Tolino vision 6 - Preis dauerhaft gesenkt!

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  • Mein Buchtipp für Sie
    Als Buch bewertet

    Mein Herz- und Heulbuch des Jahres 2016. Für alle Fans von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".

    Janina
    Weltbild Buch-Expertin
    Janina
    Weltbild Buch-Expertin
  • 5 Sterne

    38 von 55 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Franziska H., 06.10.2016

    Als bewertet

    Meine Meinung: Das Buch beschäftigt sich unaufdringlich, aber zum Nachdenken anregend, mit dem Thema Organspende. Die traurigne und sogleich sehr gefühlvolle Geschichte wird immer abwechselnd von Noah und Gwen erzählt. Dabei ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und so spannend, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte. Man möchte wissen, ob Gwens versprochene Tage auch wirklich noch erlebt werden. Das Cover des Buches mit den Mohnblumen passt daher perfekt zum Buch. Die Mohnblume hat nämlich die symbolische Bedeutung als Betäubungsmittel, aber auch für Selbstverlorenheit.

    Mein Fazit: Eine sehr schöne und gefühlvolle Liebesgeschichte, die den Leser über das Thema Organspende nachdenken lässt.

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  • 4 Sterne

    19 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Larissa D., 14.10.2016

    Als Buch bewertet

    Geschichte:
    Gwen hat Glück, sie hat ein neues Herz bekommen. Doch sie fühlt nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In einer besonders verzweifelten Nacht bietet sie ihr ihr neues Herz im Internetforum an: Sie will es verschenken und sterben. Dies liest ein junger Student Noah und zunächst hält ihr Angebot für einen üblen Scherz. Doch schon bald erkennt er, wie schrecklich ernst es Gwen ist. Nun muss Noah alles daran setzen, um Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.
    Bewertung:
    Das Buch „ Die Tage, die ich dir verspreche“ von Lily Oliver hat ein für viele Menschen, sowohl Organempfänger und dessen Familien und Freunde als auch die Organspender, wichtiges Thema angesprochen. Sollte nicht ein junger Mensch, der eine zweite Chance zu leben bekommen hat, sich freuen? Dankbar sein? Doch die Protagonistin Gwen ist nach der Translation so verzweifelt, dass sie nicht weiter leben will und kann. Die Autorin bringt die Gefühle und Gedanken der Figur so authentisch rüber, dass man ihre Verzweiflung spürt und ihre Entscheidung versteht. Beide Charaktere, Gwen und Noah, sind sehr interessant und lebendig dargestellt. Die Handlung ist abwechselnd aus den Perspektiven von beiden beschrieben, dies lässt den Leser in die beiden Charaktere einzufühlen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreissend, ich habe das Buch innerhalb von wenigen Tagen gelesen und konnte währenddessen es fast nicht aus der Hand legen.
    „Die Tage, die ich dir verspreche“ von Lily Oliver hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ein gut gelungenes Buch, sehr empfehlenswert.

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  • 5 Sterne

    10 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone G., 10.04.2017

    Als bewertet

    Gwen sollte eigentlich froh sein, das ihr ein zweites Leben durch eine Herztransplation geschenkt wird. Aber das Gegenteil ist der Fall. Sie vergräbt sich immer mehr in ihren Gedanken und Schuldgefühlen. Sie meldet sich in einem Forum für Herzkranke Jugendliche an. Der Moderator Noah denkt sie ist ein Fake und löscht ihren Account, als sie im Forum schreibt "Herz zu verschenken". Darauf hin schreibt er in seine email das er das Herz für sich haben möchte. Gwen hat nichts anderes im Sinn als ihm zu helfen und fährt nach München. Was ihr dort passiert und wie sich ihr bereits abgehaktes Leben entwickelt ist in diesem sehr emotionalen Roman niedergeschrieben.

    Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt. Ich kann mir gut vorstellen, das Menschen die eine Herztransplantation hatten ebenfalls solche Gefühle haben. Es ist schon seltsam sich vorzustellen, das man das Herzen eines fremden Menschen in sich hat. Aber dieser Andere Mensch wollte es ja dann ebenfalls das das Herz weiterschlägt. (Organspende). Ich habe manche Träne im Auge gehabt und gebe 5 Lesersterne und ein absolut empfehlenswert.

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  • 4 Sterne

    8 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Viktoria B., 20.02.2017

    Als bewertet

    Das Buchcover ist irgendwie interessant aber wenig ansprechend. Bzw. finde ich dass es mit dem Buchtitel und der Inhaltsangabe nur wenig harmoniert - es passt absolut nicht zusammen...

    Man steigt mit Gwen drei Monate nach ihrer Herztransplantation ein. Die Kapitel sind einigermassen regelmässig abwechselnd aus Sicht von Gwen und Noah geschrieben.

    Lily Oliver hat es bereits mit Gwens Forumsbeitrag im ersten Kapitel geschafft mich zu Tränen zu rühren: >> Mein Arzt sagt, die Familien der Spender sind froh, dass sie helfen können. Wie können sie froh sein? Jemand, den sie lieben, ist tot.>Nicht der Verlust quält uns am meisten, sondern die Hoffnung.

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  • 5 Sterne

    7 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Yvonne R., 15.09.2016

    Als Buch bewertet

    Klappentext:
    Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen grossen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

    Meine Meinung:

    Ich bin hin und weg von diesem tollen Buch. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch gelesen was mir so ans Herz ging. Einige Tränchen habe ich verdrückt. Es ist einfach eine total tolle Geschichte.
    Man möchte garnicht mehr aufhören zu lesen.
    Wirklich zu empfehlen.

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  • 5 Sterne

    15 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabrina M., 16.09.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:

    Nach ihrer Herztransplantation hört Gwen immer wieder den gleichen Spruch „Du hattest Glück und alles wird gut!“, aber dieser geht ihr gehörig auf die Nerven, denn nichts wird gut und Glück hatte sie ihrer Meinung nach auch nicht! Eher das Gegenteil ist der Fall, denn seit diesem Tag an plagen sie Albträume, deren Inhalt so intensiv und authentisch sind, dass das schlechte Gewissen gegenüber dem Verstorbenen und dessen Familie, sie an ihrem eigenen Leben zweifeln lässt. Gwen fasst einen folgenschweren Entschluss – Sie möchte das Herz weitergeben und ihren eigenen Seelenfrieden finden, auch wenn es ihr eigener Tod bedeuten wird. In einem entsprechenden Internetforum stellt sie eine Annonce ein in der sie ihren Plan veröffentlicht. Ausgerechnet Noah, der Moderator und Seiteninhaber wird auf ihren Post aufmerksam und hält ihr Angebot für einen schlechten Scherz, und trotzdem geht er mit einer Lüge im Gepäck auf das Angebot ein. Doch erst als Gwen plötzlich vor seiner Türe steht, wird ihm bewusst, wie verzweifelt sie ist und baut ein Lügengerüst auf um den Schein zu wahren um ihr zu zeigen wie lebenswert das Leben doch ist und um sie von ihrem Plan abzubringen. Doch wird sein Plan aufgehen oder siegt am Ende doch die Verzweiflung…?

    Meine Meinung:

    Die Autorin selbst kenne ich aus ihren vorherigen Romanen, die eher im Bereich Fantasy angesiedelt sind. Schon dort mochte ich ihren Schreibstil und die Art wie sie ihre Handlungen gestaltet.

    Überraschend war es daher, einmal einen komplett anderen Roman von ihr zu lesen, der zu dem sehr Real und bestimmt Aktuell ist. Schwer ist es für jemanden wie mich, der mit solch einer Thematik und auch Problematik nicht konfrontiert ist, sich vorzustellen wie es dem oder der Betroffenen in ihrer Lage geht.

    Lily Oliver erleichtert dem Leser jedoch diese Vorstellung, denn mit mega viel Gefühl, Herzschmerz und Realität, setzt sie in mit diesem Thema auseinander und bringt das Anliegen und die Emotionen zum überkochen. Absolut authentisch führt sie den Leser durch eine Handlung voller Schmerz, Selbstzweifel und einem angenehmen Hauch Liebe. Sie lässt ihn am eigenen Leibe spüren was gerade Gwen als Hauptprotagonistin durchmacht, aber auch die Verzweiflung in deren sich gerade Noah befindet, der mit viel Mühe und einer fetten Lüge Gwen versucht vom positiven Leben zu überzeugen.

    Mehr als eine Träne lief mir die Wange hinab und lies mich die ganze Zeit über mitfühlen, leiden und hoffen.

    Das Thema finde ich sehr aktuell, denn wie oft wird man durch Werbung mit dem Thema Organspende konfrontiert. Man macht sich oft Gedanken darüber, wie es den Menschen ergeht, die sich dieser Entscheidung stellen und was es vielleicht auch mit den Angehörigen macht, wenn es am Ende wirklich zu solch einem Unglück kommen mag. Aber das Ganze einmal aus der Sicht einer Betroffenen zu lesen, die gerade durch solch eine Spende eine zweite Chance geschenkt bekommen hat, war für mich neu und absolut bewegend. Lily Oliver hat es geschafft mich nicht nur zum Weinen und nachdenken zu bringen, sondern auch die Welt mit anderen Augen zu betrachten!

    Fazit:

    Ein sehr emotionales und bewegendes Buch, dass mich trotz schwieriger Thematik gefesselt hat! Sehr authentisch und realistisch geschrieben! Noch lange nach Beenden des Buches musste ich darüber nachdenken und es hat meine Sicht auf gewisse Dinge geändert. Vielleicht wird es am Ende auch bei anderen Lesern solch einen Eindruck hinterlassen!

    Mein erstes Lesehighlight im September!

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  • 5 Sterne

    9 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MarTina, 08.09.2016

    Als Buch bewertet

    Gwen hatte eine Herztransplantation. Eigentlich müsste sie glücklich sein, doch sie hat das Gefühl, dass jemand für sie gestorben ist. Diese Schuldgefühle will sie aber niemandem anvertrauen. Als ihr alles zuviel wird, fasst sie den Entschluss, ihr neues Herz wieder zu verschenken. Als sie dies in einem Internetforum veröffentlicht, schreibt ihr Noah, der Moderator, dass er das Herz will. Für ihn war es nur ein Witz, doch Gwen meint es ernst und steht bald vor Noahs Tür. Nun versucht Noah mit allen Mitteln, Gwen von ihrem Plan abzubringen.

    Meine Meinung:

    Die Geschichte wird abwechselnd von Gwen und Noah erzählt. Dadurch kommt man den beiden sehr nahe, da man auch einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt. Beide waren mir sympathisch. Ihre Gefühle wurden auch glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben.
    Gwen ist eine junge Frau, die mit ihrem neuen Herzen nicht klarkommt. Sie hat starke Schuldgefühle, jemandem das Herz "genommen" zu haben. Ausserdem hat sie das Gefühl, dass sie eigentlich glücklich sein müsste. Zumindest erwartet dies jeder von ihr. Diesem Druck ist sie auf Dauer nicht gewachsen. Dies wurde hier sehr eindrücklich beschrieben. Sie tat mir richtig leid.
    Noah ist ein toller Kerl, der sofort versucht, Gwen zu helfen, auch wenn es ihn überfordert. Durch eine Lüge kann er Gwen zumindest soweit bringen, dass sie noch einige Tage abwartet. Doch nun steht diese Lüge zwischen ihnen und Noah weiss nicht, wie er dies wieder in Ordnung bringen soll.

    Da sich die Geschichte um die Organspende dreht, kommt man dadurch auch unweigerlich zum Nachdenken. Bisher war dies eigentlich für mich noch nie ein Thema, aber da hier aus der Sicht von Betroffenen erzählt wird, berührt es sehr. Auch habe ich bisher ebenfalls gedacht, dass man wohl sehr glücklich ist, wenn man ein Spenderorgan bekommt. Hier wird aber gut geschildert, was die Menschen auch nach der Transplantation für ein schwieriges Leben führen. Sie schwanken zwischen Schuldgefühlen, der Freude über ein neues Herz bzw. der Angst vor der Abstossung. Es ist also nicht sofort alles wieder gut. Das war mir vorher eigentlich noch nie so richtig bewusst.

    Der Schreibstil selbst ist leicht und flüssig. Die Charakter und auch die Schauplätze werden dabei auch so anschaulich beschrieben, dass man sofort ein Bild vor Augen hat.

    Fazit:

    Die Geschichte ist einfühlsam geschrieben und macht nachdenklich. Ich finde sie sehr lesenswert.

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  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ann-Katrin W., 16.09.2016 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Gwen war herzkrank. Sie hatte das Glück ein passendes Spenderherz zu erhalten. Die Transplantation und die anschliessende Reha verliefen gut. Eigentlich sollte sie glücklich und voller Lebensfreude sein. Doch Gwen ist alles andere als das. Sie empfindet Schuld gegenüber dem Menschen, dessen Herz sie erhalten hat und dessen Angehörigen. Sie fasst einen Entschluss. Sie will das neue Herz verschenken und postet diesen Wunsch in einem Internetforum für Herzkranke, -transplantierte und deren Angehörige. Noah, der Moderator dieses Forums, hält diesen Aufruf für einen schlechten Scherz und geht zum Schein darauf ein. Erst als Gwen tatsächlich vor ihm steht, merkt er, wie ernst es ihr wirklich ist.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah erzählt. Durch die verwendete Ich-Perspektive brachte mir die Autorin die Gefühlswelten und Sichtweisen der beiden sympathischen Protagonisten nah, so dass ich mich gut in beide hinein versetzen , ihre jeweilige Situation nachempfinden und mit ihnen fühlen konnte. Die Veränderungen, die Gwen während des Handlungsverlaufs durchmacht, waren glaubhaft dargestellt.
    Der Schreib- und der Erzählstil von Lily Oliver haben mir sehr gefallen. Das Buch ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin transportiert mit ihren Worten viel Gefühl.

    Die Informationen über Herzkrankheiten, Transplantation und dem Leben mit einem neuen Organ waren sehr interessant und zeugen von einer guten Recherche der Autorin.

    „Die Tage, die ich dir verspreche“ ist definitiv eines meiner bisherigen Lesehighlights des
    Jahres 2016. Es handelt sich um einen wirklich schönen Roman, der mich gleichermassen berührt, zum Nachdenken angeregt und gut unterhalten hat. Schon nach wenigen Seiten zog mich die Geschichte von Gwen in ihren Bann und liess mich nicht mehr los. Zeitweise vergass ich beim Lesen alles um mich herum.

    Fazit: Ein wirklich toller, emotionaler Roman. Absolute Leseempfehlung!

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  • 5 Sterne

    8 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ann-Katrin W., 16.09.2016

    Als Buch bewertet

    Gwen war herzkrank. Sie hatte das Glück ein passendes Spenderherz zu erhalten. Die Transplantation und die anschliessende Reha verliefen gut. Eigentlich sollte sie glücklich und voller Lebensfreude sein. Doch Gwen ist alles andere als das. Sie empfindet Schuld gegenüber dem Menschen, dessen Herz sie erhalten hat und dessen Angehörigen. Sie fasst einen Entschluss. Sie will das neue Herz verschenken und postet diesen Wunsch in einem Internetforum für Herzkranke, -transplantierte und deren Angehörige. Noah, der Moderator dieses Forums, hält diesen Aufruf für einen schlechten Scherz und geht zum Schein darauf ein. Erst als Gwen tatsächlich vor ihm steht, merkt er, wie ernst es ihr wirklich ist.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah erzählt. Durch die verwendete Ich-Perspektive brachte mir die Autorin die Gefühlswelten und Sichtweisen der beiden sympathischen Protagonisten nah, so dass ich mich gut in beide hinein versetzen , ihre jeweilige Situation nachempfinden und mit ihnen fühlen konnte. Die Veränderungen, die Gwen während des Handlungsverlaufs durchmacht, waren glaubhaft dargestellt.
    Der Schreib- und der Erzählstil von Lily Oliver haben mir sehr gefallen. Das Buch ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin transportiert mit ihren Worten viel Gefühl.

    Die Informationen über Herzkrankheiten, Transplantation und dem Leben mit einem neuen Organ waren sehr interessant und zeugen von einer guten Recherche der Autorin.

    „Die Tage, die ich dir verspreche“ ist definitiv eines meiner bisherigen Lesehighlights des
    Jahres 2016. Es handelt sich um einen wirklich schönen Roman, der mich gleichermassen berührt, zum Nachdenken angeregt und gut unterhalten hat. Schon nach wenigen Seiten zog mich die Geschichte von Gwen in ihren Bann und liess mich nicht mehr los. Zeitweise vergass ich beim Lesen alles um mich herum.

    Fazit: Ein wirklich toller, emotionaler Roman. Absolute Leseempfehlung!

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  • 5 Sterne

    17 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Conny S., 09.09.2016

    Als Buch bewertet

    Herzensangelegenheit

    „Die Tage, die ich dir verspreche“ von Lily Oliver ist ein sehr emotionales und bewegendes Buch.

    Die 19-jährige Gwen aus Berlin hat ein neues Herz transplantiert bekommen. Doch anstatt Freude darüber zu empfinden, fällt sie in ein tiefes Loch. Sie fühlt sich dem Herzen nicht würdig. Gegenüber ihren Eltern, ihrem Bruder und ihrem Freund Alex hat sie ein schlechtes Gewissen. Sie meint ihnen gerecht werden zu müssen, kann sich aber nicht aufraffen. Sei es, sich für ein Studienfach zu entscheiden, zum Laufen mit ihrem Bruder oder gar für Intimitäten mit ihrem Freund. Aber schuldet sie es ihrer Familie und Alex nicht? Wo sie doch die ganze Zeit über zu ihr gehalten haben? Sollte sie nicht glücklich sein, wo sie doch weiter leben darf?
    Gwen fasst den Entschluss ihr neues Herz, das sie ihrer Meinung nach nicht verdient hat, zu verschenken. Daher postet sie dieses Angebot in einem Forum für Herzkranke.
    Noah, der Moderator in diesem Forum hält den Post „Herz zu verschenken“ für einen schlechten Scherz und lässt sich zum Schein darauf ein, um den sogenannten Troll zu enttarnen. Bald schon stellt er aber fest, dass es Gwen damit ernst ist. Sie will das Herz nicht mehr haben.
    Auf einmal steht Gwen bei Noah in München vor der Tür, um ihn kennen zu lernen. Wo er doch ihr Herz bekommen soll. Noah lügt und behauptet herzkrank zu sein, um Gwen davon abzuhalten, sich etwas anzutun. Während er sie belügt, versucht er doch gleichzeitig ihr das Leben schmackhaft zu machen und glaubt, damit Erfolg zu haben. Der Eindruck täuscht allerdings, denn Gwen informiert sich im Internet, wie sie sich am besten umbringen kann ohne ihre Organe – vor allem das Herz – zu beschädigen.
    Mit einem Trick bringt Noah sie dazu ihm zu versprechen noch 2 Wochen durchzuhalten und sich nichts anzutun. Wird er es schaffen sie in dieser Zeit davon zu überzeugen, dass es sich auch für sie lohnt zu leben? Wo er doch selbst aktuell in seinem Leben nicht vorankommt. Er geht seit Monaten nicht mehr zu Vorlesungen und schafft es nicht die Sachen seiner Ex-Freundin aus der Wohnung zu schaffen.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah erzählt. Über jedem Kapitel ist ein Auszug ihrer Beiträge in Internetforen zum Thema Transplantation. Gwen erzählt die „dunkle“ Seite, Noah ist eher der Optimist. Anfangs fiel es mir etwas schwer mich in Gwen hineinzuversetzen. Sie ist mir aber sehr ans Herz gewachsen.

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    CanYouSeeMe, 05.10.2016 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    ‚Die Tage, die ich dir verspreche‘ von Lily Oliver hat mich auf den ersten Blick mit einem schlichten, verspielten Cover überzeugt. Inhaltlich repräsentiert die Covergestaltung das Buch jedoch nicht wirklich, was dem Leseerlebnis jedoch nicht schadet.
    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und verständlich, jedoch nicht anspruchslos und zieht den Leser somit tief in die Handlung hinein. Die verwendete Sprache ist authentisch und passt zu den jeweiligen Charakteren.
    Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt: der von Gwen und der von Noah. Beide Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Darstellung der beiden ist detailliert und lebensnah, die Charaktere haben genügend Tiefe, so dass ich ein reges Kopfkino hatte und mich gut mit ihnen identifizieren konnte. Auch die Nebencharaktere sind nicht zu blass geraten, sie sind facettenreich und fügen sich gut und stimmig in das Gesamtbild ein.
    Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, auch wenn ich das Ende schon erahnen konnte, bevor ich überhaupt mit dem Lesen angefangen hatte – das liegt auch ein bisschen am Genre und der Thematik und hat mich nicht gestört. Ein unerwartetes und weniger klischeehaftes Ende wäre aber auch eine willkommene Abwechslung gewesen. Ansonsten hat sich die Handlung mehr auf die Beziehung zwischen Noah und Gwen konzentriert, weniger auf die Tx, ihre Folgen, etc.
    Das Buch habe ich binnen weniger Stunden ausgelesen, was nur für das Buch sprechen kann, denn trotz vorhersehbarer, klischeehafter Passagen ist das Buch auf jeder Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann.

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  • 4 Sterne

    7 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jana B., 19.09.2016

    Als Buch bewertet

    Und sie schenkte ihm ihr Herz…

    Gwen ist herzkrank – oder vielmehr war sie es. Immerhin hat sie ein neues Herz bekommen, doch auch wenn ihr alle versichern, dass nun alles gut würde, fühlt es sich für sie nicht so an. Anstatt sich über das neu geschenkte Leben zu freuen, plagen sie Gewissensbisse: Nachts träumt sie von Unfällen, sieht überall Blut und weinende Familienmitglieder möglicher Spender. Deswegen fühlt sie sich auch so undankbar. Alle anderen, die ein Spenderherz transplantiert bekommen, sind doch so glücklich und diejenigen, die wie ihre Freundin Leni noch auf ein geeignetes Herz warten, würden es vielmehr verdienen als sie.
    Gwens Stimmung bessert sich auch nicht, als sie wieder Zuhause sein darf, da wieder einmal „alles bestens“ verläuft. Nicht nur das neue Herz, welches in seinem ganz eigenen Rhytmus schlägt, sondern auch ihr Freund Alex, der sich das letzte Jahr so wundervoll um sie gekümmert hat, sind ihr ungeheuer fremd.
    Als sie glaubt, nicht mehr so weitermachen zu können, beschliesst sie, das Herz irgendwie loszuwerden. Dabei darf sie es nicht verkommen lassen, es darf keinen Schaden nehmen, damit es jemand Anderem das Leben zu retten vermag. Ihre Familie bemerkt ihre Trauer nicht, sondern plant stattdessen Gwens neue Zukunft – eine Zukunft, die sie gar nicht möchte.
    Um Trost zu finden, meldet sie sich in einem Forum für Herzkranke an. Dort eröffnet sie dann auch den Beitrag „Herz zu verschenken“. Als dieser von Noah, dem Moderator, gelöscht wird, glaubt Gwen an einen Fehler. Schliesslich meint sie ihr Angebot ernst, Noah jedoch denkt, dass der Account Gwerlin ein Fake ist. Weil er wütend ist, schreibt er auf ihre Frage, weswegen er den Beitrag gelöscht habe, dass er das Herz selber haben wolle und seine Mutter, eine Chirurgin, den Eingriff bestimmt vornehmen würde.
    Selbstverständlich nimmt Gwen dies für bare Münze, recherchiert ein wenig im Internet und macht sich dann auf nach München, auf zu Noah.
    Dieser ist logischerweise recht überrascht, als eine junge Erwachsene vor seiner Tür auftaucht, ihm ihre Narbe zeigt und etwas von einer Herztransplantation faselt. Auf einen Schlag versteht er, dass alles, was sie geschrieben hat, echt ist und sie dringend Hilfe benötigt. Also tut er so, als wäre er herzkrank und beginnt, Gwen – auch vor sich selbst – zu beschützen.

    Schon zu Beginn des Buches kann man sich sehr gut in die Geschichte einfinden, da Gwen ganz offen über ihre Gefühle berichtet. Dabei ist es traurig, wie gefangen sie sich fühlt und wie schuldig. Allerdings werden diese Beschreibungen auch über das ganze Buch hinweg sehr häufig wiederholt, was bei mir irgendwann seinen Effekt verfehlte. Darüber hinaus fragte ich mich immer wieder, ob ihr Verhalten wirklich zu einer 19jährigen passt. Ich habe da meine Zweifel…
    Da die Geschichte abwechselnd aus Gwens und Noahs Sicht geschrieben ist, erfährt man als Leser immer ganz genau von den Missverständnissen, welche sich zunehmend häufen. Auch von den vielen Gefühlen, die im Verlauf der Handlung auftauchen, bemerkt man sehr schnell etwas, da mit Ausführungen zu diesem Thema nicht gespart wird. Es ist wohl kein Geheimnis, dass Gwen und Noah immer stärker für einander empfinden, wobei mir ein paar Beschreibungen weniger besser gefallen hätten. Wer es aber gerne romantisch und voller Gefühlschaos mag, wird bei diesem Buch auf seine Kosten kommen.
    Der Schreibstil ist recht angenehm, weswegen ich das Buch auch schnell durchgelesen und kaum aus der Hand gelegt habe. Weder finden sich hier detailverliebte poetisch anmutende Beschreibung, noch wirkt das Erzählte abgehackt.
    Die Charaktere aus dem Buch sind sehr unterschiedlich, sodass man stets eine Weiterentwicklung feststellen kann. Auch wenn ich mir bezüglich der Authentizität von Gwen immer wieder etwas unsicher war, passen doch alle Figuren sehr in das Buch.

    Alles in allem ist „Die Tage, die ich dir verspreche“ ein Buch mit traurigem und berührendem Thema, welches sich gut lesen lässt und mit vielen Gefühlen aufwartet.

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  • 5 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nadine L., 01.09.2016

    Als Buch bewertet

    Gwen hat ein neues Herz transplantiert bekommen. Eigentluch sollte sie sich mit ihren 19 Jahren darüber freuen, doch irgendwie kann sie ihre zweite Chance nicht annehmen, zu viel Schuldgefühle plagen sie. Kurzerhand gibt sie eine Annonce auf einer Seite auf, dass sie ihr Herz verschenken will. So lernt sie Noah kennen und die Geschichte der beisen nimmt igren Lauf.

    Das Buch hat mich sehr tief berührt, denn selten hat ein Buch so viele verschieden Emotionen in mir ausgelöst. Von Hoffnung, über Verzweiflung bis hin zum puren Glück habe ich die Geschichte komplett mit durchlebt. Sehr schön finde ich, dass sie aus der Sicht von Gwen und Noah erzählt wird, denn so kann man an dem Gefühlsleben der beiden teilnehmen.

    Dieses Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert.

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  • 5 Sterne

    8 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreundin, 25.09.2016

    Als Buch bewertet

    Gwen ist eine junge Frau, die vor wenigen Wochen eine Herztransplantation bekommen hat. Körperlich geht es ihr wieder recht gut, aber seelisch kommt sie mit ihrem neuen Herzen gar nicht klar. Sie hat Schuldgefühle gegenüber dem Spender und möchte sich dabei am liebsten umbringen. Allerdings möchte sie vorher noch das Spenderherz an einen anderen Herzkranken verschenken, damit der Spender nicht ganz umsonst gestorben ist. Dabei lernt sie Noah kennen, der schon seit längeren ein Forum für Herzkranke betreibt.

    Durch ein Missverständnis denkt Gwen, dass Noah der geeignete Empfänger sein könnte und fährt ganz spontan von Berlin nach München zu ihm. Noah erkennt den Ernst der Lage und versucht Gwen zu helfen, indem er zum Schein auf Gwens Wunsch eingeht. Gleichzeitig versucht Noah alles um Gwen zu zeigen und zu überzeugen, wie lebenswert das neue Leben ohne Krankheit und Ängste sein kann. Nach und nach überdenkt Gwen ihr Vorhaben neu und auch Noah lernt so einiges von Gwen für sein eigenes Leben.

    Lily Oliver schreibt ihr Buch "Die Tage, die ich Dir schenke" abwechselnd aus Sicht von Gwen und Noah, so dass man sich in beide Hauptpersonen gut hineinversetzen kann. Auch der flüssige Schreibstil trägt dazu gut bei, dass man das Gefühlsleben von Gwen gut nachvollziehen und durchleben kann. Auch das Thema wie man nach einer Organspende damit umgehen lernt, finde ich in diesem Buch gut umgesetzt und dargestellt. Es ist ein sehr gelungenes Buch geworden, was einen wirklich bewegt beim Lesen. Eine absolute Weiterempfehlung von mir.

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  • 5 Sterne

    9 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    CanYouSeeMe, 05.10.2016

    Als Buch bewertet

    ‚Die Tage, die ich dir verspreche‘ von Lily Oliver hat mich auf den ersten Blick mit einem schlichten, verspielten Cover überzeugt. Inhaltlich repräsentiert die Covergestaltung das Buch jedoch nicht wirklich, was dem Leseerlebnis jedoch nicht schadet.
    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und verständlich, jedoch nicht anspruchslos und zieht den Leser somit tief in die Handlung hinein. Die verwendete Sprache ist authentisch und passt zu den jeweiligen Charakteren.
    Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt: der von Gwen und der von Noah. Beide Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Darstellung der beiden ist detailliert und lebensnah, die Charaktere haben genügend Tiefe, so dass ich ein reges Kopfkino hatte und mich gut mit ihnen identifizieren konnte. Auch die Nebencharaktere sind nicht zu blass geraten, sie sind facettenreich und fügen sich gut und stimmig in das Gesamtbild ein.
    Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, auch wenn ich das Ende schon erahnen konnte, bevor ich überhaupt mit dem Lesen angefangen hatte – das liegt auch ein bisschen am Genre und der Thematik und hat mich nicht gestört. Ein unerwartetes und weniger klischeehaftes Ende wäre aber auch eine willkommene Abwechslung gewesen. Ansonsten hat sich die Handlung mehr auf die Beziehung zwischen Noah und Gwen konzentriert, weniger auf die Tx, ihre Folgen, etc.
    Das Buch habe ich binnen weniger Stunden ausgelesen, was nur für das Buch sprechen kann, denn trotz vorhersehbarer, klischeehafter Passagen ist das Buch auf jeder Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann.

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  • 5 Sterne

    7 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elena E., 04.09.2016

    Als bewertet

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Puh, dies wieder eines der Bücher, die es mir sehr schwer machen, sie zu rezensieren. Denn die Autorin hat nicht nur ein fantastisches Werk geschaffen, sondern nennt es nicht umsonst ihr „Herz-Buch“. Immerhin geht es hier auch um Herzen - im realen und im übertragenen Sinne.
    Also wenn dieses Buch nicht von einer Taschentuch-Marke gesponsort wird, dann haben diese Marketing-Leute echt versagt. Und nein, das Buch drückt nicht auf die Tränendrüse, es ist schlicht und einfach sehr berührend. Der Leser erlebt hautnah mit, welche Zweifel Gwen plagen und welche Überlegungen sie anstellt.
    Der zweite Erzählstrang wird aus Noahs Perspektive geschildert. Er hält Gwens Angebot das Herz zu verschenken für einen Fake, doch wird er eines besseren belehrt. Seine Sichtweise rundet die Handlung ab und die Kapitel sind immer gut erkennbar gekennzeichnet, so dass auch der Wechsel zwischen den Perspektiven und Gefühlswelten leicht vonstatten geht.
    Auch Noahs Bemühungen, Gwen davon zu überzeugen, dass das Leben lebenswert ist, liess meine Gefühle Achterbahn fahren. Denn auch Noahs Leben ist nicht so einfach, wie es sich auf den Blick darstellt.
    Gwen und Noah geben sich gegenseitig Halt, jedoch geht es ihnen wie den meisten Menschen, sie reden nicht wirklich miteinander. Aber auch dies macht die Handlung sehr realistisch und nachvollziehbar. Im zwischenmenschlichen Bereich wird so oft angenommen, was der andere gemeint haben könnte, ohne dass nachgefragt wird. Mal abgesehen, dass mich dies auf allen Ebenen nervt (virtuell in einem Buch, aber auch real im Leben), sehe ich darin das Grundproblem unserer Gesellschaft. Aber ich schweife ab.
    Die Autorin schreibt berührend, ohne voyeuristisch daher zu kommen und nimmt den Leser trotzdem mit Gwen Geschichte mit auf eine Achterbahnfahrt, die ihresgleichen sucht.
    Haltet die Taschentücher bereit, wenn ihr das Buch lest.
    Von mir gibt es klare 5 Herz-Sterne.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in ihrem bewegenden Roman "Die Tage, die ich dir verspreche".
    »Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen grossen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

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  • 5 Sterne

    7 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nane 2408, 22.09.2016

    Als Buch bewertet

    Dies ist wieder mal so ein Roman, den ich nicht so leicht vergessen kann. Hier wird ein eher heikles Thema verarbeitet: Organspende. Leider ist dieses sehr negativ belastet durch die ganzen Skandale mit der Vergabe der Organe.
    Nur geht es in diesem Roman darum, wie sich Jemand fühlen kann, dem ein fremdes Organ gegeben wurde. Kann man es einfach so annehmen in der Gewissheit, dass ein anderer Mensch gestorben ist? Die Protagonistin Gwen kann es anscheinend nicht. Sie hat Schuldgefühle gegenüber den Hinterbliebenen des Toten und will das Herz für sich nicht annehmen.
    Ich konnte einfach nicht aufhören, zu lesen. Die Autorin schaffte es, die Gefühle der Personen so reell und nachvollziehbar darzustellen, dass ich richtig mitgelitten habe. Das ging schon unter die Haut.
    Gut gelungen finde ich, dass diese Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Gwen oder Noah und jeweils in der ich-Form geschrieben ist. So hat man immer einen guten Einblick in deren Seelenleben und kann deren Handlungsweise besser verstehen.
    Man merkt, dass die Autorin dieses Thema gut recherchiert hat. Dies kommt auch in ihrem Nachwort zum Ausdruck, das ich auch sehr berührend fand.
    Von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • 4 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke G., 11.09.2016

    Als Buch bewertet

    Statt sich ihres Lebens zu freuen und aller Welt dankbar zu sein, dass sie wieder gesund ist und die Transplantation erfolgreich überstanden hat, versinkt Gwen in Selbstzweifeln. Wurde ihr das Herz freiwillig gegeben, kann sie den Erwartungen ihrer Eltern, ihres Bruders und ihres Freundes gerecht werden? Hat sie das alles verdient? Als die Zweifel zu stark werden, sieht Gwen nur eine Möglichkeit des Entkommens: Sie sucht jemanden, der ihr Herz nimmt und bringt sich um.

    Das Cover ist recht schlicht in Weiss gehalten und ein paar vereinzelte Mohnblumen zieren es. Ich finde es sehr schön, zeitlos und in seiner Schlichtheit berührt es mich. Die Mohnblume symbolisiert Liebeskummer und Leid an sich, soll aber auch Trost spenden. Passt also mehr als gut zu Titel und Inhalt des Buches.

    Lily Oliver hat mit ihrem berührenden Werk ein wahres Kleinod geschaffen. Sie geht sehr gefühlvoll, aber auch direkt mit dem schwierigen Thema Transplantation um. Dabei stellt sie nicht den Tod in den Vordergrund, sondern das Leben. Ich finde es schön, dass Oliver eben nicht von Friede, Freude, Eierkuchen und der ewigen Dankbarkeit erzählt, sondern von den Zweifeln. Gerade junge Menschen, die noch auf der Suche nach Orientierung sind und mit so einem schweren Schicksalsschlag zurechtkommen müssen, sind verunsichert, voller Angst und Selbstzweifel. Ihre Protagonistin Gwen sieht sich in eine Schublade gezwungen, die sie beim besten Willen nicht ausfüllen kann und auch gar nicht will. Gwen sieht nur eine Möglichkeit: Sie möchte sterben und ihr Herz verschenken. Als sich Noah meldet, reist sie zu ihm. Doch Noah hält Gwen für einen Fake, bis sie vor ihm steht.

    Die Geschichte der beiden und wie sie das Leben gemeinsam meistern ist berührend. Denn auch Noah trägt sein Päckchen und wandelt ziellos durchs Leben. Bis Gwen sein ganzen Denken ausfüllt. Die beiden Protagonisten sind so authentisch, dass ich fast das Gefühl hatte, ich würde sie kennen und Lily Oliver von Freunden erzählen, die es wirklich gibt.

    Mein Fazit
    Ein schönes Buch, was im wahrsten Sinne des Wortes ans Herz geht.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Henny176, 07.10.2016 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    perfekte Mischung

    Klappentext:
    „Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.“ Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In ihr reift ein ungeheuerlicher Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und postet einen entsprechenden Aufruf in einem Internetforum. Dessen Moderator Noah geht zum Schein darauf ein. Erst als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist…

    Meinung:
    Das Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah geschrieben. Dadurch ist es sehr leicht sich in beide Charaktere einzufühlen, die mir beide direkt sympathisch waren. Besonders Gwens Sicht als Transplantationsempfängerin fand ich sehr interessant und die Autorin hat sehr schön deutlich gemacht warum manche Organempfänger nicht immer nur reine Freude über ihr neues Organ empfinden, auch wenn es ihnen das Leben rettet. Noah ist ein so empathischer Charakter, mann muss ihn einfach lieben!
    Der Schreibstil der Autorin ist so mitreissend, dass ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich finde ihr ist mit dieser Geschichte genau die richtige Mischung aus traumhafter Liebesgeschichte und wirklich ernstem Thema, das sehr zum Nachdenken anregt, gelungen.
    Ausserdem bekommt man nach Beendigung des Buches unheimliche Lust dazu sich ein Geocaching-App auf sein Handy zu laden und raus in die Natur auf die Suche nach einem Cache zu gehen.

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