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    10 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marina S., 20.11.2016

    Erika möchten zu den besten 50 Maklern Manhattens gehören und stürzt sich sehr in ihre Arbeit. Ihre beiden Töchter Kristen und Annie liebt sie sehr, doch neben der Arbeit kommen sie immer wieder zu kurz.
    Als Kristen bei einem schrecklichen Zugunglück ums Leben kommt, vergräbt sich Erika noch weiter in ihrer Arbeit, da sie sich unglaubliche Vorwürfe macht, weil sie ihre Töchter eigentlich zur Uni fahren wollte.
    Auch Annie nimmt alle Schuld auf sich, weil sie eigentlich auf Kristen aufpassen sollte.
    In ihrer Trauer entfernen sich Erika und Annie immer weiter von einander...

    "Und nebenan warten die Sterne" ist der dritte Roman von Lori Nelson Spielman und mein zweiter von ihr. Zuvor habe ich bereits "Morgen kommt ein neuer Himmel" gelesen. Die drei Bücher sind alle Einzelbände, sodass man sie für das Verständnis der Geschichte nicht nacheinander lesen muss.

    Die Stimme von Lori Nelson Spiel ist unverkennbar, ihr Schreibstil wie gewohnt leicht und doch sehr emotional.
    Vor allem die Perspektivwechsel zwischen Erika und Annie empfinde ich als äusserst gelungen.

    Das Cover gefällt mir diesmal leider nicht so gut. Die Farbkombi finde ich eher unpassend (ja, es soll ein Komplementärkontrast sein, ich weiss. Die Nuancen passen meiner Meinung nach trotzdem nicht zusammen). Auch sehe ich ausser der kleinen Frau mit einem Koffer (Annie?) keinen wirklichen Bezug zur Geschichte. Daselbe mit dem Titel. Aber die Optik harmoniert sehr gut mit den beiden anderen Bänden und man erkennt sofort, dass es von Lori Nelson Spielman ist :)

    Besonders gut gefällt mir, wie auch in "Morgen kommt ein neuer Himmel", die Rahmenstory. Sie besteht aus vielen interessanten Aspekten und Charakteren. Die Darstellung von Erika und Annie, wie sie beide mit Kristens Tod umgehen und nach und nach zu ihrem alten Leben zurückfinden, finde ich sehr gelungen.
    Vor allem Annie mag ich sehr gern. Ihren Aufenthalt in Paris fand ich sehr interessant.
    Ausserdem gefällt mir die Idee mit dem Sprüchealbum, ich glaube, so eins hätte ich auch gerne. Ich finde die Sprüche auch äusserst gut in die Handlung eingebunden.

    Im Gegensatz zu "Morgen kommt ein neuer Himmel" ist die Geschichte diesmal nicht so voraussehbar und mit vielen Überraschungen gefüllt.

    Zusammengefasst kann man sagen, dass "Und nebenan warten die Sterne" eine sehr emotionale Familiengeschichte ist. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anonym, 16.11.2016

    Eine Tragödie erschüttert Erika und Annie. Die Tochter bzw. Schwester ist bei einem Zugunglück ums Leben gekommen. Die beiden Frauen kapseln sich in ihrer Trauer voneinander ab und entfremden sich. Erika, die Karrierefrau, droht nun auch ihre zweite Tochter zu verlieren. Damit es soweit nicht kommt, ist eine Auseinandersetzung mit ihrer schwierigen Vergangenheit Pflicht.

    Die Autorin beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Thema Trauerbewältigung und der Verarbeitung von Schuldgefühlen, die alle Protagonisten mit sich rumtragen. Diese Gefühle und ein alter Familienstreit sind zwar wichtig, jedoch zum Glück nicht alles, denn das Buch beschäftigt sich auch mit Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe, sodass letztlich fast alle Emotionen angesprochen werden. Es gab manche Lacher, an anderer Stelle hatte ich doch schön zu Knabbern, denn das Schicksal hat die beiden Frauen schon hart getroffen… Das Buch ist über weite Strecken wie das echte Leben und das finde ich toll! Das Buch hat mir die Augen geöffnet und mich nachdenklich gestimmt. Gerade die Differenzierung zwischen dem was wichtig ist und dem was wirklich zählt, werde ich mir zu Herzen nehmen! Insofern vielen Dank an die Autorin, die so eindringlich erzählt hat, dass das Buch nicht nur einen grossen Unterhaltungswert hatte, sondern auch was fürs Leben mitgibt (auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber manchmal ist man eben doch zu sehr die frühe Erika). Auch die anderen Sprüche sind sehr schön gelungen und im Alltag sollte man sich an den einen oder andere mal erinnern, besonders wenn alles gerade mal dunkel und trostlos erscheint. Stichwort: Drachen!

    Der Schreibstil war locker und gut verständlich. Annie und Erika erzählen die Geschichte. Dadurch, dass Erika aus der Ich-Perspektive berichtet, fühlte ich mich ihr direkt näher, während mir Annie im Vergleich etwas unsympathisch geblieben ist.

    Einzige Kritik ist, dass zwischendurch die eine oder andere Länge das Lesevergnügen kurzzeitig trübte. Zum Ende hin wurde es wieder deutlich besser, jedoch war die Geschichte da sehr vorhersehbar, was mir nicht so gefallen hat. Irgendwie hätte ich mir noch eine Überraschung gewünscht, aber so gibt es das erwartete Happy End, was an sich auch schön war, aber fast schon zu glatt und etwas konstruiert

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    janein
  • 4 Sterne

    9 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LadyIceTea, 01.11.2016

    Der Mensch mit den meisten Pflastern auf dem Herzen gewinnt.

    Erika ist ein Workaholic. Sie hat sich geschworen, dass es ihren beiden Töchtern an nichts mangeln wird und ist auf dem besten Weg, unter die Top 50 der Immobilienmakler in New York zu kommen. Dass es ihren Töchtern dabei aber an der Zuneigung ihrer Mutter fehlt, hat sie völlig aus den Augen verloren. Die Arbeit geht nun mal vor. So bricht sie erneut ein Versprechen und trifft sich mit einem Klienten, anstatt ihre Töchter zur Uni zu fahren. Da passiert das Schlimmste, was passieren könnte. Der Zug verunglückt und ihre Tochter Kristen stirbt. Annie war zum Glück nicht im Zug. Doch anstatt sich gegenseitig Halt zu geben, stossen sich Erika und Annie voneinander ab. Annie glaubt nicht, dass Kristen tot ist und will, dass Erika wieder ihr wahres Ich wiederfindet. Doch das ist gar nicht so einfach und ein langer Weg steht bevor.

    Dies ist mein erster Roman von Lori Nelson Spielman und ich habe viel erwartet. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen sehr angenehmen, gefühlvollen und flüssigen Schreibstil. Die Seiten sind nur so dahingeflogen.
    Mir gefällt die Art des Covers sehr gut. Man kennt diese Art ja schon von Jojo Moyes und den anderen beiden Büchern von Spielman. Sie sind irgendwie verspielt und schön bunt und passen zum Genre.
    Mir hat an dieser Geschichte nicht viel gefehlt. Die Autorin hat sehr sympathische Charaktere geschaffen und jedem wirklich seinen eigenen Charakter gegeben. Sie hat es geschafft total unterschiedliche Locations und Personen zusammenzubringen und sie glaubhaft mit ihren Problemen und den Dämonen aus der Vergangenheit kämpfen lassen. Es gab keine Szene, in der ich mir gedacht habe, dass das aber jetzt total konstruiert ist. Die Geschehnisse und die Empfindungen der Protagonisten, sind fliessend ineinander übergegangen. Das hat die Geschichte für mich, zu einem echten Pageturner gemacht. Das Einzige was mir jedoch gefehlt hat, waren die Taschentuchmomente. Die Geschichte hat echt Potenzial dafür gehabt aber es wurde dahingehend nicht genutzt. Die Geschichte überliefert Gefühl. Klar, hat man mitgefühlt, in den traurigen oder verzweifelten Momenten und sich gefreut, als es bergauf ging. Aber mir hat beim Gefühl wirklich die Tiefe gefehlt. Es bestand immer wieder eine Distanz zwischen mir und den Gefühlen der Personen. Das war sehr schade. Das Buch hätte echt Taschentücher verschleissen können.
    Aber sonst fand ich das Buch einfach toll. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe und kann es nur empfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion2505, 17.11.2016

    Inhalt:

    Erika Blair ist eine zielstrebige Immobilienmaklerin, die sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt hat: Sie möchte auf die Top Fifty Liste der besten Makler Manhattans gelangen. Bis dahin hat sie allerdings noch einiges zu tun. Natürlich leidet darunter ihre Zeit, die sie mit ihren Töchtern Kristen und Annie verbringen sollte. Als ihre Tochter Kristen bei einem Zugunglück stirbt, steht ihre Welt Kopf, denn sie fühlt sich nicht unschuldig an ihrem Tod. Aber auch Annie fühlt sich schuldig an Kristens Tod. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter, die sich aber in ihre Arbeit flüchtet. Nach einem Streit zwischen Erika und Annie verschwindet Annie plötzlich und Erika wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Wird sie Annie hinterher reisen? Denn diese befindet sich auf Mackinac Island. Auf dieser Insel ist Erika aufgewachsen und hat keine schönen Erinnerungen, denn dort ist ihre eigene Mutter gestorben. Nie wieder wollte sie dorthin zurück ...

    Meine Meinung:

    "Und nebenan warten die Sterne" von Lori Nelson Spielman ist ein sehr schöner Roman, der leicht und flüssig geschrieben ist. Ich hatte keinerlei Probleme in die Welt von Erika und ihren Töchtern einzutauchen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Erikas und Annies Sicht geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Denn stellenweise sind die Sichtweisen der beiden doch durchaus konträr. Auch hat mir der Wandel der beiden Charaktere sehr gut gefallen, auch wenn dieser bei Annie deutlich schneller vonstatten ging. Aber auch viele andere Charaktere in diesem Buch haben mich nachhaltig beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Ganz klare Favoriten dabei sind Erikas Vater und die kleine Olive. Warum es mir die beiden so angetan haben, werde ich nicht verraten :-) Vielleicht empfindet Ihr beim Lesen ja ähnlich ...

    Die Geschichte ist zwar nicht wirklich überraschend und ich habe schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie sie wohl enden wird. Allerdings kamen dann doch noch ein paar Dinge etwas anders und haben mich doch noch überraschen können. Auch das Ende war für mich absolut rund. Darüberhinaus ist das Buch voll von kleinen Weisheiten, die Erika jeder ihrer Töchter in ein kleines Büchlein geschrieben hat, und das des Öfteren zitiert wird. Mir haben diese Weisheiten sehr gut gefallen und mich oft zum Nachdenken angeregt.

    Alles in allem kann ich sagen, dass die Geschichte mich gut unterhalten und an manchen Stellen auch wirklich berührt hat. Allerdings konnte sie mich nicht komplett faszinieren. Dafür waren viele Dinge zu sehr vorhersehbar. Trotzdem habe ich mich sehr gerne zusammen mit Erika - und auch Annie - auf die Suche nach Hoffnung, Vergebung und nach Liebe begeben. Denn nur wer den Mut hat, sich auf die Suche nach dem Glück zu machen, wird es auch finden.

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    janein
  • 4 Sterne

    8 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SLovesBooks, 20.11.2016

    Meine Meinung:

    Ich kenne bereits „Nur einen Horizont entfernt“ von Lori Nelson Spielman. Die beiden Bücher gleichen sich zwar im Schreibstil und auch darin, dass sie beide philosophisch angehaucht sind, aber die Geschichte ist eine ganz andere. Das grosse Thema in diesem Roman ist wohl Trauer, Trauerbewältigung und die Verschiedenheit von Menschen im Umgang mit solchen Gefühlen.

    Ein wirklich schöner Aspekt sind die Sprüche bzw. Lebensweisheiten die die Autorin immer wieder in den Text einfliessen lässt. Diesen Stil kenne ich bereits aus ihrem anderen Roman. Ich finde die Sprüche sehr aussagekräftig. Ausserdem regen sie mich auch öfter zum Nachdenken an. Das lässt das Buch viel intensiver wirken.

    Die Geschichte hat mich sofort gepackt. Die Situation, in welche die Charaktere so plötzlich geworfen werden, ist wirklich heftig. Ich konnte mich sehr gut einfühlen. Ich denke, dass jeder schon einmal Trauer empfunden hat und deswegen auch weiss, wie unterschiedlich Menschen damit umgehen. Deswegen finde ich es sehr gut, dass die Autorin zwei so unterschiedliche Protagonisten entworfen hat, aus deren unterschiedlichen Blickwinkeln abwechselnd erzählt wird. So kann man beide individuell kennenlernen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit Erika. Ich empfand sie als unsympathisch und schwer greifbar sowie teilweise unlogisch. Meine Abneigung gegenüber ihrem Charakter könnte auch auf die bereits angesprochene Unterschiedlichkeit der Trauerbewältigung von Menschen zurückzuführen sein, sodass ich ihren eigenen Prozess nicht in dem Masse nachvollziehen konnte. Im Laufe der Geschichte habe ich jedoch eine Verbindung zu ihr aufbauen können. Je deutlicher ihr Charakter gezeichnet wurde, desto besser war ihre Handlungsweise zu verstehen. Mit Annie kam ich auf Anhieb sehr gut klar. Sie ist ein sympathischer Charakter. Ich finde ihr Handeln nachvollziehbar. Die Autorin arbeitet beide Charaktere sehr detailliert aus.

    Der Schreibstil ist wie auch schon bei „Nur einen Horizont entfernt“ sehr locker lesbar. Ich konnte mich gleich in die Geschichte einfühlen. Dieses Thema und somit auch diese Geschichte hat ihre ganz eigene Art von Spannung, die durchgehend vorhanden ist, wodurch es nie langweilig wird.

    Speziell das Ende hat mich emotional abgeholt. Ich habe nicht direkt mit den Entwicklungen im letzten Drittel gerechnet und wurde hier positiv überrascht. Mir hat es gut gefallen, weil es alles sehr gut zum Buch passte und es treffend abgerundet hat.

    Insgesamt ist es wieder ein schönes Buch der Autorin, welches ein sehr intensives Thema nachvollziehbar aufarbeitet. Trotz meiner anfängliche Schwierigkeiten mit Erika habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen und mich von den weisen Sprüchen zum Nachdenken anregen lassen. Ich kann die Geschichte empfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Arachnophobia, 16.11.2016

    Ich mag die Bücher von Lori Nelson Spielman einfach. Zwar hat mich der Vorgänger "Nur einen Horizont entfernt" ein kleines bisschen enttäuscht, aber auch dieser liess sich sehr gut lesen und deshalb war ich auch auf ihr neuestes Werk sehr gespannt.

    Ein Hauptgrund dafür, dass ich die Bücher sehr gerne lese, ist der einfach wunderbar zu lesende, locker-fluffige Schreibstil. Die Seiten fliegen zeitweise nur so dahin und trotz seiner fast 400 Seiten war das Buch dann letztendlich sehr schnell vorbei.

    Dementsprechend leicht fiel mir hier auch wieder der Einstieg in die Geschichte. Ich muss zwar sagen, dass ich zu Beginn weder mit Erika noch ihren beiden Töchtern so richtig warm wurde und die Sympathie erst im weiteren Verlauf aufkam, langweilig war es aber dennoch nie. Es gibt kein langes Vorgeplänkel, man ist sofort in der Story drin.

    Die Geschichte selbst hat mir hier ebenfalls äusserst gut gefallen. Sie war durchweg recht abwechslungsreich, vor allem nach Annies "Abnabelung" wird es wirklich interessant. Gerade die dort hinzukommenden Nebenfiguren konnten mich überzeugen. Eher hatte ich mit Erika als Protagonistin ein wenig Probleme. Insgesamt kein schlechter Charakter, aber einige ihrer im Verlauf der Story vorkommenden Entscheidungen und Handlungen wirkten auf mich etwas sprunghaft und nicht ganz nachvollziehbar bzw. mit ihrem Charakter vereinbar. Auch bei Annie hatte ich zeitweise das Gefühl, dass sie sich nicht ganz altersgemäss verhält.

    Das ist alles aber Jammern auf recht hohem Niveau. Insgesamt kann das Buch gut unterhalten und ist angenehm kurzweilig. Dennoch nur vier Sterne, weil mich die angesprochenen Punkte doch ein wenig gestört haben und letztendlich fehlte dem Buch noch das letzte gewisse Etwas, um perfekt zu sein. Aber dennoch sehr gute vier Sterne und eine Leseempfehlung für Freunde des Genres.

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    janein
  • 4 Sterne

    9 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anna B., 24.11.2016

    Verlust, Trauer, Vergebung, Familie und Liebe. Lori Nelson Spielman verarbeitet die altbekannten Motive in ihrem neuen Roman in eine Geschichte der Selbstfindung und Erkenntnis über die wahren Werte im Leben. Es ist keine weltbewegende, die Literatur bis ins Mark prägende, eindrucksvolle Geschichte – aber das muss sie in diesem Genre auch nicht sein. Es ist leichte Lektüre, locker geschrieben, vielleicht hier und da ein wenig vorhersehbar, aber auch alltagsnah. Die Botschaft – sich an den wichtigen Dingen im Leben zu orientieren, seine Zeit den Lieben statt der Arbeit widmen, das Übliche – kommt zwar nicht spektakulär, aber doch deutlich zum Ausdruck.
    „Und neben an warten die Sterne“ ist ein netter (wobei „nett“ hier ganz und gar nicht abwertend gemeint ist), unterhaltsamer Roman für alle, die zwischendurch oder auch ständig gerne von ein wenig gutmütiger Moral lesen und sich nicht an der simplen, manchmal kitschigen Vermittlungsweise stören.

    Aufgeteilt in zwei Perspektiven, die der Mutter Erika und ihrer Tochter Annie, wird die Zeit nach dem Tod ihrer Tochter/Schwester geschildert, welche bei einem Zugunglück plötzlich verstarb. Dabei haben sich die beiden verbliebenen Familienmitglieder über den gemeinsam erlebten Verlust entzweit – während Erika sich in ihre Arbeit flüchtet und kaum noch Zeit für ihre Tochter findet, plagen Annie Selbstzweifel, Einsamkeit und die typischen Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden. Beide wachsen im Laufe der Geschichte über sich hinaus; sie erkennen ihre Fehler, ihre Schwächen und machen eine charakterliche Entwicklung durch. Sie finden ihren Weg aus der Trauer heraus und auch wieder zueinander, indem sie das Wahre und Wichtige im Leben erkennen. Dabei spielen neben weiteren zentralen Familienmitgliedern natürlich auch der ein oder andere Liebhaber eine Rolle...

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen; es wird eine angenehme und auch relativ schnelle Lesezeit geboten. Interessant ist die Ich-Perspektive aus Erikas Sicht und der Wechsel zum dritten Erzähler in Annies Kapiteln. Insgesamt ist die Handlung abwechslungsreich, mehrere Kulissen, der ein oder andere Wendepunkt kommt vor (wenn auch nicht immer überraschend) und die Unterschiede zwischen erwachsenem und jugendlichem Leben kommen in der Erzählung gut zur Geltung. Die ein oder andere Stelle hätte mehr Emotionen bedarft, zentralen Szenen fehlte oft das gewisse Etwas, die nötige Prise an angemessenen Gefühlen. Ansonsten ist die Hauptstimmung in dem Roman keineswegs durchweg traurig, wie vielleicht vermutet, sondern meistens freundlich bzw. einfach dem Alltag entsprechend. Kleine Sprüche und Lebensweisheiten, die im Text immer wieder Verwendung finden, passen durch und durch zu dem Charakter des Buches und fügen sich wunderbar ein.

    Wer deshalb eine schöne, alltagsnahe und das Leben in seinen Höhen und Tiefen schildernde Geschichte lesen möchte, bei dem die zentralen „romantischen“ Motive erneut mit belehrendem Charakter verarbeitet werden – oder auch nur einen lockeren, leichten und unterhaltsamen Roman sucht, ist mit „Und nebenan warten die Sterne“ eigentlich ganz gut aufgehoben.

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    janein
  • 4 Sterne

    8 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    rainbowly, 04.11.2016

    Erster Satz
    Wenn dich etwas aufhält, bleib stehen.

    Fakten
    Autor: Lori Nelson Spielman
    Verlag: Fischer Krüger
    Erscheinungsdatum: 29.09.2016
    Genre: Roman
    Seiten: 384

    Inhalt
    Erika ist erfolgreiche Maklerin und verausgabt sich völlig für ihre Karriere - bis ihre Tochter Kirsten in ein Zugunglück verwickelt wird. Erst vergräbt sie sich weiter in ihrer Arbeit, doch als ihre zweite Tochter Annie sich auf den Weg macht ihre Schwester zu suchen, bemerkt sie langsam, dass es Zeit ist etwas in ihrem Leben zu verändern.

    Gestaltung
    Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Die Farben sind auffällig, aber auch harmonisch aufeinander abgestimmt. Die Blüte hebt sich durch glänzendes Material vom matten Untergrund ab. Im Inneren des Buchumschlags findet man alle "Weisheiten des Lebens", die im Buch vorkommen - sehr schön! Besonders gut gefällt mir, dass man anhand des Covers sofort auf die Autorin schliessen kann und das Buch toll zu den anderen Büchern der Autorin im Regal passt.
    Den Titel finde ich sehr schön, allerdings erschliesst sich mir der Zusammenhang zur Geschichte nicht wirklich.
    Den Klappentext finde ich nicht besonders gut. Es werden Dinge angesprochen, die so nicht stimmen, wichtige Entwicklungen schon vor weggenommen und Gefühle vermittelt, dir in der Geschichte nicht rüber kamen.

    Sprache
    Das Buch wechselt zwischen der Perspektive von Erika und der von Annie. Erika erzählt in der Ich-Perspektive. Annies Gedanken erfährt man aus der Er-Perspektive. Dadurch betrachtet man Annie aus einem gewissen Abstand, während man sich bei Erika mehr in ihre Gedanken eingeschlossen fühlt. Trotzdem konnte ich mich in Annie besser hineinversetzen. Erikas Entscheidungen und Gedankengänge waren mir meist viel zu plötzlich und schwer nachvollziehbar.

    Charaktere
    Erika ist eine Karrierefrau, doch im Laufe der Geschichte stellt sie sich ihrer Vergangenheit und verändert sich merklich. Doch mir war diese Entwicklung zu sprunghaft und nicht so richtig nachzuvollziehen. Was brachte den Wandel? Wieso geht die Veränderung plötzlich so leicht? Ohne, dass sie sich mit jemandem ausspricht? Dafür hat Annie für mich eine tolle Entwicklung durchgemacht. Sie ist von einem anhänglichen, selbst zweifelnden Kind zur selbstständigen, starken Frau geworden und hat dabei ihre guten Charakterzüge wie Mitleid und Fürsorge nicht verloren.

    Fazit
    Es fällt mir wirklich schwer dieses Buch zu bewerten. Es ist eine tolle Geschichte, sie hat mich gut unterhalten, aber einfach nicht mitgerissen. Irgendetwas fehlte. Der eigentlich so emotionale Verlust eines Kindes kam bei mir überhaupt nicht an. Die Lebensweisheiten fand ich toll, aber warum verändern sie die Charaktere jetzt, obwohl sie die Sprüche doch schon ihr Leben lang kennen? Mir hat absolut die Kommunikation zwischen den Charakteren gefehlt.
    Es ist echt schade. Der Schreibstil von Frau Spielman ist klasse und ich bin nur so über die Seiten geflogen. Doch die Geschichte an sich konnte mich nicht mitreissen.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nasa, 11.11.2016

    Und nebenan warten die Sterne ist das dritte Buch der Autorin Lori Nelson Spielman. Frau Spielman will mit ihren Büchern den Leser eine Botschaft vermitteln. In diesem Fall will sie ihre Leser dazu inspirieren darüber nachzudenken, was wirklich glücklich macht, und was im Leben zählt. Und das schafft sie auch.

    Erika ist alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern. Sie ist erfolgreich in ihrem Beruf und will noch weiter hinaus, doch dann erfährt sie von einem Zugunglück. In diesem Zug sass ihre Tochter Kristen. Kristen ist bei dem Zugunglück ums Leben gekommen. Erika ist verzweifelt und zu sehr mit sich selbst beschäftigt um zu sehen wie ihre andere Tochter Annie darunter leidet. Annie weiss sich keinen anderen Ausweg und bekommt nicht den Trost den sie bräuchte. Nach einem Streit verschwindet sie ohne ein weiteres Wort und unterbricht jeden Kontakt versuch ihrer Mutter. Erika ist so am Boden zerstört und ihr wird bewusst das sie nicht noch eine Tochter verlieren will.

    Die Autorin hat eine tollen, sehr angenehmen Schreibstil. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und man war sofort mitten in der Geschichte. Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Es ist sehr gefühlvoll und bringt einem die Protagonisten nahe. Es wird immer in den Perspektiven gewechselt, mal sieht man es aus der Sicht Erikas und mal aus der Sicht Annies. Dieser Aspekt lockert das ganze noch zusätzlich auf und zeigt die Gefühlswelt und die Entwicklung beider Frauen. Dazu ist das Buch mit vielen weisen Sprüchen gepickt, die einem zum Nachdenken bringen. Man verfolgt Annies und Erikas ganz eigene Art der Trauerbewältigung und bekommt tiefe Einblicke in ihre Leben. Es ist ein ergreifender Roman, der einem zum nachdenken bewegt. Aber bei allem muss ich leider doch sagen das mir die Geschichte zum Ende hin zu viel Friede Freude Eierkuchen Geplänkel hatte. Es war mir dann doch zu vorrausschauend um am Ende waren wieder alle Glücklich und zufrieden. Für das Buch war es jetzt okay, aber ich hatte leicht den Eindruck das die Autorin hier nun unbedingt noch ein Happy End einbauen wollte. Für ein paar nette Lesestunden ist diese Buch auf jeden fall zu empfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susi M., 27.11.2016

    Erika, die Mutter von zwei Töchtern im Universitätsalter hat ein Ziel, sie will unter die Top 50 Immobilienmakler in New York. Die Semesterferien sind um, ein gemeinsames Frühstück als Verabschiedungsfeier wird abgehalten und eigentlich wollte Erika die Mädels fahren, doch der Job ist wichtiger. Und dann erfährt sie die Nachricht: Ein Zugunglück hat sich ereignet. Und Kristen, ihre Jüngste, ist tot. Annie war zum Glück nicht mit im Zug. Ab da entfremden sich beide Frauen. Erika verliert sich noch mehr in ihrer Arbeit und Annie flieht nach Paris.
    Doch eins vereint beide Frauen. Sie glauben, dass Kristen noch lebt. Wer sonst sollte die dubiosen E-Mails "Tochter vermisst" verfassen?

    Ein Roman über die Trauer und das Finden zu sich selbst. Viele Figuren kreuzen die Wege von Erika und Annie. Doch einige sind davon nur so kurz und nebensächlich, dass diese nur wie ein Schatten nebenher laufen und gänzlich verzichtbar sind. Leider wirkt auch das Ende lieblos dahingeschrieben, als hätte der Termindruck im Nacken grossen Einfluss auf das kreative Schrieben gehabt. Ein kleines Highlight im Buch sind die Lebensweisheiten, die auch im Bucheinband illustrativ zusammengefasst sind. Leider konnte mich dieser Roman weniger überzeugen als "Morgen kommt ein neuer Himmel". Dennoch bin ich gespannt, was als nächstes folgt.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Julie209, 20.11.2016

    „Und nebenan warten die Sterne“ von Lori Nelson Spielman (14,99€, erschienen am 29.09.16 bei FISCHER Krüger)

    Als Erika eine ihrer zwei Töchter bei einem Zugunglück verliert, stürzt sie sich noch mehr in ihre Arbeit als Immobilienmaklerin, doch dabei droht sie auch ihre überlebende Tochter Annie zu verlieren. Als Erika langsam wieder ins Leben zurückfindet, ist Annie längst fort und sie erhält rätselhafte Mails von Wunder-gesucht. Hinter dem rätselhaften Absender vermutet sie Kristen, ihre tot geglaubte Tochter. Doch nach welcher Tochter soll sie nun suchen?

    Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Farben harmonieren gut und es ist ein echter Blickfang in der Buchhandlung. Besonders mag ich es, dass die Details auch "zum Anfassen" sind. Das matte Papier gefällt mir gut, weil man da nicht direkt die Fingerabdrücke sieht. Allerdings scheint mir der Buchumschlag etwas weniger stabil, denn nach einmaligem Lesen sieht das Buch schon etwas mitgenommen aus mit seinen Leserillen. Ich verstehe leider auch nicht wirklich, warum auf dem Cover diese riesige blaue Blume abgebildet ist. Für mich gibt es da keinen wirklichen Bezug zur Handlung.
    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Man schliesst Erika zwar nicht direkt ins Herz, aber man ist irgendwie direkt mitten in der Handlung. Da aus Erikas und Annies Perspektive abwechselnd erzählt wird, versteht man die jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt recht gut. Dennoch habe ich gerade am Anfang einige sehr emotionale Szenen nicht so emotional miterleben können, weil der Tod von Kristen doch sehr distanziert beschrieben war.
    Die wechselnde Ich-(Erika) und Sie- (Annie) Perspektive hat es für mich viel leichter gemacht, bei den Kapitelsprüngen die wechselnde n Sichtweisen mitzunehmen ohne aus dem Lesefluss zu kommen. Auch die Vermutung, dass man sich dadurch einem der beiden näher fühlt, hat sich für mich nicht bestätigt. Insgesamt war der Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Autorin geht sehr feinfühlig und dennoch nicht beschönigend mit der Trauer und der Vergangenheitsbewältigung um. Gerade das macht die Geschichte unheimlich berührend.
    Die Handlung war zu einem gewissen Grad vorhersehbar, allerdings nicht von Anfang an, deshalb hat es mich nicht sehr gestört. In der Geschichte muss Erika ihre Vergangenheit verarbeiten und manche Passagen waren dadurch etwas mühseliger zu lesen, weil sie mich von der Handlung in der Gegenwart abgehalten haben. Dennoch waren auch die Szenen interessant und hatten im Handlungsstrang ihre Berechtigung.
    Das Ende hat mir gut gefallen. Es war ein guter Zeitpunkt die Handlung enden zu lassen und den Rest dem Leser als Gedankenkino zu überlassen.
    Der Titel hat sich mir letztlich nicht so wirklich erschlossen, aber dennoch klingt er geheimnisvoll und hat mich dieses Buch lesen lassen.

    Zusammenfassend gesagt:
    Ein sehr schönes Buch, das mich stellenweise sehr berührt hat.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Landbiene, 15.11.2016

    Eigene Inhaltsangabe:

    Die Schwestern Annie und Kristen sollten beide mit dem Zug zurück zur Uni fahren. Doch nur eine fährt wirklich und der Zug verunglückt. Schwester Annie, sowie Mutter Erika machen sich schwere Vorwürfe und haben beide ihre eigene Art zu trauern. Erika vergräbt sich in ihrer Arbeit und Annie fühlt sich ungeliebt. So entfernen sich die beiden voneinander ohne es richtig zu bemerken. Erst als Annie verschwindet, erwacht Erika und kämpft um ihre Tochter.



    Schreibstil:

    Der Schreibstil der Autorin Lori Nelson Spielmann lässt sich locker und flüssigen lesen. Geschrieben ist die Geschichte aus den beiden Sichten von Annie und Erika. Meist wechselt die Perspektive nach einem Kapitel, jedoch nicht immer. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sind nummeriert und mit der jeweiligen Perspektive gekennzeichnet.



    Allgemeine Meinung:

    Das war das erste Buch das ich von Lori Nelson Spielmann gelesen habe und muss sagen, dass es ein richtiger Pageturner ist. Erika und Annie verarbeiten ihre Trauer auf ganz unterschiedliche Weise und man fühlt mit den beiden mit. Die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet und erreichen die Sympathie des Lesers. Bei Annie vielleicht früher wie bei Erika. Die Geschichte könnte direkt aus dem Leben gegriffen sein. Manche Elemente waren mir etwas zu seltsam oder zu weit hergeholt, aber das macht im Nachhinein den Zauber der Geschichte aus. Der ständige Perspektivwechsel zwischen Annie und Erika erhält die Neugierde aufrecht und man möchte einfach wissen wie es weiter geht. Auch wenn es hier um ein trauriges Thema geht, kann ich nicht sagen, dass es sonderlich traurig war. Es regt eher zum Nachdenken über seine eigenen Handlungen nach. Lediglich das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Hier hätte die Autorin etwas weniger auftragen können. Ansonsten volle Leseempfehlung! 4 von 5 Sternen

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anna g., 07.11.2016

    Die Bestellung wurde kompetent und unverzüglich ausgeführt.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Corbie, 07.11.2016

    Klappentext:
    Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein – auf dem Weg zur Uni. Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt. Erika weiss nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen – bis diese plötzlich verschwindet. In ihrer Verzweiflung denkt sie immer wieder an eine Lebensweisheit ihrer Mutter „Verwechsle niemals das, was wichtig ist, mit dem, was wirklich zählt“. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter. Sonst verliert sie vielleicht alles.

    Nach dem Tod von ihrer Tochter Kristen, stürzt sich Erika in ihre Arbeit, ihre Gefühle versucht sie dabei so gut es geht zu verstecken, denn sie möchte stark sein. Leider leidet darunter auch die Beziehung zu ihrer zweiten Tochter Annie.
    Während Erika sich immer mehr in ihre Arbeit flüchtet, wird Annie das Gefühl einfach nicht los, dass Kristen noch leben könnte und beginnt sie zu suchen.
    Durch eine Anonyme Email, beginnt auch Erika an, Annies Worten zu glauben, dass Kristen noch leben könnte. Erika will ihrer Tochter nach Reisen und gemeinsam mit Annie auf die Suche nach Kristen gehen, doch die Reise führt nach Macinack Island, dem Ort, an dem Erikas dunkelste Erinnerungen an ihre Kindheit Versteckt sind.

    Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin taucht man von der ersten Seite an sofort in die Geschichte ein, die Seiten fliegen durch den flüssigen Schreibstil nur so dahin. Die Autorin hat in ihrer Geschichte immer wieder die Perspektive zwischen Erika und Annie gewechselt, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch hat man nochmal einen ganz anderen Einblick in die Gefühlswelt der beiden bekommen können. Das Buch ist sehr Gefühlvoll geschrieben, und immer wieder gab es Momente, die sehr Emotional waren und mir dann auch das ein oder andere Mal ein Tränchen in die Augen trieben.
    Die Geschichte hat mich viel zum Nachdenken angeregt, wir alle sind ja manchmal etwas fest gefahren im Alltag, da hilft so eine Geschichte einfach auch mal wieder bei sich selbst zu gucken, was wirklich zählt.

    Die Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet, die Veränderungen die die beiden im Laufe des Buches durchgemacht haben, kommt sehr gut rüber. Anfangs muss ich sagen, dass mir sowohl Annie als auch Erika nicht wirklich Sympathisch waren, zum Ende hin, wurden sie mir aber immer Sympathischer. Leider konnte ich aber manchmal das tun und handeln von Erika nicht ganz nachvollziehen, teilweise war sie einfach etwas zu Sprunghaft. Die Nebencharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, vor allem Erikas Vater mit seiner Unverwechselbaren Art.

    Das Buch hat mir gut gefallen und hat mir einige schöne Lesestunden beschert, ich kann das Buch mit gutem Wissen weiterempfehlen und gebe dem Buch sehr gute 4 Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bianca W., 17.11.2016

    Die Familie Blair erleidet einen schweren Schicksalsschlag, als Kristen bei einem Zugunglück ums Leben kommt. Für Erika und Annie bricht ihre Welt zusammen. Beide fühlen sich schuldig am Tod von Kristen und merken nicht, wie sie sich dadurch immer mehr voneinander entfernen. Bis Annie schliesslich die Flucht sucht und Erika klar wird, dass sie kurz davor ist, auch noch ihre zweite Tochter zu verlieren.

    Da ich bereits die beiden ersten Romane der Autorin gelesen habe, war mir der wirklich angenehme und flüssige Schreibstil von Lori Nelson Spielman bekannt, den man auch in diesem Buch wiederfindet. Die Worte lassen sich mit einer Leichtigkeit lesen, was einen besonderen Lesegenuss bereitet. Besonders die abwechselnde Erzählweise von Erika und Annie hat mir gefallen. So bekam der Leser die Möglichkeit, die Gefühle und Gedanken beider Protagonisten mitzuerleben.

    Mit allen Charakteren konnte ich mich allerdings nicht richtig anfreunden. Während Annie zwar teilweise einen leicht blauäugigen Eindruck machte, bezauberte sie jedoch durch ihre liebenswürdige Art. Erika hingegen erscheint einem zunächst sehr oberflächlich und daher leicht unsympathisch. Es fiel schwer, diese Meinung über sie im Laufe der Geschichte zu ändern, da sie immer wieder Entscheidungen traf, die für mich als Leser nicht ganz nachvollziehbar waren. Ihr Charakter hat sich allerdings wohl am deutlichsten gewandelt. Dafür hat dieser Roman ganz toll ausgearbeitete und sympathische Nebencharaktere, die dieser Geschichte etwas Besonderes geben.

    Die Geschichte selbst mag grösstenteils vohersehbar gewesen sein, aber diese Tatsache stört mich grundsätzlich nicht bei Romanen. Im Gegenteil, ich mag es sogar, wenn ich nicht ganz falsch mit meinen Vermutungen liege. Freue mich aber natürlich auch, wenn ich überrascht werde. Und dies ist hier auch geschehen. Die Autorin hat mich zum zweifeln und nachgedenken gebracht. Ein besonderes Highlight sind selbstverständlich die wunderschönen Zitate, die während der Geschichte immer wieder eingebracht wurden.

    Ein lesenswerter Roman.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Julia Z., 23.11.2016

    Klappentext:
    Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein – auf dem Weg zur Uni. Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt. Erika weiss nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen – bis diese plötzlich verschwindet. In ihrer Verzweiflung denkt sie immer wieder an eine Lebensweisheit ihrer Mutter „Verwechsle niemals das, was wichtig ist, mit dem, was wirklich zählt“. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter. Sonst verliert sie vielleicht alles.


    Der dritte Roman von Lori Spielman ist mal wieder mit vielen Lebensweisheiten und Denkanstössen gespickt. Wer die ersten zwei Romane von ihr mochte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen, denn ihr lockerer Schreibstil und ihre Art Geschichten zu erzählen findet man auch in diesem Buch wieder.

    Man startet ins Buch, indem man Erika als karriereorientierte Maklerin, aber eben auch alleinerziehende Mutter von zwei 19 Jahre alten Töchtern, kennenlernt, die leicht überfordert ist, den Spagat dazwischen zu finden.
    Kristen und Annie sind zwei verschiedene Mädels. Kristen ist aufgedreht, gerade von einer Party wieder da und hat keine Probleme mit Männern, ausser ihrem Ex.
    Annie eher die ruhige, unsichere , mit wenigen Freunden.
    Zwischen den dreien gibt es viel Liebe.
    Dann passiert das Unglück und Annie und Erika leben sich auseinander.
    Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich auch nicht wirklich mit Erika identifizieren können, da sie meiner Meinung nach trotz Trauer Annie gegenüber nicht richtig handelt.
    Dadurch kommt es dann auch zu einem Bruch. Doch zu viel möchte ich nicht verraten.
    Annie versteift sich hinzu darauf, dass Kristen noch lebt.
    Das liest man mit Sorge und zieht sich auch lange im Buch hin.
    Doch als Annie und Erika sich unterschiedlich von einander entwickeln, rückt dieses Thema immer mehr im Hintergrund.

    Einerseits habe ich Annies Bedenken verstanden, anderseits wurde da recht lange drumherum gerätselt.
    Erika muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen (typischer Punkt in Lori Spielman Romanen), um sich weiter zu entwickeln.
    Die Charakterentwicklung habe ich mit Begeisterung gelesen und so kam ich auch Erika schon etwas näher.

    Am Ende bleiben keine Fragen offen, denn es wird alles aufgelöst. Doch fand ich das Ende wieder zu vorhersehbar, da es doch wieder zu viel Sonnenschein enthielt. Das wiederum fand ich wieder ein wenig zu unrealistisch.

    Alles in allem ist ein toller Roman mit vielen interessanten Lebensweisheite, so dass man sich selber ein Sprüchebuch erstellen könnte. Die Charakterentwicklung ist echt schön zu lesen. Doch es hatte ein paar Längen und es fehlte mir das gewisse Etwas und war stellenweise etwas unrealistisch. Deswegen 4 von 5 Sternen

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Thoras Bücherecke, 05.11.2016

    Mutter und Tochter im Ausnahmezustand - sehr berührender Roman

    Inhalt/Klappentext:
    Ein ergreifender und aufrüttelnder Bestseller von Lori Nelson Spielman, der Mut macht, sich auf die Suche nach dem Glück zu machen. Man weiss nie, wo man es finden wird.Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein – auf dem Weg zur Uni. Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt.Erika weiss nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen – bis diese plötzlich verschwindet. In ihrer Verzweiflung denkt sie immer wieder an eine Lebensweisheit ihrer Mutter „Verwechsle niemals das, was wichtig ist, mit dem, was wirklich zählt“. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter. Sonst verliert sie vielleicht alles.

    Meine Meinung:
    Sehr schöner und berührender Roman. Die Thematik von Verlust, Trauer und Trauerbewältigung wurde von der Autorin sehr gut in Szene gesetzt. Der Schreibstil ist sehr ergreifend und hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Storyaufbau gefällt mir sehr gut. Ganz besonders die Weisheiten und Zitate die über das gesamte Buch gestreut wurden. Die Protagonisten sind sehr detailiert geschrieben und haben ihren ganz eigenen Charakter. Die Charaktere sind sehr spannend. Die verschiedenen Wege mit dem Verlust fertig zu werden wurden in diesem Buch sehr schön aufgezeigt. Für mich war es sehr passend, das sich das Buch in Abschnitte aus der Sicht von Erika und Annie aufgeteilt hat. Wobei mir die Abschnitte rund um Annie ein wenig besser gefallen haben. Der Schluss gefällt mir sehr gut. Er ist nicht ein typischer Happy End Schluss. Dennoch gibt er dem Buch einen sehr schönen Abschluss in dem er die meisten offenen Fragen beantwortet.

    Fazit:
    Sehr schönes, berührende Geschichte. Sie konnte mich sofort fesseln und ich musst das Buch einfach ohne lange Pause zu Ende lesen.

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    janein
  • 4 Sterne

    9 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Donna Vivi, 09.11.2016

    Trauerverarbeitung mit Sprüchealbum

    Eine herzzerreissende Familientragödie erschüttert das Leben von Erika Blair. In ihrem persönlichen Umfeld wird sie mit den Gefühlen ihrer Familienmitglieder und ihrer Freunde konfrontiert. Sie muss über dies hinaus noch „verstörende Erinnerungen“ aus der Kindheit bewältigen.

    Autorin Lori Nelson Spielmann wählte ein überaus emotionales Thema für ihren Titel „Und neben warten die Sterne“. Die Ausgangssituation gibt genug Stoff für Spannungen: Alleinerziehende (geschiedene) Mutter, eine Adoptivtochter – junge Erwachsene mit einer Menge Unsicherheiten –, eine tragisch verunglückte leibliche Tochter, ein etwas oberflächlicher Ex-Mann, hoch gesetzte Ziele im Beruf – stressiger Alltag – und emotionale Lasten aus der Vergangenheit.

    In erster Linie steht in diesem Buch die Trauerverarbeitung mit qualvollen Schuldgefühlen. Die Autorin führt die Leser durch zweierlei Ansichten durch die Ereignisse. Erika Blair erzählt in der Ich-Perspektive, die Eindrücke ihrer Adoptivtochter werden in der dritten Person geschildert. Das sorgt zwar anfangs für etwas Verwirrung, doch der direkte, schnörkellose Schreibstil hilft, um sich schnell an dieses Wechselspiel zu gewöhnen.

    Die zwei Hauptfiguren, Erika und Annie, kämpfen sich durch die verwirrte, hektische Welt. Vielversprechende, überraschende Wendungen tragen dazu bei, dass es im Roman nicht nur bei Vorwürfen und quälenden Schuldgefühlen bleibt, sondern auch alte und neue Freundschaften blühen können und Liebe entflammt.

    Letztendlich tragen die Sprüchealben viel bei, dass die Romanhelden nahezu unversehrt durch alle Desaster kommen. Grossmutters liebevolle und weise Anleitung begleitet die Töchter schützend über den Tod hinaus.

    Ein bemerkenswerte Lektüre, doch das Thema ist fast zu umfangreich für knapp 400 Seiten. Zeitweise mangelt es an Beweggründen und es wird mutig angenommen, dass die emotionale Wahrnehmung bei Männern fehlt. Es prickelt, es kriselt gewaltig, es ist in jeder Hinsicht aufregend. Die Schwierigkeiten, das eigene Leben „aufzuräumen“, sind knallhart erlebbar.

    Autorin Lori Nelson Spielman bleibt sich treu und sorgt mit ihrem aktuellen Titel für ein packendes emotionales Leseerlebnis.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Krimine, 23.11.2016

    Eine wunderschöne Geschichte wie das Leben sie schreibt

    Die Immobilienmaklerin Erika Blair führt ein Leben, das beneidenswert ist. Zwei fast erwachsene Töchter, die an der Uni studieren, gehören genauso dazu, wie ein sicherer Job, in dem sie gute Erfolge verzeichnen kann. Doch an dem Tag, als sie wegen eines wichtigen Termins keine Zeit für Annie und Kristen hat und Kristen tödlich verunglückt, stürzt ihre heile Welt zusammen. Von Trauer gezeichnet zieht sich Erika zurück und merkt nicht, dass Annie sie in dieser Situation ganz besonders braucht. Erst als diese die gemeinsame Wohnung verlässt und den Kontakt zu ihr abbricht, stellt Erika fest, wie falsch ihr Verhalten war und beginnt, um sie zu kämpfen.

    „Und nebenan warten die Sterne“ ist ein gefühlvoller Roman, der aus der Sicht zweier sich nahestehender Menschen erzählt wird und der die Höhen und Tiefen ihres Lebens nach einem schweren Schicksalsschlag beleuchtet. In ihm lernt der Leser zum einen die erfolgreiche Immobilienmaklerin Erika Blair kennen, die als Icherzählerin fungiert und deren grösstes Ziel es ist, unter die 50 besten Makler New Yorks zu gelangen. Zum anderen begleitet er ihre Tochter Annie, die nach einem schweren Verlust in eine emotionale Krise gerät und die ihre verdrängten Gefühle aufarbeiten muss, um sich selbst zu finden. Zwei Menschen, die mit allen ihren Gedanken und Empfindungen, mit ihren Sehnsüchten und Enttäuschungen geschildert werden. Dabei erscheint Erika, die hier als Mutter eine ganz besondere Verantwortung trägt, zunächst hartherzig und auf sich bezogen, bis sie allmählich die Hüllen fallen lässt, während ihre Tochter Annie von Beginn an ihre sensible Seite offenbart. Da sind Missverständnisse und Schuldzuweisungen vorprogrammiert, bis es beide lernen, einen gemeinsamen Weg zu finden. Das alles wird von der US-amerikanischen Autorin Lori Nelson Spielman mit viel Einfühlungsvermögen und einem guten Gespür für Handlungsweisen erzählt, wobei sie leider ab und an übertreibt oder ganz zum Schluss nur noch durch eine rosarote Brille schaut. Wer das mag, sollte unbedingt zugreifen. Denn tränenreiche Momente sind bei diesem Roman garantiert.

    Fazit:
    Eine wunderschöne Geschichte mit Höhen und Tiefen, wie das Leben sie schreibt.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    lesebiene27, 19.11.2016

    In diesem Buch werden die Themen Trauer, Tod, Hoffnung, Liebe, Familie und Geheimnisse verarbeitet. Aber die zentralen Themen sind der Zusammenhalt in einer Familie sowie das Erkennen dessen, was im Leben wirklich zählt. Dabei gelingt es der Autorin dies so berührend einzuarbeiten, dass mich das Buch häufig zu Tränen gerührt hat.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Erika und Annie erzählt, wobei Erika dabei aus der Ich-Perspektive berichtet. Dieser Wechsel ist gut gemacht, da man somit zum einen die Gefühlswelt der Mutter näher kennen lernt, als auch die der Tochter. Dies ist vor allem interessant, weil beide grade zu Beginn nicht wirklich über ihre Gefühle reden wollen, aber viel über sich selbst, den anderen und die Situation nachdenken.

    Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Da sind zum einen Annie, die besonnene Tochter, die ehrgeizige Mutter Erika und die quirlige Kristen. Zum anderen tauchen auch einige Nebencharaktere auf, die man als Leser sofort vor Augen hat. Mir persönlich ist insbesondere die kleine Olive ans Herz gewachsen, die manchmal zornig und gemein, vor allem aber niedlich und süss ist.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil er leicht zu lesen ist und berührt. Ebenfalls schön sind die im Buch enthaltenden Sprüche, die aufmuntern und den Leser ins Leben zurückrufen sollen. Meiner Meinung nach hätten es sogar noch mehr werden können.

    Einzig der Aspekt, dass viele Geheimnisse angedeutet und erst im Laufe des Buches aufgelöst werden, ist ein kleiner Wehrmutstropfen für mich. Denn es entsteht das Gefühl, dass die Autorin künstlich Spannung erzeugen wollte, was dieses Buch jedoch gar nicht notwendig hat.

    Fazit:

    „Und nebenan warten die Sterne“ von Lori Nelson Spielman ist ein tolles Buch. Die wunderbaren Sprüche und eine herzergreifende Story machen es zu einem Werk, welches sich angenehm lesen lässt. Alles in allem möchte ich hiermit 4 von 5 Lesesterne vergeben.

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    janein
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