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  • 1 Sterne

    20 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rika B., 25.06.2018

    Habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen, aber das hier ist mit Abstand das schlechteste Buch. Das Thema an sich recht gut, aber was draus gemacht wurde leider nicht. Die Personen und die Handlung leider nicht witzig, sondern unglaubwürdig und flach. Der Schreibstil mit ach so witzigen Sprüchen leider recht dick aufgetragen. Als Satire mag das Buch durchgehen, aber als Roman eher nicht. Dann ellenlange und langatmige Textpassagen, die ich einfach übersprang, damit ich das Buch zu Ende bekam.

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    janein
  • 5 Sterne

    19 von 33 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 26.05.2018

    INHALT
    Bea Lindemann steuert auf die 44 zu und ist eine geniale Wohndesignerin. Doch privat ist sie bisher immer an die falschen Männer geraten. Daher beschliesst sie eine Männerauszeit zu nehmen und sich mehr auf sich und ihre unerklärlichen Hitzewellen zu konzentrieren. Sind es vielleicht erste Anzeichen des Klimakteriums? Als dann anlässlich ihres Geburtstages Tochter Mona (18) und Mutter Rosie (64) mit neuen, altersmässig unpassenden Partnern auftauchen, gerät Beas Weltbild gehörig aus den Fugen und sie beschliesst, vor allem Mona vor einer Enttäuschung zu bewahren...

    MEINUNG
    Ellen Bergs neuester Frauenroman ist ein rundum heiteres Personenstück der Generationen, aus dem besonders die Ich-Erzählerin und Hauptprotagonistin Bea Lindemann hervorsticht. Sie ist ein ausnahmslos authentischer Charakter mit Vorliebe für Fettnäpfen. Ihr selbst gewähltes Männermoratorium wird für die Mittvierzigerin im Lauf der Handlung zum Problem, da hormonelle Schwankungen und eine wachsende Verehrerschar sie plagen. Als einziger Anker dient ihr in dieser Zeit ihr feines Gespür für Farbe und Gestaltung. D. h., beruflich könnte es nicht besser laufen, gäbe es nicht Töchterchen Mona, deren Partnerwahl sie missbilligt. Muss es denn ausgerechnet der 20 Jahre ältere Literaturprofessor sein? Ellen Berg betrachtet Beas turbulentes 44. Lebensjahr nicht nur mit einer gehörigen Portion Humor, sondern auch aus einem realistischen Blickwinkel. Eingebaute Klischees verfehlen ihre Wirkung nicht. Mich konnte vor allem das überraschende Ende mit Beas traumhafter Auszeit in Neapel überzeugen. Mit Letzterem hat die Autorin selbst den versiertesten Frauenromanleser hinters Licht geführt. Ein romantisches Happyend, von denen es im echten Leben einfach mehr geben sollte. Darüber hinaus werden sowohl Fans von Puccini als auch von Pablo Neruda wegen der häufigen Zitate auf ihre Kosten kommen.

    FAZIT
    Ein unterhaltsamer Frauenroman, der mit plottechnischen Überraschungen sowie sympathischen Protagonisten aufwartet. Einfach ein locker-leichter Pageturner zum Gernhaben, Mitfiebern und Totlachen.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja W., 26.07.2018

    Auch der neue Roman von Ellen Berg "Wie heiss ist das denn?" (K)ein Liebes-Roman hat mich - wie all ihre Bücher - wieder total begeistert. Auch dieses Mal lernen wir wieder eine sympathische Protagonistin kennen, in deren Leben es wahrlich nicht langweilig ist.

    Der Inhalt: Bea, hat sich mir ihrem Laden Wohn(t)räume wirklich einen Traum erfüllt. Hier bietet sie tolle aussergewöhnlich Möbel an. Doch leider scheinen die Leute nicht so an aussergewöhnlichen Dingen interessiert. Bea ist jetzt Mitte 40 und fühlt sich jung und knackig wie eh und je. Wenn nur da diese Hitzewallungen nicht wären. Ihre Laune sinkt in den Keller als sich der Versöhnungssex mit Fred als Abschiedssex herausstellt. Warum gerät gerade sie immer an den Falschen? Und ausgerechnet an ihrem Geburtstag tauchen ihre Tochter Mona (19) und ihre Mutter Rosie (64) mit neuen Liebhaber auf, die altersmässig eher zu Bea passen würden. Irgendwas läuft da gewaltig schief. Bea fasst einen Entschluss: Sie will männerlos glücklich werden Doch dann steht plötzlich Theo vor ihr, der ja definitiv der Falsche ist, der jedoch ihr Blut ganz schön in Wallung bringt.

    Einfach wieder spitzenmässig! Der Schreibstil der Autorin reisst den Leser gleich mit. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und habe mich in Beas Laden pudelwohl gefühlt. Klasse fand ich, wie sie das Café ihrer Freundin Wanda gestaltet hat, ich habe ein tolles Bild vor meinem inneren Auge und würde mich von Wanda auch gerne mal verwöhnen lassen.. Auch die Charaktere sind wieder herrlich beschrieben. Ich sehe Bea vor mir, wie sie total verzweifelt ist, als Fred sie abserviert. Kann mir vorstellen, dass sie ihre Hitzewallungen nerven. Und dann ist ihre Mutter Rosie, die mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht hat, die in Beas Augen die ewige Jugend gepachtet hat. Ich kann ihre Wut und ihre Zweifel verstehen, als ihre Tochter mit einem Liebhaber auftaucht, der ihr Vater sein könnte. In Beas Leben wird es einfach nicht langweilig. Und Tante Ruth, den ruhenden Pol in der Familie, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Bei ihr in Italien hätte ich mich auch wohlgefühlt, ein Fleckchen Erde, an dem man seine Sorgen vergessen kann. Und dann ist da der gigantische Theo. Ein Traum von einem Mann, doch leider nichts von Frauen will, denkt sich Thea. Trotzdem fühlt sie sich magisch von ihm angezogen und denkt sich, dass ein männlicher Freund auch seine Vorteile hat. Doch meistens kommt es anders als man denkt, und so ergeht es auch Bea.

    Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühl-Sommer-Buch, das mir beim Lesen oft ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Ein herrliches Lesevergüngen, bei dem das Kopfkino einiges zu tun bekommt. Das Cover finde ich - wie bei allen Ellen Berg Büchern einfach toll.
    Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petra S., 11.07.2018

    (K)eine Liebe für Bea?!?


    Kurz zum Inhalt:
    Bea Lindemann, 44, wird von ihrem Freund verlassen und beschliesst daraufhin ein Männermoratorium, da sie anscheinend immer nur an die falschen Männer gerät.
    Und dann kommen auch noch Tochter Mona, 19, und Mutter Rosi, 64, mit neuen Freunden an - die beide in Beas Alter sind! Daraufhin ist ihr Frust komplett. Noch dazu beschert ihr Julian, der Freund ihrer Tochter, Schmetterlinge im Bauch.
    Und dann taucht auch noch Theo auf, der auf jeden Fall der Falsche ist; in Bea jedoch Hitzewellen entfacht.


    Meine Meinung:
    Der Schreibstil von Ellen Berg ist wie gewohnt flüssig, schnell und witzig zu lesen.
    Man leidet total mit Bea mit, da sie nicht mehr an die Liebe glauben kann und will; und sich auch dagegen sträubt. Noch dazu verknallt sie sich in den neuen Freund von ihrer Tochter. Und Theo, ihr neuer Auftraggeber, gefällt ihr auch - der ist ihrer Meinung nach jedoch schwul, also keine Gefahr.
    Diese Dreiecksgeschichte ist gut und emotional dargestellt.
    Sehr gut gefallen mir in diesem Buch die Charaktere von Tante Ruth, die immer mit einem guten Ratschlag und einer Schulter zum Anlehnen da ist, und deren italienischer Freund Ernesto, der Bea gleich herzlich in der Familie willkommen heisst.
    Und die wundervollen Beschreibungen der Amalfi-Küste lassen gleich von einem schönen Urlaub träumen!
    Nur mit der Jugendsprache von Mona kam ich bis zum Schluss nicht so ganz klar, das war für mich etwas zu überzogen-aber gerade das war absichtlich so gewollt, wie alle Charaktere überspitzt dargestellt werden. Das macht die Komik dieses Buches aus.

    Es gibt auch wieder jede Menge toller Zitate, die direkt aus dem Leben gegriffen sind:
    "Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich weiss, was ich will - nur bin ich leider aus dem Alter raus, in dem ich es auch bekomme."
    "Probleme, die man hartnäckig ignoriert, verschwinden zwar, aber nur, um Verstärkung zu holen."
    "Alles, was man vor einem Aber sagt, ist das, was man wirklich denkt und will, sich jedoch nicht zu tun traut."

    Das Cover hat Wiedererkennungswert und man merkt sofort, dass es ein Ellen Berg-Buch ist, da es optisch perfekt zu den anderen Covern passt.


    Fazit:
    Humorvoller Roman über die Liebe, wie man sie findet und behält, und dass man zuerst mit sich selbst im Reinen sein muss. Tolle Charaktere, witzige Schreibweise und wahre Lebensweisheiten.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kellerkatze, 24.08.2018

    Bea ist Mitte 40, ein Alter, wo man glauben sollte, dass alles in geregelten Bahnen verläuft, als plötzlich eine Reihe unvermuteter Ereignisse Beas heile Welt gehörig auf den Kopf stellen.

    Sie wird von Hitzewallungen gequält, ihr Laden „Wohnträume“, wo sie aussergewöhnliche Möbelstücke anbietet, läuft mehr schlecht als recht und ihr langjähriger Freund verlässt wie wegen einer Jüngeren. An ihrem Geburtstag tauchen dann auch noch ihre Mutter und Tochter mit neuen, altersmässig völlig unpassenden Liebhabern auf.

    Jetzt reicht es Bea endgültig und sie und beschliesst, die nächsten zwei Jahre auf Männer zu verzichten und ihr Leben endlich in Ordnung zu bringen. Doch so einfach ist das alles nicht, denn gerade dann, wenn man sie nicht braucht, entwickeln einige potentielle Kandidaten ein grosses Interesse an Bea und machen ihr es schwer, ihren Vorsätzen treu zu bleiben.

    *** Meine Meinung: ***
    „Wie heiss ist dass denn?“ Ist mein erster Roman von Ellen Berg – und wird garantiert nicht der letzte sein!

    Als LeserIn stolpert man sofort mitten in die lebendige, spannende Handlung, wird vom Gefühlschaos der sympathischen Protagonistin mitgerissen, leidet und freut sich mit ihr und wird immer wieder von neuen Wendungen überrascht, sodass man den Roman fast nicht mehr aus der Hand legen kann. Die beschriebenen Charaktere wirken auf mich sehr realistisch und sympathisch mir all ihren oft auch etwas schrulligen Eigenheiten, welchen die Autorin auf ihre wunderbare, humorvolle Art Lebendigkeit verleiht.

    Ellen Berg fasziniert durch ihren witzigen, leicht leserlichen Schreibstil und eine spannende, intelligent erzählte, ausser-gewöhnliche und unterhaltsame Geschichte.

    Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung - besonders für weibliche Leseratten jeden Alters – Frau muss nicht unbedingt jenseits der 40 sein, um diese Geschichte zu mögen!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nicole P., 08.07.2018

    Es gibt wieder einen neuen genialen Roman von Ellen Berg. In ihrem neuesten Werk „Wie heiss ist das denn?“ geht es um Bea. Sie ist eine Frau in den besten Jahren, wenn man das so sagen darf. Sie steht vor ihrem 44 Geburtstag, fühlt sich aber einsam und alt. Ihr Geschäft läuft auch nicht besonders gut und irgendwie findet sie ihr Leben alles andere als toll. Sie zweifelt ganz schön an sich selbst und es scheint auch nicht besser zu werden.
    Eines Tages treten Theo und Julian in Beas Leben. Wird sich jetzt endlich was bei ihr ändern? Ich kann euch sagen, ja es wird, aber was das müsst ihr selber herausfinden.
    Der Roman ist wieder sehr flüssig geschrieben. Ich war von der ersten Seite an vom Roman gefesselt. Ich liebe den Schreibstil von Frau Berg einfach. Sie hat einen wunderbaren Humor, mit dem sie auch ihr neuestes Werk gespickt hat. Ich liebte die Aussagen ihrer Protagonisten und der Roman brachte mich immer wieder zum Lachen.
    Bea erlebt in dem Buch viele Höhen und Tiefen. Ich habe es richtig genossen mit Bea mitzufiebern. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, da ich auch in ihrem Alter bin. Alle ihre Problemchen konnte ich zwar nicht nachvollziehen, aber dennoch mochte ich sie richtig gerne.
    Ich habe den Roman richtiggehend aufgesaugt und er hat mir wunderbare Lesestunden beschert. Am Ende hat mich der Roman richtig glücklich zurückgelassen. Ich habe das Buch mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht weggelegt. Der Roman hat mich von Anfang bis Ende begeistert und das Ende fand ich sehr stimmig und schön.

    Von mir gibt es für Beas Geschichte 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carmen V., 08.09.2018

    Die 44jährige Bea ist wieder mal an den falschen Mann geraten. Um dem Liebeskummer zu begegnen, legt sie sich selbst eine Männerabstinenz auf. Zwei Jahre lang will sie auf Männer verzichten und dann hoffentlich endlich den Mann fürs Leben finden.

    Doch Bea hat die Rechnung ohne ihre Familie gemacht, denn sowohl ihre Tochter Mona, wie auch ihre flippige Mutter Rosi haben sich gerade frisch verliebt und sind der Ansicht, dass auch Bea wieder ihr Liebesglück finden muss. Doch wie ist dies mit Beas Abstinenz vereinbar? Und warum muss Bea ausgerechnet für den Freund ihrer Tochter etwas empfinden?

    Ellen Berg ist bekannt für ihre frischen, flippigen und witzigen Romane. Als wahre Stimmungsaufheller lese ich diese Bücher sehr gerne an düsteren Tagen oder wenn ich eine witzige und leichte Unterhaltung suche. Das Buch ist etwas anders als seine Vorgänger. Mir fehlte es hier ein wenig an Wortwitz und Situationskomik. Die Geschichte an sich ist herrlich und Bea einfach nur liebenswert.

    Wieder mal geht es um die Liebe, auch wenn der Titel steif und fest behauptet, dass dies kein Liebesroman ist. Für Bea geht es um definitiv um die Liebe. Die Liebe zur Mutter, zur Tochter und natürlich auch zu einem Mann.

    Der lockere Schreibstil hatte mich schnell gefangen genommen und so war auch das Buch bald wieder gelesen. Nun heisst es warten auf das nächste von Ellen Berg.

    Fazit:
    Eine lockere und witzige Lektüre für düstere Tage zur Stimmungsaufhellung oder als einfache Geschichte für einen entspannten Tag.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michaela W., 11.07.2018

    Bea ist die Hauptfigur in dem Roman-mitte 40 und gerade wegen einer Jüngeren verlassen worden.Hatte sie schon Probleme wegen ihres Alters,nun noch mehr.Und auch ihre Tochter Mona die hat ein Verhältnis mit einem 20 Jahre älteren Professor und möchte mit ihm zusammen ziehen-macht es nicht leichter für sie.Ihre Freundin Wanda befindet sich auf einem Selbstfindungstrip und ihre Mutter Rosie,die schleppt einen viel Jüngeren ab.Und auch ihr Laden Wohn(T)räume bräuchte dringend eine Finazspritze.Eigendlich könnte es nicht schlimmer werden,doch eine Grossmarkkette ist ihre grösste Konkorenz und dann diese Hitzewallungen!

    Ellen Berg die Autorin,schreibt mit viel Humor und Emutionen,viel Spannng und Überraschungen einen tollen Roman.Ich war gleich an Beas Seite und erlebte dieTtücken des Alltags mit.Ich fühlte mit,lachte und weinte und war am Ende des Buches überrascht.Der Schreibstil der Autorin ist super-man sah alles vor seinen Augen,die Charaktere des Buches erinnerten so manches mal an einen Selber -oder auch an einige Mitmenschen.Es hat sehr viel Spass gemacht das Buch zu lesen.Ich gebe dem Buch volle 5 Sterne und wen es gegangen wäre gerne ,noch viel mehr.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    dorli, 16.07.2018

    Für die 44-jährige Wohnraumdesignerin Bea Lindemann läuft das Leben gerade mächtig unrund – ihr Freund Fred hat sie verlassen, die Wechseljahre kündigen sich ganz leise an und geschäftlich sieht es auch nicht gerade rosig aus – kein Wunder, dass sie da ein wenig schroff auf den neuen Freund ihrer Tochter reagiert. Dass Professor Julian Weischenberg mehr als doppelt so alt ist wie die 19-jährige Mona, macht ihn nämlich in Beas Augen zu einem gewissenlosen Halunken und Lüstling. Trotz aller Abneigung und der Tatsache, dass Julian mit Mona liiert ist, lässt der Mittvierziger jedoch Beas Herz schneller schlagen. Und auch Theo Andrack, der mit einem lukrativen Auftrag an Beas Ladentür klopft, beschert ihr Hitzewallungen. Die Männerpause, die Bea sich nach dem Aus mit Fred selbst verordnet hat, gerät schneller als gedacht ins Wanken…

    Ellen Berg erzählt diesen humorvollen Frauenroman mit viel Schwung. Die Geschichte lässt sich angenehm zügig lesen und man kann prima mit Bea mitfühlen und mitfiebern. Es gelingt der Autorin ganz ausgezeichnet, den Alltag ihrer Protagonistin mit kleinen und grösseren Katastrophen sowie einigen Überraschungen durcheinanderzuwirbeln und den Leser damit bestens zu unterhalten.

    Besonders gut gefallen haben mir die aussergewöhnlichen Figuren. Jeder Einzelne bekommt schnell ein Gesicht und bringt mit seinen Eigenarten, Besonderheiten und Macken eine Menge Pep in die Handlung, so dass durchweg für eine lebhafte Szenerie gesorgt ist.

    Ellen Berg hat den Akteuren viele lockere Sprüche in den Mund gelegt, die Dialoge sind frisch und mit ganz viel Wortwitz gespickt – einzig Monas betont auf jugendlich getrimmte Wortwahl war mir ein wenig zu überdreht.

    „Wie heiss ist das denn?“ hat mir sehr gut gefallen - ein unterhaltsamer Roman, der dem Leser neben einer guten Portion Romantik vor allen Dingen ganz viel Humor bietet.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martin S., 13.08.2018

    Männermoratorium

    Bea ist 44 Jahre alt und hat gerade mit den Gefühlen einer gescheiterten Beziehung zu kämpfen. Wieder einmal ist sie an den falschen Mann geraten, trauert ihm aber dennoch hinterher. Sie scheint kein Glück bei den Männern zu haben, so dass sie sich für die nächsten zwei Jahre selbst auferlegt, ohne sie auszukommen. In dieser Konstellation passt es ihr aber nun gar nicht in den Kram, dass sich ihre Tochter Mona und ihre Mutter Rosi gerade eben frisch verliebt haben und zu jeder Zeit mit ihren Auserwählten auftauchen. Bea ist irritiert, da sie auch noch, obwohl sie es zu unterdrücken versucht, für einen der beiden etwas empfindet...

    Ich mag die erfrischenden und lockeren Bücher der Autorin Ellen Berg, so dass ich ich mich auf ihr neues Werk "Wie heiss ist das denn?" schon gefreut habe. Das Buch hat mir zwar gut gefallen, konnte aber aus meiner Sicht nicht ganz mit den vorherigen Romanen mithalten. Wieder einmal erzählt Ellen Berg die Geschichte in ihrem sehr unterhaltsamen und humorvollen Schreibstil, der mit vielen kleinen Sprüchen und Wortfindungen angereichert ist. Es geht natürlich, wie eigentlich in all ihren Büchern, um das Thema Liebe und ihre Auswüchse. So gibt es immer wieder peinliche und überraschende Begegnungen, ungewollte Situationskomik und Szenen die das Herz ansprechen. Ellen Berg gelingt dabei wieder ein guter Balanceakt, der einige Lacher hervorbringt, aber nicht ins Klischeehafte abdriftet.

    Für mich stellen die Bücher von Ellen Berg unbeschwerte und lockere Unterhaltung dar, die sich hervorragend eignen ein wenig Trübsal zu vertreiben. Mir hat "Wie heiss ist das denn?" zwar nicht so gut gefallen, wie die vorherigen Bücher, aber es konnte mir dennoch einige schöne Stunden bescheren. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

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    janein
  • 3 Sterne

    9 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Cindy R., 16.06.2018

    Mein erstes Buch von Ellen Berg, dass recht flott daher kommt. An einigen Stellen etwas zu flott, wenn in Stakkato-Stil ein Spruch auf den nächsten folgt. Viele davon sind durchaus witzig, aber es hätte, besonders am Anfang, etwas dosierter eingesetzt werden können. Reden eigentlich mittlerweile die Teenies und jungen Twens wirklich so merkwürdig wie Mona teilweise? Ich kann da wohl auch keine qualifizierte Auskunft mehr geben, aber es kam mir manchmal etwas zu gewollt jugendlich vor - oder wie sich etwas ältere Semester eben die Jugendsprache vorstellen. Aber das Wort "tinderjährig" fand ich einsame Klasse! Diese Kreation kommt bestimmt in ein paar Jahren in den Duden! (falls dann jmd diese App überhaupt noch kennt...)

    Schön fand ich ja den Beruf von Bea, und die Beschreibungen ihrer Umgestaltungen. War für mich auf jeden Fall eine nette Abwechslung zu sonstigen Frauenromanen.

    ACHTUNG: Spoiler
    -------------
    Die Auflösung der 'Scharade' ist mir aber ein bisschen zu schräg gewesen. Die Tochter will ihrer Mutter einen Typen schmackhaft machen, indem sie vorgibt selbst ganz verliebt in ihn zu sein? Hat diese Technik tatsächlich schon mal irgendwo auf der Welt funktioniert? Und Oma muss auch gleich noch mitmachen, alles klar!
    Und bis auf die Tatsache, dass Bea auf seine Gedichte anspringt, sehe ich keinen weiteren Grund wieso Julian so rettungslos in sie verliebt sein sollte, sie kennen sich doch kaum! Genauso übertrieben fand ich aber auch die Figur des Theo und welch innige Freundschaft ihn mit Bea nach nur ein paar Tagen verband, wie er es später in der Mail so schön ausführte.
    Etwas übertrieben hat es die Autorin leider auch mit ihren vielen Anspielungen auf die sexuelle Ausrichtung von Auch hier hätte eine niedrigere Dosierung ausgereicht, denn schon allein an dieser Häufung der Bermerkungen wusste man als LeserIn relativ früh, dass sich Bea mit ihrer Einschätzung täuscht.
    Spoiler Ende
    ------------------

    Dennoch war es ein unterhaltsamer Roman, den ich mit sehr guten 3 Sternen bewerte. Und ich würde auch einen andere Romane der Autorin lesen wollen. Ich könnte ja fast wetten dass es von Tante Ruth oder jemand anderes von den ital. Freunden bereits einen gibt.

    PS: Ich finde die Illustrationen am Cover von Ellen Berg (und auch Tessa Hennig) ja sehr lieb. Allerdings hatte sich in meinem Kopf dadurch auch die längste Zeit genau so ein Bild von Bea in meinem Kopf festgesetzt, und nicht von einer flotten noch-nicht-mal Mittvierzigerin.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ines t., 23.07.2018

    Habe fast alle Bücher von Ellen Berg gelesen und finde sie grossartig. Auch dieses Buch fand ich ganz amüsant. Allerdings sind mir die vielen "Zitate" aus Gedichten und Opern etwas auf die Nerven gegangen. Ich glaub, dass macht das ganze Thema etwas unglaubwürdig. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.
    Ansonsten lockere Lektüre und eigentlich eine typische Ellen Berg, auch wenn es nicht das allerbeste ihrer Bücher ist.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Corinna V., 16.07.2018

    Tolles Buchen und super spannend

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christa J., 13.11.2018

    Tolles Lesevergnügen

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Meike K., 22.06.2018

    Bea guckt nicht schlecht, als an ihrem 44sten Geburtstag ihre Tochter und ihre Mutter mit einem Freund in ihrem Alter auftauchen. Vor allem von der Beziehung ihrer Tochter Mona und dem Professor Julian ist Bea alles andere als begeistert. Mit ihrer Selbständigkeit läuft es nicht gut und da kommt Theo gerade richtig. Er braucht ihre Dienste als Inneneinrichterin und Bea findet in ihm einen Freund, auch wenn er definitiv der Falsche ist.
    Mit einer Menge Hitzewellen und Streit mit dem Freund von Mona kämpft Bea sich durch das chaotische Leben, welches für sie einige Überraschungen bereit hält.

    Dieses Buch ist mein erster Roman von Ellen Berg.
    Der Einstieg gelang mir sehr gut, denn der Schreibstil lässt sich einfach und schnell lesen. Es gibt eine Menge Humor.
    Die Geschichte von Bea hat mir recht gut gefallen. Es gab einige Stellen, welche ich echt anstregend fand, einige davon waren die Streitgespräche mit dem Freund von Mona. Die waren ziemlich anstrengend und ich konnte sie nicht nach vollziehen, weil in diesem Moment beide Charaktere sehr leblos wirkten.

    Sonst waren die Charaktere voller Leben und ich habe mich ziemlich schnell mit Bea angefreundet. Wenn sie nicht gerade mit Julian streitet oder sich mit ihrer Mutter unterhält, dann konnte ich sie ziemlich gut leiden.

    Welchen Charakter ich ziemlich anstrengend fand, war Mona, die Tochter von Bea. Sobald sie redete sprudelten Jugendwörter aus ihr heraus. Sie ist 19 und ich 22, da liegen nicht viele Jahre zwischen uns, und ich kenne die Wörter zwar, aber ich habe sie noch nie jemanden ernsthaft sagen hören. Es war ziemlich anstrengend ihr zu zuhören.
    Hier wäre etwas weniger mehr gewesen.

    Das Ende und die grosse Überraschung fand ich sehr gelungen und beides hat mich für die Gespräche mit Mona und Julian entschädigt.

    "Wie heiss ist das denn?" ist ein schönes, leichtes Buch für zwischen durch. Perfekt für den Urlaub.
    Leseempfelhung.

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde von lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Angelika E., 28.06.2018

    Ich freue mich auf dieses Buch. Helen Berg schreibt so leicht und beschwingt, man kann gar nicht aufhören zu lesen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 27.06.2018

    "Veni, vici violini – ich kam, ich sah, ich vergeigte es…"

    Vergeigt so könnte man auch Beas 44. Geburtstag nennen. Zur Schnapszahl hat sie eigentlich ein tolles Fest für ihre Freunde und Familie geplant, Älterwerden kein Grund für Kummer, aber das Schicksal beweist ihr das Gegenteil. Die Tragödie beginnt schon am Abend davor, als ihre Liebe Theo nach einigen Tagen Funkstille mit Tankstellenblumen und den Worten wir müssen reden, vor der Tür steht. Klar wird vor ihrem Ehrentag noch versöhnt, so wie erhofft. Doch statt Worten gibt es eine wilde Liebesnacht, die dann aber mau mit dem Abschied für immer von seiner Seite endet. Die Laune natürlich eher auf Sinkflug, geht es nicht besser weiter. Mona taucht zur Party mit dem neuen Lover auf, der nicht nur Jahrzehnte älter ist wie ihr Töchterchen, sondern sich auch nicht vergraulen lässt und zu allem nur ein passendes Gedicht rezitiert. Dass Fass zum Überlaufen bringt, dass ihre Mutter Rosi scheinbar auf dem Jugendtrip ist. Generalüberholt per Lifting und Co erscheint diese nämlich ebenfalls in Begleitung. „Alexandre ist mein, nun wie soll ich´s sagen…“, „Toy boy? Kam Mona ihr zur Hilfe.“

    Als Leser begleitet man Bea und verfällt mit ihr erst einmal in eine tiefe Krise. Bei den Männern noch nie ein glückliches Händchen bewiesen, warum nur? Man lebt mit ihr zwischen Männerauszeit und Flirtattacken, die das Einhalten der selbst auferlegten Abstinenz mehr als schwer machen, verliebt sich wieder in den Falschen, so falsch, dass es schlimmer nicht geht und lernt mit ihr die Vorzüge von Männern kennen, die anders ticken. Man macht sich mit ihr als Helikoptermutter Sorgen um das Seelenheil und Liebesglück ihrer Tochter Mona und fetzt sich daher natürlich ständig mit deren Lover, „Was ich von Ihrer Liaison halte, sollte Ihnen bekannt sein. Falls Sie es vergessen haben, da sich in Ihrem hohen Alter ja bereits Rost im Hirn bildet: Ich finde es gemeingefährlich, dass ein Typ wie Sie im Hormonsystem eines jungen Mädchens rumpfuscht.“. Und man bekommt zahlreiche Tipps von ihrer Jungbrunnen-Mutter Rosi, „Es ist ziemlich aus der Mode gekommen, in Selbstmitleid zu baden, Kind. Glaub mir, das macht Falten und einen schlechten Teint.“ Wenn man dann als Leser denkt das Selbstmitleid und das Desaster wird immer grösser, wird man mit einer völlig überraschenden Wendung besserem belehrt, aber mehr wird hier nicht verraten.

    „Wenn schon der Spiegel sie mobbte, war von der Waage auch nichts Besseres zu erwarten. Zumal es nichts nützte, auf der Waage den Bauch einzuziehen.“ Ellen Bergs Romane sprudeln nur so an guten Sprüchen, Situationskomik, und pfeffrigen Dialogen, so auch dieser. „Ich will einen, der perfekt zu mir passt, kein verkappter Junggeselle ist und sich nur für mich entscheidet.“ - „Du weisst schon, wie man Frauen nennt, die hohe Ansprüche an einen potentiellen Partners stellen?“- „Nein!“ . „Single“. Ein Schlagabtausch als Beispiel für viele der Art. Auch originelle, ausgefallene Vergleiche wie „so gut passte wie Kokospalmen in die Arktis“ machen das Lesen zudem zum locker, leichten Lesevergnügen, das die Seiten nur so dahin rauschen lässt. Der tolle, gute Laune verströmende Schreibstil hat mir dieses Mal sogar darüber hinweg geholfen, dass ich mit der Handlung, nein, vielmehr mit der Person von Bea nicht ganz so viel anfangen konnte.

    Toll fand ich an Bea ihre unheimlich vielen kreativen Ideen, die sie als Raumgestalterin hat und die man hier im Buch auch präsentiert bekommt, ganz klar auch ihr grosses Herz. Nicht ganz so nachvollziehen konnte ich ihre Entscheidungen im Bezug auf Männer, einem Fred nachweinen, sich mit Gedichten einwickeln lassen, da ticke ich einfach ganz anders. Auch ihre überzähligen Muttergene fehlen mir zweifelsohne. Spritzig, klasse ist Rosi, ihre Mutter mit ihrer Art, auch wenn sie Bea mit ihren direkten Ansagen oft die Butter vom Brot nimmt. „Stau am mittleren Ring. Du übertreibst es mit der Pasta“, kann von ihr schon kommen. Ein richtiges Unikum ist sicher Freundin Wanda, die dauerhungrige Veganerin in ihren Wallekleidern und dem guten Draht zu Buddha. Aber auch alle anderen Darsteller sind originell gezeichnet.

    „Der Himmel spielte ganz grosse Oper. Von zartem Rosa bis zu flammendem Rot reichte die Farbskala, die Sonne glühte dunkelorange, das Meer schien in Flammen zu stehen.“ Richtig gut hat mir die tolle Auszeit an der Amalfiküste gefallen. Liebend gerne wäre ich dort auch mit am Meer spazieren gegangen und hätte mich bei Tante Ruth und ihrem Ernesto bei Antipasti, Zitronenhühnchen und Panna Cotta an den Tisch gesetzt.

    Ellen Berg ist für mich ein Garant für kurzweilig, spritzige Unterhaltung, die ganz viel Training für die Lachmuskulatur bietet. Ich liebe ihre Romane, die gute Laune Bringer, und habe mich sehr auf ihr neuestes Werk gefreut. Auch wenn „Wie heiss ist das denn?“ es auf meiner Hitliste ihrer Erscheinungen mit Sicherheit nicht ganz nach oben geschafft hat, sind für mich als grosser Fan gerade noch fünf Sterne drin.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Odenwaldwurm, 18.06.2018

    Früher war mehr Liebe? Von wegen!
    Mitte vierzig ist ein komisches Alter, findet Bea. Mal fühlt sie sich jung und knackig wie eh und je, dann wieder melden sich Hitzewellen und Stimmungsschwankungen. Dass sich der Versöhnungssex mit ihrem Freund als Abschiedssex herausstellt, hebt ihre Laune auch nicht gerade. Warum gerät sie immer an die Falschen? Der Frust ist komplett, als Mutter Rosi, 64, und Tochter Mona, 19, mit neuen Liebhabern auftauchen – beide in Beas Alter. Geht gar nicht! Bea beschliesst, erst mal männerlos glücklich zu werden. Aber dann steht mit Theo ein Mann vor ihr, der zwar definitiv der Falsche ist, ihr jedoch einen Hitzetsunami nach dem anderen beschert. (Klappcovertext vom Buch)

    Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist sehr gut, humorvoll und flüssig geschrieben. Die Charaktere sind sehr bildlich dargestellt und wenn man die älteren Bände von Ellen Berg kennt, sind auch ein Teil der Personen auch schon den Lesern vorher begegnet. Aber die anderen Bände sind kein muss für dieses Buch. Auch ein Neueinsteige in die Bücher von Ellen Berg hat keine Probleme mit der Geschichte und wird von dem Buch begeistert sein. Es kommt keine lange weile auf und es ist sehr unterhaltsam und witzig. Die Beschreibung der Umgebung finde ich auch sehr gelungen. Besonders den Cafe-Shop und Beas Laden.

    Bea ist hier die Hauptfigur in der Geschichte, sie hat Probleme mit ihrem Alter, besonders seit sie für eine jüngere Verlassen wurde. Aber dann wird sie noch zur Übermama und hat mit dem Freund ihrer Tochter Problem. Weil er ihr zu alt erscheint. Mal sehen wie die Geschichte weiter geht zwischen Mutter und Tochter.

    Besonders die Wendungen in der Gesichte fand ich total überraschend und haben mir sehr gut gefallen. Ein super Einfall von der Autorin. Aber das war noch lange nicht das Beste. Das Happy End am Schluss war einfach noch einmal sehr überraschend und toll geschrieben.

    Das ist wieder ein traumhaftes Buch von Ellen Berg und ich kann es nur empfehlen. Da ich es nur kaum aus den Händen legen konnte. Ein Buch mit so vielen überraschenden Wendungen und Witz, einfach nur genial. Das Buch ist viel mehr als nur ein Sommerroman.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Odenwaldwurm, 18.06.2018

    Früher war mehr Liebe? Von wegen!
    Mitte vierzig ist ein komisches Alter, findet Bea. Mal fühlt sie sich jung und knackig wie eh und je, dann wieder melden sich Hitzewellen und Stimmungsschwankungen. Dass sich der Versöhnungssex mit ihrem Freund als Abschiedssex herausstellt, hebt ihre Laune auch nicht gerade. Warum gerät sie immer an die Falschen? Der Frust ist komplett, als Mutter Rosi, 64, und Tochter Mona, 19, mit neuen Liebhabern auftauchen – beide in Beas Alter. Geht gar nicht! Bea beschliesst, erst mal männerlos glücklich zu werden. Aber dann steht mit Theo ein Mann vor ihr, der zwar definitiv der Falsche ist, ihr jedoch einen Hitzetsunami nach dem anderen beschert. (Klappcovertext vom Buch)

    Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist sehr gut, humorvoll und flüssig geschrieben. Die Charaktere sind sehr bildlich dargestellt und wenn man die älteren Bände von Ellen Berg kennt, sind auch ein Teil der Personen auch schon den Lesern vorher begegnet. Aber die anderen Bände sind kein muss für dieses Buch. Auch ein Neueinsteige in die Bücher von Ellen Berg hat keine Probleme mit der Geschichte und wird von dem Buch begeistert sein. Es kommt keine lange weile auf und es ist sehr unterhaltsam und witzig. Die Beschreibung der Umgebung finde ich auch sehr gelungen. Besonders den Cafe-Shop und Beas Laden.
    Bea ist hier die Hauptfigur in der Geschichte, sie hat Probleme mit ihrem Alter, besonders seit sie für eine jüngere Verlassen wurde. Aber dann wird sie noch zur Übermama und hat mit dem Freund ihrer Tochter Problem. Weil er ihr zu alt erscheint. Mal sehen wie die Geschichte weiter geht zwischen Mutter und Tochter.
    Besonders die Wendungen in der Gesichte fand ich total überraschend und haben mir sehr gut gefallen. Ein super Einfall von der Autorin. Aber das war noch lange nicht das

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 29.06.2018

    Ellen Berg – Wie heiss ist das denn?

    Bea ist Mitte 40, wurde gerade von ihrer Beziehung Fred verlassen, nachdem die beiden wilden hemmungslosen Sex hatten, hat eine Tochter, die mit einem sehr viel älteren Professor ausgeht und sogar zusammen ziehen will, ihre Freundin Wanda ist auf einem Selbstfindungstripp und ihre Mutter Rosie hat einen sehr viel jüngeren Mann abgeschleppt. Ach und nicht zu vergessen ihr Laden Wohn(t)räume braucht unbedingt einen Finanzspritze.
    Schlimmer kann es nicht mehr für Bea werden? Doch, denn wenn gleich zwei Männer ihr Leben auf den Kopf stellen, es viele Falschinformationen gibt, sich eine Grossmarktkette als stärkste Konkurrenz herausstellt, Barbie neuerdings rothaarig ist, und dazu Hitzewellen auf einen zu kommen, kann das Leben schon mal komplizierter als gedacht werden...
    Wird Bea ihre innere Mitte und vielleicht den Mann fürs Leben finden?

    Ich war so gespannt auf Ellen Bergs neuestes Buch und was soll ich sagen: Es ist wieder ein sehr schönes Lesehighlight mit einer Menge Humor und Emotionen, Spannung, einer fesselnden Story und eine ganze Menge Überraschungen und sehr viel Abwechslung. Taschentuchalarm ist hier genauso gegeben wie ein Angriff auf die Lachmuskeln, dazu kommt noch ein ganzer Haufen von wundervollen Zitaten (S 54 ... Probleme, die man hartnäckig ignoriert, verschwinden zwar, aber nur, um Verstärkung zu holen. S 82: Du kannst deine Augen verschliessen, wenn du etwas nicht sehen willst. Doch du kannst nicht dein Herz verschliessen, wenn du etwas nicht fühlen willst. S 93: Eine Beziehung ist wie ein Banküberfall . du brauchst den richtigen Komplizen, sonst wird das nichts. Und viele mehr...) die einem zum Nachdenken oder schmunzeln bringen.
    Der Schreibstil ist locker und modern, temporeich und mitreissend, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen wollte. Die Autorin schafft es innerhalb weniger Seiten eine realitätsnahe Welt mit wundervoll lebendigen und facettenreichen Charakterne aufzubauen, sodass man sich mitten in die Story hineingeworfen fühlt. Jede weitere Seite führte dazu, dass ich mich „zuhause“ fühlte, zwar in einem sehr chaotischen aber liebevollen Zuhause, und die Personen waren mir so nah, dass ich mitten drin war und die Realität um mich herum für wertvollen Lesegenuss vergessen konnte.
    Auch die Handlungsorte selbst sind detailliert beschrieben, sodass mein Kopfkino ganz von alleine ansprang und ich noch tiefer in Story abtauchen konnte.

    Bea ist Mitte 40, benimmt sich manchmal etwas temperamentvoller als man ihr auf den ersten Blick ansieht, sie ist sympathisch, manchmal chaotisch, etwas aufbrausend, aber ich mochte sie sehr gerne. Es ist schön ihren Weg mitzuverfolgen, auch wenn sie in suspekte Situationen gerät, manchmal ein paar Stolpersteine aus den Weg räumen oder sich mit dem einen oder anderen Vorurteil herumquälen muss, aber genau das macht den Reiz der Geschichte aus.

    Ich kenne schon viele Bücher von Ellen Berg, bis auf drei habe ich alle gelesen und auch wenn dieses Buch nicht ganz an mein Lieblingsbuch der Autorin (Mach mir den Garten Liebling) heran kommt, kann ich es auf jeden Fall sehr empfehlen und jedem ans Herz legen, der ebenfalls auf gute, emotionale, mitreissende und natürlich auch romantische chick-lit Storys steht. Für mich ist es wieder ein Highlight und ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

    Das Cover ist wieder ein absoluter Blickfang. Das ältere Ehepaar ist ein wenig irritierend, da die Hauptfigur Bea 44 ist, aber ich liebe diese kleinen versteckten Details, den Humor dahinter.

    Fazit: wunderbares sommerliches, emotionales und mitreissendes Lesehighlight. Ein chick-lit für alle Fälle. 5 Sterne.

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    janein
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