzubrechen. Üblicherweise hat ein Buch 50 Seiten Zeit, mich zu überzeugen, in diesem Fall gab ich ihm sogar 100 Seiten Zeit. Aber leider wurden so viele Kleinigkeiten erzählt, die für mich irrelevant oder sogar nervig waren, sodass für mich keine wirkliche Lesefreude aufkam. Da ich nach 100 Seiten das Buch abgebrochen habe, kann ich hierfür nur 1 Stern vergeben, schade.

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    ja nein
  • 4 Sterne

    2 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücher in meiner Hand, 21.09.2017

    Als eBook bewertet

    Eins meiner Lieblingsbücher ist "Verzauberter April" von Elizabeth von Arnim. Als ich bei einer Verlagsvorschau gesehen habe, dass es eine Adaption davon gibt, musste ich es haben! Mittlerweile hab ich es gelesen und kann sagen, die Adaption ist gelungen!

    Ein grosser Fehler, dass auf dem Klappentext nicht angegeben ist, dass es sich bei "Sommertraum mit Aussicht" um ein Remake handelt!
    Für Leser, die das Original nicht kennen, könnte das eine oder andere schon sehr komisch rüberkommen, aber man kann Brenda Bowens Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Die Geschichte läuft wie in Elizabeth von Arnims Vorlage gemächlich und charmant ab.

    Anstatt in London, Italien und im April spielt der neue Roman im August in Amerika. Lottie und Rose, die sich bisher nicht kannten, mieten ein Ferienhaus auf einer kleinen Insel in Maine. Was sie nicht wissen ist, dass der Vermieter Liebe finden will und für Rose schwärmt.
    Doch die ist verheiratet und braucht mal eine Pause. Da die Miete zu teuer ist für die zwei Frauen schreiben sie selbst eine Anzeige und kurz darauf schliessen sich ihnen Beverly Fisher (der sich als ein schwuler alter Mann anstatt eine ältere Dame wie im Original entpuppt) und Schauspielerin Caroline Dester an. Den ganzen August über, ganze vier Wochen wollen sich die vier gegensätzlichen Menschen im entzückenden Hopewell Cottage auf Little lost Island erholen.

    Wie die vier sich miteinander engagieren, sich mit ihren Problemen auseinandersetzen und vieles mehr beschreibt die Autorin lebensecht wunderbar. Es ist ein ruhiges Buch, eng am Original, aber total bezaubernd.

    Die Liebe zu den Pflanzen wird hier weniger betont, obwohl im Original das unterschiedliche Klima samt der herrlichen Flora der italienischen Mittelmeerküste eine grosse Rolle spielt. Der Unterschied zum nasskalten, nebligen London zum sonnigen, warmen Italien und der Duft und die Farben der Pflanzen tragen viel zu den Veränderungen der Figuren bei. Dies fehlt in der Adaption. Auf Little Lost Village spielt mehr der Tapetenwechsel und vielleicht noch die gute Meeresluft eine Rolle.

    Und ganz stark die Probleme der Figuren: Schauspielerin Caroline möchte unerkannt Urlaub machen, einfach mal sich selbst sein ohne immer erkannt zu werden. Doch als sie nicht erkannt wird, hat sie ein Problem damit. Der fast 80jährige Beverly trauert um seinen Lebensgefährten und seine Katze, muss damit klarkommen nun alles alleine zu regeln, und mag das einfach nicht tun.
    Lottie, deren Mann sich lieber mit seiner Anwaltskollegin trifft als mit seiner Frau etwas unternimmt, ist dennoch dem Leben gegenüber aufgestellt und fast immer fröhlich. Nicht allen im Haus passt dies.
    Rose, die ihre Karriere als Autorin zugunsten ihres Mannes und den Zwillingen hintenanstellte und unglücklich ist, braucht diese Auszeit um sich klar zu werden, was sie in Zukunft machen will.

    Die Figuren sind gelungen. Der Geist bzw. der Charme und die Charaktere des Originals wurden beibehalten und modern übersetzt. Exakt was ich mir von Adaptionen wünsche!

    Fazit: Aus "Enchanted April" wird "Enchanted August" - eine sehr bezaubernde und trotzdem zeitgemässe Adaption von "Verzauberter April"!
    4 Punkte.

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