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  • 2 Sterne

    18 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    elane, 28.04.2014

    Als Buch bewertet

    Gereizt hat mich die Mutter-Tochter-Beziehung, die der Inhalt versprach. Da die Geschichte mit der Beerdigung der Mutter beginnt, wird man emotional in Bretts Gefühlswelt gezogen. Ihr Schmerz geht nahe, dennoch, ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte konnte mich nicht überzeugen, das war mir zu oberflächlich angekratzt. Ebenfalls enttäuscht haben die Nebencharaktere, da sie meist blass sind. So plätschert die Geschichte vor sich hin, liest sich flüssig & schnell, aber wirkt konstruiert & vorhersehbar. Die Grundbotschaft, finde ich gut, die Einmischung der Mutter in Bretts Leben grenzwertig. Durch das Einschleusen verschiedener Schicksale fern von Bretts privilegierter Lebenswelt, macht die Autorin den Versuch der Geschichte mehr Bedeutung zu geben, aber das ist zu viel und so bleibt keine Zeit um sich damit ausreichend auseinanderzusetzen. Seichte Leseunterhaltung, mehr bleibt nicht.

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    janein
  • 2 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jane K., 28.05.2016

    Als eBook bewertet

    Bevor ich das Buch anfing, riefen mir schon viele Stimmen zu, dass das Buch "so schön" sei. Es gab aber hier und dort auch die ein oder andere kritische Stimme.. Daher war ich sehr gespannt, wie es auf mich wirken würde..

    Die Idee an sich fand ich schon recht interessant. Denn wie oft kommt es vor, dass andere Menschen einen besser kennen als man sich selbst?! Manchmal wahrscheinlich viel zu oft.. Ich habe nicht daran gezweifelt, dass dies auch hier so geschehen wird.

    Leider konnte mich die Story überhaupt nicht abholen.
    Am Anfang gibt es ein paar emotionale Momente, die wohl jeden berühren, der schon mal einen geliebten Menschen verloren hat. Aber das war es dann auch.
    Vorhersehbar. Klischeebehangen. Realitätsfern. ... Das sind so die Adjektive, die mir den Rest über in den Gedanken rumgegeistert sind.

    Anfangs wurde ich auch ständig an "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern erinnert. Mit dem Unterschied, dass ihre Geschichte mir damals wirklich sehr gut gefallen hat, Lori Nelson Spielmans Protagonisten aber keinesfalls mithalten können. Irgendwann hab ich diesen Vergleich auch einfach aus meinem Kopf gestrichen.

    Ebenso fand ich die Konstellation der Akteure nicht besonders einfallsreich, geschweige denn schön..
    Zwar wollte uns die Autorin scheinbar immer mal wieder auf einen falschen Pfad lenken, aber durchschaut hat man das trotzdem ziemlich schnell.
    Das gleiche mit den Charakteren. Weinerlich. Uneinsichtig. Oberflächlich. Unsympathisch. ...

    An manchen Stellen hat Frau Spielman auch nicht wirklich überlegt. Beispiel? 202 - 203 / 295, als Brett meint: „[...] zünde ich ein halbes Dutzend Kerzen an [...] schlafe ich tief und fest [...]“
    Oder eine andere Situation, die ich hier nicht nennen mag, weil ich sonst spoiler, die so aber im normalen Leben nie so stattfinden kann.
    Es geht alles zu perfekt über die Bühne. Da ist kein Reiz da, keine Spannung.

    Im Endeffekt ging mir alles viel zu schnell und war mir zu salopp. Einige Sachen wurden auch einfach nicht aufgelöst. Wahrscheinlich hätte dem Buch die ein oder andere Seite mehr ganz gut getan.

    Das Einzige, was der Schriftstellerin zugute halte, ist der angenehme Schreibstil. Ansonsten würde ich dieses Buch wirklich nicht weiterempfehlen.

    Auch wenn mir ein Satz im Buch ganz besonders gefallen hat, kann ich ihn mit diesen Buch irgendwie gar nicht in Einklang bringen:

    "Ich glaube, dass jeder von uns die Macht hat, seine eigenen Wünsche wahr zu machen. Wir müssen nur den Mut dazu finden." (S. 269 / 295)

    ©2016

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    janein
  • 2 Sterne

    elane, 28.04.2014 bei KIDOH bewertet

    Als Buch bewertet

    Gereizt hat mich die Mutter-Tochter-Beziehung, die der Inhalt versprach. Da die Geschichte mit der Beerdigung der Mutter beginnt, wird man emotional in Bretts Gefühlswelt gezogen. Ihr Schmerz geht nahe, dennoch, ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte konnte mich nicht überzeugen, das war mir zu oberflächlich angekratzt. Ebenfalls enttäuscht haben die Nebencharaktere, da sie meist blass sind. So plätschert die Geschichte vor sich hin, liest sich flüssig & schnell, aber wirkt konstruiert & vorhersehbar. Die Grundbotschaft, finde ich gut, die Einmischung der Mutter in Bretts Leben grenzwertig. Durch das Einschleusen verschiedener Schicksale fern von Bretts privilegierter Lebenswelt, macht die Autorin den Versuch der Geschichte mehr Bedeutung zu geben, aber das ist zu viel und so bleibt keine Zeit um sich damit ausreichend auseinanderzusetzen. Seichte Leseunterhaltung, mehr bleibt nicht.

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    janein