Erebos 2, Ursula Poznanski
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  • 3 Sterne

    10 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Books have a soul, 20.08.2019

    Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut. Von Erebos war ich ja auf Anhieb begeistert, die gesamte Idee ist grandios und die Autorin hat es sehr spannend umgesetzt.
    Die Sonderausgaben der Bücher sind natürlich richtig toll geworden und machen sich in jedem Regal super.

    Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ich war sehr gespannt auf das Wiedersehen mit alten Figuren und natürlich auch, wie sich Erebos weiterentwickelt hat.
    Die Seiten sind verflogen und es waren wirklich geniale Ideen und Ansätze dabei. Allerdings muss ich sagen, und es bricht mir fast das Herz, zum Grossteil blieb es bei diesen Ansätzen. Das Potenzial wurde hier in meinen Augen nicht ausgeschöpft, obwohl so viele grandiose Möglichkeiten vorhanden waren.

    Für mich gab es zu viele Parallelen zu seinem Vorgänger. Wir haben einen neuen Schüler, der in ein Mädchen verliebt ist, die beide in das “Spiel” verstrickt werden. Kommt einem bekannt vor, nicht wahr?
    Der Erzählstrang um Nick und auch einiger anderer Charaktere, die ich noch aus Band 1 kannte, hat mir zum Teil richtig gut gefallen, aber auch hier kam es mir immer wieder so vor, als wäre der Anfang gemacht worden, aber in letzter Sekunde hat man die Handbremse gezogen. So hat sich leider der Mittelteil etwas gezogen, die Spannung war für mich ein auf und ab. Besonders die Entwicklung von Nick fand ich manchmal auch etwas anstrengend und nervig, ich konnte leider einiges nicht nachvollziehen.

    Erst im letzten Drittel kam noch mal Fahrt in die Geschichte, hier wurde Action geboten, man konnte wieder mitfiebern. Das endgültige Ende allerdings hat mich dann doch wieder etwas ernüchtert. Es war auf jeden Fall gut durchdacht, hat mich aber leider nicht wirklich vom Hocker gehauen.

    Fazit
    Erebos 2 ist eine Fortsetzung, auf die ich mich sehr gefreut habe, die mich aber leider am Ende etwas enttäuscht zurücklässt. Dabei war der Anfang noch richtig gut. Ich habe mich sofort wieder in der Geschichte zurechtgefunden, es waren viele tolle Ansätze dabei, neue Regeln von Erebos, die die Spannung angehoben haben. Nur hat sich das leider nach und nach immer mehr verloren. Irgendwie wurde das Potenzial nicht ausgeschöpft und ich wurde zu oft an den Vorgänger erinnert, ohne grosse neue Wendungen. Das letzte Drittel hat die Autorin noch mal Gas gegeben und ich hätte mir gewünscht, dass da vorher schon mehr gekommen wäre, aber leider reicht das einfach nicht. Das Ende selbst ist sicher Geschmacksache, ich habe es zwar nicht durchschaut oder vorhergesehen, aber es war leider auch nichts, was mich wirklich begeistert hätte. Insgesamt ist das Buch unterhaltsam, aber für mich eine Fortsetzung, die dem Vorgänger nicht gerecht wird und somit auch kein absolutes Must-Read darstellt und ich vergebe 3 Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    12 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin G., 16.08.2019

    EREBOS ist wieder da und hat dazugelernt. Ursula Poznanski führt uns zurück in die bekannte Welt von Erebos und verbindet diese zeitgleich mit der technologischen Entwicklung unserer heutigen Zeit. Fast jeder ist im Besitz eines Smartphones und treibt sich online in den sozialen Medien herum. Und fast jedes technische Gerät besitzt eine Kamera. Die ständige Überwachung. Optisch und akustisch. Wie perfekt, dass sich Erebos weiterentwickelt hat. Und neue und alte Spieler rekrutiert…

    Nachdem ich vor Kurzem Erebos 1 gelesen habe und diesem Buch einfach nur verfallen bin, musste ich natürlich auch zum Nachfolger greifen. Uns wurde ja versprochen, dass sich Erebos angepasst hat. Eigentlich muss ich sagen, dass mir im Gesamten der Reiz etwas gefehlt hat und die Spannung, aber das habe ich eigentlich schon fast erwartet, denn wir kennen alle Erebos und das Grundspiel hat sich nicht viel verändert. Dieses Mal kam es mir aber fast etwas zu kurz, denn gerade die Rätsel und Botschaften in der Spielewelt fand ich unheimlich genial.

    Die Autorin zeigt zwar schön auf, welchen neuesten Mitteln sich Erebos bedient, um sich seine Spieler eigen zu machen, aber ich habe doch auch irgendwie etwas mehr erwartet. Für mich fehlte das Besondere, der Kick. Ich habe mehr Spielereien erwartet.

    Die erste Hälfte fand ich leider auch recht spannungslos. Und auch wenn es sich schnell lesen lässt und auch echt interessant zu verfolgen ist, fehlte mir der Grundreiz, der in Band 1 eben gegeben war.

    Alles in allem war die Geschichte wieder perfekt durchdacht und ich konnte sie nicht durchschauen. Oder besser gesagt, ich kam nicht dahinter, was das Ziel von Erebos eigentlich ist, bis es aufgelöst wurde, aber begeistern konnte es mich nicht. Ich fand, die Story plätschert etwas vor sich hin. Die Spannung, der Nervenkitzel und die Gefahr, die ich in Band 1 geliebt habe, war einfach nicht da. Auch die Idee dahinter, fand ich persönlich etwas fad, was sich auch in den Aufgaben zeigt, die Erebos seinen Spielern auferlegt.

    Ich habe hier eigentlich mehr Spielereien mit den sozialen Medien erwartet, mehr Spannung. Aber im Grunde ist Erebos das, was es schon in Band 1 ist: ein Computerspiel. Mit der Erweiterung, dass es auch Anweisungen über das Smartphone erteilt.

    Das letzte Drittel war zwar wirklich rasant und ich konnte mich dann doch nicht von der Auflösung trennen, aber mir fehlte einfach etwas. Für mich kann der Nachfolger nicht mit Erebos mithalten.

    Ich muss ehrlich sagen, dass man meiner Meinung nach Erebos 2 zwar lesen kann, wenn man die Story aus Band 1 liebt, aber es ist weit von einem Muss entfernt. Mir hat es einige nette Lesestunden beschert, mehr aber leider auch nicht.


    Mein Fazit:



    Mit Erebos 2 entführt uns Ursula Poznanski zurück in die bekannte Spielewelt. Erebos hat dazugelernt und rekrutiert wieder für sein neues Ziel. So treffen wir auf alte und neue Spieler, aber gross geändert hat sich eigentlich nichts. Im Gesamten fehlte es mir in Erebos 2 an Spannung und dem Reiz, der Band 1 ausgemacht hat. Der Nervenkitzel und das Neue. Mir wurde zu wenig mit den aktuellen technischen Möglichkeiten gespielt und es war doch auch etwas dahinplätschernd, weil sich Erebos doch sehr gewandelt hat. Was man in seinen Aufgaben und der Auflösung sieht. Für mich kann Erebos 2 nicht mit dem Vorgänger mithalten und ich gebe jetzt auch keine unbedingte Leseempfehlung. Es war ganz nett, wieder in die Welt einzutauchen, aber ich habe auch mehr erwartet. Hier entscheidet, wie immer, ihr, ob ihr euch nochmal auf Erebos einlassen wollt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Monika S., 15.09.2019

    Meine Meinung:

    Auch, wenn ich absolut kein Gamer bin, hat mich der erste Teil von Erebos völlig in seinen Bann gezogen. Als ich erfuhr, dass es eine Fortsetzung geben würde, war ich einerseits total begeistert, andererseits aber auch etwas skeptisch, denn eigentlich war die Geschichte für mich abgeschlossen. Ich war also wirklich neugierig auf Teil 2 und stürzte mich sofort ins Leseabenteuer.

    Gleich zu Beginn taucht das Icon von Erebos auf Nicks Handy auf. Wir haben also nicht lange Zeit, um zu erfahren, was in all den Jahren passiert ist, aber ich fand das nicht schlimm, denn so wird man sofort wieder in die Geschichte hineingezogen und alles andere erfährt man nach und nach. Ich mochte Nick ja bereits im ersten Band und freute mich, dass er auch in der Fortsetzung wieder eine wichtige Rolle gespielt hat. Er kennt die Auswirkungen und Folgen des Spiels und geht deswegen dieses Mal ganz anders an die Sache heran. Erwachsener, skeptischer, vorsichtiger, was einfach super zu seinem Charakter passt.

    Ganz anders geht Derek ins Spiel. Er hat keine Vorgeschichte mit Erebos und stürzt sich deshalb in dieses Abenteuer. Alles, was auch Nick im ersten Teil so fasziniert hat, zieht auch den Sechzehnjährigen in den Bann. So hat man zwei verschiedene Herangehensweisen an das Spiel, was ich wirklich super fand. Als Leser ist man ja eher auf Nicks Seite, weil man die Risiken und Folgen kennt, deshalb mochte ich es sehr, dass man auch die Naivität von Derek bekommt, weil diese auch einen gewissen Reiz dieser Geschichte ausmacht.

    Erebos hat auch wirklich hinzugelernt. Ursula Poznanski hat sich hier dem modernen Stand der Technik angepasst. Jetzt steht nicht mehr nur der Computer im Fokus, sondern auch das Handy, Navis, Kameras etc. Damit weitet sich natürlich auch der Einflussbereich von Erebos aus. Es hat ganz andere Möglichkeiten und diese sind noch folgenreicher und erschreckender als im ersten Teil. Mich hat die Autorin auf jeden Fall wieder richtig schockiert, was alles möglich wäre, wenn man die Kontrolle über unsere technischen Geräte übernimmt. Hier geht es nämlich nicht um einen Kleine-Jungen-Streich, sondern um die Zerstörung ganzer Existenzen. Das erzeugte bei mir einen echten Gruseleffekt.

    Und ich muss gestehen, auch dieses Mal hatte ich so gar keine Ahnung, wohin die Geschichte führen würde. Wer hat Erebos dieses Mal in Umlauf gebracht und was wird damit bezweckt. Wo sollen all die Aufgaben hinführen, die die Spieler erledigen müssen? Ursula Poznanski ist eine Meisterin, wenn es darum geht ihre Leser an der Nase herumzuführen und eine Gesamtgeschichte zu konstruieren, die sich erst am Ende ganz erschliesst. Ich war aber wieder total begeistert, um was es eigentlich wirklich ging, denn das zeigt, dass diese Geschichte viel tiefgründiger ist, als man zu Beginn glaubt. Dieses Mal geht es nicht einfach nur um Rache, sondern um so viel mehr, das gefiel mir richtig gut und obwohl ich die Spannung kaum aushalten konnte und eigentlich froh war, als das Geheimnis endlich ans Licht kam, bin ich doch traurig, dass es vorbei ist.

    Fazit:

    Schon der erste Teil von Erebos hat mich absolut in seinen Bann gezogen, doch nicht nur Erebos hat sich weiterentwickelt, sondern auch die Geschichte an sich. Das Motiv hinter dem Computerspiel ist tiefgründiger, die Charaktere aus Teil 1 haben dazugelernt und auch das Können von Erebos. Ich war erneut schockiert, aber auch fasziniert. Nie hätte ich gedacht, dass Ursula Poznanski noch einen draufsetzen könnte, doch genau das hat die Autorin getan. Ein absolutes Highlight.

    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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    janein
  • 4 Sterne

    Lerchie, 12.09.2019

    Mir fehlt ein Epilog...

    Nick Dunmore glaubt zuerst an einen Zufall, als er das Icon von Erebos auf seinem Smartphone entdeckt. Zehn Jahre ist Erebos jetzt her, warum wieder? Warum hat es ihn wieder gefunden? Dann ist da noch der sechzehnjährige Derek, der von Erebos vorher noch nie etwas gehört hatte, weshalb er auch nicht misstrauisch ist, als er das Zeichen auf seinem Handy aufleuchten sieht. Dass er selbst eine Spielfigur geworden ist, begreift er zu spät. Und es geht um viel mehr als er sich vorstellen kann…

    Meine Meinung

    Vor vielen Jahren habe ich Erebos gelesen und nie gedacht, dass es da irgendwann einen zweiten Band geben könnte. Aber Ursula Poznanski hat sich wohl breitschlagen lassen einen zweiten Band zu schreiben. Zumal die Technik natürlich heutzutage viel weiter ist, als damals. Und doch ist Erebos ein Fantasy-Roman, den ich jedoch sehr gerne gelesen habe. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Nick, dem es gar nicht gefiel, wieder in die Machenschaften von Erebos hineingezogen zu werden. Der aufmüpfig war und dafür die Strafe bekam. Und in Derek der von Erebos keine Ahnung hatte und alles zunächst wirklich als Spiel betrachtete. Dabei ist Erebos viel mehr als das. Dass Nick seine Strafe ausmerzen konnte, war das Positive daran. Aber was war dieses Mal das Ziel des Spiels? Wer wissen will wie es weitergeht mit Nick und Derek und ihren jeweiligen Freunden, der muss das Buch schon selbst lesen. Es ist spannend von Anfang bis zum Ende, obwohl mir Erebos im Grunde doch etwas besser gefallen hat. Das Ende dieses Buches gefiel mir nicht so sonderlich, denn es wird nicht erwähnt, ob der Verursacher des ganzen Schlamassels bestraft worden ist. Diese Angabe fehlt mir definitiv. Ursula Poznanski hätte einen Epilog schreiben können, in dem das erwähnt wird. Und dieser fehlt. Ich hänge also praktisch diesbezüglich in der Luft. Und das gefällt mir absolut nicht. Leider muss ich deshalb von fünf möglichen Sternen einen abziehen. Daher von mir nur 3,5, also knappe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten, aber trotzdem eine Leseempfehlung, denn es gibt ja auch Leser, welchen ein unvollständiges Ende nichts ausmacht.

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    janein
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