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    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lovis, 16.11.2016

    Ein Buch über das Loslassen, wobei der Weg das Ziel ist....

    Erika ist Immobilienmaklerin und hat zwei Töchter, die unterschiedlicher nicht sein können. Ihr Job steht im Vordergrund und sie hat in ihrem Leben vergessen, was wirklich zählt. Eines Tages stirbt Kristen, eine der beiden Töchter, bei einem tragischen Zugunfall. Weder sie noch die zweite Tochter Annie können sich an den Gedanken gewöhnen, dass Kristen tot ist. Die Suche nach ihr führt die beiden in die Vergangenheit. Erika geht auf die Insel zurück, auf der sie aufgewachsen ist und mit der sie sich auseinandersetzen muss... Annie reist nach Paris, weil sie denkt, ihre Schwester dort zu finden. Die beiden Figuren machen auch eine innere Reise, die ihnen helfen wird, die harte Realität endlich zu akzeptieren.

    Ich fand das Buch ganz ok. Es ist nicht mein Lieblingsbuch, weil ich Erika extrem unsympathisch finde. Sie reagiert häufig unüberlegt, ist etwas verklemmt und teilweise kindisch und naiv. Sie geht z.B. so weit, dass sie auf den Mann verzichtet, den sie mag, weil ihre Tochter in ihn verliebt ist... Vorerst. Die Liebe, die sie Annie gegen Ende des Buches zeigt, ist nahezu übertrieben, nachdem sie sich so lange auf die tote Tochter fixiert hat. Die geht übrigens unter. Die Szenen zu Beginn sind zu kurz, um sie wirklich einzuführen, so dass man keine Verbindung herstellen kann als Leser_in. Auch die Darstellung der psychischen Krankheit bzw. die Anzeichen dafür finde ich extrem vage und nicht plausibel.

    Vieles ist klischeebehaftet, so dass gewisse Szenen vorauszusehen sind. Auch sind die ganzen Sprüche etwas kitschig und gewisse Handlungen nicht nachvollziehbar und übertrieben. Die Geschichte bzw. die Handlung an sich ist interessant und eine der Figuren, die kleine Olive, sorgt zwischendurch für ein Lächeln.

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    janein
  • 3 Sterne

    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Betsy, 16.11.2016

    Eine Geschichte über eine Familie, die aufgrund eines Zugunglücks einen geliebten Menschen verliert. Annie, die eigentlich mit ihrer Schwester Kristen im Zug hätte sein sollen, fühlt sich genauso schuldig wie ihre Mutter Erika, die ihre beiden Töchter eigentlich zum College hätte fahren sollen. Während Erika sich abkapselt und sich auf ihre Arbeit konzentriert, kann Annie nicht glauben, dass ihre Schwester Kristen wirklich tot ist und macht sich auf die Suche nach ihr. Wie Erika geht auch Annie ihren Weg und beide werden von ihrer Familie, alten und neuen Bekannten durch diese schwere Zeit begleitet und manchmal auch von unerwarteter Seite mittels E-Mails. Nach und nach müssen sich beide mit ihren Gefühlen auseinandersetzen, um endlich wieder richtig leben zu können.

    Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück, da es mich am Anfang überhaupt nicht in seinen Bann zog, dafür ab der Hälfte aber viel besser wurde und endlich auch echte Emotionen spürbar waren.

    Es verwirrt anfangs auch einfach etwas wie hier die Trauerverarbeitung von Anni und Erika vonstatten geht und so einiges wirkte einfach zu konstruiert und aus der Luft gegriffen, dass es einem schwer fiel die Geschichte wirklich ernst zu nehmen. Generell braucht es etwas um mit den Figuren warm zu werden und vieles erklärt sich erst nach und nach.

    Man erfährt warum Erika so verbissen wurde und scheinbar nur mehr die Arbeit im Sinn hat, warum Kristen sich so komisch verhalten hat an ihrem Todestag, weshalb Anni immer das Gefühl hatte im Schatten ihrer Schwester zu stehen und warum Erikas Beziehung zu ihrem Vater so schwer, um nicht zu sagen, unwiederbringlich zerrüttet ist. Was die Autorin hier gut schafft ist, dass es nie wirklich ins kitschige abdriftet, sondern es gelingt ihr manchmal auch beim Verlauf der Handlung etwas zu überraschen.

    Eine grosse Rolle spielen hier die Erinnerungen von Erika an ganz besondere Sprüche, die sie durch ihr Leben begeleitet haben und quasi eine kleine Familientradition sind, weshalb auch ihre beiden Töchter von ihr ein Buch mitbesonderen Sprüchen bekommen haben, die sie in ihrem Leben begleiten sollen.

    Was sehr gut vermittelt wird ist, wie schwer es ist sich zu ändern und sich darauf zu besinnen was wirklich wichtig ist im Leben und wie oft man sich zu sehr auf unwichtiges fixiert. Zentrales Thema hier ist allerdings nicht nur ein tragischer Verlust, sondern auch die Kommunikation innerhalb einer Familie, angefangen von Schwestern, die grundverschieden sind und ihre jeweiligen Geheimnisse haben, von Vätern und Töchtern, die beide Sturschädel sind und sich aufgrund ihrer Ähnlichkeit einfach nicht annähern können, davon einfach nicht verstanden zu werden, obwohl man doch alles nur für die Familie tut, bis hin zum Gefühl der Zurückweisung und der Scheu davor zu zeigen wie man sich wirklich fühlt.

    Fazit: Leider nicht so überwältigend und emotional wie von der Inhaltsangabe erwartet. Zwar geht es um ein sehr ernstes Thema, doch gerade zu Beginn fühlte ich mich mehr wie ein gänzlich unberührter Zuschauer und verfolgte die Geschichte recht distanziert, besonders weil sich die Handlung irgendwie am Anfang nicht so ganz zu entscheiden kann in welche Richtung es geht und teilweise einfach nicht gerade glaubwürdig bzw. logisch wirkt. Zum Glück wurde es dann ab der Hälfte besser und es konnte mich auch gefühlsmässig endlich packen. Manche der Handlungsstränge waren besser als andere, aber alle haben sich mehr oder weniger gelungen am Ende aufgelöst und sogar der etwas konfuse Anfang ergab dann am Schluss mehr Sinn. Dennoch war es ein auf und ab mit dieser Geschichte und wirklich aussergewöhnlich war sie letztendlich nicht, auch wenn sie sich zum Ende hin schön entwickelt.

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    janein
  • 3 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wolly, 06.11.2016

    Inhalt:
    Ein ergreifender und aufrüttelnder Bestseller von Lori Nelson Spielman, der Mut macht, sich auf die Suche nach dem Glück zu machen. Man weiss nie, wo man es finden wird. Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein – auf dem Weg zur Uni. Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt.Erika weiss nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen – bis diese plötzlich verschwindet. In ihrer Verzweiflung denkt sie immer wieder an eine Lebensweisheit ihrer Mutter „Verwechsle niemals das, was wichtig ist, mit dem, was wirklich zählt“. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter. Sonst verliert sie vielleicht alles.

    Meinung:
    Lori Nelson Spielman nimmt sich mit "Und nebenan warten die Sterne" ein schweres Thema vor. Todesfälle, zerbrechende Beziehungen und alte, nie geklärte Familienstreitigkeiten. Diese Themen behandelt sie mit dem nötigen Respekt und schafft es auch weitestgehend den Leser flüssig zu unterhalten. Mit ihrer lockeren Schreibe nimmt die Autorin der Geschichte hierbei ein wenig die Strenge. Trotzdem wird es teilweise deutlich zu dramatisch, was sich aber zum Glück meist nur auf kürzere Abschnitte beschränkt. Durch wechselnde Erzählperspektiven der einzelnen Kapitel, wird das Buch zusätzlich ein wenig aufgelockert und die Handlung der Protagonisten besser nachvollziehbar. Trotzdem bleiben gerade die Hauptdarsteller leider schwach. Sie sind für mich wenig sympathisch, bleiben schwammig und launisch in ihren Entscheidungen. Sehr schade!
    Die Nebenfiguren reissen es hier zum Glück wieder raus. Denn sie sind ebenso gelungen, wie die verschiedenen Schauplätze, zu denen die Autorin uns auf ihrer Reise mitnimmt.

    Fazit:

    Pro:
    + Gute Grundidee, mit netten kleinen Zusätzen wie beispielsweise schönen Lebensweisheiten
    + leicht zu lesen
    + charmante Nebenfiguren
    + hübsches Cover
    Contra:
    - teilweise deutlich übertrieben
    - schwammige Protagonisten zu denen zumindest mir der Bezug fehlte
    - konstruiertes Ende
    - Irreführender Klappentext

    Für Freunde des Genres wahrscheinlich ein Volltreffer. Für mich ein schönes Buch, das ich trotz Schwächen ganz gerne gelesen habe. Zu mehr als 3 Sternen reicht es aber dieses mal nicht.

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    janein
  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Britta K., 22.11.2016

    Vom Verlieren und Finden

    Als bekannt wird, dass Kristen bei einem Zugunglück ums Leben kam, bricht sowohl für ihre Schwester Annie als auch für ihre Mutter Erika eine Welt zusammen. Da eigentlich beide Schwestern im Zug hätten sein sollen, fühlt sich Annie fortan schuldig. Trost täte gut, doch ihre Mutter Erika ist zu sehr damit beschäftigt, sich in der Top Fifty der Maklerinnen hochzuarbeiten. Erst als Annie zu ihrer Tante und ihrem Grossvater nach Mackinac Island flüchtet, um dort nicht zuletzt nach Kristen zu suchen, deren Tod sie einfach nicht wahrhaben kann, wacht Erika auf und folgt ihr. Sie will nicht noch eine Tochter verlieren…
    Nach „Morgen kommt ein neuer Himmel“ und „Nur einen Horizont entfernt“ ist dies der dritte Roman von Lori Nelson Spielman. Vom Schreibstil her lässt es sich, wie die beiden Vorgänger auch, sehr flüssig lesen. Erwartet habe ich eine sehr emotionale Geschichte. Doch richtig berühren konnte mich die Geschichte dieses Mal leider nicht. Das Buch hat mir insgesamt zwar gut gefallen, aber es hat nicht mein Herz berührt. Dabei sind die Charaktere durchaus vielseitig und interessant. Auch die vielen eingestreuten Lebensweisheiten haben mir gut gefallen. Dennoch hat mir irgend etwas gefehlt, und vom etwas überfrachteten happy end war ich auch nicht so angetan. Insgesamt aber eine nette und kurzweilige Zwischendurch-Lektüre.

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    janein
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