Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt, Nicholas Gannon

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt (eBook / ePub)

Nicholas Gannon

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    StMoonlight, 18.05.2017

    Als Buch bewertet

    ~ Cover und Bilder ~
    Schon der Einband lässt vermuten, dass hinter sich ihm grossartiges verbirgt. Neben drei Kindern, welche zwischen jeder Menge Koffern und teils kuriosen Gegenständen hocken, ist die teils erhabene und verschnörkelte Schrift ein Hinweis darauf dass es ein fantastisches Abenteuer wird.
    Kaum blättert der Leser in dem Band, gibt es gleich das erste „Ohhh….“ (Im Sinne von „Oh wie schön“. ;-)), denn das Papier auf dem die Seiten gedruckt wurden, fühlen sich glatt und hochwertig an. Kein Vergleich mit anderen Jugendromanen. Ein richtig grosses „Wow“, entfuhr mit dann aber, als ich die Bilder gesehen habe. Nicht etwa eine kleine schwarz-weisse Zeichnung irgendwo am Rand, sondern ganze Bildtafel. Teils sogar zweiseitig und alle samt farbig gestaltet. Sie stellen jeweils eine Szene zum eben gelesen dar, so dass der Leser hier auch optisch mit auf die Reise genommen wird. – Alleine schon wegen den Bildern kann ich den Kauf nur ans Herz legen. Die Geschichte allerdings steht ihnen in nichts nach. ;-)

    ~ Geschichte ~
    Archer ist ein Helmsley und darauf kann erst stolz sein. Zumindest theoretisch, denn seine Grosseltern sind Forscher und im wahrsten Sinne des Wortes Stadtbekannt. Allerdings nicht überall beliebt. Umso grösser ist bei einigen die Freude, als die beiden auf einem Eisberg verschwinden. Für Archer ändert dieser Verlust alles, denn seine Mutter lässt ihn nun nicht mehr aus dem Haus. Das einzige was der Junge noch darf ist zur Schule zu gehen und dann, auf direktem Weg, nach Hause. Tagein, tagaus. Eingesperrt in einem grossen Haus das, mit all seinen ausgestopften Tieren und kuriosen Gegenständen, einem Museum gleicht. Wie soll Archer da bloss Abenteuer erleben, um in die Grossstapfen seiner Grosseltern zu treten? Dann hat er eine Idee: Er fährt an den Südpol und findet die beiden, doch dafür muss Archer erst einmal aus dem Haus. Der Junge entwickelt einen genialen Plan …
    Das ein Kind das Haus, bis auf die Schule, überhaupt nicht verlassen darf ist vermutlich arg übertrieben. Für diese Geschichte ist es aber nicht nur notwendig, sondern passt einfach dazu. Je mehr Hindernisse sich Archer in den Weg stellen, desto kreativer (und auch mutiger) wird er. (Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“.) Als Leser kann man wunderbar beobachten wie die Kinder reifen und auch lernen sich und andere so zu akzeptieren, wie sie eben sind.

    ~ Schreibstil ~
    Es ist ja immer etwas „gefährlich“ Vergleiche anzustellen. Hier möchte ich es ausnahmsweise aber dennoch machen, denn der Erzählstil erinnerte mich sofort an „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“. (Das soll auf keinen Fall heissen, dass der Autor hier abgekupfert hat!) Die bildlichen Beschreibungen helfen dabei, den Leser in eine Detailreiche Welt zu entführen. Der packende Erzählstil stellt die Handlung mal von der einen, mal von der anderen Seite dar, so dass hier absolut nichts verpasst wird. Einfach wunderschön und im wahrsten Sinne ein Sog zwischen die Zeilen, aus denen man gar nicht wieder auftauchen möchte.

    ~ Empfohlenes Lesealter 10 – 12 Jahre ~
    Als empfohlenes Lesealter wird vom Verlag 10 bis 12 Jahre angegeben. Ich finde das sehr passend, denn in diesem Alter ist die Geschichte nicht nur verständlich, sondern auch „träumbar“. (Die Romankinder sind 11 Jahre jung.) Wirklich schwierige Wörter gibt es nicht und falls doch, wird es direkt in der Handlung selbst, erklärt.

    ~°~ Fazit ~°~
    Ob Archers Grosseltern endlich (wieder) auftauchen? Ich habe da so eine Theorie, ob ich richtig liege, erfahre ich im Herbst, denn dann erscheint der zweite Band. Bis dahin kann ich euch nur empfehlen die Zeit zu nutzen und euch schon auf den „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ zu machen. Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Hoffnung und den Mut anders zu sein.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marysol F., 13.03.2017

    Als Buch bewertet

    Warum ihr die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt einfach antreten müsst, oder: (M)eine Liebeserklärung an Croissants




    Ahoy ihr Lieben! Ja, ich gebe es zu - der Titel heute ist etwas merkwürdig :) Aber das passt gut zu dem wundervollen Buch, dass ich euch heute vorstellen und ans Herz legen möchte ♥ Die Geschichte ist nämlich nicht einfach (nur) ein Kinderbuch, sondern für Leser jeden Alters eine bezaubernde Lektüre



    Zum einen sind da Archer, Oliver und Adélaïde - drei auf eine süsse Art verrückte Charaktere, die mit Humor, grossem Herz und der ein oder anderen Spontanität nur gernzuhaben sind. Anders als in vielen (Kinder) Büchern, verbindet die drei nicht auf den ersten Blick eine feste Freundschaft, sondern sie müssen sich erst gegenseitig kennenlernen, Vorurteile überwinden und Wahrheiten aussprechen - wie im echten Leben auch!

    Zum anderen hat Nicholas Gannon einen einzigartigen Schreibstil - simpel und reduziert und dennoch bildlich und angenehm zu lesen. Er spielt mit seinen Worten, mit Wortspielereien und den alltäglichen Verbildlichungen, die wir verwenden, ohne darüber nachzudenken. Das macht das Lesen äusserst amüsant.

    Weiterhin ist das Buch liebevoll und detailreich illustriert, sodass zum Lesegenuss ein wahrer Augenschmaus dazu kommt, da die bunten Bilder und schwarz- weiss Skizzen viel Charme haben und einem das Gefühl vermitteln, unserem Trio bei ihren Abenteuern zu begleiten und nicht bloss zu folgen.
    Ich hatte ja bereits angesprochen, dass dieses Buch definitiv nicht nur für Kinder geeignet ist, sondern Leser jeden Alters begeistern dürfte. Das liegt daran, wie realitätsnah manche Situationen trotz ihrer scheinbaren Abstrusität sind und welche umfassenden Wahrheiten Archer, Oliver und Adélaïde in ihrer kindlichen Naivität in einfach Worte fassen.

    Also, schnappt euch dieses Buch - ihr werdet es nicht bereuen! Und ich freue mich jetzt auf die Fortsetzung(en), da ich nun unbedingt wissen möchte, wie es mit unseren heimlichen Helden weitergeht ♥





    Fazit: Liebevoll illustriert und voller kleiner Überraschungen, Wendungen und einer bezaubernden Freundschaft. Absolute Leseempfehlung für Leser jeden Alters, abenteuerliche Schreibtischhüter und insgeheime Weltenbummler! ♥sst

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    janein
  • 3 Sterne

    Nicole Katharina, 13.11.2016

    Als Buch bewertet

    Meine Meinung zum Kinderbuch:
    Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

    Inhalt in meinen Worten:
    Archer Helmsley liebt es zu entdecken, als er aber auf einmal die Koffer von seinen Grosseltern die bei einer Reise in einem Eisberg verschollen gegangen sind, das behagt ihm nicht und kann er auch nicht so ganz glauben, aufgrund dessen möchte er unbedingt zu diesem Eisberg reisen und erfährt dabei ungeheurliches. Doch er ist nicht allein. Seine besten Freunde: Adélaide und Oliver. Gemeinsam begeben sie sich auf Expedition.

    Wie fand ich das Buch?
    Kennt ihr Flavia de Luce? Dann könnt ihr ungefähr wissen, wie das Buch vom Sprachgebrauch und Humor gehalten ist.
    Ich kam mit Flavia de Luce damals schon nicht so gut zurecht, doch in dem vorliegenden Buch, da kam ich bis etwa in der Hälfte mit, denn dann wurde es etwas langatmiger und ich war irgendwann etwas genervt, denn damit rechnete ich nicht. Auch wird vieles unnachvollziehbarer und es driftete immer mehr in eine Fantasyabenteuer ab.
    Obwohl ich jetzt im ersten Moment nur Kritik übe, hat das Buch auch einige Stärken.

    Seien es die wunderschönen gestalteten Bilder die mir im Buch immer wieder begegnen, die Seitengestaltung im allgemeinen und auch die Gedanken vom Autor.

    Am Ende kam ich auch wieder besser in das Buch hinein und fand es dann doch noch gut abgeschlossen, auch wenn klar ist das im Herbst 17 das zweite Abenteuer von Archer erscheinen wird.

    Und vielleicht ist das auch der Grund weswegen sich das Buch etwas gezogen hat. Denn es wurde viel in die Charaktere hineingelegt, in meinen Augen etwas zu viel Charakter, weniger Handlung, und dann wieder überstürzte und nicht ganz nachvollziehbare Handlungen. Wie mit dem Hund, der im Buch auf einmal auftaucht.

    Die Gegenstände die man im Cover entdecken kann, spielen im Buch eine riesengrosse Rolle, und hier machte das Buch den Anschein, dass unbedingt alles irgendwie erwähnt werden muss, und sei es noch so holperig.
    Das fand ich dann schade.

    Sprachgebrauch:
    Ist eigentlich recht einfach, Worte die in unserer Sprache nicht so oft vorkommen, werden zwar erwähnt, aber nicht so, dass ich genervt war.
    Auch ist dies eigentlich eine grosse Stärke des Buches. Denn das Buch in sich ist in einer echt schönen Sprache geschrieben, nämlich einerseits wie ein Abenteuer Buch andererseits aber auch ein klein bisschen wie eine Lyrik.
    Das macht die Hänger die ich im Buch hatte, doch wieder etwas gut.

    Charaktere:
    Wie schon erwähnt, waren mir zu viel ausgearbeitet und dadurch waren sie mir irgendwann extrem fremd, vor allem Adelaide war mir dann etwas zu frech und zu oberschlau, dagegen ist Oliver der zurückhaltende der doch gute Gedanken hat.
    Übrigens ein klein bisschen war ich an Ron, Hermine und Harry aus den Harry Potter Büchern erinnert worden.
    Drei Freunde - chaotisch, schlau, wissbegierig, naseweis, suchend...

    Buchgewicht:
    Normalerweise stören mich Bücher in besonderen Formaten nicht. Jedoch war dieses Buch etwas schwer, und wenn man abends im Bett gelegen hat, war das nicht der beste Freund. Denn fällt es einem, weil man kurz eingeschlafen ist, auf die Nase, dann tut das doch sehr weh. Am Ende waren die Seiten auch etwas sehr schwer umzublättern (Wenn man mit nur einer Hand lesen möchte).

    Dafür entschädigen tuen aber die tollen Bilder und Seitengestaltung.

    Fazit:
    Mich konnte das Buch nicht vollends überzeugen. Dennoch bin ich auf Band 2 sehr gespannt und finde es doof, das ich nun so lange warten darf, bis ich dann erfahre, wie es letztlich ausgehen wird.

    Sterne
    Dieses Buch erhält von mir 3 Sterne.

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    janein